wollecke

Tunesisch Häkeln

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Nov 052015
 

Derzeit beschäftigt mich mal wieder das tunesische Häkeln. Vor einiger Zeit hat sich eine deutsche Gruppe auf Ravelry gebildet: Tunesisches Häkeln. Natürlich gibt es auch eine englische Gruppe: Tunisian Crochet. Im deutschsprachigen Raum ist es vor allem durch Veronika Hug und Kathrin Müller gefördert worden. Im englischsprachigen Raum fällt mir insbesondere die Designerin Aoibhe Ni ein, die wunderschöne Tücher in tunesischer Spitze entworfen hat. Außerdem bekannt ist Kim Guzman, die vor allem mit Spitze und Zopfmustern bekannt geworden ist.

Puzzelspiel

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Sep 012015
 

Gestern habe ich mal den Wohnzimmerfußboden extra-sauber geputzt. Dann habe ich mein ältestes UFO ausgegraben und auf dem sauberen Boden ausgebreitet:

Granny Square Sock Yarn Blanket

Die Quadrate sind seit 2012 fertig, und sollen jetzt endlich mal zusammen finden. Ich muss noch alle Fäden vernähen, was ich aber immer schön Reihe für Reihe machen werde – das was ich zusammenhäkeln will, wir gemeinsam vernäht, und dann kann gehäkelt werden. Evtl. kommt noch eine schmale Kante drumrum. Leider hatte ich die Fäden verdrängt, und hatte gehofft, das diese Woche schaffen zu können. Jetzt hoffe ich, dass ich es wenigstens noch während der Ferien schaffe, die Decke fertig zu stellen.

Wie es mit dem Weben weiterging

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Aug 222015
 

Als ich mich mit dem Weben wieder ein bisschen beschäftigt hatte, kam das Verlangen nach einem Webrahmen oder etwas Ähnlichem auf. Allerdings erinnerte ich mich an meinen Brio „Webstuhl“, mit dem ich als Jugendliche so lange gearbeitet hatte, bis ich die Kette, die aufgezogen war, abgewebt hatte. Ich habe versucht, eine Kette nach der Anleitung aufzuziehen, aber hatte riesige Probleme mit der Fadenspannung, und niemanden, der mir helfen konnte (das war in den 70er Jahren, also vor Internet und Smart Phone). Danach habe ich den nie wieder angerührt.

Ich hatte mir verschiedene Videos im Internet angesehen, wie man auf einen Webrahmen eine Kette direkt aufzieht. Ich war der Überzeugung, dass ich das auch schaffen könnte. Ich überlegte mir nun, dass ich das Ganze doch erstmal mit meinem Kinderwebstuhl versuchen sollte, um mal einen ersten Eindruck zu bekommen, ob mir das denn überhaupt liegen würde. Wenn es mir nicht gelingen sollte, diese kleine Version mit einer Kette zu versehen, wie sollte mir das an einem großen gelingen? Schließlich brauchte ich bei diesem Teil nichts zu investieren als etwas Garn aus meinem Vorrat zu nehmen, das mir halbwegs geeignet schien.

Als Schärstift diente mein Traditional Spinnrad, und so zog ich meine erste Kette auf. Die war ziemlich lang und ich habe sie mit dickem Papier (Zeitungsumschläge) aufgewickelt. Das Ganze war schief und krumm, die Fäden liefen teilweise falsch, die Halterungen der „Litzen“ machten sich selbständig, aber die Fadenspannung stimmte halbwegs, und ich konnte etwas weben. Nämlich diesen Streifen:

Briostreifen

Das hat richtig Spaß gemacht, und mich verlangte nach mehr. Nun sind derzeit mal eben so 300 – 400 Euro, die ein guter Webrahmen mit ein bisschen Zubehör kostet, nicht einfach mal so in der Portokasse (man kann auch noch wesentlich mehr ausgeben, wenn man will, je nach Ausbaustufe und Firma). Aber ich wollte ja sofort weben. Der Kinderwebstuhl hat nur wenig Webbreite, und viel zu grobe „Litzen“ für meinen Geschmack. Außerdem ließ er sich nur notdürftig reparieren, und zügiges Weben ist darauf nicht möglich gewesen.

