Ein Stöckchen,

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Dez 062007
 

damit hier auch mal ein bisschen Weihnachtsstimmung herrscht:

1. Feierst du überhaupt Weihnachten? Feierst du mit der Familie oder gehst du weg?

Klar doch. Mein Lieblingsfest. Immer noch und immer wieder. In der Familie, die diesmal wohl eher klein sein wird, da wir ja jetzt nicht mehr in der Nähe unserer Eltern wohnen.

2. Hast du dir schon Gedanken über Geschenke gemacht oder sogar schon welche gekauft?

Nur bedingt nötig – ein Kind kriegt Skiausrüstung, die wir dann kaufen, wenn es sie billig gibt, das andere bekommt Geld. Und die Erwachsenen schenken sich schon seit einigen Jahren nix mehr zu Weihnachten. Jesus hat schließlich Geburtstag und nicht wir. Dem kann man natürlich außer seinem Herzen nix schenken, meins gehört ihm schließlich schon seit vielen, vielen Jahren, aber feiern kann man seine Fete schon. Aber dieser Konsumrausch, der Einkaufsstress, nein, das muss nicht auch noch zu Weihnachten sein. Außerdem fallen 90 % der Geburtstage unserer Familie und seltsamerweise auch Freunde ebenfalls in die Monate Dezember und Januar. Wenn Januar vorbei ist, können wir kein gutes Essen und keine Geschenke mehr sehen… bis zum nächsten Mal natürlich. Immerhin gibt es zu einem Geburtstag schon fertig gestrickte Socken…

3. Gibt es schon Pläne für das Weihnachtsessen?
Wie jedes Jahr: Heilig Abend Spargel mit selbstgemachter Hollandaise und Kartoffeln, am 1. Feiertag Edelpilzragout mit Semmelknödel (aus der Packung) und Rotkraut. Die meisten Zutaten lagern schon im Tiefkühler, z. T. vorgekocht. Sagte ich, dass bei uns das warme Essen vegetarisch ist?

4. Hast du einen Weihnachtsbaum? Wann stellst du ihn auf und wann fliegt er wieder raus? Wie muss ein Weihnachtsbaum für dich aussehen?

Ja, unbedingt. Aufgestellt wird er am 23., geschmückt am 24., und Mitte Januar fliegt er raus. Er muss bunt sein und rote Kugeln haben. Lametta wird in unserer Familie jedes Jahr wieder diskutiert, und meist dann doch drangehängt. Ich habe sehr viele handgearbeitete Dekoteile für den Baum, da hat sich über die Jahre was angesammelt, teils von mir, teils aus Swaps u. ä. Aber auch einiges Schöne aus Glas und Porzellan. Nicht zu vergessen ein paar Teile, die die Kinder in Kiga und Schule gebastelt haben. Es hängt an fast jedem Stück eine Erinnerung.

5. Wirst du in die Kirche gehen?

Klar doch, wer Jesus lieb hat, feiert dort Seine Fete. Wir wissen nur noch nicht genau, wann wir gehen. Am 24. ist es uns oft zu stressig, wir gehen dann lieber am 25. Es kommt ein bisschen drauf an, mit wem wir uns vielleicht noch verabreden.

6. Glaubst du, dass an Weihnachten Schnee liegen wird?

Würde ich noch im Rheinland wohnen, würde ich antworten, dass ich zwar an Jesus glaube, aber weder an den Weihnachtsmann noch an weiße Weihnachten. Hier in München antworte ich mit einem qualifizierten „vielleicht“, denn hier besteht die Chance wirklich. Wir hatten schon Schnee dieses Jahr. Viel, und der blieb auch liegen (was die Rheinländerin in mir erstaunt zur Kenntnis nimmt – irgendwie wollte mein Bauch das dann doch nicht glauben, man muss es erlebt haben. Ja, ja, alle haben es mir vorher gesagt, dass das hier normal ist, dass im Winter Schnee liegt…). Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn München uns an unserem ersten Weihnachten hier mit Schnee verwöhnt.

Gefunden und mitgenommen bei Spindelchen Uli

Thema Abnehmen

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Dez 062007
 

das gibt es ja bei mir eher selten. Aber im Sommer musste ich die Bremse ziehen. Während der ganzen Umzugsgeschichte habe ich mir keinerlei Sorgen um Essen und so gemacht, weil ich nicht noch zusätzlich den Stress haben wollte, mir darum viele Gedanken zu machen (ich mach mir sowieso schon mehr Gedanken, als der Durchschnittsbürger, weil ich mit mehreren Lebensmittelallergien zurecht kommen muss – ein Hoch auf die Deklarierungspflicht).

