Olivenaufstrich

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Apr 082013
 

3-4 EL grüne Oliven, trocken eingelegt, mit ital. Kräutern,Knoblauch (eingelegt) und Chili (wenn man die nicht hat, beliebige gr. Oliven in Öl/trocken eingelegt plus Knoblauch + 1 Chilischote + ital. Käuter).
4-6 EL Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone
5-6 EL Streuhefe
2-3 frische Champignons
Salz, schw. Pfeffer (Mühle)
1/2 TL Vitam
2 EL Kapern
1 EL Tomatenmark

Öl, Knobi, Chili (1) und Oliven im Mixer glatt rühren, Zitronensaft hinzufügen. Champignons in Stifte schneiden, zugeben und nochmal mixen. Jetzt mit Streuhefe eine cremige Konsitzenz geben. Mit Salz, Pfeffer, Vitam und Tomatenmark abschmecken. Kapern unterheben.

Apr 082013
 

Eine zugegeben nicht klassische Zubereitungsweise. Milchfrei (wenn mit Margarine), eifrei, lactosefrei (wenn mit Margarine), vegan (wenn mit Margarine)

Zutaten (Hauptgericht: 6-8 Personen) Zubereitung
  • 1,5 l Brühe
  • 1- 2 Möhren
  • 1/2 St. Lauch
  • 300 g Vollkorn-Reis
  • Piment, Kümmel, Lorbeerblatt
  • 1 Beutel (kg) Kaisergemüse (TK) oder 1 Kg frische Gemüsemischung (Möhren, Broccoli, Blumenkohl – geputzt gewogen).

  • 1 große Zwiebel
  • 400 – 500 g Champignons (oder 1/2 Päckchen TK-Champignons)
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Kräutersalz (Brecht)
  • schw. Pfeffer, frisch gemahlen
  • Knoblauch frisch oder Granulat (wenn frisch, in Scheiben mit Zwiebel anbraten)
  • Liebstöckel
  • Koriander

Bei Tisch:

Butter oder Margarine, Streuhefe und Leinöl nach Geschmack

Brühe mit Lauch, Möhre (feine Streifen), Piment, Kümmel und Lorbeerblatt in einem passenden Topf aufkochen. Gewaschenen Reis zugeben und 15 min garen lassen. TK-Gemüse zugeben, aufkochen, und weitere ca. 8 min kochen lassen oder frisches Gemüse zugeben, aufkochen und ca. 20 min kochen lassen (dabei ab und zu umrühren – legt in der letzten Phase leicht am Topfboden an), bis die Flüssigkeit fast aufgesogen ist. Falls der Reis noch nicht ganz gar ist, noch etwas Flüssigkeit angießen und weiterkochen, bis Reis bissfest, aber gar ist.

In der Zwischenzeit in einer Pfanne die gescheibelten Campignons mit grob gewürfelter Zwiebel in Öl anschwitzen und mit Kräutersalz und Pfeffer braten lassen, bis das Wasser verdunstet ist und die Pilze leicht braun sind. Mit Knobi, Liebstöckel und Koriander würzen. Die Pilze zu dem Risotto geben, sobald sie fertig sind, auch wenn das Risotto noch nicht fertig gegart ist. Gut durchrühren.

Dazu einen gemischten Rohkostsalat servieren.

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Nov 012011
 

Wie es die verstrickte Dienstagsfrage ja schon sagt: “eine Frage fuer die STRICKblogger” ist ja davon auszugehen, dass ihr alle strickt. Nur: wer von euch wird ab-und-zu dem Stricken “untreu” und froent anderen, garn- oder wollverarbeitenden Hobbies? Z.B. haekeln, sticken, knuepfen, weben, spinnen? Was macht ihr, und warum? Und warum betreibt ihr es nicht ganz so leidenschaftlich wie die Strickerei?

Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!

ICH, ICH, ICH! Ich habe schon immer viele verschiedene Sachen gemacht, aber Stricken ist bei mir schon am beständigsten. Im Moment häkle ich ziemlich viel, aber ich sticke auch, und spinne, knüpfe Occhi, ab und zu nähe ich auch mal. Ich habe in meinem Leben schon fast alles ausprobiert, nur Seidenmalerei, Weben und Quilten sind bisher an mir vorbei gegangen. Zeitweilig habe ich mal gar nicht gestrickt, aber das war gezwungenermaßen, als Stricken 9 Jahre lang nach einer Sehnenscheidenentzündung zu weh tat. Manchmal stricke ich auch sehr wenig, und mache mehr andere Handarbeiten. Manches probiere ich nur mal aus, um es dann wieder zu lassen (z. B. gefädelter Perlenschmuck, färben, Fimo). Stricken aber taucht immer wieder auf. Ich mag es einfach. Es lässt sich gut nebenher (TV, neben einem Gespräch) machen. Ich hatte eine geliebte Omi, die gestrickt hat, aber leider zu früh gestorben ist, um es mir beizubringen.

