Das Wollschaf

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Aug 262008
 

will heute wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage 35/2008

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr ein Modell unbedingt stricken wolltet, weil ihr es so schön fandet und dann stellte sich heraus, dass es “in echt” deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb? Passform war grausig. Oder es wurde irgendwie anders als auf dem Bild….

Vielen Dank an Angela für die heutige Frage!

Ja, schon. Aber ich muss sagen, dass das meist auf meine Unerfahrenheit zurückzuführen war. Ein Baumwollpulli für meinen Mann aus Mikrofaser/Baumwolle wurde ewig weit, ebenso eine Jacke für mich, die ich auch noch hochschwanger zuknöpfen konnte. Erstens wusste ich wenig von Schnitten etc. Außerdem habe ich mich beide Male zu sehr auf die Anleitung und meine Maschenprobe verlassen. Wenn ich allerdings dann das große Teil stricke, ändert sich bei mir die Maschenprobe noch mal, wie ich jetzt weiß.

Außerdem gucke ich mir heute die Modelle etwas kritischer an: Posiert das Modell irgendwie seltsam? Das ist meist ein Hinweis auf Seltsamkeiten in der Passform. Passt das Teil dem Modell – dann wird es mir wahrscheinlich nicht passen, da ich keine Modell-Figur habe. Ich kenne auch die Besonderheiten meiner Figur, und weiß, wie ich ein Teil abändern muss. Da hat mir sehr geholfen, dass ich mal eine Weile Nähkurse gemacht habe und verstanden habe, wie verschiedene Schnittformen funktionieren.

Wichtig ist für mich dann auch, dass ich die richtige Farbe auswähle, denn sehr oft gefallen mir Teile zwar, aber die Farbe passt nicht zu mir. Wichtig ist insgesamt, dass man nicht zu sehr am Original klebt und bereit ist, auch mal das eine oder andere zu ändern und ein bisschen zu rechnen.

All das heißt aber nicht, dass ein Teil, das anders herausgekommen ist als gedacht, ein komplettes Desaster ist: Die Strickjacke, die ich erwähnt habe, ist im Winter meine Lieblings-Kuschel-Jacke. Hergeben will ich die nicht mehr.

Das Wollschaf

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Aug 262008
 

will heute wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage 35/2008

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr ein Modell unbedingt stricken wolltet, weil ihr es so schön fandet und dann stellte sich heraus, dass es “in echt” deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb? Passform war grausig. Oder es wurde irgendwie anders als auf dem Bild….

Vielen Dank an Angela für die heutige Frage!

Ja, schon. Aber ich muss sagen, dass das meist auf meine Unerfahrenheit zurückzuführen war. Ein Baumwollpulli für meinen Mann aus Mikrofaser/Baumwolle wurde ewig weit, ebenso eine Jacke für mich, die ich auch noch hochschwanger zuknöpfen konnte. Erstens wusste ich wenig von Schnitten etc. Außerdem habe ich mich beide Male zu sehr auf die Anleitung und meine Maschenprobe verlassen. Wenn ich allerdings dann das große Teil stricke, ändert sich bei mir die Maschenprobe noch mal, wie ich jetzt weiß.

Außerdem gucke ich mir heute die Modelle etwas kritischer an: Posiert das Modell irgendwie seltsam? Das ist meist ein Hinweis auf Seltsamkeiten in der Passform. Passt das Teil dem Modell – dann wird es mir wahrscheinlich nicht passen, da ich keine Modell-Figur habe. Ich kenne auch die Besonderheiten meiner Figur, und weiß, wie ich ein Teil abändern muss. Da hat mir sehr geholfen, dass ich mal eine Weile Nähkurse gemacht habe und verstanden habe, wie verschiedene Schnittformen funktionieren.

Wichtig ist für mich dann auch, dass ich die richtige Farbe auswähle, denn sehr oft gefallen mir Teile zwar, aber die Farbe passt nicht zu mir. Wichtig ist insgesamt, dass man nicht zu sehr am Original klebt und bereit ist, auch mal das eine oder andere zu ändern und ein bisschen zu rechnen.

All das heißt aber nicht, dass ein Teil, das anders herausgekommen ist als gedacht, ein komplettes Desaster ist: Die Strickjacke, die ich erwähnt habe, ist im Winter meine Lieblings-Kuschel-Jacke. Hergeben will ich die nicht mehr.

 

bei den Ravelympics. Aber es muss ja auch Verlierer geben. Leider musste ich immer mal wieder rückwärts stricken bei meinen Trachtenstrümpfen, so dass ich es nicht mehr geschafft habe. Außerdem kam immer wieder das reale Leben in Form von Urlaub (ahhhh) dazwischen. // at the Ravelympics. I had to tink or frog several times knitting the Trachtenstrümpfe, so that I didn’t make the finish line. Plus hubby had vacation, so we did more things together, and I didn’t have that much time for concentrated knitting.

