Okt 082011
 

Ich hatte dieses Jahr das schöne “Problem”, jede Menge Garn geschenkt zu bekommen. Eines davon war mit 750 g vertreten, also ausreichend für was Größeres. Nähere Inspektion verriet mir, dass es Bouclé ist, und das hasse ich zum Verstricken (ich hatte zuerst Pulli oder sowas gedacht). Also ist das Garn erstmal in den Vorrat gewandert, bis mir was dazu einfällt.

Die letzten Tage war ich krank daheim, und hatte deshalb auch Zeit zum surfen (wenn ich nicht geschlafen habe, was ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hat). Ich bin dabei auf dieses (Achtung, fast alle Links im Artikel verweisen auf Ravelry) Projekt gestoßen, das ich wunderschön finde. Diese Waffel-Struktur hat es mir gleich angetan! Die Häklerin scheint in dieses Muster richtig verliebt zu sein, denn sie hat schon etliche Projekte mit dem gleichen Muster gearbeitet, wie man auf ihrer Projekteseite sehen kann.

Es gibt ein sehr schönes Schultertuch mit diesem Muster, und ein You-Tube-Video, wo das Muster erklärt wird. Es gibt auch noch eine einfache Schal-Anleitung mit dem Muster. Das Muster an sich ist immer das selbe.

Vorgestern habe ich ein bisschen mit dem Muster rumexperimentiert (Sockenwollreste), und gestern kam mir dann die Idee, doch dieses Garn, von dem ich oben schrieb, in eine Decke zu verwandeln.

Also hab’ ich das Garn rausgekramt und mit einem Knäuel eine Probe gehäkelt. Leider drei Knoten im Garn, und einmal falsche Farbe eingeknotet (örks). Aber es ergibt sich eine wunderschöne Struktur, und beim Häkeln komm ich mit Boucle relativ gut zurecht. Und irgendwie wird das Muster nicht wirklich langweilig. Und es wächst recht schnell und frisst etliches an Garn. Auch die Melierung macht das Muster nicht kaputt!

Und wer bis hierher gelesen hat, soll zur Belohnung auch noch ein Bildchen vom Garn bekommen:

Schachenmayr Astracan Color

Ich freu mich so über mein neues Projekt, das musste ich einfach mit euch teilen.

 

Blättchen

Mit grünem Garn. Größe je nach verwendetem Garn und Häkelnadel. (8er Perlgarn mit Nadel 1,0 mm ergibt bei mir Blatt 1,7 cm lang, und Stiel 1cm lang)

Langen Anfangsfaden stehen lassen (mind 20 cm). 8 Lm, in 2. Lm von Ndl 1 Km, in nä Lm 1 fM, (in nä Lm 1 Stb) x 3, in nä Lm 1 fM, in nä Lm 1 Km.

7 Lm, in 2. Lm von Ndl 1 Km, (in nä Lm 1 Km) x 5. Nun auf der Rückseite der ersten Lm-K weiterarbeiten. Jeweils in die nächste Lm: 1 Km, 1 fM, 3 Stb, 1 fM, 1 Km. Enden mit einer Lm, abmaschen.

Nun mit dem Anfangsfaden vom Blattgrund aus 1 R Km zur Blattspitze arbeiten (=Blattrippe). Dazu in jd. Lm einst, auch in die letzte. Abmaschen. Fäden vernähen bzw. zum Aufnähen der Blättchen verwenden.

Resteverwertung

 Muster, Spültücher, Stricken  Kommentare deaktiviert
Jun 072010
 

sind diese beiden Spüllappen. Ich habe das übrig gebliebene Garn der Topflappen verwendet. Als erstes noch ein Lappen (diesmal größer) mit dem Erdbeermuster:

Erdbeere die zweite

Und dann noch ein Lappen im abgewandelten Erdbeermuster, das Pam erfunden hat, und das übrigens von beiden Seiten schön aussieht:

Pams Muster

Die Anleitung zum Erdbeermuster und zum abgewandelten Erdbeermuster findet ihr hier in Pams blog.

Spüllappen

 Fertig, Muster, Spültücher, Stricken  Kommentare deaktiviert
Mai 032010
 

sind sehr nützliche Dinge, die man übrigens auch stricken kann. Ich mag sie lieber als gekaufte Lappen. Selbst den Mikrofaser-Lappen sind sie meiner Meinung nach überlegen. Einfaches Topflappengarn ist genau das Richtige.

Und Spülis sind so klein, dass man kaum nur einen einzigen machen kann. In den letzten Tagen habe ich, da ich mal wieder Bedarf habe, einige gestrickt.

