Anleitung für den Feather and Fan Comfort Shawl. Einfaches Muster, klasse Wirkung, und geeignet, um Reste aufzuarbeiten. Es gibt sogar eine eigene Flickr-Gruppe zum Thema.
Fundstück
muss ich euch noch endlich, was ich in unserer Urlaubswoche im Rheinland alles gekauft habe:
Es kam aber auch immer wieder was dazwischen beim Zeigen.
Also, in der oberen Reihe seht ihr vier Knäuel Zitron Trekking pro natura in einfarbig. Daraus sollen Sneakersocken, aber auch normale Socken werden. Ein Knäuel ist natürlich schon angestrickt
Darunter in der Reihe sind Trekking XXL zu sehen, ganz links die berühmte Farbe 100, die ich unbedingt mal verstricken wollte, daneben ein Tweed in schwarz. Die beiden etwas größeren Knäuel rechts sind sechsfädige Kollektionsentwicklungen, die es so nicht mehr geben wird, die mir aber prima gefallen.
Darunter dann die Loft von Zitron, aus der das Feuertuch wird. Daneben eine dünne, weiche Baumwolle von Coats, aus der mal Trachtenstrümpfe für mich werden sollen. Diese Baumwolle gibt es bei Daniela.
Von Daniela habe ich auch das “Geniale Sockenbuch” und die Spinn-Off, beides sehr wertvolle Ergänzungen meiner Strickbücherei. Dann noch Nadeln (stellvertretend hier das 2,75er, 20 cm lange Nadelspiel von Profi (bei Zitron gekauft – die anderen beiden sind schon in den angefangenen Projekten, die hier mit im Bild sind) und eine Nadelschablone (im Ringkaufhaus in Dormagen erstanden).
Auf dem Bild fehlt eine Bambus-Nadel Nr. 7 in 80 cm (von Daniela), eine 8 mm-Nadel in grauem Plastik (!, Prym, ich fand’ das gar nicht witzig, statt grauem Metall billiges und raues Plastik, war so beim Kauf nicht zu sehen, wenn man sowas ungeahnt kauft. Die hätten das Plastik doch besser anders einfärben sollen, damit man gleich sieht, es ist was anderes.) und ein Strickfingerhut aus Metall für Fair Isle (ja, da will ich mich irgendwann nochmal drantrauen) aus dem Dormagener Woll-Laden. Auch fehlt das Alpaka, aber da muss ich mir mal noch überlegen, wie ich das am besten fotografiere.
Durch all diese Einkäufe und meine Startitis ist meine Wollstatistik arg in die Miesen geraten. Ich war doch so stolz, dass ich meinen Überschuss so lange gerettet habe…
Total versponnen v. 1.9.2007
fragt diesmal
Spinnräder sind Herdentiere – Trifft das bei Euch auch zu? Wieviele und was für Spinnräder habt Ihr? Habt Ihr ein absolutes Traumrad?
Bisher ist mein Spinnrad ein Einzeltier. Ich denke auch, das wird noch mindestens ein Jahr so bleiben, bis wir uns finanziell von unserem Umzug erholt haben und wieder Geld für teure Spielzeuge da ist. Und dann muss ich für ein neues Rad auch sparen. Mein Rad ist ein Joy, und ich bin sehr zufrieden damit, auch wenn ich langsam an seine Grenzen gelange. Mein Traum bisher ist ein Majacraft Suzie Professional. Aber das kann sich noch ändern, wenn ich erstmal noch andere Rädchen kennen gelernt habe. Wichtig ist mir vor allem Schnelligkeit. Ansonsten muss ich mit dem Rad natürlich klar kommen. Ein bisschen mehr Spulenkapazität wäre auch nicht schlecht.
Startitis
habe ich derzeit. Es geistern einfach viel zu viele Ideen in meinem Kopf ‘rum. So kann natürlich auch nix fertig werden. Gleich 2 Sachen sind mir gestern auf die Nadeln gehüpft:
Das sind die Blaustreifchen-Socken. Ein Knäuel Lana Grossa Meilenweit Multieffekt Fb 3060 musste dran glauben. Ich möchte in nächster Zeit immer ein Paar anspruchslose Socken auf einer Rundnadel haben. 1. möchte ich das Rundnadelstricken üben, damit es mir genauso gut von der Hand geht wie das Stricken mit dem Nadelspiel, 2. ist ein Rundnadelsockenpaar mitnehmfreundlicher (kürzere starre Teile der Nadel, keine Runterfallgefahr einer einzelnen Nadel) und 3. brauch ich was, was ich auch beim Lesen stricken kann.
Und als zweites ein Mini-Schal:
Das ist eine Idee aus der letzten Woche. Zuerst hatte ich mit diesem Alpaka-Garn angefangen, dann aber erstmal ein Übungsstück aus einem Rest gestrickt. Es hat eine Weile und viel Ribbeln gedauert, bis es so war, wie ich es mir vorgestellt habe. Jetzt habe ich mit dem Alpaka wieder angefangen (Schachenmayr, Fb. 91, 100 % Alpaka, LL 100 m/50 g). Ich weiß, ich weiß, man sieht noch nicht sehr viel.
Ansonsten habe ich mich mit Strickproben für Chrysopolis (auch mit 2,5 mm Nadeln bin ich noch 1 cm zu groß, jetzt bin ich also bei 2 mm Nadeln, fürchte jedoch, dass ich eine 2,25er brauchen werde…), spinnen für Chrysopolis und mit dem Feuertuch beschäftigt (dort habe ich jetzt fast 3 Knäuel verstrickt, und die Größe gefällt mir außerordentlich).
Das Feuertuch ist mein Projekt, das ich abends beim Fernsehen stricke. Es ist zwar Lace, sogar in jeder Reihe musternd, aber ein sowas von einfaches Muster (um nicht zu sagen eintönig), dass es als Glotzenprojekt taugt. Allerdings kann ich es nicht blind stricken (beim Lesen), deshalb das zusätzliche Paar Socken. Noch einen Vorteil hat das Feuertuch: Es ist jetzt so groß, dass es bei dem wirklich plötzlich eingesetzten Herbstwetter (bibber!) herrlich im Schoß wärmt.
habe ich schon lange fertig, aber irgendwie haben sie es nie bis vor die Kamera geschafft:

Es sind die Beeren-Sneakersocken, deren technische Daten ihr hier findet.
Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich eine wirklich funktionierende Alternative für das Laschenstricken gefunden habe. Diese hatte ich bisher angestrickt, weil meine bisherige Ferse zu kurz war und die Socken im Schuh verschwanden. Wenn ihr dieses Problem auch habt, dann macht eure Fersenwand einfach 4 Reihen länger als üblich, und das Problem ist erledigt.


