Total versponnen

 spinnen, Stricken  Kommentare deaktiviert fĂŒr Total versponnen
Aug 272007
 

fragt diesmal:

Frage 4 vom 25.08.2007

„Macht Ihr beim Spinnen (und evtl. auch beim Stricken) Sommerpause oder spinnt
Ihr den Sommer über auch?“

Oh, aber ja. Spinnen ist für mich *das* Alternativ-Projekt zum Stricken, wenn wegen Schweißbildung nix mehr geht (so ab 33 Grad Celsius). Stricken mag ich dann nicht, aber Spinnen tu ich sogar gerne, wenn es heiß ist, dann habe ich eine bessere Kontrolle über die Fasern. Da ich sowieso meist wasche (s. u.) ist das auch kein Problem. Zum Glück habe ich mit Handschweiß kaum Probleme, solange ich still sitze, deshalb unterbreche ich auch das Stricken nicht sehr im Sommer. Ich habe eher das Problem, dass mir im Winter die Wolle zu sehr durch die Hände flutscht, weil ich trockene Handflächen habe. Außerdem lieeebe ich es, auf dem Balkon zu spinnen, und das geht natürlich nur ab 20 Grad Temperatur.

Und die letzte Frage hatte ich auch nicht beantwortet:

Frage Nr. 3 vom 18.8.07

Wie ist der „Lebenslauf“ nach dem Spinnen? Läßt Du sie auf der Spule ruhen und wenn ja wie lange? Hast Du eine bestimmte Methode um den Drall zu fixieren? (Wasserbad, evtl. beim Trocknen mit Gewicht beschweren, etc.)

Weil ich so gerne Lace spinne, brauche ich ziemlich lange, bis ich eine Spule, geschweige denn 2 Spulen fertig habe. Deshalb versuche ich mich zu bezwingen, und zwirne erst, nachdem die Spulen über Nacht geruht haben, meist reicht meine Geduld nicht weiter. Manchmal nichtmal so weit, und dann zwirne ich einfach los. Dochtgarn mag ich nicht sehr, deshalb habe ich das auch noch nicht versucht. Mein Garn wird nach dem Zwirnen gebadet (in kalten Wasser mit Babyschampoo) und ich habe bis auf einmal noch nicht beim Trocknen beschweren müssen. Falls der Strang einen „Drall“ hat, hängt sich das beim Trocknen aus.