Bei meinen Recherchen stieß ich auf eine englischsprachige Seite, nämlich Backstrap Weaving. Dort gibt es Tutorials, mit deren Hilfe man sich das Weben mit einem Gurtwebgerät selbst beibringen kann – auf die überwiegend südamerikanische Art, bei der die Fächer mit Litzen an einem Stab gebildet werden. Es gibt auch auf Ravelry eine passende Gruppe: Backstrap Weaving on Ravelry

Später fand ich noch Informationen über Bänderweben mit einer ähnlichen Technik, bei der aber ein Gatterkamm in der Kette die Fächer bildet, das Jostenbandweben. Dazu gibt es auf YouTube mehrere Videos, man braucht nur das Stichwort Jostenband eingeben. Jostenbänder wurden in Ostpreußen gewebt, die Technik wurde aber mit leichten Variationen im gesamten Ostseeraum bis ins letzte Jahrhundert hinein verwendet, war früher aber auch sonst in Europa weit verbreitet.

Die Stäbe, die man zum Gurtweben braucht, lassen sich leicht entweder aus Haushaltsgegenständen, oder aber aus Buchenholzstäben und -leisten aus dem Baumarkt selbst machen. Die Stäbe werden auf die gewünschte Länge gesägt, die Kanten gebrochen und dann mit Schleifpapier geglättet. Aus flachen Leisten kann man Schiffchen und Schwert herstellen. Außer diesen Stäben braucht man noch eine Kordel oder etwas ähnliches, mit dem man die Stäbe an der eigenen Hüfte befestigt.

Hier mein fertiges Gurtwebgerät (das Schiffchen ist das vom Kinderwebrahmen, das ich auch selbst geglättet habe):

Webgerät

Das breite gewebte Stück auf dem Bild ist schon auf dem Gurtwebgerät entstanden, es ist eine Art breiter Gürtel, in dessen Enden sich Schlaufen befinden, in die der Warenbaum eingehängt wird. Zusätzlich gekauft habe ich mir noch zwei Schraubzwingen, an denen ich den Kettbaum festmache, und die mir auch beim Kette schären gute Dienste tun.

Natürlich nicht nur Weben

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Aug 212015
 

Obwohl das Weben mich sehr fasziniert, verlieren die anderen Handarbeiten lange nicht ihre Anziehungskraft. Es wird weiter gestrickt, gehäkelt und gesponnen.

Hier mal ein paar Beispiele aus diesem Jahr:

Five Hearts Coaster

Untersetzer

Rolags

Handgezupfte und gerollte Rolags zum Verspinnen

Zickzack

schöne Socken

Gipfl-M-O-SBulkyGew

und meine ersten Versuche Art-Yarn zu spinnen

Südseemütze

und daraus auch gleich etwas zu stricken.

Weben

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Aug 212015
 

Lange nichts von mir hören lassen habe ich hier, weil ständig die Seite verseucht war. Endlich hatten wir mal Zeit, uns ausführlicher mit diesem Problem zu beschäftigen. Wir haben jetzt die neueste Version von WordPress, jetzt sollte es erstmal wieder gehen.

Getan hat sich seit den letzten Einträgen einiges. Seit dem Frühjahr experimentiere ich mit Weben. Eine Handarbeit, die mich seit Kindheit fasziniert hat, die ich als Jugendliche auch ausprobiert habe, aber auf eigene Faust und mit viel zu wenig Unterstützung. Jetzt mit Hilfe des Internets ist das alles viel leichter geworden.

