Jun 152010
 

Jetzt habe ich doch so viele Projekte in den UFO-Status verbannt, und fange schon wieder neue an. Ich muss also wieder welche zu WIPs erklären, so dass ich sie als erstes sehe, wenn ich in Ravelry meine Projekte anschaue. Aus den Augen, aus dem Sinn. Ich habe schon wieder zwei Sachen angefangen, nämlich Ralfsocken (dafür habe ich ja noch eine Ausrede, ich brauche was, um unterwegs zu stricken) und ein neuer Lace-Schal, ganz ohne Ausrede, einfach nur so, weil er mir so gefällt.

Also ist der derzeitige Stand 14 Projekte in Arbeit, davon 8 WIPs, und 6 UFOs. Schaffe ich es wohl, nochmal unter 10 Projekte zu kommen? Wär ja mal was.

 

hat sich bei mir mal wieder vergnügt. Seit gestern sind ihm 4 UFOs und 2 WIPs zum Opfer gefallen, und wenn ich ehrlich bin, bin ich froh, dass sie mir nicht mehr auf die Nerven gehen. Dann habe ich mal wieder einige Projekte in den Winter(Sommer?)Schlaf geschickt, so dass der aktuelle Stand bei 3 WIPs und 10 UFOs angekommen ist. Danke Ribbelmonster!

Im Moment arbeite ich viel an Multnomah, den ich aus Garn stricke, das ich ebenfalls aus einem geribbelten Projekt zurückgewonnen habe. Das war schon letzte Woche. Es war unsicher, ob das Garn für das geribbelte Teil reichen würde, und deshalb hatte es erstmal eine Auszeit. Jetzt genieße ich das Projekt sehr, das Garn ist so angenehm, und die Anleitung passt wunderbar zum Garn. Insgesamt ein richtiges Wohlfühlprojekt, das ich kaum aus der Hand legen mag. Nur wird es so langsam als Mitnahme-Projekt zu groß, deshalb habe ich jetzt mal wieder ein paar einfache Socken angestrickt.

Hier ist es:

Multnomah

Und nochmal näher:

Multnomah

Jetzt bin ich schon ein ganzes Ende weiter als auf dem Bild, ich habe mit dem Pfauenfeder-Muster angefangen.

 

sind im März fertig geworden. Einmal Stinos aus einer älteren Opal-Wolle für eine Freundin:

Bunte Stinos Bunte Stinos

Ich mag es, wenn Socken so schön spiralen und wildern! Bei dem einen Fuß ist das Bunte oben auf dem Spann, bei dem anderen unter der Sohle.

Das zweite Paar ist ein Beitrag zum Februar-KAL der SKA-Gruppe auf Ravelry. Das Thema war diesemal: Unterschätzte Anleitungen. Das sind Anleitungen, die laut Ravelry weniger als 15 mal gestrickt worden sind. Dabei kommen einige Schätzchen zutage. Und da ich schon immer mal dieses Muster von Lena Fuchs (Lieblingssocken für die ganze Familie) stricken wollte, und ich entdeckt habe, dass es erst vier Projekte gab, war das die Gelegenheit.

Hier also meine Grau-bunten Familiensocken:

Grau-bunt

Das Muster ist übrigens nicht kompliziert. Wenn man es einmal gespeichert hat, gehen die Socken wirklich schnell von der Hand.

Es brauchte einige Anläufe, bis ich eine Farbe in meinen Vorräten fand, bei denen das Muster nicht verschwunden ist. Dabei habe ich gleich noch zwei Einzelknäule verbraucht, die ich vor langer Zeit mal gekauft habe. Ursprünglich hatte ich die Spitze in dem nur-grau gestrickt (hab einfach nicht dran gedacht, nochmal die Farbe zu wechseln), und dann gehofft, dass es für die zweite Socke noch reicht – falsch gedacht. Ich musste die erste Spitze aufribbeln, bei der zweiten Socke noch einige wenige Reihen im Muster anfügen, um dann beide Spitzen in dem grau-bunten Garn zu stricken.

Jun 162009
 

Ich habe mal wieder ein paar Bilder gemacht. Die erste Fischsocke ist fertig:

Fischsocken

Jetzt gehts weiter zur zweiten. Das Bein ist schon fast wieder fertig. Ich muss allerdings bei der zweiten Socke noch ein paar Änderungen vornehmen.

