Das Wollschaf will diesmal wissen:

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Jan 302007
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 05/2007

Ich habe gerade ein paar glatt rechts gestrickte Socken in Arbeit. Bei gemustertem Garn ist klar, wann man mit der Ferse anfängt. Aber bei uni? Wie machen das die Anderen? Reihen zählen damit beide Socken genau gleich lang werden oder wie ich die zweite Socke einfach drauflegen und abschätzen? Das gleiche Problem besteht ja bei Pullovern wenn man glatt rechts strickt?

Also, am einfachsten ist es, wenn man ein Muster einstrickt, dann kann man, wie bei selbstmusterndem Garn, die Rapporte zählen – aber das war ja nicht die Frage.

Ja, ich zähle Reihen, damit es gleich wird. Dazu sind Maschenmarkierer eine gute Hilfe, die man alle 10 oder 20 Reihen setzt. Aber Strickware ist elastisch, deshalb kommt es auf 1 oder 2 Reihen nicht sooo sehr an. Nur ungefähr sollte es stimmen, und dann sieht es schon gleich aus. Das Auge gleicht manches aus.

Und ich zähle immer meine Reihen direkt am Strickstück. Bei „virtuellem“ Zählen (also Strichlein, Rundenklicker/zähler) habe ich immer das Problem, ab und zu mal das anschreiben/klicken/drehen zu vergessen, und dann stimmt die Zahl nicht, und dann zähle ich letztendlich doch am Strickstück aus. Also lasse ich das Getue, und zähle einfach direkt am Strickstück.

Die Männersocken

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Jan 292007
 

bei denen ich fast einen ganzen Fuß ribbeln musste, sind endlich fertig. Folgende technische Daten:

  • Männersocken Gr. 43 für Ralf
  • gestrickt aus 64 g Fabiani Manny (Kaufhof-Marke) Fb. 8094, schwarz mit neon-Flecken
  • auf Metallnadeln Nr. 3
  • übliche Sockenkonstruktion, Schaft in 3/1-Rippen
  • angefangen: 10.01.07; fertig gestellt 29.01.2007

Und gleich neu angefangen als denkfreies-Projekt ein Paar Seglersocken. Die ungefähre Idee entnehme ich aus dem „ultimativen Sockenbuch“ von Klöpper/Schoen. Ich ersetze die verkürzte Ferse jedoch durch die Herzchenferse (man sieht auf dem Bild deutlich, wie schlecht die verkürzte Version sitzt – die Maschen ziehen sich am höchsten Punkt des Spannes deutlich auseinander) und werde den Schaft, da Männersocken, in 3/1-Rippen stricken. Die asymmetrische Fußspitze werde ich jedoch einmal ausprobieren. Jetzt muss ich nur noch erfahren, welche Schuhgröße mein „Opfer“ hat.

Wenn es demnächst mal wieder Sonne geben sollte, kommen auch mal wieder einige Bildchen. Versprochen.

Gesammelt

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Jan 262007
 

haben sich einige Links (aus diversen blogs):

  • eine außergewöhnliche Art, einen Sockenfuß zu stricken: Arch-Shaped Socks (PDF)
  • eine spiralige Mütze mit Perlen: Odessa aus der MagKnits
  • eine sehr interessante Art, ein Stirnband zu stricken (verkürzte Reihen): Calorimetry aus der Knitty
  • Das Wollatelier hat naturfarbene Sockenwolle im Strang, auch auf der Kone
  • Keyboard Biologist hat eine Anleitung, wie man Toe-Up-Kniestrümpfe plant. Teil 1, Teil 2 ist der aktuelle Eintrag und Teil 3 fehlt noch.

Die Ribbeltour

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Jan 252007
 

war heute dran. Fertige Socke, und dann im Zwickel eine verlorene Masche. %mauer Also nochmal. Ansonsten habe ich den Katzentreppenschal am letzten Wochenende fertig gestrickt, muss aber noch vernähen. Wenn ich das noch viel länger aufschiebe, dann wird das *nie* was.

Am Wochenende waren wir in München, Wohnung begucken. Toll, toll, toll. Und wir haben sie zu 99 % sicher. Siemens Werkswohnung, Erstbezug, Aussicht vom Küchenfenster aus über den Starnberger See zu den Alpen. Ich freu mich schon auf Fön! (Bin gespannt, was mein Kopf dazu sagen wird, bin ein bisschen wetterfühlig %:/ ). Bei Fön wird in München aus der Fernsicht eine Nahsicht.