Okt 312011
 

Das Wollschaf fragt heute:

In den letzten Jahren scheint mir das “Lockerstricken” richtig in Mode gekommen zu sein. Damit meine ich nicht (oder nicht nur) die Tatsache, dass Nadelstärken und Maschenproben von einigen Herstellern oft in einem Bereich angegeben werden, der vor zwanzig Jahren als utopisch oder lächerlich bezeichnet worden wäre. Dies ist ein anderes Thema.

Viel mehr geht es um andere Dinge: Einige Garne, insbesondere sog. Designer-Garne, sind bei genauer Betrachtung nur für Lockerstricker wirklich geeignet nicht nur Feststricker, sondern auch Normalstricker haben einfach keine Chance, damit umzugehen; viele (immer mehr?) Modelle sind ebenfalls nur für Lockerstricker umsetzbar und gewollt lasch; fertiges Gestrick hängt durchscheinend an Schaufensterpuppen. Viele Strickerinnen, schaut man in Blogs nach ihren Werken, scheinen das Lockerstricken zu begrüßen und gern einzusetzen.

Mich würde interessieren, was am Lockerstricken und am lockeren Gestrick für sie so reizvoll ist. Ist es das Materialersparnis? Gefällt den Lockerstrickern das lichtdurchlässige, im Maschenbild oft weniger regelmäßige Ergebnis etwa wirklich? Und warum?
Was ist dran, am Lockerstricken?

Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

Meine Antwort:

Das sind gleich drei Fragen, die du stellst. Du meinst den Einsatz von dicken Nadeln und relativ dünnem Garn? Dann kann ich sagen: Der Fall der Kleidungsstücke ist ein anderer. Das ist Geschmackssache. Du musst es nicht nachmachen. Ich nehme immer die Kombi von Nadeln und Garn, deren Ergebnis *meinen* Wünschen entspricht. Da muss man notfalls umrechnen, um eine Anleitung passend zu machen.

Bei kommerziellem Stricken könnte der Garnverbrauch eine Rolle spielen. Und mit weniger Maschen geht es schneller. Aber es kommt auch etwas drauf an *welche* Teile man strickt. Guter Fall ist z. B. bei Tüchern wichtig, während es bei Jacken eher auf korrekten Sitz ankommt. Man kann den Fall nicht nur durch die Nadelstärke, sondern auch durch die Wahl des Materials beeinflussen. Aber ich kann einem Material durch die geeignete Nadelstärke auch einen anderen Fall geben. Und ein dritter Grund: das Gestrick wird leichter, wenn viel Luft drin ist.

Die andere Frage wäre: Warum gibt es Garne, die nur Lockerstricker verarbeiten können? Ja, das gibts. Leitergarn z. B. Als ich noch fest gestrickt habe, kam ich damit gar nicht zurecht. Aber heute halte ich es für ziemlich überflüssig. Ich habe meine Vorräte damals verschenkt, als ich noch fest gestrickt habe. Aber bisher habe ich es noch nicht vermisst.

Ansonsten stricke ich heute locker aus ganz anderen Gründen: Die Hände bleiben entspannter, es gibt weniger Schmerzen in den Gelenken, die Verspannungen im Schulterbereich sind weniger. Ich bin froh, dass ich mich umerzogen habe. Und mit Lockerstricken meine ich in dem Fall, dass die Maschen locker auf der Nadel sitzen. Welche Art von Gestrick ich damit bekomme, hängt eher von der Dicke der Nadel ab. Ich kann locker stricken, und doch ein festes Maschenbild erreichen (Socken), und ich kann locker stricken, und ein lockeres Maschenbild erreichen (Spitzentücher).

Die dritte Frage, die du ansprichst, aber nicht wirklich stellst, ist eigentlich eine andere: Warum sind die Angaben der Hersteller so verrückt? Ich denke da insbesondere an Garne aus dem angelsächsischen Raum, wo man den Eindruck hat, dass die Leute noch mehr am Faden ziehen müssen als ich während meiner Feststrickphase (damals Sockengarn für Socken mit Nadel 2,75 – 3,15). Liegt das am “katholischen” Stricken (Faden mit der rechten Hand um die Nadel werfen)? Ich würde sagen: “Jede Jeck ist anders”, und ich weiß nicht, wer die Teststücke für die Firmen macht (vor allem, ob die von mehreren Strickerinnen testen lassen, bevor sie was draufschreiben). Ich weiß mittlerweile, dass ich fast immer 1-3 Nummern kleiner wählen kann, als die kleinste angegebene Nadelstärke. Früher wusste ich, dass ich außer bei englischen Garnen immer die größte angegebene Nadelstärke, oder sogar noch eine Nummer größer wählen musste.

