Okt 312011
 

Die Dämm-Matte wächst schön. Hier ein Bild:

Daemmmatte

Sie ist jetzt schon mehr als doppelt so groß, und es macht immer noch Spaß. Und geht schnell.

AAABER da sind noch andere Sachen, z. B. dieses Tuch (gehäkelt):

Türkises Tuch

Und dieses (gestrickt):

Kiri Start

Und fertig geworden sind die:

Uniformsocken die Zweite

Und dann ist noch eine Decke fertig geworden, zu der es aber noch kein Foto gibt.

Okt 072011
 
Diesmal “von Hand” hier eingetragen… (geht doch besser, aber nicht schneller)

Kiri Start

Kiri Start

Das Garn ist eine Merino-Seide-Mischung und absolut edel. Durch die Seide ist das Garn nicht ganz so empfindlich wie früher die reinen Mohairgarne. Die Farbe ist besser im ersten Bild dargestellt. Es ist zwar ein kräftiges Rosa, geht aber doch eher Richtung fuchsia, nicht so sehr hot pink.

Und hier gibt es die kostenlose Anleitung für den Kiri (Rav-Link). Ich weiß, dass es dieses Tuch schon lange gibt. Ich habe das Garn seit Jahren rumliegen. Nach dem Kauf gab es einen Fehlstart, und dann habe ich mich lange nicht mehr drangetraut (Mohair kann man schlecht ribbeln). Jetzt geht es aber ganz leicht von der Hand

 

zeige ich heute mal, da nicht so viel fertig geworden ist in letzter Zeit. Ich stricke, aber es sind meist größere Sachen, die noch einiges an Strickzeit brauchen.

Erstmal langweilige Männersocken, die brauch ich zum Stricken bei den Deutschlandspielen:

Maennersocken1006

Dann ein Lochmuster-Schal, einfach nur so:

Zickzackschal

Eine Decke aus Streifen, daran stricke ich während der anderen WM-Spiele:

KunterbuntA1006

Die ist aus lauter Resten, und Zauberknäulen und so.

Und als letztes ein Paar Männersocken, das nicht so langweilig ist:

Fischgrat

Jun 152010
 

Jetzt habe ich doch so viele Projekte in den UFO-Status verbannt, und fange schon wieder neue an. Ich muss also wieder welche zu WIPs erklären, so dass ich sie als erstes sehe, wenn ich in Ravelry meine Projekte anschaue. Aus den Augen, aus dem Sinn. Ich habe schon wieder zwei Sachen angefangen, nämlich Ralfsocken (dafür habe ich ja noch eine Ausrede, ich brauche was, um unterwegs zu stricken) und ein neuer Lace-Schal, ganz ohne Ausrede, einfach nur so, weil er mir so gefällt.

Also ist der derzeitige Stand 14 Projekte in Arbeit, davon 8 WIPs, und 6 UFOs. Schaffe ich es wohl, nochmal unter 10 Projekte zu kommen? Wär ja mal was.

 

hat sich bei mir mal wieder vergnügt. Seit gestern sind ihm 4 UFOs und 2 WIPs zum Opfer gefallen, und wenn ich ehrlich bin, bin ich froh, dass sie mir nicht mehr auf die Nerven gehen. Dann habe ich mal wieder einige Projekte in den Winter(Sommer?)Schlaf geschickt, so dass der aktuelle Stand bei 3 WIPs und 10 UFOs angekommen ist. Danke Ribbelmonster!

Im Moment arbeite ich viel an Multnomah, den ich aus Garn stricke, das ich ebenfalls aus einem geribbelten Projekt zurückgewonnen habe. Das war schon letzte Woche. Es war unsicher, ob das Garn für das geribbelte Teil reichen würde, und deshalb hatte es erstmal eine Auszeit. Jetzt genieße ich das Projekt sehr, das Garn ist so angenehm, und die Anleitung passt wunderbar zum Garn. Insgesamt ein richtiges Wohlfühlprojekt, das ich kaum aus der Hand legen mag. Nur wird es so langsam als Mitnahme-Projekt zu groß, deshalb habe ich jetzt mal wieder ein paar einfache Socken angestrickt.

Hier ist es:

Multnomah

Und nochmal näher:

Multnomah

Jetzt bin ich schon ein ganzes Ende weiter als auf dem Bild, ich habe mit dem Pfauenfeder-Muster angefangen.

 

hatte ich noch im Stash, ich habe sie mal geschenkt bekommen:

Subita 3 Farben

Sie muss uralt sein. Keine Lauflänge, keine Maschenprobe. Vierstellige Postleitzahl der Firma. Vor einiger Zeit hatte ich die Idee, irgendwas in Norweger-Strick draus zu machen, doch die Farben haben einfach zu ähnliche Grauwerte. Man hätte das schöne Muster gar nicht gesehen. Und gestern hatte ich dann die Idee: Warum nicht ein Tuch stricken?

