Dez 312006
 

Die Singende Socke hat vor einiger Zeit aufgeschrieben, was sie so alles bastelmäßig und an Handarbeiten gemacht hat. Das finde ich eine so gute Idee, dass ich das auch mal aufschreiben will.

1. Häkeln
2. Stricken
3. Occhi
4. gezählter Kreuzstich
5. Hardanger
6. Buntstickerei
7. Weben (Schulwebrahmen)
8. Spinnen
9. Trockenfilzen
10. Waschmaschinenfilzen
11. Zopfflechten
12. Schnüre drehen
13. Tundeln
14. Perlensticken
15. Stricken mit Perlen
16. Occhi mit Perlen
17. indianische Lederarbeiten
18. Brettchenweben
19. Bleistiftzeichnung
20. Klamotten nähen
21. Deko nähen
22. Patchwork
23. Tuschfederzeichnung
24. Zeichnen mit farbigen Wachskreiden
25. Aquarellmalerei
26. Temperamalerei
27. Fröbelsterne
28. Origami (Kiga und später auch noch ernsthafter)
29. Töpfern (Schule)
30. Perlenfädeln (Schmuck aus Swarowski-Perlen)
31. Window-Color
32. Stempeln von Bildern
33. Kartenbasteln mit Stempeln und farbigen Papieren
34. Stempel schneiden aus Radiergummi
35. Linolschnitt (Schule)
36. Radierung (Schule)
37. Laternen
38. Rundweben (KiGa)
39. Holzsachen mit Acrylfarbe bemalen
40. Tiere und Figuren aus Kastanien und Eicheln
41. Bilder aus Blättern (Kiga, Schule)
42. Pustebilder (Schule)
43. Collage
44. Wohnung tapezieren/streichen (mit und ohne Hilfe)
45. Schachspiel aus hölzernen Rundstäben
46. Laubsägearbeiten (hatte einen eigenen Laubsägekasten)
47. Fensterbilder
48. Scherenschnitt
49. Moosgummi
50. Makramee
51. Freundschaftsbänder
52. Speckstein (Schule)
53. Kartoffeldruck (Kiga)
54. Stoff mit Korken bedrucken (Kiga)
55. Blumen pressen
56. Zentrifugenbilder (jetzt wisst ihr endgültig, aus welchem Jahrtausend ich stamme, Kiga)
57. Puppenkleidung in verschiedensten Techniken, auch für Barbie
58. Puppenhaus aus Schuhkarton
59. Budenbau auf Trümmergrundstück
60. Fimobilder
61. Fimoschmuck
62. Kette aus Silberdraht, Hufnägeln und Perlen
63. Perlen aus Papier selbstgemacht
64. Perlen aus Fimo selbst hergestellt
65. Gipsbilder (in einer Schale aus Knete erstellt, mit Gips ausgegossen, dann mit Plakafarben angemalt, Kiga)
66. Vase aus einer alten Flasche mit Gips ummantelt, mit Plakafarben angemalt (Kiga)
67. Kerzen ziehen (Kiga)
68. Kerzen mit Wachsplatten verzieren
69. Kerzen aus Wabenplatten rollen
70. Christbaumkugeln mit Occhi gestalten
71. Eier mit verschiedenen Maltechniken gestalten (Filzstifte, Plakafarben, zeichnen)
72. Eier mit Occhi gestalten
73. Strohsterne
74. Sterne gefaltet und ausgeschnitten
75. Sterne aus Transparentpapier gefaltet (Module)
76. Adventskranz selbst binden
77. Blumengestecke
78. Rosen aus Taschentüchern
79. Hexentreppen aus Krepp-Papier (Kiga)
80. Pfeifenputzer
81. Embossing
82. Peddigrohr (Kiga)
83. Wellpappe
84. Papier schöpfen
85. Friesenbäume
86. Kleisterpapier (Kiga)
87. Strickliesel
88. Pompoms
89. Teppichknüpfen
90. Bügelperlen
91. Schrumpfplastik
92. Stoffmalerei mit Filzstiften
93. Kinder schminken
94. Buttons machen mit der Button-Maschine
95. Regalbretter mit Umleimer versehen
96. Bastelarbeiten mit der Klebepistole
97. Bänder falten (Schuppeneier und -Kugeln)
98. Straminstickerei (Gobelin, Longstitch)
99. Bilder rahmen
100. Christbaumschmuck aus Wabenplatten mit Ausstechform und Glitzerband
101. Rahmenlose Bilderhalter mit Strassrand verziert
102. Papier schöpfen
103. Scoubidou

Verstrickter Rückblick 2006

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Dez 312006
 

Elizabeth will wissen:

Year’s End Knit-analysis

1. What is your absolute favorite project you’ve ever knit (one that fulfilled both process and product)?

Ralfs Janker. Sowohl das Stricken war klasse (wunderbare Wolle, interessantes Muster) und ich seh das Stück auch gerne. Es hat sich gelohnt, dieses Jahr nochmal alle Blenden auszutauschen.

