Fundstück

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Aug 312007
 

Yarn harlot hat ein neues Muster für wunderschöne Männersocken rausgebracht: Earl Grey Socks

Biergartensocken

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Aug 312007
 

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Biergarten Sneaker-Socken

Meine letzte Fertigstellung ist ein Versuch gewesen, in meine Sneaker-Strickerei ein bisschen Abwechslung zu bringen. Ich habe statt des Rippenrandes einfach mal einen Mäusezähnchenrand gestrickt. Aber für Sneakers ist der nicht wirklich so gut, denn genau da, wo bequeme Halbschuhe ihren gepolsterten Rand haben, sitzt der doppelt gestrickte Rand und trägt ein bisschen sehr auf. Außerdem sitzt er nicht glatt am Fuß, sondern beult über den Knöcheln etwas. Das kann man auf dem Bild auch sehen.

Abhilfe könnten meiner Meinung nach nur ein paar Reihen geradeaus nach dem Bund sein, aber dann sind es keine echten Sneaeker-Socken mehr, sondern normale Socken mit sehr kurzem Schaft.

Die werden also „zuhause-Socken“ werden, die ich nur in Birkies ohne Fersenriemen tragen werde (oder ganz ohne Schuhe). Mehr Abwechslung sollte ich also besser mit Mustern am Fuß erreichen, als mit der Variation des Bündchens.

Hier noch die technischen Daten:

  • Biergarten-Sneakersocken Gr. 39
  • gestrickt aus 44 g Regia Cotton Jacquard Color, Fb. 5436 (41 % Schurwolle, 34 % Baumwolle, 25 % Polyamid, LL 400 m / 100 g)
  • mit grauem Nadelspiel 2,5 mm, 15 cm lang
  • Mein übliches Sneaker-Socken-Rezept mit kleinen Abwandlungen und einem Mäusezähnchenrand
  • angefangen: 29.07.07, fertig gestellt: 17.08.2007

With this pair of ankle socks I finished recently I tried to bring some variety into my ankle sock knitting. Instead of ribbing I started with a picot hem. But when wearing the socks in sneakers the hem, which is a double layer of stockinette, sits at the same place as the cushioned rim of the sneaker, and hence is uncomfortable. It also is not snug on the foot, but puckers at the ankle. You can see it in the photo.

To make these really wearable I would have to add a few rows of stockinette before starting the heel, but this is a different sock form then, a sock with a very short leg.

This pair will be worn at home, with Birks without a heel strap, or with no shoes at all. I should bring variety in my ankle sock knitting by using pattern stitches on the instep, not by varying the hem.

  • Biergarten-Ankle Socks German size 39
  • knit from 44 g Regia Cotton Jacquard Color, col. no. 5436 (41 % new wool, 34 % cotton, 25 % polyamide, 400 m per 100 g)
  • using 5 grey DPNs size 2,5 mm, 15 cm long
  • My usual Ankle Sock Recipe with minor variations and a picot edge
  • started: June 29, 2007; finished: August 17, 2007

Chrysopolis die erste

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Aug 302007
 

Ja, ich kann schon was über Chrysopolis schreiben, denn ich spinne mein eingenes Garn. Außerdem hat Moni uns schon mal eine Maschenprobe zum Arbeiten gegeben. // Yes, I can write about Chrysopolis already, since I spin my own yarn. In addition to that Moni gave a sample pattern to knit a swatch.

Zuerstmal die Wolle, die ich versponnen habe, Merino (19 micron) von Huppertz. Sie ist nicht so orange wie auf dem Bild, mehr rotbraun. // This is the roving I spun, Merino (19 micron) by Huppertz. It is not as orange as on the photo, but chestnut brown.

Dann mein Probeknäuel (angefangen zu spinnen habe ich am 20.08.2007), 7 g, Lauflänge 960 m/100 g. // Then there is the tryout ball, 7 g, yardage 960 m per 100 g.

Und dann meine erste Maschenprobe, die ich mit 3,5 mm Nadeln gestrickt habe und mit 13,5 cm Seitenmaß zu groß ist. Wenigstens ist sie quadratisch geworden, so wie es gehört. // This is the first swatch I knit using 3.5 mm needles und which turned out much too big at 13.5 cm on each side. At least it turned out to be a square as required.

Mit 3 mm Nadeln war es immer noch zu groß, jetzt habe ich 2,5 mm Nadeln. // Using 3 mm needles it was still too big, now I use 2.5 mm needles.

Zeigen

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Aug 302007
 

will ich euch die fertigen Mittelmeer-Socken:

Die technischen Daten dazu gibt es hier

Man sieht sehr gut, wie sehr das Muster zusammenzieht – mit der Sockenpappe sieht man das Muster sehr viel besser. Das Stricken dieser Sneaker hat mir sehr viel Spaß gemacht, und sie sind in der Passform perfekt geworden. Die Sockenpappe ist übrigens noch dieselbe wie vorher, aber ich habe sie ein bisschen einer echten Fußform angepasst.