Erst überlegte ich, ob ich ein Zackenmuster mit Hebemaschen stricken könnte, doch braucht diese Wolle breitere Streifen. Also habe ich mich an “Missoni”-Zacken erinnert. Viele schöne Decken sind in diesem Muster schon gestrickt worden. Die Breite der Streifen ist schön variabel, genauso wie die Tiefe der einzelnen Zacken.

Ich habe erstmal ein Knäuel zum Strang gewickelt, damit ich weiß, wieviel Lauflänge ich habe. Es sind über 1500 Meter, also schon eine ganze Menge.

Dann habe ich einiges Nadeln rausgegraben und rumprobiert, habe versucht, das Rad neu zu erfinden. Bis ich dann in den Harmony-Guides fündig geworden bin. Es dauerte auch eine Weile, bis die Nadelstärke stimmte, und die Anschlagzahl und der untere Rand und, und, und. Es lebe die MaPro.

Dann die Mapro wieder geribbelt und angeschlagen:

Zackenbarsch

Mein neues Tuch, der Zackenbarsch.

Und zwei andere neue Projekte gibt es auch noch, zweimal Socken:

BlauStinos1002 Lieblings S1002

Links ein Paar Stinos aus Opal (ich brauche Unterwegs-Strickzeug) und rechts mein Beitrag zum Thema “underappreciated patterns” bei SKA (Lena Fuchs, Lieblingssocken für die ganze Familie).

Damit habe ich dann 6 WIPs, seufz.

 

Ein Bild von der fertigen Grauen Maus bin ich euch noch schuldig. Dahingegossen

Graue Maus

oder auch gefaltet:

Graue Maus

Und mein neues Projekt, schon wieder ein Gebetstuch (Prayer Shawl):

Prayer Shawl 2

Jan 102010
 

Für dieses Jahr habe ich mir einiges vorgenommen: Ich möchte doppelt so viel Garn verstricken, wie ich kaufe, außerdem möchte ich meine UFOs endlich mal angehen, bzw. verhindern, dass noch mehr davon entstehen. Ich habe meine WIPs auf 3 reduziert, und möchte dabei bleiben. Zwischen den Tagen habe ich 5 Projekte geribbelt, eines steht noch auf der Abschussliste.

Ich habe meinen Strickkorb gründlich aufgeräumt (es waren jede Menge Reste darin) und mit einigen UFOs und auch neuen Projekten gefüllt. Mal sehen, wie lange ich brauchen werde, bis der leer ist. Nur wenn ein Projekt fertig ist, kann ich ein UFO aus der Versenkung holen, bzw. etwas Neues anschlagen. Wenn die UFOs dann (hoffentlich irgendwann) aufgebraucht sind, dann schlage ich immer nur an, wenn etwas fertig ist. So lautet der Plan. *räusper* *entschlossen-guck*

Ich merke jedenfalls, dass mir die Treue zu einem oder zwei Projekten gut tut: Man sieht mehr Fortschritt. Und noch ein Grund, Sachen nicht liegen zu lassen: Nach einer größeren Pause muss man sich häufig erstmal wieder in das Projekt hineinarbeiten. Das kostet Zeit, und je nach Projekt auch Nerven. So passiert bei den Rosaceae-Sneakers vom vorletzten Eintrag, die seit April rumgelegen haben.

Hier Bilder von meinen aktuellen Projekten (die Bilder sind nicht ganz up to date):

Graue Maus

Das ist die “Graue Maus”, ein Gebetstuch, das ich aus dem Alpaca of Horrors stricke (ihr erinnert euch? Drei Anläufe, daraus einen Pulli für meinen Sohn zu stricken, gingen daneben). Fürs Tücherstricken aber bestens geeignet. Das ist mein TV-Quatsch-und-Dös-Projekt. 90 cm habe ich schon, ca. 150 sollen es werden.

Dann meine Handschuhe, die hoffentlich noch fertig werden, bevor der Winter aufhört:

Zick Zack

Doppelstrick, von daher ziemlich zeitaufwändig. Aber auch da geht es vorwärts, mittlerweile fehlt dem ersten Handschuh, den ihr hier seht, nur noch die Spitze. Das kann ich nur, wenn ich gut konzentriert bin, und nie länger als etwa eine Stunde am Stück.

Und als letztes ein Paar Socken (was sonst, also ein Paar Socken *muss* auf den Nadeln sein!):

Bohus Flavour

Das sind die Stripes ‘n’ Dots, Resteverwertung, und man sieht am Bild, in welchem Monat die angeschlagen wurden.

Angesichts einiger neuer Strickbücher, die ich zu Weihnachten und zum Geburtstag bekommen habe, ist es allerdings mehr als schwierig, *nicht* dreiundzwölfzig neue Sachen anzufangen.