Noppenspuelis

Diese beiden sind im Brombeer-Muster. Da sich die Maschenzahlen sowoh in der Reihe als auch in der Höhe von kraus-rechts-Gestrick stark unterscheiden, ist der untere ziemlich verzogen. Die zweite Version gleicht die Unterschiede aus.

 

sind im März fertig geworden. Einmal Stinos aus einer älteren Opal-Wolle für eine Freundin:

Bunte Stinos Bunte Stinos

Ich mag es, wenn Socken so schön spiralen und wildern! Bei dem einen Fuß ist das Bunte oben auf dem Spann, bei dem anderen unter der Sohle.

Das zweite Paar ist ein Beitrag zum Februar-KAL der SKA-Gruppe auf Ravelry. Das Thema war diesemal: Unterschätzte Anleitungen. Das sind Anleitungen, die laut Ravelry weniger als 15 mal gestrickt worden sind. Dabei kommen einige Schätzchen zutage. Und da ich schon immer mal dieses Muster von Lena Fuchs (Lieblingssocken für die ganze Familie) stricken wollte, und ich entdeckt habe, dass es erst vier Projekte gab, war das die Gelegenheit.

Hier also meine Grau-bunten Familiensocken:

Grau-bunt

Das Muster ist übrigens nicht kompliziert. Wenn man es einmal gespeichert hat, gehen die Socken wirklich schnell von der Hand.

Es brauchte einige Anläufe, bis ich eine Farbe in meinen Vorräten fand, bei denen das Muster nicht verschwunden ist. Dabei habe ich gleich noch zwei Einzelknäule verbraucht, die ich vor langer Zeit mal gekauft habe. Ursprünglich hatte ich die Spitze in dem nur-grau gestrickt (hab einfach nicht dran gedacht, nochmal die Farbe zu wechseln), und dann gehofft, dass es für die zweite Socke noch reicht – falsch gedacht. Ich musste die erste Spitze aufribbeln, bei der zweiten Socke noch einige wenige Reihen im Muster anfügen, um dann beide Spitzen in dem grau-bunten Garn zu stricken.

 

Sie sind fertig:

Stripes N dots

Diese Woche brauchte ich ein Erfolgserlebnis, und das war eins. Bei den Schäften habe ich ein bisschen mit Strukturmustern experimentiert. Beim oberen Rest habe ich die blauen Teile in den Norwegerbereichen mit linken M, die weißen mit rechten Maschen abgestrickt. Das ist ziemlich anstrengend und gleichzeitig ziemlich langweilig gewesen. Deshalb habe ich beim zweiten Rest die Strategie etwas geändert, und gleichmäßige Muster genommen: Perlmuster und Perlmuster mit Zwischenreihen. Und dann auch einfarbige Bereiche strukturiert. Das hat beim Stricken mehr Spaß gemacht, aber ich finde die andere Variante interessanter zum anschauen. Am Fuß habe ich keine Muster mehr gestrickt.

Man merkt, wenn man die Norweger-Bereiche mit verschiedenen Maschen strickt, erstmal, wieviel eine Masche so hin- und hergezogen wird. Was auf der linken Nadel noch blau aussieht, kann nach dem Abstricken schon wieder weiß sein und umgekehrt.

Insgesamt haben mir die Socken viel Spaß gemacht. Ich hatte ursprünglich noch einen weiteren Rest eingeplant, aber dann reichte der eine für den ganzen Fuß. Ich habe zwei Socken gleichzeitig gestrickt, und dabei von den Resten jeweils von beiden Enden vom Knäuel abgestrickt. Damit sind die Streifen natürlich unterschiedlich. Ab und zu mag ich unterschiedliche Socken.

Und hier nun nochmal der Schaft etwas näher, damit man die Arbeit auch sieht:

Stripes N dots

 

ist ja ein schöner Satz. Man kann ihn für fast alles brauchen. Und doch ist es so: Ich lese und schreibe dort im Moment sehr viel, und alles andere im Netz gerät in Vergessenheit. Stricken tu ich schon noch, einiges ist wieder fertig geworden, wie vor allem die gesehen haben, die die Rubrik “auf den Nadeln” in der rechten Seitenleiste verfolgt haben. Oder die in Ravelry geguckt haben.

Seit dem letzten FO, das ich hier gemeldet habe, sind fertig geworden: Die Garter-Rib-Socken, die Müffchen (aus dem Rest der Garter-Rib-Socken), die Thuja-Socken und der Pfau (Schal). Also eine ganze Menge.

