Nov 272007
 

will diese Woche wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 48/2007

Liebes Wollschaf ,
ich sitze hier vor meiner ersten IWK und würde gerne einen Pulli daraus stricken. Nun bin ich aber des Englischen nicht so mächtig, daß ich sofort losstricken kann.
Nun meine Frage:
Wie geht man bei einer fremdsprachigen Anleitung am besten vor? Wie machen das die anderen?

Vielen Dank an Susan für die heutige Frage!!

Ein klein bisschen Grundkenntnisse des Englischen sind vonnöten, aber nicht mehr. Denn auch Leute, die an der Uni Englisch hatten, stehen bei englischen Anleitungen zunächst auf dem Schlauch. Das liegt nicht so sehr daran, dass sie kein Englisch können – denn das haben sie ja gelernt, sondern daran, dass es sich bei den Anleitungen schlicht und ergreifend um eine Fachsprache handelt, in der es zusätzlich von Abkürzungen nur so wimmelt. Erschwerend kommt z. T. noch hinzu, dass in den angelsächsischen Ländern nicht so viel mit visuellen Anleitungen gearbeitet wird wie in Deutschland.

Mit den heutigen Möglichkeiten des Internets (die hatte ich vor 15 Jahren nicht, als ich anfing, nach englischen Anleitungen zu arbeiten) würde ich sagen, gucke dir am besten eine Seite mit Videos raus, und dann wirst du schnell merken, welche Bezeichnungen für welche Maschen stehen. Wenn du für ein Muster nur eine Wort-für-Wort-Anleitung hast, dann mache dir auf Kästchenpapier davon eine Strickschrift. Wenn eine Schnittzeichnung des Pullis fehlt, dann versuche, diese durch Umrechnen der Reihen/Maschenzahlen zu erstellen.

Weiter gibt es gute Vokabelverzeichnisse im Netz, in denen englische Strickbegriffe übersetzt werden.

Vielleicht solltest du nicht gleich mit einem Pulli anfangen? Sondern erstmal eine kleinere Anleitung meistern? Es ist gut, wenn man an kleineren Dingen erstmal Übung bekommt. Natürlich, wenn es nun unbedingt jetzt dieser Pulli sein muss, dann stricke ihn! Man wächst mit den Herausforderungen, und ich bin mir sicher, wenn du das geschafft hast, hast du vor keiner englischen Anleitung mehr Angst.

Ein letzter Tipp: Such dir eine Gruppe im Internet, in der aus IWK gestrickt wird. Evtl. gibt es irgendwo einen Knitalong genau zu deinem Pulli? Dann nimm‘ das unbedingt in Anspruch. Oftmals haben auch andere deine Probleme, und du kannst Rat bekommen. Du kannst fragen, bis du es verstanden hast. Wenn du in so einer Gruppe bist, wird sich dein Englisch automatisch verbessern.

Für all diese Dinge ist Gugl dein Freund, Begriffe wie knitting/terms/video in beliebiger Kombi werden dich schon ganz weit bringen.

Nochmal fertig

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Nov 242007
 

zu vermelden, weiß nur noch nicht, wann ich da mal ein Foto machen kann, denn es ist hier ganz novembrig-neblig-trüb: Die Violets&Ivy-Socken sind fertig. Immerhin 10 bzw. 8 Fäden bei einer einzigen Socke zu vernähen, das ist doch ziemlich viel.

Warum bei einem nur 8? Ganz einfach: Wenn man vor der Ferse den Schaftfaden nicht abschneidet, sondern hängen lässt, und die erste Reihe nach der Ferse nicht an den übrig gebliebenen Maschen des Käppchens anfängt, sondern da, wo der Schaftfaden dann halt noch hängt, dann hat man immerhin zwei Fäden vermieden (und dafür bin ich immer zu haben!). Dafür hat man zwar den Reihenanfang an die Seite versetzt, aber das bin ich von der Wunderschlingen-Technik ja schon gewöhnt. Leider bin ich nicht schon bei der ersten Socke drauf gekommen.

