Sep 122008
 

am Freitag:

Die verstrickte Dienstagsfrage 37/08

Bist Du in Deinem Blog auch schon nach Anleitungen zu den von dir gefertigten und gezeigten Handarbeiten gefragt worden?
Wie denkst Du darüber und wie verhältst Du Dich dann? Ärgert es Dich, wenn jemand die Anleitung von Dir haben möchte, obwohl Du in Deinem Blogeintrag extra ausführlich geschrieben hast, daß dieselbige aus diesem Buch, jener Zeitschrift stammt oder in einem Onlineshop käuflich zu erwerben ist?

Herzlichen Dank an Moni für diese Frage!

Im Blog eher nicht, da wurde eher nach meinen eigenen Entwürfen gefragt. Manches davon habe ich veröffentlicht, manches nicht. Wenn es veröffentlicht ist, steht es irgendwo im Netz. Wenn es nicht im Netz steht, gibt es die Anleitung nicht. Im Moment überlege ich, ob es sich lohnen würde, Anleitungen zum Verkauf anzubieten. Da das Aufschreiben allerdings schon einige Zeit in Anspruch nimmt, ich auch noch Teststricker bräuchte, müsste sich das Ganze dann schon lohnen.

Wenn jemand nach einer käuflichen Anleitung fragt, dann geschieht das fast immer per e-mail. Meist Leute, von denen ich noch nie was gehört habe. Ich weise dann nochmal freundlich darauf hin, dass es sich um eine Kaufanleitung handelt, und wenn ich weiß, wo man sie kaufen kann, weise ich auch darauf hin. Meist tue ich das zwar schon im blog-Eintrag, aber mancher überliest sowas auch. Außerdem füge ich noch einen Hinweis auf die rechtliche Lage hinzu, und dass sich sogar der Fragende strafbar machen kann.

Wenn aber eine unverschämte Anfrage kommt – bisher zum Glück erst ein- oder zweimal – dann antworte ich entweder ziemlich scharf oder gar nicht. Es gibt manchmal Leute *kopfschüttel*

Sep 122008
 

am Freitag:

Die verstrickte Dienstagsfrage 37/08

Bist Du in Deinem Blog auch schon nach Anleitungen zu den von dir gefertigten und gezeigten Handarbeiten gefragt worden?
Wie denkst Du darüber und wie verhältst Du Dich dann? Ärgert es Dich, wenn jemand die Anleitung von Dir haben möchte, obwohl Du in Deinem Blogeintrag extra ausführlich geschrieben hast, daß dieselbige aus diesem Buch, jener Zeitschrift stammt oder in einem Onlineshop käuflich zu erwerben ist?

Herzlichen Dank an Moni für diese Frage!

Im Blog eher nicht, da wurde eher nach meinen eigenen Entwürfen gefragt. Manches davon habe ich veröffentlicht, manches nicht. Wenn es veröffentlicht ist, steht es irgendwo im Netz. Wenn es nicht im Netz steht, gibt es die Anleitung nicht. Im Moment überlege ich, ob es sich lohnen würde, Anleitungen zum Verkauf anzubieten. Da das Aufschreiben allerdings schon einige Zeit in Anspruch nimmt, ich auch noch Teststricker bräuchte, müsste sich das Ganze dann schon lohnen.

Wenn jemand nach einer käuflichen Anleitung fragt, dann geschieht das fast immer per e-mail. Meist Leute, von denen ich noch nie was gehört habe. Ich weise dann nochmal freundlich darauf hin, dass es sich um eine Kaufanleitung handelt, und wenn ich weiß, wo man sie kaufen kann, weise ich auch darauf hin. Meist tue ich das zwar schon im blog-Eintrag, aber mancher überliest sowas auch. Außerdem füge ich noch einen Hinweis auf die rechtliche Lage hinzu, und dass sich sogar der Fragende strafbar machen kann.

