Diese Socken

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Mrz 122007
 

finde ich allerliebst, und zwar erst nach durchlesen des Musters (PDF). Aber da Stricklisl die so sehr empfiehlt, musste ich doch mal genauer hingucken. Jetzt juckt es mich in den Fingern. Aber da sind noch sooo viel Mustersocken auf den Nadeln, da muss ich mindestens 2 Paar von fertig bringen, bevor ich wieder was neues anfangen darf.

Fertig sind auch:

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Mrz 122007
 

zwei Paar Müffchen und ein Paar Babyschühchen:

Einmal mit, einmal ohne Blitz abgelichtet.

Technische Daten:

  • 2 Paar Müffchen für schmale Handgelenke
  • gestrickt aus 20 g Socka Color von Schoeller & Stahl, Fb. Nr. 8001 (grau, die Socken dazu sind hier zu sehen) und aus 21 g von einem für mich nicht mehr bestimmbaren Opal-Rest, die eigentlichen Socken hat mal meine Mutter gestrickt und verschenkt. Ich habe den Rest aus ihrem Nachlass, sie hatte die Wolle aber von mir bekommen.
  • mit Nadeln 3 mm grau, 15 cm lang
  • 48 M Anschlag, 2/2-Rippen, 15 cm lang
  • angefangen 26.02.2007, fertig gestellt: 10.03.2007
  • Babyschühchen
  • gestrickt aus 20 g Regia Color Clown Fb. Nr. 5048
  • Nadeln 3mm grau, 15 cm lang
  • Nach dieser Anleitung gestrickt
  • Bemerkungen: Beim nächsten mal besser dünnere Nadeln nehmen, oder weniger Maschen. Außerdem würde ich diese Anleitung gerne auf Rundstricken umstellen (wobei es dann natürlich ziemlich umständlich wäre, das kraus rechte Gestrick hinzubekommen), um damit Näharbeit zu sparen.
  • angefangen und fertig gestellt: 09.03.2007

Die Schühchen habe ich am Freitag einfach so mal zwischendurch gestartet, nachdem ich schon mehrmals den Hinweis auf diese Anleitung in Blogs gesehen habe. Sehr schön. Und die Müffchen hatte ich auf der Freizeit angefangen, und Samstag früh während der letzten Minuten der Wok-WM vollendet. Bei einem der Müffchen waren sage und schreibe 8 Fäden zu vernähen, weil der Faden schadhaft war (habe allerdings keine Mottenspuren gefunden).

Die Wollstatistik

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Mrz 122007
 

sieht dieses Jahr Anfang März sehr viel besser aus als letztes Jahr. Ja, da hatte ich an Gewicht sehr viel mehr verstrickt (viele Fusselschals, viel Baumwolle), aber ich war auch noch 200 g im Minuns. Und dieses Jahr ist das wenige, das ich verstrickt habe, immerhin reines Plus, da ich es geschafft habe, noch nichts, aber auch gar nichts zu kaufen. Und ich war schon in einigen Handarbeitsläden bzw. -Abteilungen. Aber irgendwie hat es mich diesmal alles kalt gelassen. Und ich habe diesmal ein Ziel: Mit möglichst wenig Ballast umziehen. Schöne Wolle kann ich auch in München noch kaufen. Hoffentlich behält diese Einsicht ihre Gültigkeit.

Psychedelisch

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Mrz 112007
 

sind meine neuesten Socken, zumindest kommen mir die Farben so vor. Das Knäuel war jedoch heftiger, als sich jetzt das fertige Gestrick zeigt:

Ich finde es schön, wie sich der Schaft und der Fuß mustern, mal wieder Spiralen, obwohl es am Anfang mit einem Längsstreifen anfing. Sehr interessante Socken jedenfalls. Mal wieder auf 3 mm Nadeln, und diesmal nur ein ganz kurzer Bund von 10 R., 35 R. Schaft.

Dieses Paar Socken habe ich gestern, Sa., 10.3. angefangen, weil ich mal wieder was unkompliziertes brauchte, um es mit auf Reisen zu nehmen. Am Samstag waren die Socken bei den Schwiegies in Dormagen, und heute bei meiner Schwester in Nijmegen/Niederlande. Bis nach Holland (oder auch sonstwohin ins Ausland) haben es bisher nicht allzuviele meiner Socken geschafft. Und eingentlich bin ich in Lauter-Neues-Anfangen-Laune. Uneigentlich lasse ich es lieber, besonders, wenn ich meine Liste an UFOs betrachte.