Ach, ich stricke übrigens immer häufiger mit nur 3 Nadeln: Ein Nadelwechsel weniger pro Reihe spart einfach Zeit. Das Nadelspiel ist zwar auch etwas sperriger dadurch, aber man gewöhnt sich dran. Wie das gekommen ist: Nunja, bei der Wunderschlinge hat man ja noch einen Nadelwechsel weniger, und da kann man sich schon dran gewöhnen. Wobei ich meine, dass die Wunderschlinge nicht unbedingt schneller ist, denn der Nadelwechsel ist schon was umständlicher als bei Spielnadeln. Hat das schon mal jemand ausprobiert? Man müsste zum Vergleich natürlich beide Techniken gut geübt haben, denn sonst misst man ja nur, dass man das eine gut kann, und das andere halt noch nicht so gut. *grübel*

Hier noch die technischen Daten:

  • Violets&Ivy-Socken Gr. 40/41 für die Kiste
  • gestrickt aus insgesamt 63 g Resten von diesen
    (Schoeller&Stahl Sockina Colori, Fb. 13) und diesen (Zwerger Opal Handgefärbt, leider keine Farbnummer auf der Banderole) Socken

  • mit Clover Bambus-Nadelspiel 2,75 mm, 16 cm lang
  • nach meinem üblichen Sockenrezept Anschlag 60 M, 25 R. Bund 2/2-Rippen, 40 R Schaft, 62 R Fuß
  • Angefangen: 11.11.07, Fertig gestellt: 24.11.07

Offizielles Bild

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Nov 242007
 

mit Inhalt von der Fake Isle II (dann verschone ich euch aber mit weiteren Bildern – ich dachte, das hätte ich längst gezeigt):

Fake Isle 2

Technische Daten:

  • Fake-Isle Mütze, Gr. S/M für den besten Ehemann von allen
  • gestrickt aus insgesamt 43 g Wolle, und zwar Lana Grossa Numero Uno Fancy Fb. 612 (100 % Schurwolle superwash, LL 125 m/50 g) und Schachenmayr Nomotta Extra Fb. 3576 (100 % Schurwolle superwash, LL 125 m/50 g).
  • Gestrickt auf Bambus Rundnadel Nr. 4 von Profi
  • Fast genau nach Anleitung Fake Isle Hat von Amy King. Geändert habe ich das Bündchen auf 2/2-Rippen
  • Angefangen: 11.11.07, fertig gestellt: 17.11.07

Übrigens ist mir auch klar, warum das Teil eine Spitze hat: Bis zum Schluss wird in jeder 4. Reihe abgenommen, was aber da dann zu wenig ist. Es hat also nicht so viel mit den Spannfäden zu tun, wie ich ursprünglich angenommen hatte. Wenn ich also das Teil nochmal stricken sollte, dann würde ich das anders machen. Dass bei der ersten Version die Spitze beim Tragen nicht zu sehen ist, liegt sicherlich nur daran, dass die Mütze extrem locker gestrickt ist, und sich von daher noch besser anpasst, als Gestrick es sowieso tut.

Das Wollschaf

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Nov 232007
 

ist umgezogen, und zwar nach hier.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 47/2007

Hallo liebes Wollschaf,

als ich mich zu der Seite „Strickspiration“ angemeldet habe, konnte man auch seine Strickerfahrung angeben. Weil ich mich damit etwas schwer getan habe, hätte ich folgenden Fragevorschlag:

Wie (und warum) würdest du deine Strickerfahrung beschreiben, wenn du nur folgende Antwortmöglichkeiten zur Auswahl hättest? : 1. Anfänger 2. Fortgeschritten 3. Profi 4. absolute Expertin/ absoluter Experte

Vielen Dank an Sandra für die heutige Frage!!

Beim Sockenstricken bin ich bei Profi anzusiedeln, auch wenn ich kein Geld mit Sockenstricken verdiene. Aber ich stricke sie gerne und häufig, und ich habe auch schon ziemlich viele Techniken ausprobiert. Ansonsten würde ich mich für Fortgeschritten halten, da ich längst nicht alle Techniken drauf habe (das wäre für mich Bedingung für 4., und auch auf einigen Gebieten nicht so viel Ahnung oder Übung habe: Ich stricke z. B. wenig Pullis und andere große Sachen, und Kunststricken ist eher nicht mein Ding (Ausnahme Woll-Tücher), schon gar nicht, wenn die Rückreihen auch mustern, und habe auch mit dem Norweger-Stricken nur bedingt Erfahrung. Also: Sockenprofi, Sonstiges Fortgeschritten.

Und das dritte Paar

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Nov 232007
 

das fertig geworden ist, zeige ich euch heute:

Blues and Violets Socks

Ich habe es sehr genossen, dieses schöne, weiche Garn zu verstricken. Einige Knäuel davon habe ich noch im Vorrat. Auch dazu die technischen Daten:

  • Blues and Violets Socken Gr. 39 für die beste aller Schwiegermütter (29/07)
  • gestrickt aus 60 g Zwerger Opal Handgefärbt, leider keine Farbnummer auf der Banderole
  • mit Clover Nadelspiel Bambus 2,75 mm, 16 cm lang
  • nach meinem üblichen Sockenrezept mit 60 M Anschlag
  • angefangen: 04.11.07; finished: 10.11.07
Nov 222007
 

macht schöne Fotos, deshalb jetzt noch mal die Fake-Isle-Mützen:

The FakeIsles

Schön sind die, so Seite an Seite. Aber man sieht auch die Unterschiede: Der erste Versuch ist eben ein erster Versuch mit seiner leichten Unförmigkeit und dem Rollrand. Zum Glück ist es heute nicht so kalt, deshalb konnte der Beste aller Ehemänner seine Mütze unbesorgt zu Hause lassen, damit ich sie mal bei gutem Licht (sprich ungeblitzdingst) zeigen kann.

