Ganz lieb danke sagen

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Nov 172006
 

will ich auch noch an alle, die mir per mail oder Kommentar so liebe Worte zum Tod meiner Mutter geschrieben haben. All diese Anteilnahme ist für mich echter Trost. Danke!

Ein toller Wettbewerb

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Nov 172006
 

findet sich hier.

gefunden bei Langsam aber strickt

Und was fertig

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Nov 162006
 

Ja, das gibt es bei mir auch wieder. Diesmal etwas völlig unspektakuläres: Nämlich ganze 58 g schwere Business-Socken in aufregendem Anthrazit für den Mann. Und im Moment stricke ich sie sogar gerne. Warum? Keine Ahnung. Bild folgt. Wenn ich den Mann überreden kann, sie von den Füßen zu tun. Nadelstärke war übrigen 2,25 in 20 cm, ansonsten sind die Angaben wie beim ersten Paar.

Doch müssen jetzt erstmal ein paar Babysocken fertig werden. In meiner geliebten Regia 5048. Diesmal habe ich die Babysocken zuerst gestrickt, bevor es einen Rest gab (Angefangen Ende Oktober, und ein bisschen liegen geblieben). Und dann bin ich dran mit einem Paar. Aus dem “Rest.” Ich habe in der Farbe schon ein Paar, aber es ist urlange her, dass ich die gestrickt habe. Die sind zu breit (64 M bei Gr. 39), trotzdem ist der Rand oben zu eng geworden. Und sagte ich schon, dass ich die Farbe mag? Deshalb will ich aus dem Material jetzt das ideale Sockenpaar. Mal sehen, ob das klappt.

Und weil ich in der Berlin-Zeit mir diese Wolle gekauft habe, ist die Wollstatistik damit mal wieder in den miesen. Zwar “nur” mit 15 g, aber in der Tabellenkalkulation ist die Zahl eindeutig rot! Das sollte sich schnellstens ändern. Aber immerhin ist die verstrickte Sockenwolle bei über 2 kg angekommen.

 

aus dem Sloganizer. Die Wörter waren Lace Weight, wollig-weich und stricken.

Das große Entzücken, oder warum Lace Weight so wollig-weich strickt!

Lace Weight – die Verklärung der wollig-weichen Symbiose

Wollig-weich und doch gefährlich?! Lace Weight – immer öfter.

Lace Weight – die exklusivste Steigerung von wollig-weich!

Lace Weight kommt und 2006 Jahre Depression waren nicht umsonst.

Stark und zufrieden. Mit Lace Weight. Ein wollig-weiches Vergnügen!

Lace Weight. Wollig-weich und edel!

Passt doch! Denn ich spinne weiter mein Lace Weight vor mich hin. Ich hoffe, dass dieses Garn dann auch irgend wann mal fertig wird. Und erst das Strickstück??? Und wenn das Garn fertig ist, bin ich vielleicht so geübt, dass ich auch mal was zum Verkaufen spinnen kann. Vielleicht. Mal sehen. Aber ich kann nicht immer nur vor mich hin spinnen und nix verstricken. Das passiert leider, weil ich doch noch sooo viel Wolle liegen habe. Ich weiß, ich könnte alles verschenken. Aber das mag ich dann auch wieder nicht. Ich verschenk lieber fertig gestrickte Sachen. Kann ich mir nicht zu Weihnachten ein bis zwei Eimer Strickzeit wünschen? Und warum kann man Strick- und Spinnzeit nicht gleich mit der Wolle kaufen?

Fundstücke

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Nov 162006
 

Wenn man länger nicht da war, häufen sich die Fundstücke. Diesmal gefunden über Irisines Weihnachtsgeschenke-Liste, eine sehr nützliche Zusammenstellung von schönen Mustern im Internet.

Das Fundstück ist diesmal ein blog, in dem zwar nicht häufig geschrieben wird, aber das, was da an Fotos gezeigt wird, ist einfach klasse. Ich rede von Ariels blog, die Ariel, die ein Muster für wunderschöne Socken in der neuesten Knitty hat, aber auch einen Grundsatzartikel über 4 Methoden, Minizöpfe zu stricken. Und vieles in diesem Blog dreht sich um Zopfmuster der besonderen Art: Sie entwirft Bilder aus Zöpfen: ein Drache, ein Schmetterling, ein Alphabet, ein Dornröschen-Schloss – geht einfach mal surfen bei ihr.