Fundstücke

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Aug 292007
 

Diesemal habe ich zwei Seiten gefunden, auf denen man Beschreibungen und Videos von Zunahmen und Abnahmen findet, beide bei Knittinghelp. Die helfen dabei, nicht nur englische Anleitungen besser zu verstehen, sondern auch, das eigene Repertoire ein bisschen zu erweitern. Ich wusste gar nicht, *wie* viele Arten es gibt, zu- und abzunehmen (beim Stricken meine ich natürlich%;)).

Anfänge

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Aug 282007
 

kann ich jetzt mal zeigen:

Wie immer bei Mini-Bildern klicken für größere, schärfere und vollständigere Bilder

Links seht ihr das Feuertuch, das nach einem Tuch gearbeitet ist, das Daniela hier (ganz runterscrollen) gezeigt hat. Ich habe es beim Besuch bei Zitron am 11. August gesehen. Mein Mann war so begeistert von dem Tuch, dass er meinte, ich solle mir auch so eines machen. Also habe ich die Wolle gekauft und gleich in der nächsten Woche angefangen. Aber wie das so geht, musste ich mehrmals anstricken, einmal war die Maschenzahl falsch, dann wieder hatte ich Fehler drin, und keine Rettungsleinen eingezogen (auf dem Bild seht ihr eine), und dann entdeckte ich, dass ich mit einem Knäuel doch sehr weit komme, und das Tuch zu lang würde.

Jetzt hat mich das Projekt eine Woche lang mit der Entscheidung geärgert, ob ich nun ribbeln sollte oder nicht. Ich habe mich gestern dafür entschieden, doch zu ribbeln, denn ich möchte lieber ein breites, und kein langes Tuch. Im Moment habe ich 69 Maschen auf der Nadel, die Version auf dem Bild wohl eine andere Zahl. Hoffentlich ist diesmal die Maschenzahl richtig. Danielas Version jedenfalls ist schmaler, aber ich mache eigentlich selten etwas 100 % nach. Dadurch sind natürlich auch die Streifen anders.

Gestrickt ist das Ganze aus Loft von Zitron, einem reinen Merino-Dochtgarn. Für Dochtgarn ist es seeehr reiß- und verschleißfest, es sieht so aus, als wäre das Garn leicht angefilzt. Ich habe jetzt mehrmals geribbelt, und man sieht es dem Garn nicht an. Das ist jetzt mein Unterwegs-und Fernsehprojekt, denn meine Finger können das Muster schon ganz von selbst, da es nicht kompliziert ist (Barbara Walker, Treasury 1, S. 184, Basic Fagotting Stitch).

Das andere Bild zeigt eine Kuschel-Socke im Hebemaschen-Muster in 6facher Trekking XXL, deren Muster ich mir selbst ausdenke. Ich liebe 6-fach-Socken. Es geht so schön schnell. Das Muster ist mir eingefallen, als ich im Urlaub nachts nicht schlafen konnte. Zum Glück war mein Mann auch noch hellwach, und so konnte ich das Muster anstricken.

Puh, jetzt ist meine WIP-Liste wieder ganz schön lang geworden.

Dienstagsfrage

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Aug 282007
 

Heute will das Wollschaf wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 35/2007

Welche Fersenform bei Socken bevorzugst du und warum ausgerechnet diese?

Ich stricke am häufigsten die Herzchenferse. Sie passt meiner Familie am besten. Schräge Fersen dagegen mag ich nicht so sehr. Sie zieht sich über dem Spann so sehr, außerdem brauche ich dann 4 M mehr pro Runde (dann zieht sie sich weniger). Ich mag auch den klassischen Look der Herzchenferse, denn ich möchte nicht die maschinengestrickten Kaufsocken nacharbeiten. Man soll sehen, dass meine Socken etwas besonderes sind.

In meinem ersten Strickerleben habe ich nur meine Ferse gestrickt. Ich habe sie aus purer Verzweiflung erfunden, weil ich die Anleitung für die klassische Ferse bei Hanna Jaacks („Perfekt stricken“, meiner damaligen Strickbibel, die ich auch heute noch schätze) nicht nachvollziehen konnte (ungefähr quadratisch für die Länge der Fersenwand war mir zu unsicher, und die Sache mit den verkürzten Reihen habe ich nicht wirklich kapiert).

Als ich dann 2003 wieder mit Stricken angefangen habe, bin ich auch gleich ins Internet, und dort fanden sich nachvollziehbare Anleitungen für Fersen. Ich meisterte erstmal die dreigeteilte Ferse, und später kam dann die Herzchenferse dazu, die ich zu meiner Lieblingsferse gemacht habe.

Ich habe auch andere Varianten ausprobiert (z. B. verschiedene Varianten der schrägen Ferse, mit und ohne Zwickel), aber für den Hausgebrauch lande ich immer wieder bei der Herzchenferse.

Ein letzter Vorteil der Herzchenferse: die kann man auch toe-up stricken.

