Jul 312007
 

von den Mittelmeer-Sneakern ist fertig geworden und kann bestaunt werden:

Mittelmeer-Sneaker / Mediterranean Ankle Socks

Ja, ich habe mir eine eigene Sockenpappe gemacht. Nein, sie ist noch nicht ideal. Und ja, ich werde sie noch mit ordentlichem, weißen Papier beziehen.

Jedenfalls sieht die Socke so schöner aus als ohne, vor allem kann man das Muster sehr viel besser erkennen.

Jul 312007
 

(ganz neu) Gefunden bei CoonieBlau

Spinnfrage 1 (Woche 31/2007)

Wie bist Du zum Spinnen gekommen?

In der Strickerszene stolpert man ja immer wieder über Spinnerinnen, und diese erzählen auch ganz enthusiastisch über ihr Hobby. In die Strickerszene fand ich 2003 zurück, nachdem ich wegen Sehnenscheidenentzündung eine Zwangspause von 9 Jahren hinter mir hatte. Interessiert hätte mich Spinnen schon immer, andererseits wollte ich nicht noch ein Hobby. Nein, ich weiß mit meiner Zeit sinnvolleres anzufangen, als den Faden, den ich stricken will, auch noch selbst herzustellen. So dachte ich zunächst.

Aber im Internet habe ich mich schon ein bisschen informiert. Aber ein Spinnrad wäre sowieso viel zu teuer für mich, versuchte ich mich selbst ein bisschen zu zügeln. Und dann kann man es ja noch mit der Spindel versuchen, bemerkte ich dann. Und man kann Spindeln auch selbst bauen. Also ist Geld nicht so sehr ein Argument. Auch eine Freundin berichtete von ihren ersten Spinnversuchen und machte mich natürlich noch neugieriger. Ca. 1/2 Jahr nach meinen ersten Kontakten mit Spinnern gab ich nach, und meine erste Spindel wurde die große von Woll-Knoll. Ich bestellte mein erstes Pfund Fasern und die Spindel. Es machte Spaß. Es machte großen Spaß. Es war faszinierend, selbst wenn es schwangere Regenwürmer waren. Ich baute eigene Spindeln. Aus einer CD zunächst. Als Kopfspindel. Dann aus Fimo und einer tunesischen Häkelnadel. Oder aus Fimo und einem Holzstab aus dem Baumarkt. Die waren zwar nicht ideal, aber besser als die Fußspindeln. Meine Fäden wurden immer dünner.

Dann kam noch meine Freundin mit ihrem Spinnrad für eine Woche zu Besuch, und ich spann mein erstes Garn auf dem Rad. Auch das lernte ich ganz schnell. Ich merkte, dass Spinnen mit dem Spinnrad noch einen guten Nebeneffekt hat: Meine Füße fühlten sich nach einer Stunde spinnen wie neugeboren! Als ich meiner Mutter davon vorschwärmte, hat sie sich angeboten, mir ein Spinnrad zu finanzieren. Ich bin ihr heute noch dankbar dafür! Ich spinne zwar nicht ständig und nicht wirklich sehr viel, aber wenn ich das Rädchen raushole, dann ist es Entspannung pur.

Das Wollschaf will heute wissen:

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Jul 312007
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 31/2007

Gibt es etwas, was ihr gar nicht mögt beim Stricken, abgesehen vom wiederaufribbeln und vernähen? „Ich hasse es zum Beispiel, linke Reihen machen zu müssen … ;-)“

Hmmm, da muss ich aber ganz dolle überlegen. Doch, es gibt was: Russisches Nahtl in der Runde. Nicht mein Ding. Absolut nicht. Hört sich harmlos an: 1. Rd: 2 zsstr. 1 Umschlag. 2. Rd. 1 Umschlag, 2 überzogen zsstr. Aber ich habe damit wirkliche Schwierigkeiten und auch nach einem Paar Socken mit diesem Muster (sprich Übung) bin ich noch nicht glücklicher damit.

Die üblichen Hassdinge sind bei mir eher neutral besetzt: Linke Maschen, drei Maschen zusammenstricken, vernähen, Rippenstrick (der wird am ehesten von „angelsächsisch“ strickenden gehasst). Sie werden gemacht, wenn es dran ist. Rippen stricke ich sogar gerne. Ich muss diese Dinge nicht lieben, aber ich habe mir abgewöhnt, sie zu hassen. Sie gehören dazu. Punkt.

Ich gehe jetzt mal gucken, was bei euch so auf der Liste steht, vielleicht habe ich ja jetzt irgendwas verdrängt???