musste ich gestern noch, hatte ich doch ein Paar Socken gerade fertig gestellt:
Technische Daten:
- Papageiensocken Gr. 39, für den Vorrat
- gestrickt aus 56 g Opal Regenwald “Papagei”
- mit Knitpicks Harmony Rundnadel 2,25 mm, 80 cm lang
- Magic loop, nach meinem allgemeinen Sockenrezept
- angefangen: 16.07.2008, fertig gestellt: 24.07.2008
Gestern habe ich den Milchshake-Strang gewickelt und angestrickt, und dann musste ich doch noch eine Toe-Up-Socke anfangen (die beiden anderen Stränge waren heute mit Wickeln dran, verschwinden aber erstmal im Stash):
Die Milchshake-Socke ist im Spring-Forward-Muster, das mir sehr viel Spaß macht. Allerdings kann ich es nur bedingt mit Ablenkung stricken.
Deshalb musste noch ein einfaches Sockenprojekt her. Die zweite Socke, die gestern angestrickt wurde, die auf den Namen “Buntstifte” hört, ist schnöde glatt rechts gestrickt, aber dafür wird sie Toe-up gearbeitet. Wer bei mir liest, weiß, dass ich selten Toe-up stricke. Ich meine, mein letzter Versuch in diese Richtung war im Sommer 2006, als ich mehrere Knäuel Sockenbaumwolle in Sommersöckchen verwandelte und versuchte, immer 2 Paare pro 100 g herauszubekommen (bzw 1 Paar aus 50 g). Damit das Bein jeweils so lang wie nur möglich wurde, habe ich toe-up gestrickt. Dabei habe ich eine Herzchenferse gestrickt, aber so, dass die Fersenwand an der richtigen Stelle liegt. Diese Art des Strickens ist aber m. E. ziemlich umständlich. Ein Paar, das schließlich zum UFO mutierte, habe ich erst dieses Frühjahr dem Ribbelmonster zum Fraß vorgeworfen.
Warum also noch ein Versuch mit Toe-up? Einmal hat es seine Vorteile, wenn man knapp mit dem Garn ist, und außerdem habe ich eine “neue” (nein, die ist nicht wirklich neu) Ferse gefunden, nämlich die, die Wendy meist bei ihren Toe-ups meistens verwendet. Und außerdem hat Ingrid noch ein wunderschönes Video gemacht, wo sie uns eine sehr einfache Art des Anschlages zeigt, der auf dem 8-er Anschlag basiert, aber nicht so fummelig ist. Deshalb bekommt Toe-up nochmal eine Chance.
Diesen Anschlag habe ich dann noch auf die Wunderschlinge übertragen (das hat ein bisschen gedauert, ich habe den Anfang gefühlte dreiundzwölfzig mal aufgezogen, mal hat es geklappt, und mal nicht, und ich fand nicht ‘raus warum… jetzt weiß ich es aber, es kommt drauf an, welche der Nadeln, die am gleichen Seil hängen, man zum Weiterstricken benutzt, aber das nur am Rande). Außerdem habe ich nicht die ganz gerade Spitze gestrickt, bei der man jede 2. Reihe zunimmt, sondern die letzten Zunahmen habe ich noch ein bisschen gestreckt, damit die Spitze etwas länglicher und runder wird (ich mag einfach eine klassische Bandspitze). Jetzt bin ich auf die Ferse gespannt, durchgelesen habe ich sie schon und sehe nichts kompliziertes daran, aber Theorie und Praxis klaffen ja manchmal weit auseinander. Warten wir es also ab, ich werde berichten.
