Auch von Kiila ist der erste fertig:

Kiila

Also, diese Mystery-Socken sind für mich schon schwer. Selten, dass ich so viel ribbele wie bei denen. Aber sie machen sooo viel Spaß!

 

hat es fast die ganze Familie – Husten, Fieber und viel Unwohlsein . Mich hat es am 25. niedergestreckt, meinen Mann dann ein paar Tage später, und das große Pubertier hatte schon vor Weihnachten den Anfang gemacht. Nur das kleine Pubertier weigert sich hartnäckig, dem Virus nachzugeben – zum Glück!

Es geht wieder ein bisschen besser, vor allem das Fieber ist weg, und ich kann wenigstens wieder ein bisschen am Computer machen. Stricken geht auch, aber langsam und immer nur wenig am Stück.

Weihnachtsbücher 2008

Zu Weihnachten kamen einige neue Strickbücher hier an, wobei das oben rechts gebraucht gekauft ist, da es das Buch im Handel schon lange nicht mehr gibt. Alle haben sich gelohnt, aber ich glaube, das von Frau Leszner wird eines meiner Lieblingsbücher werden. Dafür verzeihe ich ihr auch die Handschuhe, die Mütze und den Schal mit der Bayernraute. Es ist eine Fülle von Mustern für Handschuhe enthalten, die größtenteils aus dem Ostseeraum und Skandinavien stammen. Aber auch Jugoslawien und Südamerika sind vertreten. Sie zeigt auch immer wieder, wie man abwandeln kann. Es ist allerdings kein Buch für Anfänger, denn die Anleitungen beschreiben nicht jede Masche einzeln. Man sollte also schon mal Handschuhe gestrickt haben, bevor man sich an dieses Buch wagt.

Vorgestern habe ich versucht, Daniel fertig zu stricken. Was mir auch gelungen ist. Allerdings war das Teil diesmal sehr viel zu klein, außer in der Weite, da hats halbwegs gestimmt. Ich habe gleich alles geribbelt, denn noch nicht mal dem jüngeren und noch etwas kleineren Pubertier wollte das Teil passen. Jetzt habe ich dreimal versucht, diese Wolle in einen Pulli zu verwandeln. Also muss das Garn erstmal zurück in den Vorrat. Wann ich mich nochmal dranwage, dazu gebe ich erstmal keine Prognose. Auch nicht, ob ich nochmal versuche, einen Pulli draus zu machen oder gleich auf was anderes ausweiche.

Damit wird meine Wollstatistik für dieses Jahr auf jeden Fall im Minusbereich bleiben. Das ist das erste mal seit der Einführung der Statistik. Der Pulli hätte es noch rausreißen können. Mein lieber Mann hat mir mein Spreadsheet, in dem ich die Statistik führe, jetzt mal noch etwas aufgepeppt, und mir eine Gesamtübersicht spendiert. Immerhin habe ich derzeit über alle Jahre, seit ich aufzeichne, noch ein Plus von fast einem Kilo zu verzeichnen. D. h. ist habe ein Kilo mehr verstrickt als ich gekauft habe. Das ist doch immerhin was. Ich werde jedoch weiter die Kalenderjahre gesondert rechnen. Für 2009 hat das den Vorteil, dass ich wieder bei 0 anfange. Und ich werde nur so viel kaufen, dass ich im Plus bleibe.

Die Zeit, die ich jetzt am Rechner verbringen kann, habe ich gestern mal genützt, um in Ravelry meine älteren Projekte aufzunehmen. Nur die, die schön sind, und von denen auch gute Bilder existieren. Denn es ist zu viel Aufwand, jedes Stino-Paar und jeden dummen Fusselschal dort zu dokumentieren. Damit bin ich jetzt bei über hundert Projekten!