Ralf’s Janker. I loved knitting it (wonderful wool, interesting stitch patterns) and I love to see it. It was really worth the trouble to reknit all the borders this year.

2. Which of your handknits do you wear the most often?

Ich denke, meine gute, alte Mohair-Jacke. Sie ist riesig, ich habe sie gestrickt, bevor die Kinder da waren, und sie hat mich Winter für Winter zu Hause schön gewärmt.

I think it is my good, old Mohair-Cardigan. It is huge, I knitted it before I had children, and it warmed me every winter at home.

3. Which of your handknits are you most proud of?

Wieder Ralfs Janker. Er ist mein bisher am besten gelungenes Stück, sowohl, was die Muster angeht, als auch von der Passform her.

Again Ralf’s Janker. The best ever fitting garment, and also wonderful stitch patterns.

4. What was your favorite gift to knit?

Socken. Es geht schnell, sie sind nützlich, und jeder mag sie.

Socks. They are fast to knit, they are useful, and everybody likes them.

5. Which of your handknits are gathering dust your closet?

Einige meiner Socken. Entweder sind die Schäfte zu lang, oder etwas anderes an der Passform stimmt nicht. Ich trage sie nur, wenn alle anderen in der Wäsche sind. Trotzdem mag ich sie nicht wegwerfen.

Some of my Socks. They either have too long shafts, or somehting else is wrong with their fit. I only wear them when all others are in the wash. Still I don’t want to ditch them.

6. Which of your handknits have you gotten rid of?

Ein Dreieckstuch, das ich vor langer Zeit einmal aus Resten gestrickt habe. Ich habe es gestrickt, um es statt einer Mütze auf dem Fahrrad zu tragen. Damals mochte ich keine Mützen. Ich habe es nicht mehr benutzt, deshalb flog es raus. Das war zu einer Zeit, als Dreiecktücher absolut out waren. Heute wäre es absolut in.

A triangular Shawl I knitted from leftovers in blue shades a long, long time ago. I knitted it to wear it instead of a hat when riding my bicycle. I hated hats at that time. I never used it, so it had to go. That was at a time when triangular Shawls were very out. Today it would be en vogue again.

7. If you’ve knit socks, what is your favorite pattern?

Meine Standard-Umschlag-Socken. Von oben nach unten gestrickt, ansonsten Konstruktion wie hier.

My own standard-pattern with the leg mainly in 2 by 2 rib for 60 rows, Rest of leg, heel and foot in Stockinette, with the flat and kitchenered toe and a french (?) heel. Plus I’m of the top-down persuasion.

8. What would you like to make in 2007?

Viele Socken, größtenteils für meine eigene Familie. Außerdem möchte ich vor unserem Umzug so viele WIPs und UFOs wie möglich fertigstellen.

Lots of socks, mostly for my family this year, and then until our move I’d like to finish as many WIPs and UFOs as possible.

9. What have you learned about your craft in 2006?

Ziemlich viel: Sachen aufribbeln, die ich nicht mehr mag, auf die perfekte Anleitung für ein Garn warten, von dem ich nicht weiß, was ich damit anfangen soll, einiges an Technik, insbesondere viele kleine Tricks aus dem Internet, die den Strickalltag leichter machen (z. B. die Verwendung von Rettungsleinen).

A lot: To rib things I don’t like any more, to wait for the perfect pattern for the yarn I don’t know what to do with, lots of technique things, most of them little tricks from the Internet that just make knitting easier (e. g. the use of lifelines in lace knitting).

10. What events/sites have you particularly enjoyed in the blogosphere in 2006?

Die Projekt Spektrum-Seite, und natürlich all die Blogs, die ich lese, denn sie sind unterhaltsam, geben mir Stoff zum Nachdenken, zum Lesen, zum Stricken usw. Und dann natürlich die persönlichen Begegnungen bei den Stricktreffen bei Daniela.

The Project Spectrum, and all the blogs I read, because they entertain me and give me new things to think about, read about, knit, etc., and of course the in-person meetings with some bloggers at Daniela.