Den Einstieg habe ich mit einem Zoom Loom gemacht. Echtes Weben ist anders, es ist mehr ein Stopfen ohne Gewebe drumrum. Das Loch befindet sich in der Mitte des Webrahmens, es werden Fäden gespannt, (einmal längs, einmal quer, dann längs in die Zwischenräume und dann wird wieder in die Zwischenräume quer gewebt. Man muss sich die Ankerstellen nicht wie beim Stopfen selbst suchen, sondern sie sind als Pinnchen auf dem Rahmen vorgegeben.

Der Rahmen hat den Vorteil, dass sich die Seiten nicht verziehen können, es geht schnell, ein einzelnes Quadrat zu weben, und es macht Spaß. Und man webt eine Leinenbindung, keinen Schussrips, wie meist bei den Kinderwebrahmen. Ich habe einen ganzen Stapel Quadrate zunächst aus Resten gemacht.

Das erste Projekt war ein Tischset aus einem Rest reiner Wolle, in Cablédrehung, etwa Sockenwollstärke, und einem „Designergarn“ unbekannter Zusammensetzung, das durch unterschiedliches Streckverhalten der Bestandteile nicht verstrickbar war. Bei einem Quadrat habe ich versucht, ein Muster einzuweben, die vielen Farben verschlucken dieses Muster aber fast. Dieses Quadrat ist jetzt ein passender Untersetzer.

Hier das Ergebnis, noch nicht vollkommen, aber immerhin:

Tischset

Olivenaufstrich

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Apr 082013
 

3-4 EL grüne Oliven, trocken eingelegt, mit ital. Kräutern,Knoblauch (eingelegt) und Chili (wenn man die nicht hat, beliebige gr. Oliven in Öl/trocken eingelegt plus Knoblauch + 1 Chilischote + ital. Käuter).
4-6 EL Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone
5-6 EL Streuhefe
2-3 frische Champignons
Salz, schw. Pfeffer (Mühle)
1/2 TL Vitam
2 EL Kapern
1 EL Tomatenmark

Öl, Knobi, Chili (1) und Oliven im Mixer glatt rühren, Zitronensaft hinzufügen. Champignons in Stifte schneiden, zugeben und nochmal mixen. Jetzt mit Streuhefe eine cremige Konsitzenz geben. Mit Salz, Pfeffer, Vitam und Tomatenmark abschmecken. Kapern unterheben.

Risotto mit Champignons und Gemüse

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Apr 082013
 

Eine zugegeben nicht klassische Zubereitungsweise. Milchfrei (wenn mit Margarine), eifrei, lactosefrei (wenn mit Margarine), vegan (wenn mit Margarine)

Zutaten (Hauptgericht: 6-8 Personen) Zubereitung
  • 1,5 l Brühe
  • 1- 2 Möhren
  • 1/2 St. Lauch
  • 300 g Vollkorn-Reis
  • Piment, Kümmel, Lorbeerblatt
  • 1 Beutel (kg) Kaisergemüse (TK) oder 1 Kg frische Gemüsemischung (Möhren, Broccoli, Blumenkohl – geputzt gewogen).

  • 1 große Zwiebel
  • 400 – 500 g Champignons (oder 1/2 Päckchen TK-Champignons)
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Kräutersalz (Brecht)
  • schw. Pfeffer, frisch gemahlen
  • Knoblauch frisch oder Granulat (wenn frisch, in Scheiben mit Zwiebel anbraten)
  • Liebstöckel
  • Koriander

Bei Tisch:

Butter oder Margarine, Streuhefe und Leinöl nach Geschmack

Brühe mit Lauch, Möhre (feine Streifen), Piment, Kümmel und Lorbeerblatt in einem passenden Topf aufkochen. Gewaschenen Reis zugeben und 15 min garen lassen. TK-Gemüse zugeben, aufkochen, und weitere ca. 8 min kochen lassen oder frisches Gemüse zugeben, aufkochen und ca. 20 min kochen lassen (dabei ab und zu umrühren – legt in der letzten Phase leicht am Topfboden an), bis die Flüssigkeit fast aufgesogen ist. Falls der Reis noch nicht ganz gar ist, noch etwas Flüssigkeit angießen und weiterkochen, bis Reis bissfest, aber gar ist.

