Das Wollschaf

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Jan 292009
 

fragte schon am Dienstag (hust):

Die verstrickte Dienstagsfrage 5/2009

Was steht für Euch bei Eurem Hobby „Stricken“ (Häkeln, Färben, Filzen…) im Vordergrund:Einfach der Spaß an der Freud‘, also frei nach dem Motto „erlaubt ist was gefällt und Spaß macht?“ Oder absoluter Perfektionismus bei der gesamten Herstellung der Handarbeit und der Anspruch auf ein optimales und perfektes fertiges Produkt? Oder
von beidem etwas – inwieweit? Sollte alles vollkommen harmonisch aussehen oder darf es auch total verrückt und individuell sein?

Wenn mir Stricken keinen Spaß mehr macht, dann höre ich auf. Versprochen. Stricken ist sinnlos, wenn es mir keine Spaß macht. Trotzdem sollte etwas dabei herauskommen, was gut aussieht und tragbar ist. Manchmal klappt es nicht mit dem tragbar (z. B. wenn die Größe nicht stimmt), dann kann ich es immer noch ribbeln oder verschenken. Es gibt fast immer jemanden, dem etwas gefällt und passt! Selbst, wenn ich mal an meinem eigenen Geschmack vorbeigestrickt haben sollte.

Ansonsten mache ich es so gut wie ich kann. Es sollten keine sichtbaren Fehler drin sein, sonst ribbele ich gnadenlos. Ganz gleich, ob das Teil für mich ist, oder für jemanden anderen. Dass mal hier oder da eine Masche nicht stimmt, ist für mich tolerabel, solange es nicht sichtbar ist.

Zur Harmonie – Verrücktes kann dennoch harmonisch sein. Bei der Harmonie bin ich allerdings fast süchtig – ich versuche, z. B. Zopfmuster immer gegengleich zu arbeiten etc. Für mich selbst bin ich mit Verrücktem eher zurückhaltend. Aber einem schönen Farbklecks bin ich selten abgeneigt. Und individuell soll es sein, deshalb gibt es bei mir ganz wenig Wiederholungen. Und wenn Wiederholung, dann wenigstens eine andere Farbe/Farbkombi. Wenn ich Sachen von der Stange haben wollte, dann würde ich sie mir kaufen.