Wenn aber eine unverschämte Anfrage kommt – bisher zum Glück erst ein- oder zweimal – dann antworte ich entweder ziemlich scharf oder gar nicht. Es gibt manchmal Leute *kopfschüttel*

Beinahe

 Dienstagsfrage, Stricken, Wolldiät, Wolle  Kommentare deaktiviert
Sep 052008
 

hätte ich meine eigene Frage verpasst:

Die verstrickte Dienstagsfrage 36/2008

Bringt ihr eher mehr unverstrickte Wolle aus dem Urlaub heim als ihr mitgenommen habt, oder weniger?

Ich kaufe im Urlaub gerne ein. Nicht nur Klamotten, auch Wolle. Man hat einfach mehr Zeit im Urlaub, um auch mal wirklich entspannt shoppen zu gehen. Manchmal wird auch gleich ein Abstecher in ein Wollgeschäft mit eingeplant. Und so komme ich häufig (auch von Ausflügen oder Wochenendtrips) mit mehr Wolle heim als ich mitgenommen habe. Und ein (hüstel, ein?) Wollknäuel als Mitbringsel ist mir oft allemal lieber als so die typischen Reiseandenken (grusel). Wenn es was wirklich schönes gibt, dann kann es auch passieren, dass ich meine Wolldiät Wolldiät sein lasse.

Ein Strickzeug muss bei mir übrigens immer mit – geht gar nicht anders. Zumindest für die Reise (ganz gleich ob Auto, Zug oder Flugzeug) ist es unentbehrlich.

 

English version of my SOS08-wrap-up can be found on Ravelry

Es wird Zeit, dass ich euch mal meine Socken des Sommers 2008 auf einem Bild zeige:

Summer of Socks 2008

Es war eine tolle Zeit, in der ich mehr geschafft habe, als ich dachte. Ich habe mich mal wieder an ein Paar Toe-Up-Socken versucht, dabei einen neuen Anschlag und eine neue Ferse gelernt. Ich habe vier Paar Muster-Socken gestrickt – alle bis auf die Waffel-Socken neue Muster, und außerdem zwei UFOs mit Mustern in FOs verwandelt. Auch eine verkürzte Ferse habe ich gestrickt.

Insgesamt 13 Paar Socken sind fertig geworden, und nebenbei noch eine Babydecke, die ich am gleichen Tag mit dem ersten Paar SOS-Socken angefangen habe.

Ich habe fast alle meine Ziele erreicht: Ich wollte pro Woche ein Paar neue Socken stricken. Das wären 10 Paare gewesen, und ich habe 11 geschafft. Dann wollte ich ein bisschen was neues ausprobieren und ausgetretene Pfade verlassen, siehe oben. Außerdem wollte ich UFOs fertig bekommen, da habe ich mich allerdings nicht auf eine Zahl festlegen wollen. Zwei sind geschafft, und keine neuen in der Zeit produziert.

Ich wollte aus jedem dieser Knäuel mindestens 1 Paar Socken stricken:

SOS-Stash 2008

Auf dem Bild fehlt ein Knäuel, das schon angestrickt war. Das Verstricken der Knäule ist nicht ganz gelungen, übrig geblieben ist das zweite Knäuel von rechts in der oberen Reihe, eine Opal Brazil. Schuld war dieser Strang, der während der Zeit zusammen mit noch zwei anderen ankam:

Milchshake im Strang

Der wollte unbedingt zu Spring Forward-Socken werden. Wer bin ich, dass ich ihm diesen Wunsch nicht erfüllen würde? Außerdem gab es zwei Reste, die un-pe-tinkt zu Restesocken verarbeitet werden wollten, und auch diesen Wunsch habe ich gern erfüllt. So sind also nur neun von zehn geplanten Sockenwollknäuel verwandelt worden, aber insgesamt 11 Paare entstanden.

