Ich lebe noch,

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Nov 152007
 

doch durch die Bibelausstellung habe ich weniger Freizeit, und somit Zeit für den Computer. Morgen bin ich nochmal vormittags im Bibelcafé, die Ausstellung geht noch bis Sonntag, dann allerdings ohne meine Mitarbeit. Heute habe ich Führungen für zwei Klassen gemacht, das war anstrengend (fast vier Stunden stehen, viel und laut reden), aber auch sehr schön, denn die Schüler waren wirklich interessiert und es gab mit der Disziplin keine Schwierigkeiten.

Gestrickt habe ich die letzten Tage nicht sehr viel, eine fast fertige Sockenspitze musste ich ribbeln (ich hatte vergessen, dass ich die Spitze in einer anderen Farbe als den Fuß machen wollte, ist ja schließlich Resteverwertung), und mein Mitnahmestrickzeug ist ein bisschen während der U-Bahnfahrten gewachsen. Die Mütze war abends dann nicht mehr dran, denn ich war einfach zu müde. Zu Fair-Isle brauche ich wirklich (noch) volle Konzentration. Die fertige Fair-Isle-Mütze tut schon ihren Dienst bei mir, denn die letzten Tage war es kalt genug, um mich zu überreden, mit Mütze zu gehen (sagte ich schon, dass ich nicht gerne Mützen aufsetze???). Und, ja, sie ist wärmer als die ohne Norwegerstrick.

Bei den Restesocken werde ich den zweiten jetzt stricken, um zu schauen, wie weit mir die Wolle reicht, und ob und wieviel der Spitze ich in einer anderen Farbe stricken muss. Dazu habe ich die Maschen des ersten Strumpfes jetzt auf zwei dünneren Nadeln geparkt, damit das Nadelspiel wieder frei wird. Ja, ich hätte toe-up stricken können, aber ich wollte ein möglichst problemloses Strickzeug. Die Toe-up Herzchenferse geht mir noch nicht so leicht von der Hand, deshalb fällt sie noch nicht in die Kategorie „problemlos“. Vielleicht sollte ich die demnächst mal öfter stricken, um das zu ändern?

Jetzt muss ich erst mal sehen, dass ich im Haushalt was getan bekomme, Wäsche, putzen, Kochen, evtl. einkaufen, naja das übliche steht halt an. Und erst später komme ich vielleicht noch zum stricken, oder zur Blogrunde

Whoa,

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Nov 092007
 

ein Spinnrad aus Glas! Und noch andere Glaskunstwerke kann man auf der Seite sehen. Gefunden bei Annkari

Übrigens vielen Dank für die lieben Genesungswünsche. Eure Wünsche sind in Erfüllung gegangen, es geht mir wieder besser, auch wenn ich merke, dass ich noch nicht wieder *ganz* auf dem Dampfer bin. Bis Montag wird das aber.

Das muss auch sein, denn ab Montag werde ich bei der Bibelausstellung unserer Gemeinde in München helfen. Wer mal vorbeikommen möchte, wenn ich da bin: Montag und Freitag vormittag bin ich im Bibelcafé beschäftigt, Dienstag und Donnerstag mache ich zur gleichen Zeit Führungen. (Und ja, in meiner Handtasche wird ein Strickzeug sein – wenn ich das auch nur auf Hin- und Rückfahrt werde nützen können).

Die Ausstellung wird übringens heute um 14 Uhr eröffnet. Weitere Infos zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gibt es hier (PDF vom Flyer)

Okt 072007
 

habe ich verbracht, mit Gemeindeputz, einem Konzert der Beinahe Sechs, einem schönen Abendmahlsgottesdienst und einigem Gestrick. Sowohl gestern als auch heute war ich fleißig.

Vorher (letzter Sonntag):

chry070930

Nachher (heute so gegen 18 Uhr):

Chrysopolis Hinweis 1

Endlich ist der erste Hinweis fertig. Jetzt geht das Stricken schon etwas schneller. Im Moment sind aber auch wenig verschiedene Muster zu stricken, so dass man große Passagen ohne ständiges Schauen nach der Vorlage stricken kann. Mittlerweile bin ich bei Reihe 110. Es macht Spaß, es macht süchtig. Ein großer Teil davon wurde heute auf dem Balkon in der Sonne gestrickt. Ahhh…

Das Wollschaf will heute wissen:

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Sep 112007
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 37/2007

Hast du schon von dem „Fluch“ gehört, dass eine
Beziehung angeblich kaputt geht, wenn man seinem
Partner zu früh einen Pullover strickt? Ist bei
dir schon einmal eine Partnerschaft nach dem
Stricken eines Pullovers für den Partner zerbrochen?
Falls nicht, wie lange kanntest du deinen
Partner, bevor du das erste größere Projekt für ihn in Angriff genommen hast?

Gehört habe ich davon. Aber eher im angelsächsischen Raum. Selbst, wenn da was dran wäre (was ich nicht glaube), bin ich als Christ solchen Dingen nicht unterworfen. Als Christ bin ich von okkulten Bindungen und Flüchen frei, weil ich einem mächtigeren Herrn gehöre. Das ist ein Teil der echten Freiheit der Kinder Gottes, von der Paulus z. B. im Galaterbrief und in Römer 6 spricht.