Wir haben schon beschlossen, dass heute angesichts unseres Zustandes mit Hustentee angestoßen wird.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes, gesegnetes und strickreiches Jahr 2009!
Jul 232008
 

Urgs, da habe ich ja den WIP-Montag vergessen…

1. Die Babydecke: Jetzt wächst endlich die Zackenkante. Ich hatte ja so meine Schwierigkeiten, die Zackenkante an die Seiten anzupassen (ich berichtete). Im Lanaiolo hatte ich am Freitag noch eine Zacke geschafft, gestern dann habe ich nochmal zwei gestrickt, dann aber nochmal aufgemacht, weil es mir immer noch nicht gefiel. Mit dem nächsten Versuch hat es dann geklappt. Insgesamt 20 Zacken (1,5 Seiten) habe ich gestern noch geschafft. Das geht schön schnell. Eventuell muss ich allerdings nochmal 7 Zacken ribbeln, um die Maschen der Seiten noch ausgeglichener hinzubekommen. Ich muss nämlich zusätzliche 8 M irgendwie unterbringen. Schaumermal. Leider ist das Gewurschtel immer noch kaum fotografierbar. Außerdem sind die Lichtverhältnisse derzeit mehr als mies. (Ich fühl mich wie im Oktober bei zwölf Grad und Regen…) Ziel: Babydecke sollte bis nächste Woche fertig gestrickt werden. Wenn ich es auch noch schaffen würde, alle Fäden zu vernähen, das wär schon gigantisch.

2. Regenbogensocken, die sind pünktlich fertig geworden.

Regenbogen-Socken SOS Pair 4

3. Neue SOS-Socken (5. Paar) sind angeschlagen, wie ich berichtet habe. Schon letzte Woche Mittwoch. Gestern und vorgestern sind sie auch wieder gewachsen, jetzt bin ich schon beim Zwickel der zweiten Socke. Kann also auch nicht mehr allzulange dauern, bis die fertig sind. Ich bin gut im Plan! Nur sind es doch keine Toe-ups geworden, weil ich ganz denkfreie Socken brauchte. Und die werden bei mir nun mal von oben gestrickt. Aber das wird schon noch! Ziel: Fertig bis Freitag. Und nicht vergessen, das nächste Paar anzuschlagen. Vielleicht diesmal von der Spitze aus?

 

gab es sehr viel – ich glaube, ich habe lange nicht mehr so viel in einer einzelnen Woche gestrickt wie in der letzten. Zuerst waren da die Fahrten ins Rheinland und wieder zurück – jeweils 6 Stunden Strickzeit. Dabei habe ich aber auf der Hinfahrt nicht die ganze Zeit gestrickt – auf der Rückfahrt schon.

Dann gab es einen Abstecher nach Holland zu meiner Schwester, nochmal insgesamt 3 Stunden Fahr Strickzeit. Dann natürlich der Nachmittag bei Daniela, wobei ich dort nicht viel geschafft habe. Außer ein neues Projekt anzufangen, das aber durchaus geplant war.

Und am Montag habe ich fast den ganzen Tag gestrickt, und an den anderen Tagen meist noch abends, manchmal auch am Vormittag.

Und was ist fertig geworden? Nix, nix und abermals nix. Im Gegensatz zu unserer letzten Reise konnte ich mich diesmal gar nicht entscheiden, welches Projekt ich mitnehmen wollte. Also mussten die Männersocken, die Ribbelmuster-Socken, die Froot-Loop-Socken, das Sonnenuntergang-Tuch (Weste wird wohl nix, zu wenig Material), die Bogensocken und die Ruta-Socken mit. Alles bis auf die Bogensocken ist auch gewachsen, am meisten wohl das Tuch. Und ich hatte noch extra ein Knäuel Sockenwolle eingesteckt, um bei Daniela die Knitpicks-Nadeln auszuprobieren, was natürlich unausweichlich zu einem neuen Projekt auf den Nadeln führen musste.

Daniela hatte glücklicherweise eine Rundnadel in 2,25 mm da, und ich sage nur – himmlisch. Das Seil ist so schön elastisch, da braucht man auch für größere Durchmesser mit Wunderschlinge höchstens die 80er Länge. Von diesen Nadeln brauche ich durchaus noch mehr! Bin mal gespannt, ob dieser Kunststoff mit der Zeit dann doch starrer wird (ausdünsten von Weichmacher), oder ob das Seil so flexibel bleibt. Und natürlich brauche ich das Set mit den auswechselbaren Spitzen – das werde ich mir wahrscheinlich zu Weihnachten wünschen. Ob dann noch mal irgendwann das Set mit den Nadelspielen dran ist, weiß ich nicht – ich werde immer mehr zum Wunderschlingen-Fän.