Total versponnen

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Aug 272007
 

fragt diesmal:

Frage 4 vom 25.08.2007

„Macht Ihr beim Spinnen (und evtl. auch beim Stricken) Sommerpause oder spinnt
Ihr den Sommer über auch?“

Oh, aber ja. Spinnen ist für mich *das* Alternativ-Projekt zum Stricken, wenn wegen Schweißbildung nix mehr geht (so ab 33 Grad Celsius). Stricken mag ich dann nicht, aber Spinnen tu ich sogar gerne, wenn es heiß ist, dann habe ich eine bessere Kontrolle über die Fasern. Da ich sowieso meist wasche (s. u.) ist das auch kein Problem. Zum Glück habe ich mit Handschweiß kaum Probleme, solange ich still sitze, deshalb unterbreche ich auch das Stricken nicht sehr im Sommer. Ich habe eher das Problem, dass mir im Winter die Wolle zu sehr durch die Hände flutscht, weil ich trockene Handflächen habe. Außerdem lieeebe ich es, auf dem Balkon zu spinnen, und das geht natürlich nur ab 20 Grad Temperatur.

Und die letzte Frage hatte ich auch nicht beantwortet:

Frage Nr. 3 vom 18.8.07

Wie ist der „Lebenslauf“ nach dem Spinnen? Läßt Du sie auf der Spule ruhen und wenn ja wie lange? Hast Du eine bestimmte Methode um den Drall zu fixieren? (Wasserbad, evtl. beim Trocknen mit Gewicht beschweren, etc.)

Weil ich so gerne Lace spinne, brauche ich ziemlich lange, bis ich eine Spule, geschweige denn 2 Spulen fertig habe. Deshalb versuche ich mich zu bezwingen, und zwirne erst, nachdem die Spulen über Nacht geruht haben, meist reicht meine Geduld nicht weiter. Manchmal nichtmal so weit, und dann zwirne ich einfach los. Dochtgarn mag ich nicht sehr, deshalb habe ich das auch noch nicht versucht. Mein Garn wird nach dem Zwirnen gebadet (in kalten Wasser mit Babyschampoo) und ich habe bis auf einmal noch nicht beim Trocknen beschweren müssen. Falls der Strang einen „Drall“ hat, hängt sich das beim Trocknen aus.

Ganz viel Angefangenes

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Aug 242007
 

habe ich letzte Woche auch noch produziert. Von den Bambus-Socken habe ich schon berichtet. Kurz danach hatte ich eine schlaflose Nacht und eine Idee für das erste Knäuel 6fach-Wolle: Ein Paar Socken mit Hebemaschen-Muster.

Und dann musste auch noch das Tuch angefangen werden, für das mir mein Mann die Wolle förmlich aufgedrängt hat, das Feuer-Tuch. Es geht auf einen breiten Schal zurück, den Daniela gestrickt hat, den ich bei unserem Zitron-Besuch gesehen habe. Es ist in einem sehr einfachen Muster gestrickt, aber ich musste mehrere Male anfangen, bis ich die richtige Nadelstärke und Breite hatte, und auch noch das Muster fluppte. Jetzt habe ich einige Sicherheitsleinen eingezogen, damit ich nicht so weit zurückribbeln muss, wenn mir mal wieder ein Fehler unterläuft. Die Breite gefällt mir jetzt, nachdem ich ein ganzes Knäuel verstrickt habe, nicht mehr, ich könnte doch noch breiter stricken. Sonst wird das Teil zu lang und zu schmal. Ich möchte wirklich die gesamten 300 g verstricken. Und breit ist immer gut bei einer Stola.

Dieses Tuch muss auf jeden Fall fertig werden, bevor wir mit der neuen Geheimnis-Strickerei namens Secret of Chrysopolis beginnen. Das ist zwar erst Ende September, aber ich muss außerdem ja noch die Wolle für das Tuch spinnen. Und *eigentlich* wollte ich ja nicht ein neues Tuch vorher fertig stricken, sondern eines von meinen UFOs! Tja, eigentlich!

Ja, diesmal wird es selbstgesponnene Wolle sein. Im Moment ist das Geld nicht so dicke, und da ist selbstgesponnen eben doch günstiger. Seit Montag spinne ich, und ich habe auch schon eine Spinnprobe für die Maschenprobe, so dass ich diese bald stricken kann. Dabei habe ich zum ersten Mal ein Anden-Armband zum Zwirnen genommen. Es ist einfach eine Art, sich das Garn so um die Hand zu wickeln, dass man von beiden Enden zwirnen kann. Es ist ziemlich genial, finde ich. Jedenfalls einfacher, als aus einem einzelnen Nostepinne-Knäuel zu zwirnen.

Die Wolle, die ich verspinne, ist die Huppertz Merino in rostrot. In der Probe bin ich, wenn ich richtig gerechnet habe, bei 1000 m auf 100 g, das ist mehr als ich wollte (800 m würden reichen). Durch das Anden-Armband habe ich nicht ganz so konsequent gleichmäßig gezwirnt, vielleicht muss ich das Garn doch noch mal über das Rädchen laufen lassen, evtl. reicht auch umwickeln.

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