Was gefunden

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Nov 152006
 

diesmal was technisches: Eine Beschreibung von Misocrafty, wie man umwickelte Maschen so strickt, dass sich weniger Löcher bilden. Wirklich wert, mal ausprobiert zu werden.

Und noch was perliges, gefunden im Kleinen Sockhaus: Kleines Perlenstick-Tutorial von Nic. Wunderschöne Armbänder kann man sticken. Übrigens gibt es die Technik auch mit 2 Fäden, dann muss man hinterher nicht nochmal durch die Perlen durch (kann bei Rocailles oder Stäbchen schon mal schwierig werden). Man nimmt einen Faden zum Auffädeln der Perlen, den zweiten zum festnähen. Ansonsten so wie im Tutorial. Irgendwie juckt es mich in den Fingern…

 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche
45/2006

Wie haltet ihr das mit dem Anstricken neuer Knäule – von innen oder von außen? Wickelt ihr das ganze Knäuel erst um, um Knoten zu entdecken oder auf eine Kone? Wo lagert ihr während des Strickens euer Knäuel?

Hoppla, das sind ja gleich mehrere Fragen: 1. Grundsätzlich von innen, wobei es Ausnahmen gibt: besonders glubschiges Garn (da rutschen die Knäuel sonst sehr bald auseinander), besonders fusseliges Garn, bei dem die Lagen “kleben” oder wenn ich bei Streifengarn eine bestimmte Reihenfolge bevorzuge. Für die Fälle, wo ich von außen stricke, habe ich einen Knäuelhalter, der rotiert mit, wenn ich abrolle, also weniger Gehopse des Knäuels und das Knäuel wandert nicht aus.

2. Umwickeln tu’ ich meist nur Reste, wenn die leergestrickten Knäuel anfangen zu heddern. Wenn ein Knoten kommt, muss ich damit halt irgendwie klarkommen (eher selten).

3. Nach Möglichkeit in irgendeiner Art Behältnis (Plastiktüte, Korb, Strickzeugdose, Schüssel) neben mir (auf dem Sofa, auf dem Boden, wenn ich im Sessel sitze). Der Knäuelhalter vor mir auf dem Tisch. Manchmal hopst das Knäuel trotz aller Bändigungsversuche raus, dann liegt es schon mal nackich auf dem Boden.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche
43/2006

Welche Nadeln und Hilfsmittel braucht man unbedingt zum Stricken/Häkeln … ? Was ist überflüssig?

Was man braucht: Nadeln, passend zum Strickstück. Vernähnadel, Schere, Bandmaß, Sockentabelle/andere Anleitung (Grundausstattung). Ich brauche noch Maschenmarkierer (die von Clover), Schreibzeug, Nadelmaß, Holznadeln, Zahnseide für Rettungsleinen (Strickspitze), Maschenraffer, Gummis zum Zusammenhalten der Nadeln, Schachtel für den ganzen Kram, Notizheft für eigene Ideen/Muster/Anleitungen, eine Aufbewahrung für das Strickzeug (Plastiktüte/Korb/Strickdose). Mehr fällt mir nicht ein, aber ich habe etliches an Zubehör.

Ich dachte mal, dass gerade Nadeln überflüssig sind, dass man nur mit Rundstricknadeln auskommt (dabei waren Spielstricknadeln natürlich ausgenommen – die brauche ich ja als Sockenstrickerin unpetinkt!). Ich habe jedoch gelernt, dass man Schals am besten auf kurzen, geraden Nadeln mit Knopf strickt. Viel weniger Kämpfe mit dem Seil. Ok, es geht auch ohne. Aber gutes Werkzeug ist oft der kleine, aber entscheidende Unterschied zwischen stricken und genießen.

Was ich allerdings für überflüssig halte, sind die Jackennadeln 35 cm. Die brauche ich wirklich nie!

Und Zopfnadeln sind so überflüssig wie ein Kropf. Wenn ich zum Zopfen eine Zusatznadel brauche, tut es auch ein Maschenraffer, oder eine kurze (10-15 cm) Spielstricknadel, bei wenigen dünnen Maschen ein Maschenmarkierer. Aber auch die brauche ich nicht wirklich, denn ich verkreuze ohne Zopfnadel bis zu 6 M (mehr habe ich noch nicht gebraucht).