Da ich jemand bin, der bei Stress gerne mal futtert, hat sich der Umzug natürlich auf der Waage bemerkbar gemacht. Ich war auf 73 Kilos gekommen, und ich fühlte mich auch nicht gerade wohl dabei. Also habe ich ganz langsam abgenommen. Ohne spezielle Diät, ohne Kalorienzählen (oder Punkte), ohne teure Diätprodukte etc. Ich habe zuerst einmal alles gestrichen, was viele Kalorien hat, ohne satt zu machen: Süßkram, Schoggi, Knabbers. Dann habe ich ab und an mal eine Mahlzeit ausgelassen, z. B. das Frühstück oder das Abendessen. Und als Zwischensnacks habe ich mir nur noch kalorienarmes gegönnt – aufgeschnittenes Obst oder Gemüse, Champignons oder Spargel aus der Dose und so. Gleichzeitig habe ich allerdings drauf geachtet, dass das Gewicht nicht zu rapide abwärts geht.

Damit ich aber nicht über die Stränge schlage, waren doch ein paar Sachen erlaubt: Eine Flasche Bier pro Woche (ich trinke sowas ab und an mal gerne, aber nicht zu häufig), mal eine Kleinigkeit was Süßes (aber nur keine Vorräte anlegen!), ab und zu mal Oliven oder andere Antipasti. Ansonsten habe ich konsequent auf die Waage geachtet, und geschaut, dass es möglichst bleibt oder weniger wird. Wurde es mal mehr (bis zu 1 kg) habe ich keine Panik geschoben, und nach 1 bis 2 Tagen war es wieder ok, wenn ich ein kleines bisschen strenger mit mir war. Insgesamt habe ich aber immer aufgepasst, nicht ständig Hunger zu schieben, und mir auch mal was zu gönnen. Günstige Trinkgewohnheiten habe ich eh: am liebsten Aqua Kranenburgiensis, oder ungesüßten Tee (vor allem im Winter). Als Abwechslung kalorienfreie Limo (aber nicht zu oft, die regt den Appetit an!).

Jetzt halte ich schon seit mehreren Monaten 5 Kilo weniger. Mal sehen, ob sich das über Weihnachten dann auch halten lässt, das wäre am schönsten, denn dann kann ich nach den Feiertagen dann darangehen, die nächsten 5 Kilo abzunehmen (die sicherlich schwieriger sind, denn sie sind ja auch schon länger drauf). Früher brauchte ich überhaupt nicht drauf zu achten, was und wieviel ich esse, das hat alles der Appetit geregelt. Aber stolz auf die 5 Kilo weniger bin ich schon.

Seit gestern

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Dez 062007
 

ist die zweite Spule für das Chrysopolis-Garn auf dem Spinnrad. Die erste ist zwar nicht ganz voll (ich mache die Spulen bei Lacegarn nie voll), aber genug beladen. Ich freue mich schon auf diesen zweiten Strang. Aber das kann noch ein Weilchen dauern.

Der Schal

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Dez 062007
 

ist fertig: Nachdem ich gestern gefühlte 500 Fäden (es waren nur ca. 50) vernäht habe und dafür weit über eine Stunde gebraucht habe, sieht der Schal nun so aus:

Stained Glass Scarf Stained Glass Scarf

Technische Daten:

  • Stained-Glass-Schal für mich, ca. 140 cm lang, passend zu dieser Mütze
  • gestrickt aus insgesamt 160 g Wolle, und zwar Lana Grossa Numero Uno Fancy Fb. 612 (100 % Schurwolle superwash, LL 125 m/50 g) und Schachenmayr Nomotta Extra Fb. 3576 (100 % Schurwolle superwash, LL 125 m/50 g).
  • Gestrickt auf Bambus Clover gerade Nadeln 4 mm, 23 cm lang
  • Grob nach Anleitung Stained Glass Scarf, allerdings mit 8 Maschen pro Quadrat und ohne das gerippte Mittelteil, und in nur einer Richtung gestrickt. Außerdem habe ich die halben Quadrate am Anfang und am Ende nicht in mehrfarbig, sondern einfarbig gestrickt, so dass der Schal einen optisch besseren Abschluss erhält.
  • Angefangen: 19.11.07, fertig gestellt: 05.12.07.

Das Muster hat Spaß gemacht, was mich gestört hat, waren die vielen Fäden, die man musterbedingt nur zur Hälfte einweben konnte. Der Rest blieb hängen und musste anschließend vernäht werden. Ich hasse vernähen zwar nicht, aber es ist immer noch keine Lieblingsbeschäftigung. Ich stricke lieber! Aber es hilft halt nix, es muss, wie vieles im Leben, gemacht werden. Umso mehr freue ich mich an meinem neuen Stück.

Übrigens ist die Lana Grossa wesentlich weicher und angenehmer als die Schachenmayr-Wolle.