Im Moment bin ich viel am ausmisten. Heute hatte ich eine Freundin hier, die ihre Examensarbeit bei mir ausgedruckt hat. Hat lange gedauert, bis wir den Computer überredet hatten, das zu drucken, was wir haben wollten. Aber es hat dann doch noch geklappt. Diese Freundin hat gleich einen großen Teil von den Dingen, die ich aussortiert habe, mitgenommen. Sie hat sich riesig gefreut und ich mich auch, weil sie sich so gefreut hat. So ist es mir am liebsten: ich bin froh, weniger Ballast zu haben, andere sind froh über das, was sie geschenkt bekommen.

Ansonsten schmelzen die Wäscheberge, und ich habe allgemein viel Arbeit und zu wenig Zeit zum Stricken. Außerdem lese ich derzeit in meinen neuen Strickbüchern, nämlich den Gossamer Webs (über Orenburg-Tücher), den beiden „Books of Modern Lace Knitting“ und dem „Folk Socks“ von Nancy Bush. Die sind letzte Woche angekommen, und das Schmökern macht viel Spaß.

Das Wollschaf will diese Woche wissen:

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Jan 232007
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 04/2007

Man sieht es ja in vielen Blogs – immer mehr Strickerinnen färben Ihre Wolle selbst. Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht? Es werden ja die verschiedensten Mittel zum Färben genutzt, von der Ostereierfarbe über Kool Aid und Naturfarben zu Stofffarbe und den Ashford Farben. Wie klappt es mit dem Färben, wie wird gefärbt, gibt es Geheimtipps? Wie ist es mit der Haltbarkeit der Farben??

Diesmal kann ich so gar nicht viel beitragen, außer, dass mich alle Antworten brennend interessieren. Ich habe hier jede Menge Ostereier-Farben ‚rumliegen. Aber vor dem Umzug nimmer.

Jan 182007
 

ist das Project Spectrum. Letztes Jahr habe ich zwar nur punktuell mitgemacht, aber es hat Spaß gemacht. Dieses Jahr habe ich immer eine Farbe im Spektrum, die ich bedenken will, in der Hauptsache sind Socken geplant. Dies nur deshalb, weil ich in diesem Jahr sicherlich nicht zu weit aus dem üblichen ausscheren kann, da ich mit unserem Umzug und dann eingewöhnen in eine neue Sprache/Umgebung/Kultur genug zu tun habe. Da muss ich mich nicht auch noch im Hobby auf Neues einlassen. Doch ich werde sicherlich meinen Photoapparat immer mal wieder auf Dinge lenken, die dem Farbschema entsprechen.

Für die blau/weiß/graue Phase ist meine Wahl natürlich auf meine Lieblingsfarbe blau gefallen. Da werden ein Paar Segler-Socken auf dem Programm stehen. Außerdem hoffe ich, in dieser Zeit vielleicht die Trachtenstrümpfe fertig zu stellen, das wäre dann weiß. Und grau ist der Himmel in dieser Zeit sicherlich noch oft, und es wird entsprechende Fotos geben.

Im April/Mai mit Grün/Gelb/Pink werde ich mir etwas Pinkes ausdenken, ich habe noch genug Knäuel, die diese Richtung vertreten. Außerdem könnte da endlich mal mein Twinset fertig werden, das viel pink enthält. Aber vielleicht werde ich auch mal Grün andenken, denn diese Farbe ist für mich eher ungewöhnlich. Mein Mann entwickelt sich mittlerweile immer mehr in diese Farb-Richtung. Da werde ich eventuell auch zukaufen müssen. Gelb ist so gar nicht mein Ding, aber im Mai gibt es sicherlich genug Blumen und Blüten in diesen Farben, die ich ablichten kann.

Juni und Juli werden wohl die stressigsten Monate werden, und da habe ich noch eine gut abgelagerte Mikrofaser rumfliegen, die mit Bordeaux zu rot passt (Pulli, wahrscheinlich RVO), außerdem wäre da noch mein Wunsch nach schwarzen Socken (grausel – nicht so sehr wegen der Farbe an sich, sondern weil man bei dunklen Socken so wenig sieht, was man tut. Glatt rechts oder 3-1-Rippen wäre also das Muster der Wahl). Und mit Glitzer kann ich mich natürlich anfreunden, da könnte ich sogar mal experimentieren. Allerdings, viel Zeit werde ich in diesen Monaten dem Stricken wahrlich nicht widmen können. Vielleicht passen ja auch einige der Renovierungsarbeiten, die Einrichtung etc. in dieses Schema?