Festhalten

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Mrz 102007
 

muss ich diesen Link zu einer Anleitung für gestrickte Möbius-Flächen.

Gefunden bei der flinken Nadel

Wildes Spinnen II

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Mrz 092007
 

[Vorsicht, langweilige Spulenfotos!] Gestern ging es dann gleich weiter mit dem wilden Spinnen. Angeregt durch dieses ausgezeichnete Blog von Abby habe ich meine bisher einzige mehrfarbige Wolle vorgekramt und diese einfach mal so drauflos gesponnen. Sie war nicht ganz einfach zu meistern, insbesondere, wenn man gleich mehrfarbig spinnen will, und nicht erst die Farben trennt, und den Kammzug teilt und vorbereitet. Ich wollte einfach nur spinnen, eben wildes Spinnen! Keine Vorbereitung, einfach so platschdich hinein ins Abenteuer. Ich habe einfach das Knäuel Kammzug im Schoß liegen gehabt, und von einem Ende her gesponnen.

Es ist die Merino aus der Wollfabrik, die es in mehrfarbig gibt, ich habe die gelbe Variante:

Eigentlich ist gelb so gar nicht meine Farbe, aber ich habe gerne damit gearbeitet. Denn angucken tu ich gelb schon mal gerne. Eigentlich hatte ich diese Farbe als Ergänzung zu meinem Blauspektrum gedacht, so als Akzent. Da ich aber noch keine wirkliche Idee habe, wie ich das dann auch verwirklichen kann, habe ich es einfach mal so probiert. Insgesamt waren es nur 100 g, so dass es auch kein allzugroßes Projekt werden wird. Ich kontempliere eine Mütze, allerdings nicht für mich (gelb steht mir nicht, schon gar nicht direkt am Gesicht). Insgesamt ist das Garn für meine Verhältnisse sehr grob und ziemlich ungleichmäßig, aber ich denke, das liegt am Wilden Spinnen. Aber genau das hat Spaß gemacht, und ich bin mit dem Garn sehr zufrieden. Ich habe insgesamt ziemlich stark gedreht und auch stark verzwirnt. Jetzt ruht das Ganze erstmal auf den Spulen.

Von links nach rechts: Je 1 Spule Garn und Zwirn, beides nochmal in Nahansicht, und dann die ganzen 100 g auf zwei Spulen.
Jedenfalls ging das schön schnell, auch wenn das Ausziehen sehr anstrengend war. Es hat ganz großen Spaß gemacht. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass ich so wild und undiszipliniert gesponnen habe.

 

Länger habe ich nicht gestrickt, und hier auch nichts geschrieben. Einige der letzten Tage standen einfach nicht im Kalender. Nichts geschafft, nur rumgehangen, schlecht geschlafen, Allergiebeschwerden, um nur ein paar Stichworte zu nennen. Und allgemeine Unlust, noch nicht mal Stricken konnte mich locken.

Dabei war das Wochenende ganz klasse, denn der beste aller Ehemänner hat mich zu unserem 18. Hochzeitstag (und, ja, ich würde ihn auch heute wieder heiraten, heute hätte ich noch mehr Gründe dafür als vor 18 Jahren) mit einem Ausflug überrascht: Wir waren im Rheinischen Industriemuseum in Ratingen, wo die ersten deutschen Spinnmaschinen aufgestellt wurden. Das ganze hat sogar einen recht spannenden Hintergrund mit Industriespionage und Abwerbung von Mitarbeitern, Billiglohngebieten und so. Also thematisch sehr aktuell, obwohl die Maschinen Ende des 18. Jh. in Betrieb genommen wurden. Im Museum kann man heute noch Maschinen besichtigen (auch in Betrieb), die damals gelaufen sind, und größtenteils von Frauen bzw. Kindern bedient/beaufsichtigt wurden. Von Werksschutz noch keine Rede… Ich schweife ab. Jedenfalls wird dort ausführlich dargestellt, wie man von einem Ballen Baumwolle bis zum Faden kam. Alles an den alten Maschinen. Übrigens steht dort auch ein Großrad (Walking wheel), das allerdings nicht vorgeführt wurde. Schade. Außerdem läuft dort gerade eine Ausstellung zum Thema Dessous. Sehr interessant bis wirklich witzig.

