Aug 212015
 

Lange nichts von mir hören lassen habe ich hier, weil ständig die Seite verseucht war. Endlich hatten wir mal Zeit, uns ausführlicher mit diesem Problem zu beschäftigen. Wir haben jetzt die neueste Version von WordPress, jetzt sollte es erstmal wieder gehen.

Getan hat sich seit den letzten Einträgen einiges. Seit dem Frühjahr experimentiere ich mit Weben. Eine Handarbeit, die mich seit Kindheit fasziniert hat, die ich als Jugendliche auch ausprobiert habe, aber auf eigene Faust und mit viel zu wenig Unterstützung. Jetzt mit Hilfe des Internets ist das alles viel leichter geworden.

Den Einstieg habe ich mit einem Zoom Loom gemacht. Echtes Weben ist anders, es ist mehr ein Stopfen ohne Gewebe drumrum. Das Loch befindet sich in der Mitte des Webrahmens, es werden Fäden gespannt, (einmal längs, einmal quer, dann längs in die Zwischenräume und dann wird wieder in die Zwischenräume quer gewebt. Man muss sich die Ankerstellen nicht wie beim Stopfen selbst suchen, sondern sie sind als Pinnchen auf dem Rahmen vorgegeben.

Der Rahmen hat den Vorteil, dass sich die Seiten nicht verziehen können, es geht schnell, ein einzelnes Quadrat zu weben, und es macht Spaß. Und man webt eine Leinenbindung, keinen Schussrips, wie meist bei den Kinderwebrahmen. Ich habe einen ganzen Stapel Quadrate zunächst aus Resten gemacht.

Das erste Projekt war ein Tischset aus einem Rest reiner Wolle, in Cablédrehung, etwa Sockenwollstärke, und einem „Designergarn“ unbekannter Zusammensetzung, das durch unterschiedliches Streckverhalten der Bestandteile nicht verstrickbar war. Bei einem Quadrat habe ich versucht, ein Muster einzuweben, die vielen Farben verschlucken dieses Muster aber fast. Dieses Quadrat ist jetzt ein passender Untersetzer.

Hier das Ergebnis, noch nicht vollkommen, aber immerhin:

Tischset

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