Im August und September sind dann Braun/orange/violett(lila) dran. Braun wäre Anlass, für meinen lieben Mann was zu tun. Da dies nach dem Umzug ist, ist mein Wollkauf-Verbot dann gelockert, also mal schaun, was sich ergibt. Auch Orange ist eine Farbe, die ich langsam anfange zu lieben, und violett mag ich auch sehr, aber auch da habe ich noch kein konkretes Projekt. Meine Sockenwoll-Vorratskisten geben jedenfalls in dieser Richtung nicht viel her, auch nicht die anderen Vorräte. Auch hier wird die Umgebung (vor allem Ausflüge in und um München) sicherlich viel für die Kamera hergeben.


Plans for Project Spectrum

Last year I participated only on a few colors, but I liked the idea anyway. This year I will participate some more, even if I don’t have that much time to devote to hobbys due to our move in June. We will be moving from Cologne to Munich, which means new language/surroundings/culture. (Yes, moving from west to south in Germany means a lot of change – I’ll be crossing the language border between northern and southern dialects, and bavarian culture really *is* different.) This is why I’m sure I’ll not experiment much, because there will be so many new things for me anyway, and lots of stress, which tends to makes me uncreative. I’m sure there will be lots of photos for the color combinations to share.

For the blue/white/grey phase I’ll of course choose something blue. Blue is my favourite color and I’m planning for a pair of sailor socks for a good friend. Maybe I’ll finish my Trachten Knee Socks during that time, which are white. And I’m sure I’ll point my camera skywards quite often, where you can see lots of grey in early Spring (we haven’t even had winter this year!).

For April/May with the green, yellow and pink color scheme I’ll pick something pink. There is lots of sock yarn in my stash that fits the scheme. I could also finish my twin set, which has lots of pink (but not exclusively). Perhaps I’ll think up something green, but this color is quite unusual for me. My husband tends to this color lately, so maybe I’ll have to add it to my stash. I’m not a friend of yellow, but I’m sure that there’ll be enough flowers to be photographed.

The June/July theme will be easy for me, because I like all of these colors. I’m planning a pair of black socks for me, and for red there would be that well marinated micro fiber yarn in my stash that is supposed to become a raglan sweater for me. I love everything glittery, so there’s lots of room for experiments. However, the move will be during that time, so there will not be much time for crafting to spare. Maybe some of the renovation/furnishing will yield some photos to match the theme.

For August/September nothing is planned yet. Brown would be something for hubby. Since this is after the move my yarn diet will be less strict at that time (right now till the move it is strictly knit from your stash, and don’t start more projects), I’m sure I’ll be able to add these colors to my stash (there is almost no brown or orange, and only a bit purple in the stash). We’ll see. Orange is a color that I like (didn’t for a long time), and violet I love anyway. But there is nothing planned right now. But I’m sure we will meet lots of color during our discovery trips through Munich, so there will be plenty of photos.

A note for my English readers: I’ll not translate word for word what I’m writing in German, but the overall sense will be maintained of course. I’m not really translating, but writing my thoughts down in English. Sometimes there will be differences because I don’t know how to say something in English, or because I have to give some more infos to my English readers because they can’t read my German-only posts. All my Project Spectrum posts will be bilingual

Jan 172007
 

muss ich nun doch mal schreiben, obwohl ich es eigentlich nicht für ein blog-fähiges Thema halte, jedenfalls nicht dauernd und regelmäßig. Aber dieser „Winter, der ein Sommer war“ (kennt ihr den historischen Roman noch? Ich war damals noch nicht alt genug, um mich für den Stoff zu interessieren, weiß aber noch, dass meine Mutter dieses Buch geliebt hat.) zwingt einen ja geradezu, über das Wetter zu sinnieren. Wenn man Mitte Januar noch blühende Mittagsblumen und Ringelblumen auf dem Balkon hat, ist das selbst im warmen Rheinland schon mehr als ungewöhnlich. Und auch ansonsten ist noch viel Grün auf dem Balkon, das zu dieser Jahreszeit eigentlich gar nicht dort hin gehört.