Eine sehr interessante Information war für mich, dass Baumwolle sich am besten unter tropischen Bedingungen verarbeiten lässt: Möglichst hohe Luftfeuchtigkeit und mindestens 30 Grad Wärme. Dieses Klima hat man übrigens sogar schon damals in der Fabrik zu schaffen gewusst! Ist es weniger feucht und warm, dann gleiten die Fasern der Baumwolle zu leicht aneinander vorbei, und bei der relativ kurzen Faserlänge reißt der Faden bei der Verarbeitung dann super leicht ab. Ich glaube, damit ist für mich das Handspinnen von Baumwolle erstmal gestorben. Nicht, dass ich es nicht mal probieren werde. Aber ernsthaft ein Projekt damit planen werde ich wohl nicht. Nunja, vielleicht bringt uns ja die Klimaerwärmung hier tropisches Klima (nicht dass ich das wirklich wünschen würde!), dann könnte ich mir das mit dem Projekt ja nochmal überlegen.

Gekrönt wurde der Ausflug dann durch einen Restaurantbesuch in Ratingen. Ratingen ist nun wirklich nicht der Ort, an dem man ein ganz ausgezeichnetes (im wahrsten Sinne des Wortes, die haben schon etliche Preise eingeheimst) vegetarisches Restaurant erwartet. Riesen Karte, und selbst für mich allegiegeplagtes Wesen gab es eine fast unübersichtliche Auswahl an Gerichten. Ich sag’ nur: Es war lecker, lecker, lecker. Und für mich ist es wirklich selten, dass ich ohne Vorbehalte im Restaurant essen kann.

Gestern dann kam nach dem allgemeinen Durchhänger in der ersten Wochenhälfte der Durchbruch, zumindest, was die Handarbeiten angeht. Ich habe mein Spinnrad aus der Ecke geholt (sicherlich auch angeregt durch die Besichtigung), nicht abgestaubt (obwohl das durchaus mal nötig wäre, räusper) und losgelegt. Auf der Spule war noch die angefangene Büffelwolle, und die habe ich so mal eben fertig gesponnen. Das war allerdings nicht allzuviel Arbeit, es waren nur wenige Hände voll.

Die Büffel-Wolle stammt aus dem Nachlass meiner Mutter. Viel Haar, wenig Wolle, noch mit allem Fett, Dreck, etc. Weder kardiert noch gekämmt noch irgendwie sonst aufbereitet. Da ich absolut keine Lust hatte, mich erst mit Säubern, Waschen etc. zu beschäftigen, habe ich einfach losgelegt. Ich habe ganz langsam gesponnen, weil ich immer wieder zu kurze Fasern, Gras und anderes rausmachen musste. Ich musste auch immer mal wieder sortieren, auseinanderzupfen und so. Also langsam. Aber gerochen hat das Ganze nicht, sonst hätte ich mich sicherlich geweigert. Es war einfach die Frage, was für ein Garn gibt das. Nunja, es ist sehr hart, aber auch das Ausgangsmaterial war ja schon recht hart. Gleich verzwirnt habe ich auch, bei der Menge kein Problem.

Insgesamt sind es sicherlich nicht allzuviele Meter Garn geworden, und so sieht das Ganze aus:

Leider nicht die besten Bilder, aber mit Blitz geht’s nicht besser. Und alles andere hat die Kamera heute verweigert. Man sieht, wie hart und sperrig das Ganze ist. Noch ungewaschen, ich bin mal gespannt, wieviel Gramm das dann sind (mal ganz abgesehen von einer Lauflänge). Es war eine interessante Erfahrung, aber ich bin mir sicher, dass es auch nicht wirklich gut geeignetes Material war. Nicht nur, weil es gar nicht zum Spinnen vorbereitet war. Eher, weil ich vermute, dass dies nicht die Winterwolle ist – zuviel Haar, zu grob insgesamt. Außerdem war die Faserlänge nicht so besonders groß. Ich vermute, dass die Haare aus den Büffelfellen stammen, die meine Mutter besaß, also abgebrochen waren, was auch die kurze Faserlänge erklärt. Was mich jetzt mal interessieren würde, wäre, so richtigen Winterpelz zu verarbeiten!