Ein gesegnetes Neues Jahr

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Dez 312006
 

und einen schönen Übergang dorthin wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern! Feiert schön und vergesst auch Miss Souphie nicht.

Vorgestern hat das Wollschaf noch gefragt:

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Dez 302006
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 52/2006

Weihnachten ist vorbei und das neue Jahr steht vor der Tür! Wie sehen denn Eure Vorsätze wolltechnisch aus? Wollabbau? Ufos beenden? Bestimmte Projekte beginnen? Oder geht es einfach weiter wie bisher?

Es fragte das Wollschaf und wünscht Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Danke liebes Wollschaf, das Gleiche wünsche ich dir auch!

Gute Vorsätze? Keine Wolle mehr bis zum Umzug kaufen, und möglichst keine neuen Sachen mehr anfangen. Insgesamt möchte ich wieder weniger Wolle kaufen als verstricken. Einiges an Socken ist geplant, aber auch erst, wenn ich das letzte Sockenprojekt, das derzeit auf den Nadeln ist, erledigt habe. Ich habe einige größere Projekte, die noch UFO- oder WIP-Status haben, deshalb ist so konkret jetzt nichts geplant. Allerdings stehen einige Pullis für mich auf der Wunschliste. Aber ich weiß, dass ich oft alles wieder umschmeiße, wenn mir nur das richtige Projekt über den Weg läuft.

Ein paar Links zum Thema Occhi

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Dez 302006
 

Infos zum Occhi gibt es bei E. Kellner, bei Ulla, Gabi und bei mir (kleine Warnung: meine Links zu anderen Seiten sind nicht mehr so aktuell, können also in die Irre führen). Bilder-Kurse gibt es bei Teddy und bei Creadoo. Es gibt eine Yahoo-Gruppe zum Thema. Handarbeiten Köster führt Occhi-Nadeln und Literatur zum Nadel-Occhi, außerdem haben sie eine schöne Auswahl an passenden Garnen. Langendorff-Klöppel führt etliche verschiedene Schiffchen, aber auch Nadeln, Garne und Literatur.

Für den Anfang sollte man 2 Schiffchen und 1 Knäuel Garn Nr. 20 in weiß haben. Das Garn sollte möglichst glattes, festes Häkelgarn aus Baumwolle sein. Für den Kurs werde ich weitere Farben zum Üben mitbringen.

Schön wars wieder

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Dez 292006
 

bei Daniela beim Stricktreff. Heute gab es selbstgemachte Plätzchen, Pralinen, Prosecco und Sekt und noch viele andere Leckereien. Und natürlich wurde viel gestrickt. Regina zeigte uns ihre längsgestrickten Stulpen, ein Schal in rechts-links wollte kaum länger werden, dafür aber wurden einige Pulliteile schnell gestrickt und Daniela arbeitete an Schals und Mützen. Ach, es hat einfach gut getan, wieder dabei zu sein. Und mein Mann hat uns ein paar schöne Weihnachtsgeschichten vorgelesen.

Rebeccas Poncho ist auch ein ganzes Stück gewachsen. Der ist mein derzeitiges Hauptprojekt, und ich hoffe, dass er dieses Jahr noch fertig wird. Trotzdem wird auch dieses Ding meine Statistik nicht mehr rausreißen. Als ich vorhin den ersten Teil gewogen habe, waren es etwas über 70 g. Ich werde noch so ein Teil stricken, also wird das insgesamt nicht allzuviel Gewicht auf die Waage bringen.

Die neue Sucht

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Dez 282006
 

Da ich mit meinen Pralinen einen solch großen Erfolg hatte, habe ich gestern eingekauft, und gleich weiter gemacht. Einmal was eigenes probiert, das hat aber nur beinahe geklappt (immerhin hat es geschmeckt, aber nicht so ausgesehen, wie es sollte – Augen zu und durch). Davon werde ich noch eine Version machen, mal gucken, ob es dann schmeckt und aussieht. Und dann habe ich ein Rezept aus dem Internet für Eiskonfekt ausprobiert. Denkbar einfach. Schmeckt sehr lecker, aber, wie Eiskonfekt nun mal ist, es liegt sehr schwer im Magen. Aber ich bin mir sicher, dass es so nach und nach verschwinden wird. Und ich habe den Fehler gemacht, ein flüssiges Vanille-Butter-Aroma beizugeben. Die ganze Bude stank, und irgendwie ist dieses Aroma völlig daneben (Re*iga). Man sollte eben doch ab und zu mal seinen Instinkten trauen und statt Aroma lieber Vanillepulver nehmen. Das nächste Mal bestimmt.