Die Spannunterlage von Inox – zu teuer, zu klein, und löst sich nach ca. 10 Jahren auf (der Schaumstoff geht kaputt – ratet, woher ich das weiß). Besser: Neoprenmatten für Kinder in Puzzle-Form (lässt sich gut auseinandernehmen und dem Strickstück anpassen) oder 1-2 Isomatten.

Strickrechner – ein Taschenrechner ist dein Freund.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche
42/2006

Heute kurz und knapp – warum strickst du?

Genauso kurz und knapp: Es macht Spaß.

Noch mehr gefällig? 1. Es ist eine halbwegs gesellschaftlich anerkannte Methode, mein ADS zu verbergen und Leuten nicht auf den Keks zu gehen, indem ich Kugelschreiber kaputtspiele. 2. Es macht Spaß. 3. Entspannung. 4. Es kommt (meist) was nützliches bei raus. 5. Fernsehen ohne Strickzeug ist langweilig 6. Ich liebe Farben (das beantwortet jetzt nicht die Frage, warum ich nicht eher male.) 7. Es ist einfach klasse, wenn sich Leute über selbstgestrickte Geschenke freuen.

Das Wollschaf will heute wissen:

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Nov 142006
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche
46/2006

Es gibt ja mehrere Arten Halbpatent zu stricken. Welche bevorzugst du und warum? Tiefer gestrochene Maschen? Die _Umschlagmethode_? Oder kennst du sogar noch ein paar mehr?

Ich habe bisher nur auf eine Art Halbpatent gestrickt, da habe ich die Umschlagmethode verwendet. Das war eine Mütze für meinen Sohn, die in der Runde gestrickt war. Ansonsten kann ich nur mit falschem Patent dienen (besteht nur aus rechten und linken M), aber mit mehreren Methoden schon gar nicht… Ich finde Patent ziemlich umständlich und ziemlich woll-/zeitfressend. Wenn man ein sehr dickes Gestrick braucht, ist es ok, aber ich stricke lieber anderes.

 

wenn auch nur zeitweise. Aber ich kann nun endlich mal berichten, was mich so beschäftigt hat. Am 27.10. ist meine Mutter gestorben. Ich war seit dem 17.10. bei ihr (nur unterbrochen durch ein kurzes Wochenende). Leider wohnte sie sehr weit weg von Köln. Es war eine sehr harte Zeit, und dennoch möchte ich die Erinnerung daran nicht missen. Ich konnte sie bis zu ihrem Sterben begleiten. Die Beerdigung mit allem, was dazu gehört, musste organisiert werden. Jetzt ist noch die Wohnung aufzulösen und der ganze organisatorische Krempel zu erledigen. Damit habe ich natürlich schon angefangen. Jetzt bin ich erstmal diese Woche in Köln, und dann wieder eine Woche weg.

Mein derzeitiges Motto lautet: “Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.” (aus Psalm 90)

In der ganzen Zeit habe ich so gut wie nichts gestrickt. Es war einfach kaum Zeit dafür. Nebenbei habe ich nämlich auch noch einen Teil eines Buches übersetzt, das ich gestern abgeben konnte. Andererseits war es auch gut, so viel Arbeit zu haben, denn sie hat in solchen Situationen eine therapeutische Wirkung. Stricken hätte ich vielleicht irgendwann dazwischen schieben können, aber ich mochte es einfach nicht. Das “Through All Crises, Knit” half in den schlimmsten Zeiten dann nicht mehr.

Aber jetzt merke ich, dass es gut tut, Dinge wieder aufzunehmen, die lange liegen geblieben sind. Ich hätte auch jetzt noch sehr viel Arbeit zu tun, aber mich legt eine Erkältung lahm, die ich die letzten Tage mit Medis unterdrücken musste, um zu funktionieren. Jetzt ist erstmal der Druck des Abgabetermins weg, und ich gönne mir ein bisschen Auszeit, und dem Körper die Gelegenheit, selbst mit den Bazillen fertig zu werden. Eine verschleppte Erkältung kann ich nämlich noch viel weniger gebrauchen! Ein bisschen gestrickt, ein bisschen gesponnen und ein bisschen gelesen habe ich schon, auch mal in die mails geguckt, die sich gestapelt haben. Es wird einfach Zeit, dass das Leben ein klein wenig normaler wird.

Irgendwo müssen auch noch Bilder in der Kamera sein, die für euch interessant sind, aber die müssen noch ein wenig warten. Irgendwann bringe ich die dann schon.

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