Fertig ist diesmal die Alpaka-Mütze. Mit der Mützenlänge habe ich bei dieser Anleitung immer etwas Schwierigkeiten, zumindest für meinen Kopf. Ich musste einmal aufmachen, bis es gepasst hat.
Hier die technischen Daten:
- Alpaka-Mütze für mich, Größe: ganz normaler Dickschädel (57 cm Kopfumfang, für die, die’s genauer wissen wollen)
- aus 72 g Alpaka von Schachenmayr (100 % Alpaka, LL 100 m/50 g)
- Rundnadel 4 mm grau (wahrscheinlich Inox)
- Ungefähr gestrickt nach dieser Anleitung, der Zopf stammt aus dem Wikinger-Buch von Lavold (S. 59, ich habe die englische Ausgabe). Den Mustersatz 5 x gestrickt. 96 M aus dem Rand aufgenommen, 18,5 cm hochgestrickt (gemessen ab der Reihe li M), dann nach der Anleitung Maschen abgenommen.
- Anmerkung 1 Die Mütze an sich hat weniger Umfang als mein Kopf, negative Zugabe nennt man das. Sie soll schließlich gut sitzen, was sie auch tut. Außerdem war das Garn mal für was ganz anderes bestimmt, nämlich für einen Teddy. Aber irgendwie wird der nicht.
- Anmerkung 2 Übrigens wieder mal ein Fall für Untergewicht: 72+21=100???? Nicht wirklich, oder?
- Anmerkung 3 Diese Anleitung ist für mich die richtige Mischung zwischen interessantem Stricken (der Zopf) und hirnlosem stricken, was ich ab und zu gerne tu, aber nicht zuuu lange.
- angefangen: 15.03.2007, fertig gestellt: 26.03.2007
Bei Mützen für mich ziele ich immer auf 50 – 52 cm Umfang der Mütze (etwa 10 % weniger als der Kopfumfang). Beim klassischen Garn mit 20 M/10 cm hat man also um die 100 angeschlagene Maschen. Ein paar mehr oder weniger machen nicht viel Unterschied, und so kann man an vorgegebene Muster/Anleitungen anpassen.
Mit Fotos kann’s noch was dauern, zumindest von den aktuellen Sachen, denn die Kamera ist verschwunden. Einfach so. In Luft aufgelöst. Und dabei wär so schönes Licht…. Wird sich schon wieder finden. Fragt sich nur wann.
Angefangen habe ich dann die Chemomütze für meine Freundin U.G. Ich hoffe, diese Mütze ist dann für wärmere Tage geeignet. Ich habe 20 M/10 cm in glatt rechts als MaPro, und deshalb wird es nun diese (PDF) Mütze. Ich stricke mit 4er Nadeln, obwohl auf der Banderole des Baumwoll-Viskosegarns namens Panda 5 – 6 angegeben ist. Aber für eine Mütze sollte man schon ein wenig enger stricken. Und das war auch der Tipp von der Frau im Rödel-Laden. Die kennt also ihre Garne. Für mich ist das eher ungewohnt, denn normalerweise stricke ich mit der dicksten angegebenen Nadel, oft muss ich sogar noch weiter rauf. Und da es sich um 70 % Bambus und 30 % Baumwolle handelt, sollte man noch eher eng stricken, um nicht dem Leierfaktor dieser Materialien zu sehr Vorschub zu leisten.
Das Muster ist diesmal ein wenig anspruchsvoller, was die ständige Aufmerksamkeit angeht, allerdings nicht wirklich technisch schwieriger als die Alpaka-Mütze. Ich bleibe eben beim Thema Wikinger-Zöpfe.