gab es sehr viel – ich glaube, ich habe lange nicht mehr so viel in einer einzelnen Woche gestrickt wie in der letzten. Zuerst waren da die Fahrten ins Rheinland und wieder zurück – jeweils 6 Stunden Strickzeit. Dabei habe ich aber auf der Hinfahrt nicht die ganze Zeit gestrickt – auf der Rückfahrt schon.

Dann gab es einen Abstecher nach Holland zu meiner Schwester, nochmal insgesamt 3 Stunden Fahr Strickzeit. Dann natürlich der Nachmittag bei Daniela, wobei ich dort nicht viel geschafft habe. Außer ein neues Projekt anzufangen, das aber durchaus geplant war.

Und am Montag habe ich fast den ganzen Tag gestrickt, und an den anderen Tagen meist noch abends, manchmal auch am Vormittag.

Und was ist fertig geworden? Nix, nix und abermals nix. Im Gegensatz zu unserer letzten Reise konnte ich mich diesmal gar nicht entscheiden, welches Projekt ich mitnehmen wollte. Also mussten die Männersocken, die Ribbelmuster-Socken, die Froot-Loop-Socken, das Sonnenuntergang-Tuch (Weste wird wohl nix, zu wenig Material), die Bogensocken und die Ruta-Socken mit. Alles bis auf die Bogensocken ist auch gewachsen, am meisten wohl das Tuch. Und ich hatte noch extra ein Knäuel Sockenwolle eingesteckt, um bei Daniela die Knitpicks-Nadeln auszuprobieren, was natürlich unausweichlich zu einem neuen Projekt auf den Nadeln führen musste.

Daniela hatte glücklicherweise eine Rundnadel in 2,25 mm da, und ich sage nur – himmlisch. Das Seil ist so schön elastisch, da braucht man auch für größere Durchmesser mit Wunderschlinge höchstens die 80er Länge. Von diesen Nadeln brauche ich durchaus noch mehr! Bin mal gespannt, ob dieser Kunststoff mit der Zeit dann doch starrer wird (ausdünsten von Weichmacher), oder ob das Seil so flexibel bleibt. Und natürlich brauche ich das Set mit den auswechselbaren Spitzen – das werde ich mir wahrscheinlich zu Weihnachten wünschen. Ob dann noch mal irgendwann das Set mit den Nadelspielen dran ist, weiß ich nicht – ich werde immer mehr zum Wunderschlingen-Fän.

Bei zwei Projekten ging mir unterwegs das Material aus, einmal bei den Nadel-Test-Socken (angefangen Di, 20.05.08), die hätte ich gerne auf der Rückfahrt fertig gestrickt. Nur haben die mir einen Strich durch die Rechnung gemacht – ich hatte einen “Rest” von 65 g, und meinte, möglichst einen langen Schaft und auch noch eine größere Größe als üblich stricken zu müssen (nämlich 40/41). Den ersten habe ich natürlich fertig bekommen, der zweite musste unterwegs dann zwangsläufig unterbrochen werden. Gestern abend habe ich dann noch die Spitze der ersten Socke aufgeribbelt und mit diesem Stück dann den zweiten auch bis zum Anfang der Spitze geschafft. Die beiden bekommen dann beide eine Spitze in einer passenden Uni-Farbe.

Das zweite Projekt, bei dem mir das Garn ausging, war das Schulz-Tuch. Da habe ich (ebenfalls auf der Rückfahrt) den ersten Strang verstrickt (47 Quadrate sind dabei herausgekommen, das hier nur als Notiz für mich). Der zweite lag 1. zuhause und war 2. auch noch ungewaschen, so dass ich erst morgen weiterstricken kann (heute gewaschen, aber noch nicht trocken). Zum Glück gab es genug Alternativen. Fertig hätte ich dieses Teil auf keinen Fall bekommen, denn der dritte Strang dafür ist erst zu etwas mehr als der Hälfte gesponnen.