 

derzeit bei mir, weil ich (wie immer) zu viele Projekte gleichzeitig stricke, und kaum was fertig wird. Von Kiila sind beide fertig, aber da habe ich ja schon ein Bild gezeigt. In Arbeit sind immer noch die Rüschensocken vom letzten Eintrag, und die Fischsocken. Für die letzteren schreibe ich die Anleitung auf, damit auch andere was davon haben. Es dauert etwas länger, weil ich ja wie fast immer mit dem Kopf durch die Wand will – d. h. ich habe mein erstes Norweger-Sockenprojekt gleich selbst entworfen, und es muss auch jeder cm davon gemustert sein. Nein, nicht erstmal was von anderen stricken. Nein, nicht erstmal nur Schaft und Fuß mustern. Nöö. Kein Wunder, dass das Ribbelmonster öfter bei mir vorbeischaut. Aber es macht Spaß (das Norweger-Stricken, nicht das Ribbelmonster). Nach wie vor.

Und damit ihr auch mal was zu sehen bekommt, hier ein paar Bilder. Als erstes habe ich mal meine Handhaltung zum Norweger-Stricken festgehalten:

Fadenhaltung beim Norwegerstricken

Hier so, wie man strickt, und als nächstes so, dass man sieht, wie die Fäden laufen:

Faden beim Norwegerstricken

Ich brauche keinen Fingerhut, und beide Fäden in verschiedenen Händen zu halten, geht bei mir überhaupt nicht. Mit rechts habe ich überhaupt keine Kontrolle über die Fadenspannung, und das sieht man dann auch. Das mit dem Metall-Fingerhut habe ich auch ausprobiert – das ging zwar, aber für meine zarten Finger ist der Fingerhut zu groß und dreht sich entsprechend, oder er sitzt an einer Stelle, wo er mehr stört als hilft. Und den Plastik-Fingerhut mag ich nicht, weil dann der Finger schwitzt. Deshalb habe ich dann diese Haltung ausprobiert, bei der die beiden Fäden schön voneinander getrennt sind, und trotzdem über denselben Finger laufen.

Und als nächstes noch zwei andere Norweger-Projekte, die ich in letzter Zeit angefangen habe:

In My Heart

Diese Socken heißen “In My Heart” und sind selbstentworfen. Ich habe dafür eine Vorlage aus einem Musterbuch, aber die habe ich auch noch verändert.

Aspen

Das sind die Aspen-Socken, und das Muster ist aus Knitting Workshop von Elizabeth Zimmermann. Ich habe stricke hier allerdings nicht jede Reihe Blätter anders, wie sie es bei ihrem Aspen-Pulli tut. Und auch hier habe ich am Muster eine Kleinigkeit geändert, aber nicht besonders viel. Beides sind übrigens Reste-Verwertungs-Projekte.

 

Ich habe mir das Links-Stricken beigebracht. Nein, ich meine nicht linke Maschen. Die kann ich schon. Sondern so zu stricken wie ein Linkshänder stricken würde, wenn man ihn lässt. Nämlich genau spiegelbildlich. Und das kommt dabei raus:

Leftie Scarf

Das ist ein uraltes Garn (vierstellige Postleitzahl auf der Banderole), das ich mal von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Und damit daraus etwas nützliches wird, wird es ein Schal. Da die Farbe zu niemandem in meiner Familie passt, kommt er in die Verschenke-Kiste.

Jedenfalls ist Linksrum Stricken gar nicht so einfach. Seit über einer Woche übe ich täglich, und so nach und nach werde ich schneller. Das Schwierigste ist die Fadenführung, und deshalb ist dieser Schal auch etwas ungleichmäßig. Immer mal wieder gibt es größere und kleinere Maschen. Aber es hält sich im Rahmen.

Wenn man so etwas versucht, dann merkt man erst einmal, wie viele Dinge man beim Stricken für selbstverständlich hält, die es aber ganz und gar nicht sind. Es ist schon einiges zu koordinieren.

Und warum ich mir das antue? Zwei Gründe: Ich werde bald einen Strickkurs halten, und möchte auch Linkshändern die Möglichkeit geben, das zu lernen. Und zweitens möchte ich lernen, mit der rechten Hand eine vernünftige Fadenspannung hinzubekommen. Das kann man nämlich auch gebrauchen, wenn man mal Englisch stricken will (so mit Faden werfen und so). Das kann ich zwar theoretisch, aber praktisch ist es total ungleichmäßig, weil ich die Fadenspannung mit der rechten Hand (ich bin Rechtshänder) nicht unter Kontrolle bekomme.

Es gibt sogar noch einen dritten Grund: Gehirnjogging. Dinge, die man schon immer auf eine Weise tut, einmal anders zu machen, hält das Gehirn auf Trab. Nebenbei ist Stricken sowieso schon gut fürs Gehirn, haben Hirnforscher herausgefunden. Ich liebe Herausforderungen.

Auch das Sockenstricken werde ich noch in spiegelbildlicher Form lernen. Aber jetzt ist erstmal der Schal dran.

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