Fundstücke

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Apr 302008
 

Diesmal habe ich ein Video zum Thema Fair-Isle-Stricken mit deutscher Erklärung und deutscher Strickweise gefunden. Ingrid hält in jeder Hand einen Faden und zeigt auch das Einweben von Fäden.

Ingrid hat auch einen Bilderkurs zum Verzopfen von Maschen ohne Hilfsnadel ins Web gestellt. Ihr Blog ist wirklich lesens- und anschauenswert.

Endlich wieder zusammengefunden

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Apr 292008
 

haben die Ärmel und der Leib von Claudius. Gestern bin ich in die Runde eingestiegen. Uff, sind die Reihen auf einmal wieder lang. Und jetzt muss ich erstmal 2 Zoll (5 cm) geradeaus stricken. Ich habe mir erlaubt, statt nur 5 Maschen 7 Maschen unter dem Arm stillzulegen, denn ich habe auch etwas weitere Arme. Immerhin 88 Maschen sind sie jetzt weit.

Der nur kleine Unterarm-Steg führt dazu, dass in den ersten Reihen die Strickerei etwas anstrengend ist, weil an einigen Stellen die Nadel quer sitzen will, das aber der kleine Verbindungssteg nur ungern zulässt. Dort dehnt sich derzeit alles sehr, aber später wird (hoffentlich) alles gut, wenn ich die ganzen hängenden Fäden dort abschneiden kann.

Außerdem habe ich mich entschlossen, den Seamless Hybrid zu stricken (danke, E. Zimmermann, dass Sie den Anfang dieser Pullis immer gleich stricken!), denn ich denke, dass diese Passform besser für meinen Mann ist. Außerdem wollte ich den schon immer mal stricken. Ich habe mir überlegt, dass der Seamless Yoke Pullover wahrscheinlich nur mit einem Teil Fair-Isle in der Passe funktioniert, weil dadurch die Maschen schmaler werden und damit natürlich auch die Weite etwas reduziert wird. Aufgeben werde ich den sicher noch nicht. Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich Ravelry überreden kann, ein anderes Muster anzugeben.

Außerdem spinne ich fleißig weiter an der zweiten Spule Space (eine dritte dürfte noch folgen). Am Anfang sieht es immer so aus, als ob die Spule ganz schnell voll wird, aber zum Schluss zieht es sich schon. Außerdem bin ich immer noch am Grübeln, ob ich meinem Rad einen Lace-Spinnkopf gönne oder nicht doch lieber den Wooly Winder. Grau ist alle Theorie…

Fotos gibt es derzeit ob des trüben grauen Regenwetters keine.

Das Wollschaf

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Apr 292008
 

fragt heute:

Die verstrickte Dienstagsfrage 18/2008

Schon zum zweiten Mal habe ich in verschiedenen Blogs gelesen, daß
Wollkäufe vor dem Ehemann verheimlicht werden. Mich würde interessieren:
Weiß Euer Mann, welche Menge an Wolle Ihr gehortet habt? Wie schmuggelt
Ihr Neuzugänge ins Haus, und wo sind die geheimen Lager?

Vielen Dank an Martina (die sich ebenfalls als heimliche Sammlerin bezeichnet) für die heutige Frage!

Mein Mann weiß sicherlich nicht, wieviel genau ich an Wolle hier habe. Er führt nicht Buch. Er und ich wissen, dass es mehr ist, als man vernünftigerweise haben sollte, denn ich habe mindestens für 2-3 Jahre Vorräte. Aber ich würde kaum etwas heimlich kaufen, denn mein Mann unterstützt meine Wollverrücktheit eher. Er hat mir sogar schon Wolle regelrecht aufgedrängt.

Die einzige Ausnahme wäre ein Geheimprojekt für meinen Mann – da würde ich natürlich zusehen, dass ich die Wolle unbemerkt ins Haus schleuse (was nicht wirklich schwer ist), gut verstecke und nur an dem Projekt arbeite, wenn er nicht zu Hause ist. Diese Möglichkeit ist allerdings bisher eher theoretisch, weil wir Wolle für „seine“ Sachen meist gemeinsam kaufen.