Dieses Wetter führt bei mir nun dazu, dass ich sehr viel unter Allergie (Baumpollen) leide, was meine Computer-Zeit sehr einschränkt. Deshalb meine derzeit sehr seltenen Meldungen hier. Es gibt allerdings auch nicht sooo viel zu berichten, es ist nichts fertig geworden und ich habe dem Drang widerstanden, Neues anzufangen. Der erste Trachten-Kniestrumpf wächst fein weiter und ist bald an der Ferse angekommen. Es macht sehr viel Spaß, daran zu stricken, und manchmal ist er auch durchaus fernsehtauglich. Das kommt daher, dass man *immer* aufpassen muss, so dass ich gar nicht gedankenverloren weiterstricken und das Muster vergessen kann. Am schlimmsten sind Muster für mich, wo man mal eine oder zwei Runden gar nicht aufpassen muss, und ich dann eben mehr als diese ein oder zwei Runden stricke, weil ich durch die Glotze zu sehr abgelenkt bin. Allerdings ist der Strumpf nicht geeignet, wenn man bei einem Film zu viel hingucken muss. Dann kommt mein Super-Einfach-Strumpf dran, der immer geht.

Ein anderer Faktor, der viel Strick- und Computerzeit kostet, ist der bevorstehende Umzug. Zu vermelden ist, dass wir eine Wohnung so gut wie sicher haben (Zusage des Vermieters, noch nicht besichtigt, noch kein Vertrag). Wenn das also klappt (und ich sehe derzeit keinen Grund, dass es *nicht* klappen könnte), dann werden wir in Obersendling in eine Siemens Werkswohnung einziehen. Mit Blick über München und im Süden über den Starnberger See bis zu den Alpen. Da freue ich mich schon sehr drauf. Am Freitag ist Besichtigung. Wenn wir den Vertrag in der Tasche haben, dann mache ich einen riesigen Luftsprung!

Jetzt muss ich mich erstmal weiter um die Wäsche kümmern – da ist immer noch einiges aufzuholen.

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Jan 172007
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 03/2007

Was hat sich an eurem Strickverhalten geändert, seit ihr Strickblogs lest oder selber einen schreibt? Welche zusätzlichen Erfahrungen habt ihr gemacht?

Also, es gibt einfach immer wieder neue Anregungen durch die Blogs. Vieles mache ich nach, anderes nicht. Insgesamt bin ich etwas disziplinierter im Fertigstellen durch mein eigenes Blog geworden, und auch im Wollkauf (meistens, hüstel). Denn da sehe ich immer wieder, was noch an Projekten vor sich hin dümpelt. Wenn ich das UFO erstmal in einer Kiste verstaut habe, vergesse ich leicht, wie viele ich noch habe. Die Liste erinnert mich daran, was noch auf Fertigstellung harrt. Und hält mich (meistens, wieder hüstel) vom Neustart allzu vieler Projekte ab. Ich kann ansonsten nur mit meinem Verhalten beim Occhi vergleichen, da ich sofort mit dem Start des Strickens 2003 ein blog angefangen hatte (davor Zwangspause wegen Sehnenscheidenentzündung von 9 Jahren). Da hatte ich kein Blog, und vor allem keine Liste mit allen angefangenen Teilen. Ich bin gespannt, wie viele Occhi-UFOs beim Umzug (bzw. den Vorbereitungen) zum Vorschein kommen.

Mal wieder melden

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Jan 102007
 

muss ich mich doch mal. Nachdem nun der Geburtstagsmarathon (bei uns liegen 6 Geburtstage der engsten Verwandtschaft in der Zeit von Mitte Dezember bis Mitte Januar – im Schnitt also 2 Feiern pro Woche, wenn man Weihnachten und Neujahr mitzählt) geschafft ist, können wir langsam wieder ins normale Leben einsteigen.