Besonders traurig bin ich aber nicht. Außerdem war wohl auch meine Konzentration auf die Ravelympics nicht die beste. Schließlich gab es auch noch den Summer of Socks. Und wer nicht konzentriert an einer Medaille arbeitet, der bekommt keine, das wusste schon Paulus: “Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Und wie schnell ist sein Siegeskranz verwelkt! Wir dagegen kämpfen um einen unvergänglichen Preis” (1. Kor 9,25 HfA). // I’m not particularly sorry. I wasn’t very concentrated on Ravelympics anyway. There was Summer of Socks, which provided lots of distraction. And who doesn’t work with full concentration for a medal, will not get one, as Paul already knew: “Everyone who competes in the games goes into strict training. They do it to get a crown that will not last; but we do it to get a crown that will last for ever” (1Kor 9:25, NIV).

 

Hier sind endlich die fertigen Zebra-Paps:

ZebraPaps

Dieses Paar war einfach spannend zu stricken.

Technische Daten:

  • ZebraPap-Socken Gr. 38/39
  • gestrickt aus 60 g Resten von diesen und diesen Socken
  • mit Knitpicks Harmony Nadel 2,25, 80 cm lang
  • Magic loop, nach meinem allgemeinen Sockenrezept mit einer Ferse im Wabenmuster und 3/1-Rippen an Schaft und Oberfuß
  • angefangen 12.08.08, fertig gestellt: 16.08.08
 

Hier meine aktuellen WIPs, diesmal nur zwei:

Nixen-Socken

Das sind die Nixen-Socken aus einem etwas seltsamen Knäuel, ich vermute dass es B-Ware ist. Die Farb-Kombi ist von Regia-Mini-Ringel bekannt, allerdings fehlt das dunkle Rot und das Rosa ist nicht so knallig. Außerdem hat die Streifenfolge einen sehr langen Rapport (ich meine, einen entdeckt zu haben) und überall sind braune Flecken, die natürlich im Gelb am meisten auffallen, so dass manche Streifen ein bisschen angefressen aussehen.

Die zweite Socke wird gegengleich gestrickt, einfach nur, weil ich wissen will, ob es funktionier (ja, es geht – gar nicht schwer).

Ich habe mir noch nichts festes vorgenommen, aber auf jeden Fall sollten sie vor Ende des Summer of Socks fertig werden.

Und dann habe ich mich endlich ans WIP-Wrestling gemacht:

Trachtenstruempfe

Ich bin jetzt über die schwierigste Stelle weg, muss noch ein bisschen Bein und dann den Fuß stricken. Das sollte sich bis zum Ende der Olympischen Spiele machen lassen, und dann habe ich auch eine Medaille, wenn auch nur die der Ravelympics.

 

die Nadel. Nochmal gebrochen, aber an anderer Stelle. Allerdings auch nicht weit weg vom ersten Bruch. War das vielleicht beim ersten Bruch mit angeknackt? Ich habe nochmal geflickt, aber die Nadel noch nicht wieder benützt. Mal sehen, was das gibt.

Dann sind gestern noch die Zebra-Paps fertig geworden. Und angefangen habe ich gleich die nächsten Socken, nämlich ein Paar Nixen-Socken. Anfangs war das Muster nicht so eingängig, jetzt habe ich mich aber dran gewöhnt. Einmal ribbeln war auch dabei, weil ich mir die Nadel versehentlich aus den Maschen gezogen habe und die Umschläge nicht alle auffindbar waren. Ein klasse Muster für Streifensocken, aber das wussten wir ja schon. Und mittlerweile die 11. SOS-Socken.

 

was ich da verstrickt habe // that I knit up:

Zebrapap

Nee, kleiner Scherz. Wer genau hingeschaut hat, der hat gesehen, dass ich in den letzten Wochen zwei Paare sehr ähnliche Socken gestrickt habe: // Naa, I pulled your leg. If you look at them you can see that during the last few weeks I knit two pairs that were very much alike:

Streifenhörnchen (SOS 9) Papageiensocken (SOS pair 5)

Wie ähnlich sie sind, sieht man dann, wenn man sich mal die Restknäule anschaut: // Just how much alike they are can be seen when you look at the leftover balls:

ZebraPap-Knäule

Hier sind die beiden Reste von den obigen Socken schon säuberlich per Hand gewickelt und in zwei Teile geteilt. Farblich so ideal zusammenpassende Reste habe ich noch nie gehabt. Es war einfach faszinierend, die beiden Reste nebeneinander zu sehen. Die beiden linken Knäuel stammen von den Streifenhörnchen-Socken (linkes Paar), die aus Schoeller&Stahl Fortissima Colori 1000 Fb. 22 gestrickt sind, die beiden rechten Knäuel sind der Rest der Papageien-Socken (rechtes Paar) aus Opal Regenwald Papagei. Also habe ich beschlossen, mal ein recht außergewöhnliches Restepaar zu stricken, das man kaum Monster nennen mag. Ich nenne sie Zebra-Paps.

On the photo you see the leftovers that are neatly wound by hand and parted into two parts. I never had such ideally matched (colorwise) leftovers in sock knitting. It was really faszinating seeing both leftovers together. Both left balls are from the Streifenhörnchen-socks (left pair) that were knit from Schoeller&Stahl Fortissima Colori 1000 Fb. 22; the balls on the right hand are leftovers from the Papageien-socks (right pair) made from Opal Rainforest Papagei. So I decided to knit an unusual leftover pair, that you can hardly call Monsters. I call them Zebra-Paps.