Die Ruta-Socken sind mitten im ersten Fuß, bei den Nadel-Test-Socken sind beide bis auf die Spitze fertig, die jetzt in einer passenden Farbe gestrickt werden muss. Die Froot-Loops sind bei der ersten Fersenwand angekommen, von den Männnersocken ist der erste fertig und der zweite angeschlagen. Und die Ribbelmustersocken sind beim Zwickel des ersten Fußes. So habe ich also viel gestrickt, aber nix beendet. Dafür wird es dann in nächster Zeit umso mehr Fertig-Meldungen kurz hintereinander geben. Ich möchte ja noch einiges vor dem Beginn der EM schaffen, denn zur EM und zum Summer of Sox (die sich um eine Woche überschneiden), werde ich nur (oder fast nur) Stino-Socken auf meiner Knitpicks-Nadel stricken. Und alle anderen Projekte werden auf Halt stehen.

Nur die armen Bogen-Socken habe ich ganz vernachlässigt, weil ich mich noch nicht entschließen kann, den ersten Fuß bis zur Fersenwand wieder zu ribbeln. Ich habe zwar (meiner Meinung nach, die durchaus nicht maßgeblich zu sein braucht) richtig gestrickt, aber das Ergebnis entspricht mit seiner Maschenzahl nicht der Anleitung. Ich werde also rausfinden müssen, wer Recht hat – die Anleitung oder ich. Und die Entscheidung, ob ich ribbele oder alles so lasse wie es ist und tapfer weiterstricke, die mochte ich angesichts der vielen Alternativen nicht treffen. Wir werden sehen.

 

Finished, 1.5 times plus Frog Pond Visit. (For more English text, please scroll down)

Die letzten Tage waren ja recht aufregend. Ständig Latzhosen im Haus (heute abend kommen sie hoffentlich zum letzten Mal), denn es gab noch einiges in unserem Bad und in der Küche zu tun. Fehlerbeseitigung nennt man das. Und am Montag unser neuer Wohnzimmerschrank – yippie. Die haben über drei Stunden geastet, um knappe 3,5 Meter Schrankwand aufzubauen. Allerdings liegt das an dem nicht ganz anspruchslosen Teil, das wir bestellt haben. Jetzt, wo es steht, sieht es mehr als harmlos aus.

Zu allem anderen kam das dringende Bedürfnis des älteren und männlichen Pubertiers nach Wärme für die Hände. Nachdem ich ja nun mal eben dem jüngeren weiblichen Pubertier ganz schnell zu warmen Händen verholfen hatte, und das gleich zweimal, durfte der ältere ja auch nicht ohne bleiben.

Aber wie das so ist, in stressigen Zeiten ist das mit dem Stricken manchmal schwierig. Von Tag zu Tag musste ich meinen Sohn vertrösten, da die Handschuhe wegen mehrmaligen Ribbelns nicht fertig wurden. Da hatte ich zuerst den Daumenkeil des linken Handschuhs an der gleichen Stelle wie beim rechten angebracht, dann vergessen, die ersten beiden Zunahmen auch noch zu ribbeln (Sch… anthrazitfarbene Wolle, wo man bei Kunstlicht kaum was erkennen kann) und erst bemerkt, als ich schon zu den Fingern übergehen wollte. Und auch zwei Finger hatte ich gestrickt, ohne die Zwischenreihen nach dem kleinen Finger einzubauen. Und ich bereute bald, dass ich nicht einfach glatt rechts gestrickt hatte. Also dauerte es geschlagene drei Tage, einen einzelnen Handschuh zu stricken!

Gestern abend aber war es dann soweit: Das Pubertier nahm freudig dieses Paar Handschuhe in Empfang:

Charade Gloves

Den Ersten musste ich nach der Anprobe ziemlich energisch wieder zurückfordern, ich wollte ja zwei gleiche hinbekommen. Und auch heute nach der Schule war es nicht so einfach, die Handschuhe für ein Bild freizubekommen. Sie waren schon fast festgewachsen.