Die beste Lösung für all diese Geheimnisse heißt: Maschenprobe. Maschenprobe, um zu erkunden, ob ich mit dem Garn zurechtkomme. Ob mir seine Optik gefällt. Bevor ich eine große Menge davon kaufe. Maschenprobe, um den Fall des Gestricks meinen Wünschen anzupassen. Maschenprobe, um die für mich richtige Nadelstärke zu finden.

Okt 312011
 

Die Dämm-Matte wächst schön. Hier ein Bild:

Daemmmatte

Sie ist jetzt schon mehr als doppelt so groß, und es macht immer noch Spaß. Und geht schnell.

AAABER da sind noch andere Sachen, z. B. dieses Tuch (gehäkelt):

Türkises Tuch

Und dieses (gestrickt):

Kiri Start

Und fertig geworden sind die:

Uniformsocken die Zweite

Und dann ist noch eine Decke fertig geworden, zu der es aber noch kein Foto gibt.

Eine Decke ist die Lösung

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Okt 082011
 

Ich hatte dieses Jahr das schöne “Problem”, jede Menge Garn geschenkt zu bekommen. Eines davon war mit 750 g vertreten, also ausreichend für was Größeres. Nähere Inspektion verriet mir, dass es Boucl ist, und das hasse ich zum Verstricken (ich hatte zuerst Pulli oder sowas gedacht). Also ist das Garn erstmal in den Vorrat gewandert, bis mir was dazu einfällt.

Die letzten Tage war ich krank daheim, und hatte deshalb auch Zeit zum surfen (wenn ich nicht geschlafen habe, was ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hat). Ich bin dabei auf dieses (Achtung, fast alle Links im Artikel verweisen auf Ravelry) Projekt gestoßen, das ich wunderschön finde. Diese Waffel-Struktur hat es mir gleich angetan! Die Häklerin scheint in dieses Muster richtig verliebt zu sein, denn sie hat schon etliche Projekte mit dem gleichen Muster gearbeitet, wie man auf ihrer Projekteseite sehen kann.

Es gibt ein sehr schönes Schultertuch mit diesem Muster, und ein You-Tube-Video, wo das Muster erklärt wird. Es gibt auch noch eine einfache Schal-Anleitung mit dem Muster. Das Muster an sich ist immer das selbe.

Vorgestern habe ich ein bisschen mit dem Muster rumexperimentiert (Sockenwollreste), und gestern kam mir dann die Idee, doch dieses Garn, von dem ich oben schrieb, in eine Decke zu verwandeln.

Also hab’ ich das Garn rausgekramt und mit einem Knäuel eine Probe gehäkelt. Leider drei Knoten im Garn, und einmal falsche Farbe eingeknotet (örks). Aber es ergibt sich eine wunderschöne Struktur, und beim Häkeln komm ich mit Boucle relativ gut zurecht. Und irgendwie wird das Muster nicht wirklich langweilig. Und es wächst recht schnell und frisst etliches an Garn. Auch die Melierung macht das Muster nicht kaputt!

Und wer bis hierher gelesen hat, soll zur Belohnung auch noch ein Bildchen vom Garn bekommen:

Schachenmayr Astracan Color

Ich freu mich so über mein neues Projekt, das musste ich einfach mit euch teilen.

Okt 072011
 
Diesmal “von Hand” hier eingetragen… (geht doch besser, aber nicht schneller)

Kiri Start

Kiri Start

Das Garn ist eine Merino-Seide-Mischung und absolut edel. Durch die Seide ist das Garn nicht ganz so empfindlich wie früher die reinen Mohairgarne. Die Farbe ist besser im ersten Bild dargestellt. Es ist zwar ein kräftiges Rosa, geht aber doch eher Richtung fuchsia, nicht so sehr hot pink.

Und hier gibt es die kostenlose Anleitung für den Kiri (Rav-Link). Ich weiß, dass es dieses Tuch schon lange gibt. Ich habe das Garn seit Jahren rumliegen. Nach dem Kauf gab es einen Fehlstart, und dann habe ich mich lange nicht mehr drangetraut (Mohair kann man schlecht ribbeln). Jetzt geht es aber ganz leicht von der Hand %lach

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