Jul 282007
 

habe ich heute angefangen, und weil es ein bisschen komplizierter ist, will ich hier noch ein bisschen schwatzen. Angefangen habe ich ja mit der Lasche (etwas runterscrollen) von Christine. Die hat funktioniert, sie soll nämlich verhindern, dass die Socke beim Laufen im Schuh verschwindet. Sie erfüllt ihre Aufgabe ganz gut. Nachdem ich die Lasche zweimal nach Anleitung gestrickt habe, bin ich jetzt dazu übergegangen, die Löcher wegzulassen und einfach glatt rechts zu stricken.

Im Moment experimentiere ich nun mit anderen Lösungen, denn zumindest stricktechnisch ist eine solche Lasche eher unbefriedigend: man muss sie extra anstricken, nachdem man die Socke auf normale Weise fertig gestellt hat. D. h., dass man 2 Fäden extra zum Vernähen hat, außerdem die Piddelei mit der Maschenaufnahme, und dazu eine „Naht.“ Die hat zwar noch nie gestört, aber irgendwie ist das unelegant.

Meine erste Variation ist mit verkürzten Reihen gelöst, die ich gleich nach dem Bündchen gestrickt habe. Ausprobiert habe ich die fertigen Socken noch nicht. Dann habe ich bei der jetzigen Socke einfach statt 13 Reihen 16 Reihen Fersenwand gestrickt, ansonsten alles ganz normal, und aus den Seiten dann nur 16 (statt 17) Maschen herausgestrickt. Damit verändert sich jedoch die gesamte Konstruktion der Socke, denn es ist am Spann nun etwas mehr Platz. Ich bin gespannt, wie das dann am Fuß aussieht.

Eine weitere Lösung wäre toe-up zu stricken und die Lasche einfach dranzustricken, ohne, dass man einen neuen Faden ansetzen und neue Maschen aufnehmen müsste. Toe-up stricke ich aber eher ungern (mag an der mangelnden Übung liegen). Man könnte natürlich auch zuerst die Lasche stricken und dann zusätzliche Maschen aufnehmen und zur Runde schließen. Ich bin mal gespannt, ob mir noch andere Lösungen zu dem Problem einfallen.

Am liebsten würde ich für jede dieser Lösungen ein neues Paar Sneaker anfangen, aber ich berherrsche mich mühsam. Mehr als drei Projekte gleichzeitig schaffe ich nicht, aktiv zu halten. Wobei ich im Moment immer nur an einem Projekt arbeite. Die Ruta-Socken dümpeln vor sich hin und drohen, zum Ufo zu verkommen.

Mein Plan derzeit ist, alle Sockenbaumwolle, die sich hier noch rumtreibt, in Sneaker-Socken zu verwandeln. Das hört sich mehr an, als es ist. Ich habe nämlich nur noch ein unangestricktes Knäuel hier rumliegen. Aus dem Rest der Laburnum-Socken sollte sich dann auch noch ein Paar Sneaker zaubern lassen. Nachdem die Laburnums fertig sind. Wer weiß, wann. Es handelt sich um Toe-ups… %augenroll

Ich wollte ja noch was von den Socken notieren: Sie sind aus einer Regia gestrickt, in hellblau-blau-weiß geringelt und ich habe ihnen ein Muster aus dem Buch „Omas Strickgeheimnisse“ auf Seite 24 verpasst. Und für das zweite Paar Socken mit der nächsten Fersenvariation habe ich eines aus einem der Topp-Strickmuster-Bücher ausgesucht (erschienen irgendwann in den 70ern, ein e-bay-Schnäppchen).

Sorry, the comment form is closed at this time.