Insgesamt bin ich mehr als zufrieden. Sonst passiert es mir oft, dass ich begeistert mit einem KAL anfange, aber mich schnell von anderen Projekten wieder ablenken lasse. Diesmal finde ich es fast schade, dass es schon wieder vorbei ist! Allen, die mitgemacht haben, meinen herzlichen Dank für viele Stunden Socken-gucken und für eine Ravelry-Queue, in der sich mittlerweile mehr als 90 Sockenmuster befinden. Und natürlich geht mein Dank an die Organisatoren, vorneweg an Zarzuela, die das Ganze geplant und organisiert hat, und die vielen, vielen Helfer im Hintergrund.

Der August

 Fertig, Socken, Stricken, Summer Of Socks 2008  Kommentare deaktiviert
Sep 032008
 

war strickmäßig ein guter Monat: Ich habe zwei UFOs fertig gestellt, und noch insgesamt 5 Paar neu angefangene Socken. Eins von den UFOs war mein ältestes Sockenpaar. Hier die Übersicht:

Fertig im August 2008

Der Monat stand ganz im Zeichen vom Summer of Socks, und den Ravelympics. Jetzt ist erstmal genug mit Sockenstricken, da gibt es jetzt nur noch Mitnahmeprojekte. Gestern habe ich mit einem Pulli für Töchterchen angefangen.

 

Jetzt ist er endgültig vorbei, der Summer of Socks. Und weil ich noch zwei fast fertige Paare hatte, habe ich mich am Wochenende und gestern auch noch mächtig ins Zeug gelegt, und brauchte noch nicht mal Nachtschicht einzulegen (letztes Paar war kurz nach 22 Uhr fertig).// Now Summer of Socks is over for good. Because I had two almost finished pairs on the needles I really put in some effort over the weekend, and didn’t even have to do night shift (last pair was finished shortly after 10 pm yesterday, and thanks to my living in Germany I had ample time to post them – finish was 4 am today my time, or something).

Hier sind sie also beide, als Entschädigung für das bildfreie Wochenende // so here they are, making up for the photoless weekend:

SOS pair 13

Das ist das gestern fertig gewordene Stino-Paar, für das mir nicht einmal ein Name eingefallen ist. Fällt euch dazu was ein, außer 22/08 (das sind sie nämlich, so langsam brauche ich mich nicht mehr zu schämen, wenn ich zähle) oder so? // This is the pair that made the finish line yesterday, but I didn’t even find a real name for it. Do you have an idea, except for perhaps 22/08 (which they are, I don’t have to be ashamed any more about my sock count this year) or so?

Und jetzt noch zwei Bilder von den Nixen-Socken // And two shots of the Nixen-Socks:

Nixen

Nixen-Socken

Zwei deshalb, weil man auf dem zweiten Foto besser sieht, dass ich die Schäfte gegengleich gestaltet habe. Da hat mein Perfektionismus zugeschlagen und meine Neugier, ob ich das so einfach schaffe, das umzudrehen – ist gar nicht kompliziert, klappte beim ersten Versuch. // Two photos, because on the second one you see that I made them mirror images of each other. That was my perfectionism, plus my curiosity whether I could do that – not really complicated, succeeded at first try.

Hier nun noch die technischen Daten für beide Paare // English technical stuff on Ravelry – here and here (Nixen):

  • SOS Paar 13 Gr. 38/39 für die Kiste
  • gestrickt aus 67 g Fortissima Colori 1000 Socka Color Fb. 8004
  • auf KP Harmony Rundnadel 2,25 mm, 80 cm lang
  • Stinos nach eigenem Rezept, 4/1-Rippen and Schaft und Oberfuß, Wunderschlinge
  • Angefangen 17.08.2008, fertig gestellt: 01.09.2008
  • Nixen-Socken (SOS Paar 12) Gr. 38/39 für die Kiste
  • gestrickt aus 59 g unbekannter vierfach-Sockenwolle, vermutlich übliche Zusammensetzung
  • auf KP Harmony Rundnadel 2,25 mm, 80 cm lang
  • Nixen-Muster, Fuß nach meinem normalen Sockenrezept mit 60 M.
  • Angefangen 16.08.2008, fertig gestellt 31.08.2008

Fundstück

 Frühchenaktion, Links, Stricken  Kommentare deaktiviert
Aug 292008
 

Anleitung für Babyschuhchen, auch für Frühchen geeignet.

