will ich auch noch an alle, die mir per mail oder Kommentar so liebe Worte zum Tod meiner Mutter geschrieben haben. All diese Anteilnahme ist für mich echter Trost. Danke!
Ganz lieb danke sagen
findet sich hier.
gefunden bei Langsam aber strickt
Und was fertig
Ja, das gibt es bei mir auch wieder. Diesmal etwas völlig unspektakuläres: Nämlich ganze 58 g schwere Business-Socken in aufregendem Anthrazit für den Mann. Und im Moment stricke ich sie sogar gerne. Warum? Keine Ahnung. Bild folgt. Wenn ich den Mann überreden kann, sie von den Füßen zu tun. Nadelstärke war übrigen 2,25 in 20 cm, ansonsten sind die Angaben wie beim ersten Paar.
Doch müssen jetzt erstmal ein paar Babysocken fertig werden. In meiner geliebten Regia 5048. Diesmal habe ich die Babysocken zuerst gestrickt, bevor es einen Rest gab (Angefangen Ende Oktober, und ein bisschen liegen geblieben). Und dann bin ich dran mit einem Paar. Aus dem “Rest.” Ich habe in der Farbe schon ein Paar, aber es ist urlange her, dass ich die gestrickt habe. Die sind zu breit (64 M bei Gr. 39), trotzdem ist der Rand oben zu eng geworden. Und sagte ich schon, dass ich die Farbe mag? Deshalb will ich aus dem Material jetzt das ideale Sockenpaar. Mal sehen, ob das klappt.
Und weil ich in der Berlin-Zeit mir diese Wolle gekauft habe, ist die Wollstatistik damit mal wieder in den miesen. Zwar “nur” mit 15 g, aber in der Tabellenkalkulation ist die Zahl eindeutig rot! Das sollte sich schnellstens ändern. Aber immerhin ist die verstrickte Sockenwolle bei über 2 kg angekommen.
aus dem Sloganizer. Die Wörter waren Lace Weight, wollig-weich und stricken.
Das große Entzücken, oder warum Lace Weight so wollig-weich strickt!
Lace Weight – die Verklärung der wollig-weichen Symbiose
Wollig-weich und doch gefährlich?! Lace Weight – immer öfter.
Lace Weight – die exklusivste Steigerung von wollig-weich!
Lace Weight kommt und 2006 Jahre Depression waren nicht umsonst.
Stark und zufrieden. Mit Lace Weight. Ein wollig-weiches Vergnügen!
Lace Weight. Wollig-weich und edel!
Passt doch! Denn ich spinne weiter mein Lace Weight vor mich hin. Ich hoffe, dass dieses Garn dann auch irgend wann mal fertig wird. Und erst das Strickstück??? Und wenn das Garn fertig ist, bin ich vielleicht so geübt, dass ich auch mal was zum Verkaufen spinnen kann. Vielleicht. Mal sehen. Aber ich kann nicht immer nur vor mich hin spinnen und nix verstricken. Das passiert leider, weil ich doch noch sooo viel Wolle liegen habe. Ich weiß, ich könnte alles verschenken. Aber das mag ich dann auch wieder nicht. Ich verschenk lieber fertig gestrickte Sachen. Kann ich mir nicht zu Weihnachten ein bis zwei Eimer Strickzeit wünschen? Und warum kann man Strick- und Spinnzeit nicht gleich mit der Wolle kaufen?
Fundstücke
Wenn man länger nicht da war, häufen sich die Fundstücke. Diesmal gefunden über Irisines Weihnachtsgeschenke-Liste, eine sehr nützliche Zusammenstellung von schönen Mustern im Internet.
Das Fundstück ist diesmal ein blog, in dem zwar nicht häufig geschrieben wird, aber das, was da an Fotos gezeigt wird, ist einfach klasse. Ich rede von Ariels blog, die Ariel, die ein Muster für wunderschöne Socken in der neuesten Knitty hat, aber auch einen Grundsatzartikel über 4 Methoden, Minizöpfe zu stricken. Und vieles in diesem Blog dreht sich um Zopfmuster der besonderen Art: Sie entwirft Bilder aus Zöpfen: ein Drache, ein Schmetterling, ein Alphabet, ein Dornröschen-Schloss – geht einfach mal surfen bei ihr.
diesmal was technisches: Eine Beschreibung von Misocrafty, wie man umwickelte Maschen so strickt, dass sich weniger Löcher bilden. Wirklich wert, mal ausprobiert zu werden.