Technische Daten:

  • Charade-Handschuhe dt. Gr. 7 für meinen Sohn
  • Gestrickt aus 42 g Regia Silk (55 % Merino, 20 % Seide, 25 % Polyamid, LL ca. 400 m / 100 g) Fb. 098
  • Nadelspiel 3 mm 15 cm lang
  • Müsterchen der Charade-Socken, ansonsten größtenteils nach Katharina Buss Das Große Strickbuch gestrickt, für den Bund die Maschen zwischen den Fischgrat-Teilen links gestrickt.
  • angefangen: 20.10.2007, fertig gestellt: 23.10.2007

Und das halbe mal fertig? Der erste der Lichen Ribbed Socks, ebenfalls für besagtes männliches Pubertier, ist fertig.

Lichen Ribbed Sock

Und auch da ging es ohne ribbeln nicht ab. Den Fuß hatte ich irgendwo unterwegs mit, und habe die Länge nur geschätzt, nicht gemessen. Außerdem hatte ich nicht mehr im Kopf, dass die Spitze der Socken immerhin 7,5 cm lang werden sollte! So sind sie über 5 cm zu lang geworden.

Also, bei dieser Spitze (weiß nicht, ob ich die außer für die zweite Socke nochmal stricke) muss man bei Gr. 43 nur 20 cm stricken, und dann schon mit der Spitze anfangen. Sie ist sehr langgestreckt (6 Abnahmen in jeder 5. Reihe) um dann ganz plötzlich auf 6 Abnahmen in jeder Reihe zu wechseln. Dabei muss man dann auch noch drei links zusammenstricken, teilweise am Anfang der Nadel. Und ich hatte auch noch auf der Rundstricknadel gestrickt, wo das am Anfang der Nadel 1. ganz besonders schwer ist und 2. durch die Maschenverteilung wesentlich häufiger auftaucht als bei drei Nadeln.

Die zweite Version habe ich dann auch auf dem glücklicherweise freien Nadelspiel gestrickt, und es ging viel einfacher. Außerdem habe ich mich an die Aufteilung im Muster gehalten (hatte ich bei der ersten Version übersehen) und dadurch ist der Stern auch symmetrisch auf der Oberseite nicht zu sehen (das Muster schluckt die sehr dezent durch linke M betonten Abnahmen). Es ist schon interessant, mal bei Ferse und Spitze andere als die ausgetretenen Pfade zu nehmen.

Die Latzhosen sind übrigens da. Überstunden für die armen Willies.


Lots of excitement at home during the last few days. Several workmen (I’m just waiting for their last visit) have been here, repairing things. Plus we got a new living room furniture on Monday. These took over 3 hours to install, because of a really intricate construction. Now that everything is finished they look quite innocent.

The other thing was, that the male adolescent of the family needed warm hands in this really cold weather. After the femal adolescent got one pair of mittens, and one of gloves last week, now my son had to get something.

But in stressy times knitting is not so easy. Day by day I had to postpone completion because I had to go to the frogpond. Several times. So I needed 3 days for one single glove! But yesterday evening I could present the gloves to my son (see first photo). Even the first one I had to claim back after he tried it on, but I needed it to get its mate at least somehow matching. And today it was really difficult to peel them from the teenie for a photo after he came home from school.

These are the technical data:

  • Charade-Gloves German size 7 for my son.
  • Knit from 42 g Regia Silk (55 % Merino, 20 % Silk, 25 % Nylon, 400 m / 100 g) Col. # 098
  • Set of grey DPNs, 3 mm,15 cm long
  • Stitch pattern of the Charade-Socks, other than that I followed a general Patter from Katharina Buss Das Große Strickbuch. I substituted purl stitches for the knitted ones for the cuff.
  • started: Oct 20, 2007; finished: Oct 23, 2007

And the other 0.5 finished? One sock of the Lichen Ribbed Socks is finished (see second photo). The first version was 2 inches too long, so I had to rib back the toe and part of the foot, and redo the toe. The first version of the Star Toe of Three Points was quite difficult to do, since I did it with Magic Loop on one circular. It is definitely easier to do with 3 dpns, which I did for the second version. The toe is much longer than the band-toe I use (that was one reason the first version was too long, the other being that I guesstimated because I was on the road when working the foot). All in all it is very interesting to go paths other than the usual ones.