Bei zwei Projekten ging mir unterwegs das Material aus, einmal bei den Nadel-Test-Socken (angefangen Di, 20.05.08), die hätte ich gerne auf der Rückfahrt fertig gestrickt. Nur haben die mir einen Strich durch die Rechnung gemacht – ich hatte einen “Rest” von 65 g, und meinte, möglichst einen langen Schaft und auch noch eine größere Größe als üblich stricken zu müssen (nämlich 40/41). Den ersten habe ich natürlich fertig bekommen, der zweite musste unterwegs dann zwangsläufig unterbrochen werden. Gestern abend habe ich dann noch die Spitze der ersten Socke aufgeribbelt und mit diesem Stück dann den zweiten auch bis zum Anfang der Spitze geschafft. Die beiden bekommen dann beide eine Spitze in einer passenden Uni-Farbe.

Das zweite Projekt, bei dem mir das Garn ausging, war das Schulz-Tuch. Da habe ich (ebenfalls auf der Rückfahrt) den ersten Strang verstrickt (47 Quadrate sind dabei herausgekommen, das hier nur als Notiz für mich). Der zweite lag 1. zuhause und war 2. auch noch ungewaschen, so dass ich erst morgen weiterstricken kann (heute gewaschen, aber noch nicht trocken). Zum Glück gab es genug Alternativen. Fertig hätte ich dieses Teil auf keinen Fall bekommen, denn der dritte Strang dafür ist erst zu etwas mehr als der Hälfte gesponnen.

Die Ruta-Socken sind mitten im ersten Fuß, bei den Nadel-Test-Socken sind beide bis auf die Spitze fertig, die jetzt in einer passenden Farbe gestrickt werden muss. Die Froot-Loops sind bei der ersten Fersenwand angekommen, von den Männnersocken ist der erste fertig und der zweite angeschlagen. Und die Ribbelmustersocken sind beim Zwickel des ersten Fußes. So habe ich also viel gestrickt, aber nix beendet. Dafür wird es dann in nächster Zeit umso mehr Fertig-Meldungen kurz hintereinander geben. Ich möchte ja noch einiges vor dem Beginn der EM schaffen, denn zur EM und zum Summer of Sox (die sich um eine Woche überschneiden), werde ich nur (oder fast nur) Stino-Socken auf meiner Knitpicks-Nadel stricken. Und alle anderen Projekte werden auf Halt stehen.

Nur die armen Bogen-Socken habe ich ganz vernachlässigt, weil ich mich noch nicht entschließen kann, den ersten Fuß bis zur Fersenwand wieder zu ribbeln. Ich habe zwar (meiner Meinung nach, die durchaus nicht maßgeblich zu sein braucht) richtig gestrickt, aber das Ergebnis entspricht mit seiner Maschenzahl nicht der Anleitung. Ich werde also rausfinden müssen, wer Recht hat – die Anleitung oder ich. Und die Entscheidung, ob ich ribbele oder alles so lasse wie es ist und tapfer weiterstricke, die mochte ich angesichts der vielen Alternativen nicht treffen. Wir werden sehen.

Apr 072008
 

war mal wieder zu Besuch. Und hat meinen lieben Claudius erwischt, wenn auch nicht ganz. Ich hatte die Passe so gestrickt, wie Zimmermann es in Knitting without Tears vorschreibt. Bei meinem Mann hatte ich damit damit zu viel Oberweite und zu wenig Ärmelmaschen. Das Ganze zog sich elendig und warf nur Falten. Dieser Schnitt ist für meinen Mann eindeutig ungeeignet. Also habe ich die Passe wieder geribbelt.

Die Ärmel mussten allerdings auch dran glauben. Die waren zu kurz. Und ich hatte schon früher bemerkt, dass die Farbe ziemlich von den restlichen Knäulen abweicht, es war viel mehr von dem kräftigen Rot drin. Es störte mich ein bisschen, allerdings konnte mein Mann damit leben. Es war immerhin symmetrisch. So hatte *ich* jetzt schon drei Gründe, die Ärmel auch zu ribbeln – denn die waren auch noch eindeutig zu eng. Und das, obwohl ich schon 8 mehr Maschen angeschlagen hatte als nach der Anleitung ausgerechnet! Und auch auf mehr Maschen als verlangt zugenommen hatte.