 

Wo ich war? Hier, und zwar auf der (in diesem Jahr) dritten Frauenfreizeit unter dem Thema: Du stellst meine Füße auf weiten Raum. In diesem Haus wird frau mit Leib, Seele und Geist verwöhnt: Interessante Vorträge, Ausflüge, ausgezeichnetes Essen, gediegene Atmosphäre, Seelsorge (nach Bedarf), schöne Musik und, und, und… Ich bin wirklich begeistert, und sicherlich nicht das letzte Mal dort gewesen.

Besonders spannend fand ich die Vorträge von Frau Sigwart, die uns etwas über die Beziehungen zwischen leiblicher und geistlicher Ernährung berichtet hat. Ganz neue Perspektiven. Die meisten der Vorträge (von Frau Sigwart leider nur einer erhältlich) sind als MP3-Vorträge, als CD oder Kassette zu bekommen, manche kann man aus dem Katalog auch herunterladen. Da dieses Werk nur von seiner Arbeit und Spenden lebt, wird auch für heruntergeladene Vorträge ein Obulus erbeten.

Und auch kräftig gestrickt habe ich. Ein Paar Socken und ein Paar Müffchen sind fertig, ein weiteres Paar Müffchen wartet auf die Fertigstellung, die aber nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte. Die Socken sind aus Opal, die Müffchen aus verschiedenen Resten, die ich nicht mehr zuordnen kann.

Eigentlich hatte ich ja für zwei Paar Socken Wolle mit. Uneigentlich habe ich das zweite Knäuel meiner Freundin E. verkauft, die daraus ihrer Tochter ein Paar Socken stricken möchte. Und da ich vorsichtshalber Nadelspiele und zusätzliche Nadeln eingepackt hatte, konnte ich die Tochter überzeugen, doch auch mal wieder Nadeln in die Hand zu nehmen. Die anderen Mitfahrerinnen haben auch gestrickt, und einer davon konnte ich das Sockenstricken beibringen. In den nächsten Tagen kommen ganz sicherlich Bilder (auf Flickr sind sie schon unbearbeitet/unsortiert/unbenamst zu sehen). Einiges fürs Project Spectrum ist entstanden. Für heute nur dieses hier:

Technische Daten:

  • Lagunen-Socken für mich, Gr. 39
  • gestrickt aus 50 g Opal Musica, Fb. 1031
  • mit Nadeln grau 2,5 mm, 15 cm lang
  • nach meinem üblichen Sockenrezept mit recht kurzem Schaft (20 R. 2/2-Bündchen, 25 R. Schaft)
  • angefangen 22.02.06, fertig gestellt 26.02.2006

I’m back again

I was away on a retreat for 6 days, and it was simply wonderful. I was here (Sorry, no English page available), and I enjoyed a happy time. I went with four friends, and participated in a women’s retreat. And how we were treated – simply wonderful. Food for spirit, body and soul. Lovely tours/walks, wonderful food, interesting spiritual lectures, songs, knitting with my friends, rest and so much more.

My knitting was a pair of socks, and I’m sure I would’ve made almost another pair – but I sold my second full ball to one of my friends. And since I had spare sets of DPNs and leftovers of sockwool I could lure another friend who hasn’t knitted in a long time into using needles again (she made cuffs). Another friend got instructions in sock knitting. And the fourth one was knitting a cardigan.

I used one of my leftover balls to make a pair of cuffs, and started on yet another one. I was so happy to have these leftovers, because otherwise, horror of horrors, I would’ve been without knitting for two days.

I made lots of photos, and I’ll show some of them during the next few days. I also made some photos that will be a good addition to Project spectrum, as were all my projects.

The photo above is of the socks I knit (taken at home while standing in the afternoon sun today).

Technical Data:

  • Laguna-Socks for me, German size 39
  • made from 50 g Opal Musica, col. 1031
  • using grey needles 2,5 mm, 15 cm long
  • from my usual Sockrecipe with a short leg (20 R. 2/2-ribbing, 25 R. plain knitting)
  • started Feb 22, 2006, finished Feb 26, 2006
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