 

For English version please scroll down

Der Zopfhandschuh ist wieder geribbelt. Ich wollte Resteverwertung machen, aber das hat nicht so geklappt, wie ich mir das ausgedacht hatte. Denn ich habe schlicht und ergreifend nicht genug gedacht. Und deshalb den zweiten Rest, den ich verarbeiten wollte, nicht gewogen. Bevor ich den zweiten Handschuh angefangen habe, habe ich dran gedacht, den ersten auszuwiegen (30 g), und dann zu schauen, ob von beiden Resten noch genug da war. Vom ersten ja, vom zweiten nein (nur 7 g Rest). Und zwei verschiedene Handschuhe mag ich nicht. Ich heiße nicht Hundertwasser, dem man nachsagt, dass er nie zwei gleiche Strümpfe getragen hat. Und bei Handschuhen fällt das ja auch noch mehr auf. In der Hinsicht bin ich einfach zu konservativ. Ich musste den zweiten Handschuh jedoch auch erst mal anfangen, um einzusehen, dass ich mich mit dem Gedanken, mit ungleichen Handschuhen rumzulaufen, einfach nicht anfreunden kann.

Gibt es eine Chance für das Garn, doch noch zu Handschuhen zu werden? Ich denke schon. Dann aber werden z. B. die Bündchen einfach eine andere Farbe bekommen, und wenn es nötig ist, die Spitze auch noch.

Immerhin weiß ich jetzt, dass das Muster funktioniert, dass ich doch keinen großen Keil (5 M) bei so dicken Handschuhen mag, und dass ich für ein Paar Handschuhe in meiner mittelmäßigen Größe (7) 60 g Garn brauche, wenn ich weiterhin so lange Bündchen stricke (28 Reihen waren sehr viel).

Dafür habe ich jetzt aus zwei größeren Resten ein Paar Handschuhe angefangen, und der Anfang gefällt mir außerordentlich gut:

Magma Mittens

Das eine Garn ist der Rest meines Magma-Stranges von Kirsten, das andere der Rest der psychedelischen Socken, Schoeller & Stahl Alround Colori Fb. 17. Alle Maschen sind auf drei Nadeln verteilt, einmal passt das besser zum Muster, und außerdem sind es ja nur 36 Maschen, da lohnen sich vier Nadeln gar nicht. Das orangene ist übrigens ein Maschenraffer von Clover.

Und was haben Flechten mit Stricken zu tun (ich meine hier nicht Haarflechten oder sonstige Zöpfe, sondern die Pflanzen)? Nunja, ich stricke ja die Lichen Ribbed Socks von Nancy Bush aus dem Buch Knitting Vintage Socks, und lichen ist das englische Wort für Flechten. Diese Socken sehen recht harmlos aus, aber da sie eine mir neue Ferse und Spitze verwenden, sind sie doch sehr interessant. Gestern auf der Fahrt zur Geburtstagsfeier meines Schwagers und zurück habe ich am eher langweiligen Schaft gestrickt, und heute morgen dann die Ferse in Angriff genommen. Hier ist sie:

Lichen Ribbed Socks

Da ich aber immer gleich die volle Dröhnung brauche, habe ich mich nicht darauf beschränkt, einfach brav die Socke so abzustricken, wie sie aufgeschrieben ist. Ich will (muss) ja schließlich auch noch meine Familie mit passenden Socken versorgen, und da ist mein im Moment mein Sohn dran, der eine andere Maschenzahl braucht, als im Muster angegeben. Da Nancy Bush die Anleitungen zum Glück nicht nur in konkreten Maschenzahlen geschrieben hat, sondern alle auch vorne im Einleitungsteil nochmal allgemein formuliert hat, so dass man sie auf alle (oder viele) Sockengrößen anpassen kann, war das nicht soo schwer.

Allerdings war das nicht die einzige Änderung, sondern da das Paar ja ein Mitnahmeprojekt ist, stricke ich nicht mit dem Nadelspiel, sondern in der Wunderschlingentechnik. Und so musste ich da auch umdenken. Das hat zwar nicht zur Katastrophe, aber doch zu einigen Fehlern geführt. Außerdem gibt es das eine oder andere noch zu meckern an dieser Art die Ferse zu stricken, was ich bei der nächsten Socke vermeiden sollte.

