Jan 042008
 

hat ein Ende, und ich kann (außer Schoggi) kein gutes Essen mehr sehen. Für uns standen nicht nur die üblichen Feiertage an, sondern wir haben nach Neujahr gleich unsere Geburtstage gefeiert. Am 2. (mein Geburtstag) hatten wir Freunde eingeladen zu einem gemütlichen Abend mit (selbstgemachtem) Büffet, und in den 3. reingefeiert (Geburtstag vom besten aller Ehemänner).

An Weihnachten hatten wir eine liebe Freundin zu Gast, am 1. Feiertag haben wir uns ausgeruht, am 2. Feiertag waren wir bei Freunden aus unserer Gemeinde eingeladen. Am 27. kam uns mein Onkel und meine Tante besuchen, die unsere Wohnung noch nicht gesehen hatten. Am 28. kam die Freundin meines Sohnes aus Köln und wollte meine Spaghetti mit Tomatensauce probieren, von denen mein Sohn so schwärmt. Und am 29. war dann eine Freundin von unserer Tochter ebenfalls aus Köln zu Besuch. Es riss also nicht ab. Zwischendurch Einkaufsmarathon für die nächsten Feiertage, und dann kam Silvester.

Wir haben nach dem Gottesdienst mit lieben Nachbarn gefeiert, die uns zum Essen eingeladen hatten und anschließend haben wir gemeinsam die Aussicht über das Münchener Feuerwerk aus unserem 13. Stock genossen. Wirklich beeindruckend. An Neujahr war dann Pause, und dann ging es mit den Geburtstagen weiter.

Dieser Bericht soll die relative Funkstille hier erklären, und warum ich das Projekt, das ich heute schon fertig habe, nicht vorgestellt habe, noch sonst von meinen Strickereien berichtet habe.

Am 1.1. habe ich nämlich einen Schulterwärmer begonnen, der heute fertig wurde, nach dem Männe heftigst verlangte und den seine mitleidige Frau gerne dazwischengeschoben hat. Dank der großzügigen Spende von Freunden war auch ein geeignetes Garn im Vorrat.

Außerdem habe ich endlich mal wieder an meinen Trachtenstrümpfen rumgestrickselt, die mal langsam fertig werden sollten. Das geht aber immer nur im wachem Zustand ohne Ablenkungen, weil das Muster und die Wadenabnahmen (die ich zugleich notiere) die volle Aufmerksamkeit erfordern. Dann kam eben jener Hilferuf meines Mannes, und so hatte ich die letzten Tage, wo ich eher nicht wach beim stricken war, ein passendes Projekt. Jetzt wird es aber wenigstens etwas weniger stressig, denn jetzt fehlt den Trachtenstrümpfen nur noch ein kurzes gerades Stück Schaft und der Fuß. Hoffentlich sind die bald komplett!

Am 3. waren wir dann nach dem Ausschlafen noch shoppen, und neben Klamotten, die gebraucht wurden, haben es auch vier kleine Knäuelchen Wolle in meinen Vorrat geschafft: 100 g Sockenwolle in einer Farbe, die ich zwar mittlerweile in meiner Garderobe, aber gar nicht im Sockenwollvorrat habe, außerdem zwei Knäuelchen für Handschuhe, die zur Fake Isle Mütze und dem Stained Glass Schal passen sollen.

Damit bin ich natürlich gleich im Minus, und auch der Schulterwärmer wird mich nicht rausreißen, denn der wiegt nur 138 Gramm. Ich habe heute fast non-stop daran gearbeitet, und es hat auch viel Spaß gemacht.