 

For English version please scroll down

Schon seit ein paar Jahren trage ich Trachtiges, oder auch mal Landhaus. Hier in Bayern ist das noch stärker geworden, und der Wunsch nach ein paar Trachtenstrümpfen regte sich natürlich. Begonnen habe ich das Paar irgendwann 2006, also bevor ich wusste, dass es mich vom Westen in den Süden der Republik verschlagen würde. Die erste Version war nicht so, wie sie sein sollte, und wurde deshalb geribbelt.

Die jetzige Version wurde Anfang 2007 begonnen und schafft es also dieses Jahr aufs Oktoberfest (ja, wir gehen hin, aber in der Woche an einem Nachmittag, und werden wohl auch unsere Maß und unser Hendl nicht in einem Zelt, sondern draußen trinken und essen – ansonsten werden wir uns Trachten und die Fahrgeschäfte anschauen).

Hier sind sie also nun, die Trachtenstrümpfe Mandel (das Model ist meine Tochter):

Trachtenstrumpf Mandel

Einmal ohne und einmal mit Schuhen:

Trachtenstrumpf Mandel

Und hier nochmal der Keil etwas näher:

Trachtenstrumpf Mandel

Und auch noch ein Blick auf den Fuß:

Trachtenstrumpf Mandel

Wenn man bedenkt, dass diese Strümpfe meine ersten Kniestrümpfe sind, dann bin ich sehr stolz darauf. Hier noch die Fakten:

  • Trachtenstrümpfe Mandel für mich Gr. 39
  • gestrickt aus 118 g Prego Strumpfgarn (No-Name von Maxus) in der üblichen Stärke und Zusammensetzung, evtl. ein bisschen feiner als die Konkurrzenz
  • auf Nadelspiel 2,75 mm, 23 cm lang aus Galalith (zwei Nadeln sind über dem Stricken draufgegangen – in der Stärke ist Galalith für meinen Geschmack doch zu brüchig und zu biegsam) und Nadelspiel grau 2,5 mm, 20 cm lang (für die glatt rechten Teile) und Nadelspiel grau 2,0 mm, 15 cm lang beim Zusammenstricken des Mäusezähnchenrandes. Größtenteils waren die Maschen auf drei Nadeln verteilt, und zwar sowohl beim Schaft, bis der Keil zuende war, und dann wieder bei den Füßen, weil es einfacher ist, die musternden Ristmaschen auf einer Nadel zu haben.
  • Maschenprobe bei glatt re die üblichen 30 M auf 10 cm
  • Eigener Entwurf mit Kronenrand (ebenfalls eine Eigenkreation), Zöpfen, Zugmaschen und Mandelmuster. Das Mandelmuster ist abgewandelt aus einem Sabrina-Musterheft. Sinn war, den Strumpf so zu gestalten, dass er zu einer Tracht passt, gleichzeitig aber deutlich wird, dass es eher ein modernes als ein traditionelles Muster ist.
  • Anmerkung: Durch die Zöpfe und Rippenstruktur ist der Strumpf sehr anpassungsfähig, was man z. B. daran sieht, dass er sowohl mir als auch meiner Tochter passt. Sie hat zwar die gleiche Strumpfgröße, aber wesentlich schlankere Waden als ich. Ich werde eventuell noch ein Bild nachliefern, auf denen ich die Strümpfe tragen, aber das wird wahrscheinlich nichts vor dem Wochenende, wenn mein Star- und Hoffotograf aka bessere Hälfte wieder zu Zeiten zu Hause ist, wenn noch gutes Licht zum Fotografieren ist.
  • Angefangen 06.01.2007; fertig gestellt: 25.08.2008

Ja, kurz vor Schluss ist mir noch eine Nadel gebrochen, einfach so beim Stricken. Zum Glück war ich schon beim Fuß, so dass ich nur eine Galalith-Nadel für die Ristmaschen (plus eine zum Abstricken) und zwei graue Metallnadeln für die Sohle (ebenfalls plus eine zum Abstricken) in Gebrauch hatte. Also konnte ich den Musterteil des Fußes auf einer anderen Nadel fertig stellen. Jetzt werde ich das Nadelspiel aber wegwerfen, denn mit nur drei Nadeln strickt es sich nicht wirklich gut.