Am Freitag (5.1.) habe ich die Rautensocken fertig gestellt. Hier die technischen Daten, damit ich nix vergesse:

  • Rautensocken Gr. 38 für Töchterlein
  • aus 66 g Regia Linien Color Fb. 5276 (blau-violett mit schmalen bunten Streifen)
  • Bambus-Nadeln 2,50 mit 15 cm Länge
  • Muster „Perlrauten“ aus „Das große Strickmuster-Lexikon“ S. 17, über 10 M. (Das Buch ist eine Übersetzung der Harmony Guides 2 und 3).
  • Anschlag 60 M, 10 R. 3/2 Rippen, danach Schaft gemustert, Fuß glatt re., Herzchenferse, Bandspitze im Maschenstich geschlossen.
  • angefangen am 28.08.2006, fertig gestellt am 05.01.2007

Anmerkungen: Das Muster kommt bei dunkler, geringelter Wolle kaum zur Geltung. Besser geeignet wäre sicherlich einfarbig hell oder leicht meliert. Das Muster zieht sich schön zusammen, fast wie ein Rippenmuster.

Dann habe ich am Wochenende hauptsächlich an den Trachtenstrümpfen gestrickt. Der Anfang gefiel mir jedoch nicht mehr, deshalb habe ich erstmal geribbelt, und dann noch ein zweites Mal geribbelt, weil im Mäusezähnchen-Bündchen eine M verloren gegangenwar. Bei der ersten Version stimmten die Abnahmen für die Wade nicht mit der Wirklichkeit meiner Beine überein. Jetzt habe ich schon mehr gestrickt, als ich in der ersten Version hatte. Wenn man sich auf ein bis zwei Sachen konzentriert, kommt man einfach schneller vorwärts! Zumindest gefühlt.

Heute habe ich dann noch ein neues Paar Mitnahme-Socken angestrickt, damit ich was habe, bei dem ich klönen, Straßenbahn fahren und ähnliche Dinge tun kann. Diesmal ist es eine Wolle von Kaufhof (…), die ich zum ersten Mal verstricke. Sie fühlt sich sehr weich, gleichzeitig aber auch recht dünn an, ich werde sie wohl nochmal ribbeln und mit dünneren Nadeln neu stricken. Mal sehen, was Männe dazu sagt. Das Knäuel taufe ich Männer-Funky, weil es schwarz ist, mit kleinen neonfarbenen Abschnitten, die (zumindest mit der derzeitigen Maschenzahl und Nadelstärke) sehr hübsche schräge Ringel ergeben. Das Knäuel hat sich Männe übrigens vor Jahren höchstpersönlich im Kaufhof ausgesucht, und wurde gut abgelagert aus den Vorratskisten gefischt.

Ich glaube, meine Mitnahme-Socken sind eine Ausnahme für das Verbot, neue WiPs zu produzieren, das ich mir für die Zeit bis zum Umzug auferlegt habe. Übringens bin ich in den letzten Wochen außerordentlich standhaft gewesen, und habe trotz mannigfaltiger Versuchungen (drei Besuche bei Daniela, außerdem einige Shoppingtrips) kein einziges neues Knäulchen Wolle gebunkert. Hoffentlich bleibt das so! Das Weihnachtsgeld ist auch nicht für Wolle, aber z. T. für Strick-Bücher draufgegangen (warte noch auf einen Teil der Bestellung, der über den großen Teich kommen soll).

Das erste dieser Bücher ist aber schon angekommen, und zwar der Knitter’s Almanach von Elizabeth Zimmermann. Ein Klasse Buch, und immer wieder neue Ideen. Diese Frau war wirklich ein Phänomen.

Und das andere, das ich mir gekauft habe, ist bei Weltbild in den Einkaufskorb gehopst, nämlich Das große Strickbuch von Katharina Buss. Bei diesem Preis musste es einfach mit, denn ein so ausführliches Strickbuch besitze ich doch noch nicht. Es ist einiges mehr drin als in meinem bisherigen Standardwerk von Hanna Jaaks.

Letzte Woche

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Jan 102007
 

wollte das neugierige Wollschaf wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 01/2007

Wie viele Off Topics (nicht zum Thema Handarbeiten gehörende Themen) akzeptiert ihr beim Bloglesen oder gefällt euch das überhaupt nicht?

Och einiges. Solange vom Stricken noch die Rede ist, ist es ok. Je nach Affinität bin ich da sehr geduldig. Ich finde, dass Blicke ins normale Leben wirklich dazu gehören, dadurch wird das Ganze noch interessanter. Wenn das Blog auf Dauer zu weit von meinen Interessen Stricken und Spinnen abweicht, dann fliegt es eher aus der Liste, als wenn eine Weile nur noch Persönliches kommt.

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