Einmal ist jetzt das Rippenmuster auf dem Rist nicht mittig gelandet, sondern etwas verrutscht. Das war nicht Nancys Schuld, sondern meine, denn ich habe bei der Umsetzung der Anleitung auf die Wunderschlinge einen Denkfehler gemacht. Beim nächsten Mal weiß ich es besser!

Hier die Ferse nochmal näher:

Lichens Welsh heel

Das nächste, was mich an der Ferse stört, ist die mittig angegebene linke Masche, die beim Tragen der Socken drücken könnte. Sie ist für die Orientierung beim Stricken wichtig, hat aber sonst keine Bedeutung. Ich werde sie auf jeden Fall beim zweiten Socken vermeiden. Zwei Möglichkeiten: entweder ich markiere die M einfach nur durch zwei Marker und stricke sie glatt rechts, oder ich stricke sie statt glatt links (rechte R. links, linke R. rechts) dann lieber kraus (rechte R. rechts, linke R. rechts).

Dann waren die Wendemaschen des Käppchens an einer Seite (rechts) beim Abstricken sehr groß, so dass ich sie verschränkt abgestrickt habe. Auf der anderen Seite reichte es, nach Anleitung zu stricken.

Außerdem werden bei dieser Ferse die Randmaschen abgehoben, was recht große Löcher gibt, wenn man daraus Maschen aufnimmt. Zu Beginn der Fersenwand war das Problem etwas größer, gibt sich also vielleicht mit noch mehr Übung. Ich werde jedoch bei der zweiten Socke diese Randmaschen beim Aufnehmen verschränkt stricken. Außerdem sind diese Randmaschen nicht so schön einfach zu zählen wie die Rippen, die ich sonst am Rand der Fersenwand stricke.

Ungewohnt an der Ferse war, dass sie über eine ungerade Maschenzahl gestrickt wird. Für das 3/1-Muster der Socke ist das aber sehr gut, denn es lässt sich dadurch schön mittig auf dem Rist platzieren (wenn man denn aufpasst und die Anleitung richtig umsetzt).

Ansonsten war die Ferse gut umzusetzen, auch das Umrechnen auf die größere Größe hat funktioniert. Insgesamt habe ich zweimal zwei bis drei Reihen zurückstricken müssen, das finde ich für eine neue Fersenlösung ok.


Frogpond, Nice Colors, and Lichens

I ribbed the first version of a mitten I designed. Wanting to use up some leftover sock yarn, it didn’t work up like I had thought, because I just didn’t think enough. I forgot to weigh the leftovers and guesstimated. One was enough, but the other wasn’t. Before starting out with the second mitten I was at least smart enough to weigh the finished mitten (30 g) and then weigh the leftovers of the leftovers. One was only 7 g, not enough for half a mitten. Now I don’t like different mittens. My name is not Hundertwasser, who is said to never have worn matching socks. And mittens are more visible than socks. In that respect I’m simply too conservative. But I still had to start the second mitten before I found out that I just don’t like the thought of wearing two different mittens.

Is there still a chance for the yarn to become a pair of mittens? I think so. I will just do the ribbing in a different color. If necessary the top will be a different color, too.

At least I learned that the stitch pattern works; that I want a narrower gusset after the thumb opening when using thick yarn; and that I need 60 g of yarn for a pair of medium sized (German size 7) women’s mittens, when I still want to do that much ribbing (28 rows was a bit much).

Instead of this yarn I used two other leftovers to make new mittens, and I really love the start (see photo).

The yarn is a leftover of a Magma hank handdyed by Kirsten, the other one is a leftover of the Psychedelical Socks, made from Schoeller & Stahl Alround Colori col.# 17. All stitches are on three needles (in Germany we usually use 4 needles for the stitches and use the fifth to knit). In this case three needles is better because it fits the pattern better, and there are only 36 stitches, so its not worthwhile to put them on 4 needles. By the way, the orange thingie is a Clover stitch holder.

