Anfänge

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Aug 282007
 

kann ich jetzt mal zeigen:

Wie immer bei Mini-Bildern klicken für größere, schärfere und vollständigere Bilder

Links seht ihr das Feuertuch, das nach einem Tuch gearbeitet ist, das Daniela hier (ganz runterscrollen) gezeigt hat. Ich habe es beim Besuch bei Zitron am 11. August gesehen. Mein Mann war so begeistert von dem Tuch, dass er meinte, ich solle mir auch so eines machen. Also habe ich die Wolle gekauft und gleich in der nächsten Woche angefangen. Aber wie das so geht, musste ich mehrmals anstricken, einmal war die Maschenzahl falsch, dann wieder hatte ich Fehler drin, und keine Rettungsleinen eingezogen (auf dem Bild seht ihr eine), und dann entdeckte ich, dass ich mit einem Knäuel doch sehr weit komme, und das Tuch zu lang würde.

Jetzt hat mich das Projekt eine Woche lang mit der Entscheidung geärgert, ob ich nun ribbeln sollte oder nicht. Ich habe mich gestern dafür entschieden, doch zu ribbeln, denn ich möchte lieber ein breites, und kein langes Tuch. Im Moment habe ich 69 Maschen auf der Nadel, die Version auf dem Bild wohl eine andere Zahl. Hoffentlich ist diesmal die Maschenzahl richtig. Danielas Version jedenfalls ist schmaler, aber ich mache eigentlich selten etwas 100 % nach. Dadurch sind natürlich auch die Streifen anders.

Gestrickt ist das Ganze aus Loft von Zitron, einem reinen Merino-Dochtgarn. Für Dochtgarn ist es seeehr reiß- und verschleißfest, es sieht so aus, als wäre das Garn leicht angefilzt. Ich habe jetzt mehrmals geribbelt, und man sieht es dem Garn nicht an. Das ist jetzt mein Unterwegs-und Fernsehprojekt, denn meine Finger können das Muster schon ganz von selbst, da es nicht kompliziert ist (Barbara Walker, Treasury 1, S. 184, Basic Fagotting Stitch).

Das andere Bild zeigt eine Kuschel-Socke im Hebemaschen-Muster in 6facher Trekking XXL, deren Muster ich mir selbst ausdenke. Ich liebe 6-fach-Socken. Es geht so schön schnell. Das Muster ist mir eingefallen, als ich im Urlaub nachts nicht schlafen konnte. Zum Glück war mein Mann auch noch hellwach, und so konnte ich das Muster anstricken.

Puh, jetzt ist meine WIP-Liste wieder ganz schön lang geworden.

Dienstagsfrage

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Aug 282007
 

Heute will das Wollschaf wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 35/2007

Welche Fersenform bei Socken bevorzugst du und warum ausgerechnet diese?

Ich stricke am häufigsten die Herzchenferse. Sie passt meiner Familie am besten. Schräge Fersen dagegen mag ich nicht so sehr. Sie zieht sich über dem Spann so sehr, außerdem brauche ich dann 4 M mehr pro Runde (dann zieht sie sich weniger). Ich mag auch den klassischen Look der Herzchenferse, denn ich möchte nicht die maschinengestrickten Kaufsocken nacharbeiten. Man soll sehen, dass meine Socken etwas besonderes sind.

In meinem ersten Strickerleben habe ich nur meine Ferse gestrickt. Ich habe sie aus purer Verzweiflung erfunden, weil ich die Anleitung für die klassische Ferse bei Hanna Jaacks („Perfekt stricken“, meiner damaligen Strickbibel, die ich auch heute noch schätze) nicht nachvollziehen konnte (ungefähr quadratisch für die Länge der Fersenwand war mir zu unsicher, und die Sache mit den verkürzten Reihen habe ich nicht wirklich kapiert).

Als ich dann 2003 wieder mit Stricken angefangen habe, bin ich auch gleich ins Internet, und dort fanden sich nachvollziehbare Anleitungen für Fersen. Ich meisterte erstmal die dreigeteilte Ferse, und später kam dann die Herzchenferse dazu, die ich zu meiner Lieblingsferse gemacht habe.

Ich habe auch andere Varianten ausprobiert (z. B. verschiedene Varianten der schrägen Ferse, mit und ohne Zwickel), aber für den Hausgebrauch lande ich immer wieder bei der Herzchenferse.

Ein letzter Vorteil der Herzchenferse: die kann man auch toe-up stricken.