Ganz viel wolliges

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Aug 222007
 

war gestern und heute: Gestern sind Ralf und ich nach Köln gefahren zum Einkaufen. Und da durfte natürlich auch ein Besuch bei Daniela nicht fehlen. Wolle fühlen und quatschen und so. Bei Daniela war richtig was los. Da habe ich mir ein Sockenbuch und das Sommer-Heft von Spinn-off gekauft. Und eine Rundnadel, die ich noch brauchte. Fünf verschiedene hatte sie auf Vorrat! Da fiel mir die Wahl wirklich schwer. Ich kann Danielas Laden nur immer wieder empfehlen. Und drei Knäuelchen Baumwolle sind mir da noch in die Tasche gehüpft.

Und heute waren wir bei Huppertz in der Woll-Fabrik. Ich habe einmal ein Majacraft Suzie ausprobiert und natürlich nach Herzenslust Wolle gestreichelt. Mitgekommen ist etwas farbige Merino, eine Farbe Space und eine Farbe der Merino Ombria. Das Majacraft ist klasse, obwohl ich auch mal noch andere Spinnräder ausprobieren werde, wenn ich es denn hoffentlich mal zu einem Spinntreffen schaffe.

Vorgebloggt am 15.08.07

Fundstücke

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Aug 092007
 

Ein Shop für Garn: Wollatelier Schlawin
Und ein Shop für Spinnwolle: Wollstuuv

Alpakas gucken

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Apr 092007
 

waren wir, einige vom Kölner Nadelspiel, und zwar bei Familie Borrmann.

Anfangs hielten die Tiere noch etwas Abstand

Doch ein paar Möhren

brachen schnell das Eis, und so konnten wir auch an das Kleine etwas näher heran:

Ist das nicht süß?

Und ich werde im Sommer ein Vlies bekommen!

Interessante Spinnwolle

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Mrz 202007
 

findet sich bei Wollinchen. Dazu Spinnräder, und handgefärbte Sockenwolle.

 

Länger habe ich nicht gestrickt, und hier auch nichts geschrieben. Einige der letzten Tage standen einfach nicht im Kalender. Nichts geschafft, nur rumgehangen, schlecht geschlafen, Allergiebeschwerden, um nur ein paar Stichworte zu nennen. Und allgemeine Unlust, noch nicht mal Stricken konnte mich locken.

Dabei war das Wochenende ganz klasse, denn der beste aller Ehemänner hat mich zu unserem 18. Hochzeitstag (und, ja, ich würde ihn auch heute wieder heiraten, heute hätte ich noch mehr Gründe dafür als vor 18 Jahren) mit einem Ausflug überrascht: Wir waren im Rheinischen Industriemuseum in Ratingen, wo die ersten deutschen Spinnmaschinen aufgestellt wurden. Das ganze hat sogar einen recht spannenden Hintergrund mit Industriespionage und Abwerbung von Mitarbeitern, Billiglohngebieten und so. Also thematisch sehr aktuell, obwohl die Maschinen Ende des 18. Jh. in Betrieb genommen wurden. Im Museum kann man heute noch Maschinen besichtigen (auch in Betrieb), die damals gelaufen sind, und größtenteils von Frauen bzw. Kindern bedient/beaufsichtigt wurden. Von Werksschutz noch keine Rede… Ich schweife ab. Jedenfalls wird dort ausführlich dargestellt, wie man von einem Ballen Baumwolle bis zum Faden kam. Alles an den alten Maschinen. Übrigens steht dort auch ein Großrad (Walking wheel), das allerdings nicht vorgeführt wurde. Schade. Außerdem läuft dort gerade eine Ausstellung zum Thema Dessous. Sehr interessant bis wirklich witzig.

Eine sehr interessante Information war für mich, dass Baumwolle sich am besten unter tropischen Bedingungen verarbeiten lässt: Möglichst hohe Luftfeuchtigkeit und mindestens 30 Grad Wärme. Dieses Klima hat man übrigens sogar schon damals in der Fabrik zu schaffen gewusst! Ist es weniger feucht und warm, dann gleiten die Fasern der Baumwolle zu leicht aneinander vorbei, und bei der relativ kurzen Faserlänge reißt der Faden bei der Verarbeitung dann super leicht ab. Ich glaube, damit ist für mich das Handspinnen von Baumwolle erstmal gestorben. Nicht, dass ich es nicht mal probieren werde. Aber ernsthaft ein Projekt damit planen werde ich wohl nicht. Nunja, vielleicht bringt uns ja die Klimaerwärmung hier tropisches Klima (nicht dass ich das wirklich wünschen würde!), dann könnte ich mir das mit dem Projekt ja nochmal überlegen.

Gekrönt wurde der Ausflug dann durch einen Restaurantbesuch in Ratingen. Ratingen ist nun wirklich nicht der Ort, an dem man ein ganz ausgezeichnetes (im wahrsten Sinne des Wortes, die haben schon etliche Preise eingeheimst) vegetarisches Restaurant erwartet. Riesen Karte, und selbst für mich allegiegeplagtes Wesen gab es eine fast unübersichtliche Auswahl an Gerichten. Ich sag’ nur: Es war lecker, lecker, lecker. Und für mich ist es wirklich selten, dass ich ohne Vorbehalte im Restaurant essen kann.