Most Knitters in English speaking countries know what Lichens have to do with knitting: I’m knitting the Lichen Ribbed Socks from Nancy Bush’s Knitting Vintage Socks. They have a Welsh heel, which I haven’t yet knit before. So they are quite interesting for me, though they look quite innocent. When I went to my BIL’s birthday party yesterday I knit most of the leg, which isn’t too exciting. This morning I knit the heel, which you can see on the photo.

But I’m not content with just knitting a pattern like it’s written, I always need a full challenge. Because I have to do some family knitting, and its my DS’s turn, I needed more stitches than in the pattern. Fortunately Nancy Bush didn’t just give the patterns, but also a version from which you can work the heels and toes on other sitch counts, so this wasn’t too hard.

Indeed this wasn’t the only thing I changed. Since this is a take-along-project, I don’t use DPNs, but a circular needle. And so I had to change the way the stitches were distributed on the needles. This didn’t cause havoc, but lead to some glitches. Other than that there were a few things that I’ll do better in knitting the Welsh heel when knititng the second sock.

First thing was that the ribbing didn’t end up centered on the instep stitches. This wasn’t Nancy’s fault, but mine, because when I transferred the instricktions to Magic Loop I made an error. Next time I’ll know better!

The next photo is a close-up of the heel.

The next thing that I didn’t like was the center stitch of the heel. I’m afraid it might cause blisters. You need it to know where the decreases go, but otherwise there is no structural necessity for it. I will avoid this stitch in the second sock. There is two possibilities for that: Either I can just use a marker before and after the center stitch – and knit it on knit, and purl on purl rows. Or I can knit it in Garter stitch (knit on knit and purl rows).

Then the stitches at the turns (short rows) made holes when being knit, but just on the right side of the decreases, not on the left. I avoided this by knitting through the back lloop. On the other side it was ok to follow the pattern.

The last thing I didn’t like is the slip stitch edge of the heel flap. They make quite big holes when picking up stitches from them. At the beginning of the flap the problem was more visible, so perhaps a bit of exercise will solve the Problem. But I plan to knit the edge stitches through the back loop. Another thing is that the edge stitches are more difficult to count than the garter ribs that I usually do on both sides of the heel flap.

Unusual für me was to knit the heel over an odd number of stitches. This is good for the 3/1-Rib of the sock, though. The odd number helps to center the pattern over the instep stitches (if you aren’t just too dumb like me to tweak the pattern so this really works).

Other than that the heel was easy to execute, also the recalculations for more stitches worked well. All in all there were two times when I had to tink two or three rows which I consider ok for a new heel.

Fertig, aber…

 Fehler, Fertig, Stricken, Tücher&Schals  Kommentare deaktiviert
Sep 112007
 

Gestern ist das Feuertuch fertig geworden. Vernäht habe ich auch schon. Aber es gibt da ein Problem. Es sieht aus wie ein Fehler, ist aber gleichzeitig ein Fadenansatz (russisches Spleißen aka russian join). Gestern beim Ausbreiten und Ausmessen des noch nicht gespannten Stückes gesehen (1,50 x 0,65 m). Gestern war es aber schon sehr spät, so dass ich mein müdes Hirn da nicht noch drangeben wollte.

Und jetzt müsste ich mal nachgucken gehen. Wäre es wirklich ein Fehler, dann würde ich ihn trennen. Auch wenn das bedeutet, etwa die Hälfte zurückzuribbeln (Gott sei dank sind die Rettungsleinen noch drin!)

Leider gehört der Fehler zur Kategorie nicht zu übersehen. Ich kann das zumindest nicht. Und da das Teil für mich wird, sollte es schön sein. Das ist der Nachteil, wenn man ein sehr gleichförmiges (um nicht zu sagen ödes) Muster strickt: Jeder Fehler fällt schreiend ins Auge. Und mein Auge würde immer dran hängen bleiben und sich ärgern.

Genau zwei Wochen habe ich jetzt daran gestrickt. Hier noch ein Foto vom 30.08., das ich noch nicht gezeigt hatte, da ist das Tuch noch nicht sehr groß:

Feuertuch

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