Im Moment scheine ich einen Drang zu haben, meine Reste wegzustricken. Die Müffchen und die Thuja-Socken waren aus Resten. Der Pfau, ein Schal im Pfauenmuster und ziemlich bunt, hat immerhin 219 g davon verschlungen. Neu angeschlagen habe ich zwei Paar Socken aus Resten, einmal Dickerchen, die als Gästesocken dienen werden, und ein Unterwegs-Paar mit dem Muster “International Sock of Doom”. Leider gibt es dieses Muster nicht mehr online, ich hatte mir eine Kurzversion der Anleitung mal notiert. Dieses Paar Socken wird aus den Resten von Claudius gestrickt. Ich habe zwar reichlich, aber es ist trotzdem Resteverwertung, weil die Reste von verschiedenen Strängen stammen, die bei Trekking Handart nicht gleich aussehen.

Und Startitis habe ich noch dazu: Im Moment bin ich bei 6 WIPS in meiner Liste, und ich wollte mich doch mit 3 – 4 beschränken. Aber manchmal ist es einfach so, dass man so viele Anregungen bekommt, dass es die eine oder andere dann doch bis auf die Nadeln schafft. Hauptsache, es macht Spaß.

So, und damit das hier nicht ein weiterer bilderloser Eintrag wird, gleich mal das erste der fertigen Projekte:

Garter Rib Socks

Hier die technischen Daten:

  • Garter Rib Socken für den besten Ehemann von allen in Gr. 43
  • gestrickt aus 98 g Trekking 6-fach, experimentelle Färbung (weiß nicht, ob die je in den Handel gekommen ist)
  • mit KP Harmony Rundstricknadel 2,75 mm, 80 cm lang
  • Muster: Charlene Schurch, Sensational Knitted Socks, Garter Rib Socks
  • angefangen: 14.01.2009; fertig gestellt: 24.01.09

Und noch ein Bild von nahem, weil ich die Farben so schön finde:

Garter Rib Socks

 

habe ich gestern ein UFO beseitigt: // yesterda I finished a UFO:

Weisse Wolke finished

Der Schal lag seit 2006 fertig im Schrank, nur die Fäden waren nicht vernäht. Ich bin sehr froh, dieses UFO endlich los zu sein, und die Garnstatistik freut sich// This scarf was in my closet since 2006. It just lay there, knitting finished, but ends still needed sewing in. I’m very happy this is off my back, and it just gave a boost to my statistics for this year.

Hier noch die technischen Daten: // Technical Data as always on Ravelry.

  • Weiße Wolke, Schal Gr. ca. 25 x 150 cm
  • gestrickt aus 137 g Schachenmayr Bravo, 100 % Polyacryl, LL 150 m / 50 g (Resteverwertung)
  • Mit Nadel Nr. 4
  • Muster: Indian Cross Stitch, aus Barbara Walker’s Treasury 1, 6 Mustersätze.
  • Anmerkung: Das ist ein schönes Tuch-Muster, ich würde es aber nicht für Babys nehmen, da deren Fingerchen sich sicherlich in den langen Fäden verhaken.
  • Angefangen: 25.08.2005, fertig gestellt: 21.01.2009
 

auf den Nadeln, noch ein Paar mit 6-fädigem Garn:

Garter Rib Socks

Das sind die Garter Rib Socken von Charlene Schurch aus dem Buch “Sensational Knitted Socks.” Ich bin trotz zahlreicher Druckfehler (und ich habe nicht die erste Auflage, sondern die 10.) mit dem Buch sehr zufrieden. Es tut mal gut, eine Anleitung wirklich von A-Z nachzustricken. Obwohl ich natürlich doch wieder was geändert habe. Der krause Rand der Fersenwand wird bei Charlene Schurch an einer Seite mit linken, an der anderen mit rechten Maschen gestrickt. Ich habe wie gewohnt auf beiden Seiten kraus rechts gestrickt.

Aber dass die Fersenwand bei dieser Konstruktion auf der zweiten Nadel liegt, und auch mit einer Rückreihe begonnen wird, hat eine ganze Menge für sich. Das werde ich sicherlich mal bei meinen Socken so machen. Die Spitze habe ich nach der Regia-Tabelle für 6-fädiges Garn gerundet. Mittlerweile ist schon die erste Socke fertig, und die zweite ist so weit wie auf dem Bild.

Das Muster ist ganz einfach (absolut TV-geeignet), im Prinzip ein halbes Waffel-Muster. Aber ich finde, dass ich es müheloser stricken kann als das Waffelmuster. Der Maschenmarkierer hilft mir dabei zu merken, wann ich die Runde wieder anders stricken muss.

 

Sorry für das lange Schweigen hier, einmal hat uns die Erkältungswelle erfasst , und dann gab es ja auch nicht gerade fotofreundliches Wetter.

Erstmal jetzt meine neuesten Fundstücke:

Cimdu Raksti, eine Seite mit jeder Menge lettischen Mustern für Handschuhe (Strickschriften)

Jede Menge Bilder von lettischen Handschuhen

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