Und hier noch ein Blick auf das Innenleben von Nummer 2, das ich ganz zufriedenstellend finde:

Fake Isle 2 inside

Auch fertig

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Nov 222007
 

geworden sind diese Socken:

Brombeer-Efeu

Ich finde sie sehr gelungen, und ich mag besonders, wie schön das Garn mal wieder gewildert hat. Hier die technischen Daten:

  • Brombeer-Efeu-Socken Gr. 36/37 für die Kiste (28/07)
  • gestrickt aus 56 g Schoeller&Stahl Sockina Colori, Fb. 13
  • mit Nadelspiel 2.5 mm Bambus 15 cm lang
  • nach meinem üblichen Sockenrezept mit 3-1-Rippen am Schaft und 60 M Anschlag.
  • angefangen: 01.11.07, fertig gestellt: 04.11.07

Fundstück

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Nov 222007
 

Diesmal zum Thema vegane Brotaufstriche: Diese Diskussion bei Chefkoch.de enthält eine Vielzahl von veganen Rezepten, viele Brotaufstriche, aber z. B. auch Muffins u. ä. und Links zu veganen Seiten.

Es gibt was zu zeigen

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Nov 212007
 

Einige Sockenpaare, die in der letzten Zeit fertig geworden sind, habe ich noch nicht gezeigt:

Puenktchen0710

Das sind die Pünktchensocken für meine Tochter. Hier die technischen Daten:

  • Pünktchensocken Gr. 39 für meine Tochter (27/07)
  • gestrickt aus 46 g Schoppel Admiral, leider keine Nummer auf der Banderole, Sockenwolle in üblicher Zusammensetzung
  • mit Rundnadel 3 mm, 80 cm lang, grau (wahrsch. Inox)
  • wollte erst den Child’s French Sock von Nancy Bush stricken, aber das Muster wurde leider von den Farben des Garns geschluckt. Also wurden ganz normale glatt rechts gestrickte Socken draus. 56 M Anschlag, 20 R. Bündchen, 20 Reihen Schaft.
  • angefangen: 26.10.07, fertig gestellt 31.10.07

Nochmal

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Nov 202007
 

das Ganze, da ich mitten drin die Nadeln gewechselt habe, und die nicht ganz gleich dick sind – die 4er Rundnadel, die ich von der Mütze her noch rumliegen hatte, ist einen Tacken dünner, aber keinen Viertel-mm. Sie geht ganz leicht ins Nadelmaß, während die Clover kurze gerade Nadel mit 4 mm schwer ins Nadelmaß geht, aber sie geht hinein. Die dünnere der beiden geht aber nicht in das 3,75 mm Loch. Ich hatte es schon beim Anfassen gemerkt, und bin erstaunt, wie man so eine kleine Differenz merken kann. Naja, ich habe ja jetzt auch über eine Woche immer mit der gleichen Nadel gestrickt, da merkt man, wenn was anders ist.

Aber das wäre noch kein Grund gewesen, alles nochmal zu machen. Mir gefiel auch nicht, dass ich bei der ersten und zweiten Reihe, die ich beide in braun gestrickt habe, noch nicht die Quadrate der Rückreihe in kraus links gestrickt habe. Dadurch war die zwar nicht sehr sichtbare Naht auf der Vorderseite. Und der dritte und eigentliche Grund fürs Wiederholen war dann, dass die halben Quadrate mit Zunahme irgendwie komisch aussahen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Anleitung für den Spüllappen dran schuld ist, denn sie macht die Ab- und die Zunahmen an der gleichen Stelle, nur in der Rück- bzw. der Hinreihe. Jetzt habe ich die passende Version mit 8 M nach der Anleitung für den Stained Glass Scarf gestrickt, dort sind die Zunahmen an der Außenkante, und die Abnahmen an der anderen Seite. Sehr viel besser.

Da ich nach jeder Reihe Quadrate den Faden abschneiden muss, habe ich den ersten Anfang mal nicht geribbelt, denn dann hätte ich lauter kurze Stückchen. Darauf habe ich nun wahrlich keine Lust. Nur falls am Schluss noch was fehlt würde ich das nehmen. Aber mit 200 g dürfte reichlich Material vorhanden sein.

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