Gestern dann kam nach dem allgemeinen Durchhänger in der ersten Wochenhälfte der Durchbruch, zumindest, was die Handarbeiten angeht. Ich habe mein Spinnrad aus der Ecke geholt (sicherlich auch angeregt durch die Besichtigung), nicht abgestaubt (obwohl das durchaus mal nötig wäre, räusper) und losgelegt. Auf der Spule war noch die angefangene Büffelwolle, und die habe ich so mal eben fertig gesponnen. Das war allerdings nicht allzuviel Arbeit, es waren nur wenige Hände voll.

Die Büffel-Wolle stammt aus dem Nachlass meiner Mutter. Viel Haar, wenig Wolle, noch mit allem Fett, Dreck, etc. Weder kardiert noch gekämmt noch irgendwie sonst aufbereitet. Da ich absolut keine Lust hatte, mich erst mit Säubern, Waschen etc. zu beschäftigen, habe ich einfach losgelegt. Ich habe ganz langsam gesponnen, weil ich immer wieder zu kurze Fasern, Gras und anderes rausmachen musste. Ich musste auch immer mal wieder sortieren, auseinanderzupfen und so. Also langsam. Aber gerochen hat das Ganze nicht, sonst hätte ich mich sicherlich geweigert. Es war einfach die Frage, was für ein Garn gibt das. Nunja, es ist sehr hart, aber auch das Ausgangsmaterial war ja schon recht hart. Gleich verzwirnt habe ich auch, bei der Menge kein Problem.

Insgesamt sind es sicherlich nicht allzuviele Meter Garn geworden, und so sieht das Ganze aus:

Leider nicht die besten Bilder, aber mit Blitz geht’s nicht besser. Und alles andere hat die Kamera heute verweigert. Man sieht, wie hart und sperrig das Ganze ist. Noch ungewaschen, ich bin mal gespannt, wieviel Gramm das dann sind (mal ganz abgesehen von einer Lauflänge). Es war eine interessante Erfahrung, aber ich bin mir sicher, dass es auch nicht wirklich gut geeignetes Material war. Nicht nur, weil es gar nicht zum Spinnen vorbereitet war. Eher, weil ich vermute, dass dies nicht die Winterwolle ist – zuviel Haar, zu grob insgesamt. Außerdem war die Faserlänge nicht so besonders groß. Ich vermute, dass die Haare aus den Büffelfellen stammen, die meine Mutter besaß, also abgebrochen waren, was auch die kurze Faserlänge erklärt. Was mich jetzt mal interessieren würde, wäre, so richtigen Winterpelz zu verarbeiten!

 

Als erstes will ich euch die Wolle zeigen, die ich zur Zeit verspinne: Es handelt sich um ein nur leicht verdrehtes, sehr dickes Dochtgarn:

Zu verstricken mit Besenstielen Nadeln Nr. 10. Es verstrickt sich sehr schön und besteht zu 100 % aus Schurwolle. Es darf in die Waschmaschine, was mich vermuten lässt (wie auch der etwas plastikmäßige Griff), dass es Superwash-Ausrüstung hat.

Und so sieht das ganze aus, wenn es von mir versponnen wird (Leute, die Spulenbilder hassen, bitte weggucken):

Es ist das erste Mal, dass ich mehrfarbig spinne, und auch das erste Mal, dass ich hier ein Spulenbild zeige. Denn ich finde einfarbige Wolle auf der Spule wirklich nicht zeigenswert. Das hier ist allerdings was anderes. Da bin ich doch mal gespannt, wie das dann verzwirnt aussieht.

Allerdings muss ich noch ein wenig spinnen, bevor es ans verzwirnen geht. Ich genieße Wolle. Ich verspinne sie dünn. Deshalb dauert es einfach länger als bei anderen, bis ein Ergebnis da ist. Aber ich spinne nun mal gerne dünn. Wie gesagt, ich lebe dadurch sehr billig. Einige hundert Gramm zu verspinnen dauert ziemlich lange. Aber mit dem feinen Garn wird auch niemand einen Pulli stricken wollen… Ich jedenfalls nicht.

Dieses Experiment lässt mich allerdings nach weiterer Wolle gieren. Wäre da eine Bestellung nicht gerade richtig? Zählt ja nicht als Strickwolle, sondern nur bei der Spinnwolle. Und davon habe ich nicht wirklich viel. Bisher. Könnte sich ändern…

Und spinnen

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Nov 262006
 

kann man die Dochtwolle auch noch. Die ist so dick wie mindestens “pencil-roving.” Und kaum verdreht. Das mag ich ändern. Der Rest der Wolle wird neu versponnen. Nachgucken muss ich nur, ob eine solche Spinnwolle wirklich preiswert ist. Wohl eher nicht. Den Rest werde ich jedenfalls verarbeiten. Irgendwie ist mir so’n dickes Zeugs zu dick.

Sep 282006
 

findet man bei Crown Mountain Farms, z. B. superwash Merino zum Verspinnen. Gesponnen gibt gab es das Garn auch, doch es hatte so viel Erfolg, dass sie selbst die Warteliste geschlossen haben. Irgendwann also wieder einmal.

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