Dez 052006
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 49/2006

Was macht ihr mit einem Knoten, der im Knäuel auftaucht? Verstrickt ihr den so, dass er auf der Nicht-Sichtbaren-Seite des Strickstücks verschwindet oder wird der rausgeschnitten und die Fäden vernäht? (Fragt eine Strickanfängerin)

Also das mit dem Verschwinden klappt einfach nicht. Selbst wenn es beim Stricken klappt, dann kann es sein, dass sich besagter Knoten von selbst wieder nach vorne arbeitet. Außerdem hat man immer einen Knubbel, der vielleicht nicht von außen direkt sichtbar ist, aber eben eine Erhebung bildet, die man sieht. Abschneiden und Fäden vernähen heißt die Devise, eventuell die Fäden einweben. Wie das geht, steht in den Schulz-Büchern oder bei Liane auf der Stricktipps-Seite ganz unten.

Falls bei Socken der Ansatz im Fuß liegt, achte ich darauf, dass die Ansatzstelle an der Seite des Fußes zu liegen kommt und nehme dann in Kauf, auch mal einen Meter Garn zu verschwenden. Da vernähe ich allerdings, weben würde da für mich zu große Knubbel ergeben.

 

passiert bei uns derzeit. Ich muss eine neue Kategorie aufmachen in diesem Blog, und sie heißt “Umzug.” Am Freitag haben wir erfahren, dass wir wegen Ralfs Arbeit nach München ziehen müssen. Wie gut, dass sich meine Arbeit ohne Probleme umziehen lässt, da ich von zu Hause aus arbeite! Im Moment befinde ich mich auf einer ziemlichen Gefühls-Achterbahn, denn einerseits freue ich mich auf München, auf die ganzen Strickerinnen, die ich aus Gruppen und von ihren Blogs her kenne, auf Verwandtschaft, die schon dort lebt, auf die Stadt, die mir sehr gefällt, auf die vielen Wollgeschäfte (unter anderem Rödelland und Fischer ist auch nicht sooo weit) und natürlich das schöne Bayernland ganz allgemein.

Andererseits bin ich noch nie mehr als 7 Wochen von Köln weg gewesen, und hatte in der Zeit schon Heimweh! Aber es hilft nix, da müssen wir durch. Es ist halt einfach ein bisschen viel für mich, innerhalb von 2 Monaten die Mutter zu verlieren und dann noch diese Nachricht zu erhalten. Und bis zum Umzug muss Männe 3 Tage die Woche in München sein…

Offiziell haben wir 1 Jahr Zeit, doch fänden wir es sinnvoller, wenn wir zum Schuljahreswechsel in München aufschlagen könnten (für die Kinder bedeutet das 11 Wochen Ferien!). Das ist also unser Ziel, bis wann wir hier weg sein wollen. Das heißt für mich, ab sofort hier anzufangen mit Ausmisten und organisieren.

Nebenbei stehen natürlich auch noch Dinge aus, die im Zusammenhang mit dem Tod meiner Mutter stehen, ich muss wohl noch einige Male kurz nach Berlin reisen. Die Wohnungsgeschichte ist jedoch erstmal abgeschlossen, da muss ich nur noch die Schlüssel übergeben. Ich bin jetzt also richtig gut eingearbeitet im Ausmisten. Wobei Ausmisten bei den eigenen Sachen wesentlich schwieriger ist als bei Sachen, die einem nicht gehört haben. Nunja, mein Ziel ist, mit möglichst wenig Gepäck umzuziehen. Mal sehen, was sich tun lässt.

Und noch was gesticktes

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Dez 032006
 

kann ich euch zeigen:

Diesen Wandbehang habe ich Ende der 80er, Anfang 90er für meine Mutter gestickt. Mit Wolle auf grobem Stramin. Leider reichte die beigegebene Wolle der Stickpackung nicht, konnte aber noch besorgt werden. Meiner Mutter gefiel dieser Wandbehang immer sehr. Meine Farben sind es nicht, auch wenn ich ihn ansonsten ganz schön finde. Insgesamt ist mir diese Arbeit allerdings etwas zu grob. Ich wage allerdings kaum an die Arbeit zu denken, die ein ähnlich großes, feines Bild machen würde! Jedenfalls habe ich jetzt endlich ein Bild davon. Warum ich vorher nie eins gemacht habe? Nie dran gedacht. Immer nur, wenn ich *nicht* bei Muttern zu Besuch war.

Socken fertig

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Dez 012006
 

Weiter geht es mit Bildern, diesmal kommt was Sockiges:

Links die wunderschönen Business-Socken für meinen Mann (technische Daten hier. Das erste Paar habe ich gar nicht abgelichtet, aber es sieht genauso aus wie dieses. Wenn ihr jetzt meint, da stimmt doch was nicht, ja, ich habe an den Füßen glatt links gestrickt. Allerdings habe ich das Ganze umgedreht, so dass ich doch nur rechts stricken konnte. Dazu dient ein kleiner Trick mit einer Wickelmasche, so dass kein Loch entsteht. Man strickt bis zu der Stelle, wo man umdrehen will, umwickelt die nächste Masche (wie bei verkürzten Reihen) und wendet den Socken. Jetzt strickt man in die andere Richtung einfach immer rund. Wenn man an die Wickelmasche kommt, strickt man die Wickelmasche mit der Wicklung zusammen. Kaum zu sehen, insbesondere bei einem anthrazit-mouline.

Das zweite Paar sind die Babysöckchen aus der Regia 5048. Technische Daten hier.

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