Spät, aber immerhin,

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Aug 122008
 

die Wollschaf-Frage:

Die verstrickte Dienstagsfrage

Vielleicht wurde diese Frage noch nicht gestellt: Nach Filmen, in denen Stricken eine wichtige Rolle spielt. Mir fällt da nur einer ein. (Und den verrat ich, falls Du diese Frage stellst. ;)

Vielen Dank an den Wollmops für die heutige Frage!

Eine wichtige Rolle. Das ist schwer. Ich weiß nur, dass sowohl Heidi Kabel auf der Bühne (und damit dann auch im Fernsehen) gestrickt hat, die konnte das. Und Marilyn Monroe konnte es auch, und zeigt es in “Manche mögens heiß.” Aber bei beiden Filmen bezweifle ich, dass es eine wichtige Rolle ist.

Ich habe allerdings schon öfter in irgendwelchen (meist alten) Filmen gesehen, dass irgendwelche Sternchen in einer Szene stricken “mussten”, und man hat ihnen angesehen, dass sie’s nun wirklich nicht konnten. Mit Titeln kann ich allerdings nicht mehr dienen.

Dann fällt mir noch Gromit ein, der strickende Hund, womit wir bei animierten Filmen wäre. Der strickt, glaube ich, in jedem seiner Filme. Und eine der Hennen in “Hennen rennen” strickt ebenfalls, und wenn man genau hinguckt, entsprechen die Projekte der jeweiligen Stimmung. Als alle ganz entmutigt sind, strickt sie z. B. einen Galgenschlinge. Allerdings wäre der Film sicher auch ohne das Strickhuhn ausgekommen, wenn auch deutlich weniger amüsant für mich.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein…

Spät, aber immerhin,

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Aug 122008
 

die Wollschaf-Frage:

Die verstrickte Dienstagsfrage

Vielleicht wurde diese Frage noch nicht gestellt: Nach Filmen, in denen Stricken eine wichtige Rolle spielt. Mir fällt da nur einer ein. (Und den verrat ich, falls Du diese Frage stellst. ;)

Vielen Dank an den Wollmops für die heutige Frage!

Eine wichtige Rolle. Das ist schwer. Ich weiß nur, dass sowohl Heidi Kabel auf der Bühne (und damit dann auch im Fernsehen) gestrickt hat, die konnte das. Und Marilyn Monroe konnte es auch, und zeigt es in “Manche mögens heiß.” Aber bei beiden Filmen bezweifle ich, dass es eine wichtige Rolle ist.

Ich habe allerdings schon öfter in irgendwelchen (meist alten) Filmen gesehen, dass irgendwelche Sternchen in einer Szene stricken “mussten”, und man hat ihnen angesehen, dass sie’s nun wirklich nicht konnten. Mit Titeln kann ich allerdings nicht mehr dienen.

Dann fällt mir noch Gromit ein, der strickende Hund, womit wir bei animierten Filmen wäre. Der strickt, glaube ich, in jedem seiner Filme. Und eine der Hennen in “Hennen rennen” strickt ebenfalls, und wenn man genau hinguckt, entsprechen die Projekte der jeweiligen Stimmung. Als alle ganz entmutigt sind, strickt sie z. B. einen Galgenschlinge. Allerdings wäre der Film sicher auch ohne das Strickhuhn ausgekommen, wenn auch deutlich weniger amüsant für mich.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein…

 

Die gingen jetzt ganz schnell, denn gestern war viel Zeit zum Stricken: // Finished again. They were super fast, because yesterday I had lots of knitting time.

Streifenhörnchen (SOS 9)

Jetzt habe ich gar keine “aktuellen” Socken auf den Nadeln, und das fühlt sich ganz komisch an. Und für den Rest der Woche werde ich mich hauptsächlich dem WIP-Wrestling widmen. Ein Paar Stino-Socken für unterwegs werde ich allerdings noch anstricken. Denn meine WIPs sind fast alle irgendwelche Mustersocken. Stinos werden immer schnell fertig. // I don’t have “recent” socks on the needles, which feels kind of funny. For the rest of the week I’ll do WIP-Wrestling mainly. However I will cast on a simple pair for take-along. That’s because all of my WIPs are too complicated for take-along. Simple Stockinette socks are usually finished fast.

Technische Daten:

  • Streifenhörnchen-Socken (SOS 9) Größe 36/37 für die Kiste
  • gestrickt aus 60 g Schoeller&Stahl Fortissima Colori 1000 Fb. 22
  • mit Harmony Rundstricknadel 2.25 mm, 80 cm lang
  • Wunderschlinge, 60 M, 4/1-Rippen, mit Hebemaschen verstärkte Ferse, ansonsten nach meinem üblichen Rezept gestrickt
  • angefangen: 02.08.08, fertig gestellt: 11.08.08

English technical data as always in Ravelry.

© 2012 Woll-Ecke Suffusion theme by Sayontan Sinha
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