Am Anfang unserer Beziehung hatte ich von solchem Unsinn noch nichts gehört. Ich habe Ralf damals ein Paar Socken mit seinem Namen in Fair-Isle-Technik gestrickt. Jedenfalls ist unsere Beziehung durch sowas nie gefährdet gewesen, und sie hält nach 22 Jahren unseres Verliebtseins (und über 18 Jahren Ehe) noch immer. Wobei ich das nicht uns anrechne, sondern der Gnade Gottes. Unsere Liebe ist immer wieder ein Geschenk für mich.

Gleich zweimal fertig

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Mai 132007
 

Gestern während des Grand Prix (bei dem Serbien meiner Meinung nach wirklich verdient gewonnen hat) habe ich die Mädchensocken fertig bekommen. Ein wirklich schönes Garn von Rellana. Die Mädchensocken waren etwas schwerer als die Beerensocken, und so wusste ich, dass es für die Sneaker ziemlich eng werden würde. Diese wurden natürlich noch angestrickt und heute habe ich den zweiten dann fertig bekommen.

Wir waren heute aus verschiedenen Gründen nicht im Gottesdienst unserer Gemeinde, und haben statt dessen den Gottesdienst der FEG München-Mitte im Internet „besucht.“ D. h. wir haben uns in den Audio-Stream eingeloggt und mitgehört. Dabei habe ich gestrickt (was ich im real erlebten Gottesdienst nicht tue) und habe gemerkt, dass auch Stricken nicht davor bewahrt, manchmal nicht aufzupassen und die Gedanken wandern zu lassen.

Jedenfalls wurden auch die Sneaker heute fertig. Ja, ich habe es geschafft, auch aus diesem Knäuel ein Paar Socken und ein Paar Sneaker ‚rauszuholen. Aber es war bis zum Schluss spannend, denn ich habe nur ca. 3 m übrig behalten. Mal sah es so aus, als würde es reichen, dann kamen wieder Zweifel auf. Es half nix, ich musste also schneller stricken, damit das Knäuel nicht zuende war, ehe ich den Socken fertig hatte. %grins

Was als nächstes drankommt, weiß ich noch nicht so recht. Einerseits stricke ich im Moment mit Hingabe unkompliziertes, andererseits sind da ja noch die Trachenstrümpfe, die bald mal fertig werden wollen, und außerdem habe ich noch ein Baumwoll-UFO-Sockenpaar mit einem hübschen Lochmuster in Arbeit. Dann hätte ich allerdings 2 komplizierte aktuelle Strickstücke, ich möchte doch lieber ein kompliziertes und ein unkompliziertes. Dann wäre da noch die Jacke zum Twinset, die auch mal wieder Aufmerksamkeit will. Andererseits brauche ich noch mehr Sommersocken und Sneakersocken, und habe auch noch die dazu passende Baumwolle im Vorrat. Damit beißt sich die Überlegung in den Schwanz, denn ich hätte ja gerne was unkompliziertes, aber da sind ja auch noch die Trachtenstrümpfe….

Na, ihr werdet erfahren, wie es weiter geht.

Wieder daheim

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Mrz 262007
 

sind wir. Wir haben ein langes Wochenende in München verbracht. Donnerstag nach der Schule sind wir los, durch ständiges Schneegestöber (in Köln war noch Regen) bis Garching, wo mein Schwager wohnt, der uns trotz gebrochenen Schlüsselbein aufgenommen hat. Der Freitag war zwei Schulen gewidmet, wo wir Termine mit Lehrern hatten, um mehr über diese Schulen zu erfahren. Außerdem waren wir noch mal in unserer zukünftigen Wohnung, die schon praktisch fertig ist. Die Kinder freuen sich nun ebenso auf unsere neue Behausung wie wir.

Am Samstag waren wir dann ein bisschen einkaufen in München. Dabei haben wir schon mal den ersten Stau mitgemacht (kurz vor dem Frankfurter Ring wurde wegen Bauarbeiten die Autobahn von 3 auf 1 Spur verengt). Dank Navi fanden wir überall gut hin, und haben P&R gemacht, um uns nicht auch noch durch die Innenstadt zu quälen. Das kennt man ja von Köln, dass Samstags die Stadt voll ist. Immerhin war ich bei Rödel und im Geknöpft und Zugenäht. Bei Rödel mussten drei Knäuel Bambuswolle mit, aus denen eine Chemomütze für eine Freundin wird. Weiß nur noch nicht, was für eine. Das ist für dieses Jahr mein erster Kauf. Und bis zum Sommer hoffentlich auch der letzte.

Nachmittags sind wir dann noch zu Besuch bei meinem Onkel gewesen. Das war sehr schön. Ich bin mindestens 30 Jahre nicht bei ihm zuhause zu Besuch gewesen. Getroffen haben wir uns aber zwischendurch schon ab und an.

Und am Sonntag waren wir in der FEG München-Mitte. Das ist eine recht große und aktive Gemeinde im Zentrum, nicht weit von der Wiesn. Ich bin mal gespannt, in welcher Gemeinde wir letztendlich landen. Wir werden uns Gemeinden von mehreren Konfessionen ansehen, da wir in der Hinsicht nicht sofort festlegen lassen wollen.

Auf der Rückfahrt hatten wir klasse Wetter, und kamen entsprechend schnell voran, und die Zeitumstellung ließ uns vor dem Dunkelwerden ankommen. Ach, endlich Frühling und länger hell.

Gestrickt habe ich auch, die psychedelischen Socken sind fertig (gestern, 25.03), müssen allerdings noch vernäht werden, und das nächste Paar (ebenfalls gestern) ist angestrickt. Außerdem ist die Alpaka-Mütze gewachsen, da fehlt nur noch der Abschluss.