Zum Glück war es kein “geliebtes” Nadelspiel, sondern eher ein ungeliebtes, das nur durch seine außergewöhnliche Stärke (2,75) für mich interessant war. Es war für meinen Geschmack ein bisschen zu biegsam. Heute bekommt man ja in D zum Glück auch ohne Verrenkungen die Zwischengrößen.


I like to wear German folk costumish garb, and so I wanted to make Trachtenstrümpfe to match. I started doing so before moving to south Germany, where Tracht is even more popular than in Cologne where I lived before. The socks were started sometime in 2006, but the first version was ribbed. This version was started Jan 2007, and is now finished right in time before the Oktoberfest. My daugther is modelling the knee socks for me.

First photo without, next with shoes, then I show the calf decrease section, and the foot.

These were my first knee socks, and I’m very happy how they turned out. They are my own pattern, with an Mandel (German for almond) element taken from a magazine just made up from stitch patterns. But even this element was changed so it fit the socks.

The idea was to use a pattern that would fit in with German folk costume, but at the same time had modern enough elements that could be identified by later generations as 21st century. So there is no strict symmetry in the pattern, plus the pattern makes the twist stitch parts wavy. The cable and rib structure makes the sock very adaptable to a wide range of calf sizes – they fit my daughter whose calves are much slimmer than mine.

The more technical info is on Ravelry.

 

For English version please scroll down

Schon seit ein paar Jahren trage ich Trachtiges, oder auch mal Landhaus. Hier in Bayern ist das noch stärker geworden, und der Wunsch nach ein paar Trachtenstrümpfen regte sich natürlich. Begonnen habe ich das Paar irgendwann 2006, also bevor ich wusste, dass es mich vom Westen in den Süden der Republik verschlagen würde. Die erste Version war nicht so, wie sie sein sollte, und wurde deshalb geribbelt.

Die jetzige Version wurde Anfang 2007 begonnen und schafft es also dieses Jahr aufs Oktoberfest (ja, wir gehen hin, aber in der Woche an einem Nachmittag, und werden wohl auch unsere Maß und unser Hendl nicht in einem Zelt, sondern draußen trinken und essen – ansonsten werden wir uns Trachten und die Fahrgeschäfte anschauen).

Hier sind sie also nun, die Trachtenstrümpfe Mandel (das Model ist meine Tochter):

Trachtenstrumpf Mandel

Einmal ohne und einmal mit Schuhen:

Trachtenstrumpf Mandel

Und hier nochmal der Keil etwas näher:

Trachtenstrumpf Mandel

Und auch noch ein Blick auf den Fuß:

Trachtenstrumpf Mandel

Wenn man bedenkt, dass diese Strümpfe meine ersten Kniestrümpfe sind, dann bin ich sehr stolz darauf. Hier noch die Fakten:

