Nov 112008
 

Das ist der fertige Pulli Jerry an meiner Tochter, die nicht Jerry heißt: // Thats the finished sweater Jerry. My daughter’s name is not Jerry, of course:

Jerry

Und so trägt sie ihn, wenn sie in die Schule geht: // That’s how she wears it when she goes to school:

Jerry

Die technischen Daten: // Technical data for the sweater on Ravelry.

  • Jerry Pulli für meine Tochter, Gr. XXS
  • gestrickt aus 615 g Rowan Big Wool (100 % Merino, LL 80 m/100 g), Fb. 30, Rosatöne
  • auf Rundstricknadel 10 mm, 80 cm lang von Addi
  • Anleitung aus „Rowan Big Wool“ von Kim Hargreaves. Die Maschenprobe hatte bei mir ein paar M mehr, was gut war, denn sonst wäre das Teil für meine Tochter zu groß geworden. Den Körper und die Ärmel habe ich auch etwas kürzer gestrickt als angegeben, damit der Pulli meiner Tochter passt. Ich habe mich geweigert, den Rollkragen in Reihen zu stricken. Ansonsten ist es gut, dass dieser Pulli Nähte hat, denn sie geben dem Ganzen Stabilität, was bei dem dicken Garn wichtig ist.
  • Angefangen: 02.09.2008, fertig gestellt: 09.11.2008

Sehr schnell zu stricken, weil insgesamt der Umfang nur etwas über 80 Maschen beträgt. Die Anleitung ist sehr gut, es hat Spaß gemacht, danach zu arbeiten. Meinem Mädel gefällt der Pulli ausgesprochen gut.

Das Wollschaf will diesmal wissen

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Nov 112008
 

Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2008

Vor etlichen Wochen lautete die Frage, wo überall das Strickzeug dabei ist. Hand auf’s Herz: Was war der unmöglichste Ort, an dem ihr schon mal gestrickt habt?

Herzlichen Dank an Ute für die heutige Frage!

Ich habe fast immer Strickzeug dabei, und nutze wie viele öffentliches Stricken. In Arztpraxen, bei längeren Autofahrten, auf Zugfahrten sowieso, und im ÖPNV. Aber das ist ja ziemlich normal.

Das außergewöhnlichste Stricken fand sicherlich im ICE statt: Um mich herum holen alle ihre Wirtschaftszeitung oder ihren Laptop raus, und ich mein Strickzeug (ich fahre auch schon mal mit Laptop, aber im Zug beschäftige ich mich lieber mit meinen Nadeln). Das gibt schon manchen Seitenblick. Aber bei knapp 300 Stundenkilometern zu stricken, das hat schon was. Sonst wäre ungewöhnlich vielleicht noch auf Hütten in den Bergen. Normalerweise spart man ja jedes Gramm, das man selbst herumschleppen muss, aber bei mir muss immer ein Strickzeug mit. Soviel Luxus muss sein.

Ungewöhnlicher fand ich noch einen Ort, an dem ich mal Occhi geknüpft habe (damals konnte ich wegen Handgelenkschmerzen nicht stricken und hatte immer ein kleines Occhi-Projekt dabei). Das war, als wir am Rhein eine Wanderung gemacht hatten, und dann auf das Bötchen zurück nach Köln gewartet haben: Da gab es nicht weit vom Anleger einen Baum direkt am Wasser, der ein wenig knorrig war. Ein dicker Ast bildete ein U, das unten breit genug zum Sitzen war. Dort hinein bin ich geklettert und habe dort fleißig vor mich hin geknotelt und die frische Luft genossen, bis das Schiff kam.