Das Garn der Ärmel werde ich mal zu Socken verarbeiten, aber zum Pulli passt es nicht. Jetzt muss ich mir ein Knäuel raussuchen, dass besser passt. Es ist eben eine handgefärbte Wolle, da gibt es keine Partien, und jedes Knäuel fällt ein bisschen anders aus.

Meine neue Planung für Claudius besagt, dass es jetzt ein Raglan wird, wieder nach Zimmermann, allerdings werde ich für die Ärmel mehr Maschen anschlagen – nochmal 8 zusätzlich. Obwohl ich auch noch mit dem Seamless Hybrid liebäugele. Ihr werdet es erfahren. Erstmal kommen die Ärmel dran, bis ich wieder alles auf eine Nadel nehmen kann. Dann werde ich mich entscheiden, welche Form der Pulli endgültig haben soll.

Nachtrag: Nachdem ich im Netz ein bisschen ‘rumgeguckt habe, habe ich herausgefunden, dass die zu schmalen Ärmel eine typische Schwäche von Zimmermann’s Percentage System sind. Man geht heute eher von 40 % als von 30 aus, wenn man die obere Weite der Ärmel berechnet. Und auch die 20 % für die untere Weite des Ärmels halte ich für zu wenig. Ich muss mindestens 25 % haben, ich plane auf 28 %.

 

Als ich bei Daniela war, habe ich mir eine Rosenholz-Rundnadel von Pony gekauft. Sie hat laut Hersteller eine Stärke von 3 mm, genau wie die Nadeln, auf denen ich Bert stricke. Nur dass die Bert-Nadeln ganz gewöhnliche Prym-Nadeln in grau sind, und geknickte Enden haben. Nun wollte ich die neue Nadel natürlich mal ausprobieren und habe Bert damit weitergestrickt.

Als ich die Nadeln verglichen habe, kamen mir die hölzernen Nadeln einen Tacken dicker vor, sowohl vom Sehen her (optisch) als auch vom Fühlen (haptisch). Ich habe also gestrickt – die erste Reihe war vieeel zu locker, also habe ich etwas fester gestrickt. Nach einer Weile sah ich, dass ich nun 1. deutlich gleichmäßiger und 2. etwas fester als mit den Prym-Nadeln gestrickt habe. Obwohl ich das gar nicht gemerkt hatte. Ich wollte das nicht wahr haben und strickte fleißig weiter, aber nach 10 cm oder so war der Unterschied so deutlich, dass ich diesen Teil wieder geribbelt habe.

Ihr kennt ja meine naturwissenschaftliche Ader, und so musste ich der Sache auf den Grund gehen. An der Stärke der Nadel kann es nicht liegen, denn die habe ich mit Männes Präzisions-Schieblehre gemessen: Beide Nadeln kommen auf 2,95 mm, und zwar ganz genau. Hat mir da das Hirn einen Streich gespielt, weil es *meinte*, mit einer dickeren Nadel zu stricken? Oder liegt es an dem anderen Material, an der anderen Nadelform? Habt ihr da Erfahrungen?

Jedenfalls bin ich immer noch am Körper von Bert, Ribbelmonster lässt grüßen, leider weiterhin mit langweiligen grauen geknickten Rundnadeln. Die hölzernen Nadeln ließen sich sooo viel besser stricken…

Feb 022008
 

hatte heute seinen großen Auftritt: Bert hat dran glauben müssen. Fast vier Knäule waren verarbeitet, zum Schluss 580 Maschen auf der Nadel (vor der Teilung) und einige Reihen nach der Teilung gestrickt. Aber das Ganze ist doch größer geworden als ich errechnet habe. Ich frage mich wozu ich Maschenproben stricke? Bei der Mapro hatte ich 26 M/10 cm, und jetzt beim normalen Stricken bin ich auf die empfohlenen 23 M/10 cm gekommen.

Ich musste das Ganze, da ich die Knäule mit Russian Join verbunden hatte, auf eine Papprolle mit Hand wickeln. Das war ziemlich viel Arbeit. Und ist ein Riesenknäuel. Jetzt habe ich neu berechnet, und ich hoffe, dass nicht wieder ein Zelt draus wird. Bei Reihe 14 bin ich derzeit.

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