  • Trachtenstrümpfe Mandel für mich Gr. 39
  • gestrickt aus 118 g Prego Strumpfgarn (No-Name von Maxus) in der üblichen Stärke und Zusammensetzung, evtl. ein bisschen feiner als die Konkurrzenz
  • auf Nadelspiel 2,75 mm, 23 cm lang aus Galalith (zwei Nadeln sind über dem Stricken draufgegangen – in der Stärke ist Galalith für meinen Geschmack doch zu brüchig und zu biegsam) und Nadelspiel grau 2,5 mm, 20 cm lang (für die glatt rechten Teile) und Nadelspiel grau 2,0 mm, 15 cm lang beim Zusammenstricken des Mäusezähnchenrandes. Größtenteils waren die Maschen auf drei Nadeln verteilt, und zwar sowohl beim Schaft, bis der Keil zuende war, und dann wieder bei den Füßen, weil es einfacher ist, die musternden Ristmaschen auf einer Nadel zu haben.
  • Maschenprobe bei glatt re die üblichen 30 M auf 10 cm
  • Eigener Entwurf mit Kronenrand (ebenfalls eine Eigenkreation), Zöpfen, Zugmaschen und Mandelmuster. Das Mandelmuster ist abgewandelt aus einem Sabrina-Musterheft. Sinn war, den Strumpf so zu gestalten, dass er zu einer Tracht passt, gleichzeitig aber deutlich wird, dass es eher ein modernes als ein traditionelles Muster ist.
  • Anmerkung: Durch die Zöpfe und Rippenstruktur ist der Strumpf sehr anpassungsfähig, was man z. B. daran sieht, dass er sowohl mir als auch meiner Tochter passt. Sie hat zwar die gleiche Strumpfgröße, aber wesentlich schlankere Waden als ich. Ich werde eventuell noch ein Bild nachliefern, auf denen ich die Strümpfe tragen, aber das wird wahrscheinlich nichts vor dem Wochenende, wenn mein Star- und Hoffotograf aka bessere Hälfte wieder zu Zeiten zu Hause ist, wenn noch gutes Licht zum Fotografieren ist.
  • Angefangen 06.01.2007; fertig gestellt: 25.08.2008

Ja, kurz vor Schluss ist mir noch eine Nadel gebrochen, einfach so beim Stricken. Zum Glück war ich schon beim Fuß, so dass ich nur eine Galalith-Nadel für die Ristmaschen (plus eine zum Abstricken) und zwei graue Metallnadeln für die Sohle (ebenfalls plus eine zum Abstricken) in Gebrauch hatte. Also konnte ich den Musterteil des Fußes auf einer anderen Nadel fertig stellen. Jetzt werde ich das Nadelspiel aber wegwerfen, denn mit nur drei Nadeln strickt es sich nicht wirklich gut.

Zum Glück war es kein “geliebtes” Nadelspiel, sondern eher ein ungeliebtes, das nur durch seine außergewöhnliche Stärke (2,75) für mich interessant war. Es war für meinen Geschmack ein bisschen zu biegsam. Heute bekommt man ja in D zum Glück auch ohne Verrenkungen die Zwischengrößen.


I like to wear German folk costumish garb, and so I wanted to make Trachtenstrümpfe to match. I started doing so before moving to south Germany, where Tracht is even more popular than in Cologne where I lived before. The socks were started sometime in 2006, but the first version was ribbed. This version was started Jan 2007, and is now finished right in time before the Oktoberfest. My daugther is modelling the knee socks for me.

First photo without, next with shoes, then I show the calf decrease section, and the foot.

These were my first knee socks, and I’m very happy how they turned out. They are my own pattern, with an Mandel (German for almond) element taken from a magazine just made up from stitch patterns. But even this element was changed so it fit the socks.

The idea was to use a pattern that would fit in with German folk costume, but at the same time had modern enough elements that could be identified by later generations as 21st century. So there is no strict symmetry in the pattern, plus the pattern makes the twist stitch parts wavy. The cable and rib structure makes the sock very adaptable to a wide range of calf sizes – they fit my daughter whose calves are much slimmer than mine.

The more technical info is on Ravelry.

 

For English version please scroll down

Schon seit ein paar Jahren trage ich Trachtiges, oder auch mal Landhaus. Hier in Bayern ist das noch stärker geworden, und der Wunsch nach ein paar Trachtenstrümpfen regte sich natürlich. Begonnen habe ich das Paar irgendwann 2006, also bevor ich wusste, dass es mich vom Westen in den Süden der Republik verschlagen würde. Die erste Version war nicht so, wie sie sein sollte, und wurde deshalb geribbelt.