In der Zwischenzeit in einer Pfanne die gescheibelten Campignons mit grob gewürfelter Zwiebel in Öl anschwitzen und mit Kräutersalz und Pfeffer braten lassen, bis das Wasser verdunstet ist und die Pilze leicht braun sind. Mit Knobi, Liebstöckel und Koriander würzen. Die Pilze zu dem Risotto geben, sobald sie fertig sind, auch wenn das Risotto noch nicht fertig gegart ist. Gut durchrühren.

Dazu einen gemischten Rohkostsalat servieren.

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Nov 012011
 

Wie es die verstrickte Dienstagsfrage ja schon sagt: „eine Frage fuer die STRICKblogger“ ist ja davon auszugehen, dass ihr alle strickt. Nur: wer von euch wird ab-und-zu dem Stricken „untreu“ und froent anderen, garn- oder wollverarbeitenden Hobbies? Z.B. haekeln, sticken, knuepfen, weben, spinnen? Was macht ihr, und warum? Und warum betreibt ihr es nicht ganz so leidenschaftlich wie die Strickerei?

Vielen Dank an Connie fr die heutige Frage!

ICH, ICH, ICH! Ich habe schon immer viele verschiedene Sachen gemacht, aber Stricken ist bei mir schon am bestndigsten. Im Moment hkle ich ziemlich viel, aber ich sticke auch, und spinne, knpfe Occhi, ab und zu nhe ich auch mal. Ich habe in meinem Leben schon fast alles ausprobiert, nur Seidenmalerei, Weben und Quilten sind bisher an mir vorbei gegangen. Zeitweilig habe ich mal gar nicht gestrickt, aber das war gezwungenermaen, als Stricken 9 Jahre lang nach einer Sehnenscheidenentzndung zu weh tat. Manchmal stricke ich auch sehr wenig, und mache mehr andere Handarbeiten. Manches probiere ich nur mal aus, um es dann wieder zu lassen (z. B. gefdelter Perlenschmuck, frben, Fimo). Stricken aber taucht immer wieder auf. Ich mag es einfach. Es lsst sich gut nebenher (TV, neben einem Gesprch) machen. Ich hatte eine geliebte Omi, die gestrickt hat, aber leider zu frh gestorben ist, um es mir beizubringen.

Die verstrickte Dienstagsfrage 41/2011

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Okt 312011
 

Das Wollschaf fragt heute:

In den letzten Jahren scheint mir das „Lockerstricken“ richtig in Mode gekommen zu sein. Damit meine ich nicht (oder nicht nur) die Tatsache, dass Nadelstrken und Maschenproben von einigen Herstellern oft in einem Bereich angegeben werden, der vor zwanzig Jahren als utopisch oder lcherlich bezeichnet worden wre. Dies ist ein anderes Thema.

Viel mehr geht es um andere Dinge: Einige Garne, insbesondere sog. Designer-Garne, sind bei genauer Betrachtung nur fr Lockerstricker wirklich geeignet nicht nur Feststricker, sondern auch Normalstricker haben einfach keine Chance, damit umzugehen; viele (immer mehr?) Modelle sind ebenfalls nur fr Lockerstricker umsetzbar und gewollt lasch; fertiges Gestrick hngt durchscheinend an Schaufensterpuppen. Viele Strickerinnen, schaut man in Blogs nach ihren Werken, scheinen das Lockerstricken zu begren und gern einzusetzen.

Mich wrde interessieren, was am Lockerstricken und am lockeren Gestrick fr sie so reizvoll ist. Ist es das Materialersparnis? Gefllt den Lockerstrickern das lichtdurchlssige, im Maschenbild oft weniger regelmige Ergebnis etwa wirklich? Und warum?
Was ist dran, am Lockerstricken?