Auch das Pralinen-Machen will gelernt sein. So nach und nach bekommt man ein wenig Routine. Und Zeit einplanen sollte man auch (es sei denn, man macht nur dieses Rezept, das geht recht schnell). Denn die Schokolade braucht Zeit zum Schmelzen, die Pralinenmasse wieder Zeit, bis sie genug abgekühlt ist, dass man sie rollen kann, und dann braucht man noch Zeit zum Kugeln rollen und wälzen oder zum Überziehen mit Schokolade. Und auch dafür braucht man ein bisschen Übung, die ersten sahen doch ziemlich windschief aus. Und als ich die Hälfte der Masse verarbeitet hatte, habe ich dann Wasser in die Schokolade laufen lassen – das ist der GAU im Schokoladen-verarbeiten.

Außerdem braucht man auch noch ein bisschen Übung darin, die Schokolade auf der richtigen Temperatur zu halten. Schokolade ist eine sehr heikle Prinzessin, die am liebsten bei 30-32 Grad Celsius verarbeitet wird. Drunter ist sie zu hart, drüber teilt sie sich unschön in ihre Bestandteile oder wird sogar wieder hart. Es hat schon seinen Grund, warum die Schokoladenverarbeitung als Kunst galt. Heute haben wir elektrische, gut regelbare Herde, das macht es doch erheblich leichter.

Heute waren dann die Baisers dran, und noch zwei weitere Sorten Pralinen. Diesmal nach Rezepten, und zwar Orangen-Trüffel, und Honig-Rum-Trüffel, die Erfolgspraline meiner Anfänge. Aber dann waren da noch die Reste von gestern, die noch verarbeitet werden wollten, und außerdem wollte die Küche zwischendurch auch mal wieder in einem Zustand versetzt werden, in dem man in ihr arbeiten kann. Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe heute noch einiges an Pralinen zu rollen. Die Massen kühlen derzeit aus. Nein, ich habe heute kein „richtiges“ Essen gekocht. Wir waren zum Glück eingeladen. %engel

Einzige Entschuldigung, die ich habe: Unsere Geburtstagsralleye in den nächsten 14 Tagen hat noch vier Geburtstage, und die Geburtstagskinder sollen alle Leckereien bekommen. Morgen ist der erste, also wird es noch eine Nachtschicht geben. Jetzt muss ich noch irgendwas mit Marzipan ‚raussuchen, da die Beschenkte Marzipan in Pralinen liebt.

Ach so, wenn ihr Rezepte sucht – Google und Wikipedia sind eure Freunde. Über den Wikipedia-Eintrag zum Thema Praline findet ihr etliche gute Seiten. Außerdem haben alle Rezeptsammlungen, die es so online gibt, auch Rezepte zum Thema Pralinen. Mehr als man je machen kann. Eine Sammlung hatte so z. B. so ca. 20 verschiedene Rezepte zum Thema „Rumkugeln.“

Nicht das Gelbe vom Ei

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Dez 282006
 

ist es, wenn man jede Menge Baiser-Krümel produziert. Es gab vom Fest (es gab eine selbstgemachte Hollandaise) noch jede Menge Eiweiß, das übrig war, also sollte es verarbeitet werden, ehe es schlecht ist. Was macht man, wenn man jede Menge Eiweiß hat? Baisers. Jedenfalls, wenn man Baiser so gerne isst wie meine Familie und ich auch. Da ich jedoch ziemlich lange sowas nicht mehr gemacht hatte, und dann noch an Makronen gedacht habe, hatte ich Oblaten besorgt, und dachte mir, Quatsch das, mit dem Backpapier. Auf den Oblaten stand noch drauf – kein Fetten, kein Backpapier nötig. Ok, das gab mir genug Zuversicht, auf das Backpapier, das immerhin im Oet*er-Rezept stand, gänzlich zu ignorieren.

Ergebnis: Die Baiser-Masse hat die Oblaten durchgesuppt, und alles ist wunderbar an drei Blechen festgeklebt. Von der einen Silikon-Backfolien habe ich die Dinger immerhin abgekriegt. Schmecken tun sie. Die Masse ist genauso, wie sie sein sollte. Leicht gebräunt und megaknusprig. Nunja, essen wir halt die Krümel. Leider kann ich die nur keinem außerhalb der Familie anbieten.

Und was lernen wir daraus?
Man sollte Rezepten folgen. Vor allem wenn man keine Ahnung hat. Und seit Jahren weder Makronen noch Baisers gebacken hat.

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