Und noch was perliges, gefunden im Kleinen Sockhaus: Kleines Perlenstick-Tutorial von Nic. Wunderschöne Armbänder kann man sticken. Übrigens gibt es die Technik auch mit 2 Fäden, dann muss man hinterher nicht nochmal durch die Perlen durch (kann bei Rocailles oder Stäbchen schon mal schwierig werden). Man nimmt einen Faden zum Auffädeln der Perlen, den zweiten zum festnähen. Ansonsten so wie im Tutorial. Irgendwie juckt es mich in den Fingern…
Das Wollschaf will heute wissen:
Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche
46/2006
Es gibt ja mehrere Arten Halbpatent zu stricken. Welche bevorzugst du und warum? Tiefer gestrochene Maschen? Die _Umschlagmethode_? Oder kennst du sogar noch ein paar mehr?
Ich habe bisher nur auf eine Art Halbpatent gestrickt, da habe ich die Umschlagmethode verwendet. Das war eine Mütze für meinen Sohn, die in der Runde gestrickt war. Ansonsten kann ich nur mit falschem Patent dienen (besteht nur aus rechten und linken M), aber mit mehreren Methoden schon gar nicht… Ich finde Patent ziemlich umständlich und ziemlich woll-/zeitfressend. Wenn man ein sehr dickes Gestrick braucht, ist es ok, aber ich stricke lieber anderes.
wenn auch nur zeitweise. Aber ich kann nun endlich mal berichten, was mich so beschäftigt hat. Am 27.10. ist meine Mutter gestorben. Ich war seit dem 17.10. bei ihr (nur unterbrochen durch ein kurzes Wochenende). Leider wohnte sie sehr weit weg von Köln. Es war eine sehr harte Zeit, und dennoch möchte ich die Erinnerung daran nicht missen. Ich konnte sie bis zu ihrem Sterben begleiten. Die Beerdigung mit allem, was dazu gehört, musste organisiert werden. Jetzt ist noch die Wohnung aufzulösen und der ganze organisatorische Krempel zu erledigen. Damit habe ich natürlich schon angefangen. Jetzt bin ich erstmal diese Woche in Köln, und dann wieder eine Woche weg.
Mein derzeitiges Motto lautet: “Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.” (aus Psalm 90)
In der ganzen Zeit habe ich so gut wie nichts gestrickt. Es war einfach kaum Zeit dafür. Nebenbei habe ich nämlich auch noch einen Teil eines Buches übersetzt, das ich gestern abgeben konnte. Andererseits war es auch gut, so viel Arbeit zu haben, denn sie hat in solchen Situationen eine therapeutische Wirkung. Stricken hätte ich vielleicht irgendwann dazwischen schieben können, aber ich mochte es einfach nicht. Das “Through All Crises, Knit” half in den schlimmsten Zeiten dann nicht mehr.
Aber jetzt merke ich, dass es gut tut, Dinge wieder aufzunehmen, die lange liegen geblieben sind. Ich hätte auch jetzt noch sehr viel Arbeit zu tun, aber mich legt eine Erkältung lahm, die ich die letzten Tage mit Medis unterdrücken musste, um zu funktionieren. Jetzt ist erstmal der Druck des Abgabetermins weg, und ich gönne mir ein bisschen Auszeit, und dem Körper die Gelegenheit, selbst mit den Bazillen fertig zu werden. Eine verschleppte Erkältung kann ich nämlich noch viel weniger gebrauchen! Ein bisschen gestrickt, ein bisschen gesponnen und ein bisschen gelesen habe ich schon, auch mal in die mails geguckt, die sich gestapelt haben. Es wird einfach Zeit, dass das Leben ein klein wenig normaler wird.
Irgendwo müssen auch noch Bilder in der Kamera sein, die für euch interessant sind, aber die müssen noch ein wenig warten. Irgendwann bringe ich die dann schon.