Vielen Dank an Martine fr die heutige Frage!

Meine Antwort:

Das sind gleich drei Fragen, die du stellst. Du meinst den Einsatz von dicken Nadeln und relativ dnnem Garn? Dann kann ich sagen: Der Fall der Kleidungsstcke ist ein anderer. Das ist Geschmackssache. Du musst es nicht nachmachen. Ich nehme immer die Kombi von Nadeln und Garn, deren Ergebnis *meinen* Wnschen entspricht. Da muss man notfalls umrechnen, um eine Anleitung passend zu machen.

Bei kommerziellem Stricken knnte der Garnverbrauch eine Rolle spielen. Und mit weniger Maschen geht es schneller. Aber es kommt auch etwas drauf an *welche* Teile man strickt. Guter Fall ist z. B. bei Tchern wichtig, whrend es bei Jacken eher auf korrekten Sitz ankommt. Man kann den Fall nicht nur durch die Nadelstrke, sondern auch durch die Wahl des Materials beeinflussen. Aber ich kann einem Material durch die geeignete Nadelstrke auch einen anderen Fall geben. Und ein dritter Grund: das Gestrick wird leichter, wenn viel Luft drin ist.

Die andere Frage wre: Warum gibt es Garne, die nur Lockerstricker verarbeiten knnen? Ja, das gibts. Leitergarn z. B. Als ich noch fest gestrickt habe, kam ich damit gar nicht zurecht. Aber heute halte ich es fr ziemlich berflssig. Ich habe meine Vorrte damals verschenkt, als ich noch fest gestrickt habe. Aber bisher habe ich es noch nicht vermisst.

Ansonsten stricke ich heute locker aus ganz anderen Grnden: Die Hnde bleiben entspannter, es gibt weniger Schmerzen in den Gelenken, die Verspannungen im Schulterbereich sind weniger. Ich bin froh, dass ich mich umerzogen habe. Und mit Lockerstricken meine ich in dem Fall, dass die Maschen locker auf der Nadel sitzen. Welche Art von Gestrick ich damit bekomme, hngt eher von der Dicke der Nadel ab. Ich kann locker stricken, und doch ein festes Maschenbild erreichen (Socken), und ich kann locker stricken, und ein lockeres Maschenbild erreichen (Spitzentcher).

Die dritte Frage, die du ansprichst, aber nicht wirklich stellst, ist eigentlich eine andere: Warum sind die Angaben der Hersteller so verrckt? Ich denke da insbesondere an Garne aus dem angelschsischen Raum, wo man den Eindruck hat, dass die Leute noch mehr am Faden ziehen mssen als ich whrend meiner Feststrickphase (damals Sockengarn fr Socken mit Nadel 2,75 – 3,15). Liegt das am „katholischen“ Stricken (Faden mit der rechten Hand um die Nadel werfen)? Ich wrde sagen: „Jede Jeck ist anders“, und ich wei nicht, wer die Teststcke fr die Firmen macht (vor allem, ob die von mehreren Strickerinnen testen lassen, bevor sie was draufschreiben). Ich wei mittlerweile, dass ich fast immer 1-3 Nummern kleiner whlen kann, als die kleinste angegebene Nadelstrke. Frher wusste ich, dass ich auer bei englischen Garnen immer die grte angegebene Nadelstrke, oder sogar noch eine Nummer grer whlen musste.

Die beste Lsung fr all diese Geheimnisse heit: Maschenprobe. Maschenprobe, um zu erkunden, ob ich mit dem Garn zurechtkomme. Ob mir seine Optik gefllt. Bevor ich eine groe Menge davon kaufe. Maschenprobe, um den Fall des Gestricks meinen Wnschen anzupassen. Maschenprobe, um die fr mich richtige Nadelstrke zu finden.

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