Apr 282008
 

den Strang zu begucken (und es sonst nix zu schreiben gibt), gibt es hier noch ein entspannteres Foto davon:

Space Strang 1

Und mal eine Nahaufnahme, da sieht man sehr schön, wie die Farben sich mischen (insbesondere wenn man auf Flickr die höchste Auflösung anschaut):

Space Strang 1

Strang I

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Apr 272008
 

aus der Space ist seit Donnerstag fertig. Ungewaschen sah er so aus:

Space Strang 1

Gewaschen wird aus dem hässlichen Entlein ein Schwan (wenn man denn alle doofen Wollenden vom Zusammenbinden versteckt):

Space Strang 1

Hier erstmal die technischen Daten:

Ausgangsmaterial: Space von Huppertz Fb. 1500-02, eigentlich Louët Northern Lights, Fb. „Pastels“.

Angefangen zu spinnen: 14.04.2008,

Fertig gesponnen 21.04.08
gezwirnt (Navajo) 22.-23.04.2008,
abgehaspelt und gewaschen: 24.04.2008

Lauflänge 350 m/70 g; 500/100 g

Rad und Einstellungen Ashford Traditional einfädig, gesponnen 1:10, gezwirnt 1:6.5

Das Navajo-Zwirnen geht noch recht langsam, deshalb die andere Einstellung (ich habe ein recht altes Traditional, das nur 2 Geschwindigkeiten kann). Ich könnte den Strang ständig knuddeln, oder aber ihn ohne Gnade sofort anstricken – das lasse ich aber angesichts der vielen, vielen WIPs und UFOs, die es hier noch gibt. Da muss erstmal was fertigwerden %dudu Leider ist das Garn nicht wirklich weich. Zumindest nicht so weich, dass ich es am Hals oder an den Füßen tragen mag. Als Tuch zum überwerfen wird es aber sicherlich reichen.

Apr 262008
 

habe ich mal probehalber den Probestrang:

Space-Probe gestrickt / knitted swatch

Ziemlich hässlich, was vor allem daran liegt, dass der Strang teilweise zuwenig stark gezwirnt war. Das sieht man daran, wie sich teilweise das Gestrick verzieht. Außer den Schulz-Ecken ist alles glatt rechts. Außerdem habe ich mal wieder nicht warten können und den Probestrang so, wie er vom Spinnrad kam gleich verstrickt. Nicht ruhen lassen, nicht gewaschen, nix.

Im 2. Teil habe ich dann öfter das Garnknäuel ausdrehen lassen (Stricknadel durchstecken, so dass sich das Knäuel nicht mehr abwickelt und Knäuel am Faden hängend frei drehen lassen). Was beweist, dass man das Navajo-Zwirnen etwas üben muss, und es außerdem gut ist, ab und zu mal beim Zwirnen zu schauen, ob das Garn noch ausgeglichen ist.

Aufgespannt sieht das aber dann schon viel besser aus:

Space-Probe

Mir gefallen die Schulz-Ecken am besten. Durch das Waschen hat sich die Probe auch im Griff verändert: Viel weicher, allerdings als Schal, den ich direkt am Hals trage für mich nicht machbar. Da muss es dann schon Merino oder feinstes Alpaka sein.

Es wird sicherlich ein Tuch draus. Mit 200 g Material sollte sich ein ziemlich großes Tuch stricken lassen. Ich werde aus dem großen Strang noch mal eine Probe stricken mit etwas größeren Ecken und danach dann auch eine Größe berechnen können.

Frühling II

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Apr 252008
 

Leberblümchen

Leberblümchen. Gesehen auf einer Wanderung am letzten Sonntag.

Gefehlt haben noch

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Apr 232008
 

die Gästesocken, von denen das erste Paar schon Anfang April fertig geworden ist:

Gaestesocken 1

  • Gästesocken 1 Gr. 40-43
  • gestrickt aus 111 g (schöne Schnapszahl, besonders für eine Kölnerin) verschiedenen Resten 4-fädiger Sockenwolle, doppelt genommen
  • auf Rundstricknadel grau (wahrsch. Prym) 3,5 mm, 80 cm lang
  • in Wunderschlingen-Technik nach meiner üblichen Sockenanleitung mit 48 Maschen und einer dazu passenden Spitzenabnahme (1x jd. 3. R., 4x jd 2. R., Rest jd. R.).
  • Die sind absichtlich unterschiedlich. Ich stricke einfach der Reihe nach meine Reste weg.
  • Angefangen: 29. März 2008, fertig gestellt 1. April 2008

Jetzt brauchen unsere Gäste auch keine kalten Füße mehr zu bekommen, wenn sie die Schuhe ausziehen.

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