Die jetzige Version wurde Anfang 2007 begonnen und schafft es also dieses Jahr aufs Oktoberfest (ja, wir gehen hin, aber in der Woche an einem Nachmittag, und werden wohl auch unsere Maß und unser Hendl nicht in einem Zelt, sondern draußen trinken und essen – ansonsten werden wir uns Trachten und die Fahrgeschäfte anschauen).

Hier sind sie also nun, die Trachtenstrümpfe Mandel (das Model ist meine Tochter):

Trachtenstrumpf Mandel

Einmal ohne und einmal mit Schuhen:

Trachtenstrumpf Mandel

Und hier nochmal der Keil etwas näher:

Trachtenstrumpf Mandel

Und auch noch ein Blick auf den Fuß:

Trachtenstrumpf Mandel

Wenn man bedenkt, dass diese Strümpfe meine ersten Kniestrümpfe sind, dann bin ich sehr stolz darauf. Hier noch die Fakten:

  • Trachtenstrümpfe Mandel für mich Gr. 39
  • gestrickt aus 118 g Prego Strumpfgarn (No-Name von Maxus) in der üblichen Stärke und Zusammensetzung, evtl. ein bisschen feiner als die Konkurrzenz
  • auf Nadelspiel 2,75 mm, 23 cm lang aus Galalith (zwei Nadeln sind über dem Stricken draufgegangen – in der Stärke ist Galalith für meinen Geschmack doch zu brüchig und zu biegsam) und Nadelspiel grau 2,5 mm, 20 cm lang (für die glatt rechten Teile) und Nadelspiel grau 2,0 mm, 15 cm lang beim Zusammenstricken des Mäusezähnchenrandes. Größtenteils waren die Maschen auf drei Nadeln verteilt, und zwar sowohl beim Schaft, bis der Keil zuende war, und dann wieder bei den Füßen, weil es einfacher ist, die musternden Ristmaschen auf einer Nadel zu haben.
  • Maschenprobe bei glatt re die üblichen 30 M auf 10 cm
  • Eigener Entwurf mit Kronenrand (ebenfalls eine Eigenkreation), Zöpfen, Zugmaschen und Mandelmuster. Das Mandelmuster ist abgewandelt aus einem Sabrina-Musterheft. Sinn war, den Strumpf so zu gestalten, dass er zu einer Tracht passt, gleichzeitig aber deutlich wird, dass es eher ein modernes als ein traditionelles Muster ist.
  • Anmerkung: Durch die Zöpfe und Rippenstruktur ist der Strumpf sehr anpassungsfähig, was man z. B. daran sieht, dass er sowohl mir als auch meiner Tochter passt. Sie hat zwar die gleiche Strumpfgröße, aber wesentlich schlankere Waden als ich. Ich werde eventuell noch ein Bild nachliefern, auf denen ich die Strümpfe tragen, aber das wird wahrscheinlich nichts vor dem Wochenende, wenn mein Star- und Hoffotograf aka bessere Hälfte wieder zu Zeiten zu Hause ist, wenn noch gutes Licht zum Fotografieren ist.
  • Angefangen 06.01.2007; fertig gestellt: 25.08.2008

Ja, kurz vor Schluss ist mir noch eine Nadel gebrochen, einfach so beim Stricken. Zum Glück war ich schon beim Fuß, so dass ich nur eine Galalith-Nadel für die Ristmaschen (plus eine zum Abstricken) und zwei graue Metallnadeln für die Sohle (ebenfalls plus eine zum Abstricken) in Gebrauch hatte. Also konnte ich den Musterteil des Fußes auf einer anderen Nadel fertig stellen. Jetzt werde ich das Nadelspiel aber wegwerfen, denn mit nur drei Nadeln strickt es sich nicht wirklich gut.

Zum Glück war es kein “geliebtes” Nadelspiel, sondern eher ein ungeliebtes, das nur durch seine außergewöhnliche Stärke (2,75) für mich interessant war. Es war für meinen Geschmack ein bisschen zu biegsam. Heute bekommt man ja in D zum Glück auch ohne Verrenkungen die Zwischengrößen.


I like to wear German folk costumish garb, and so I wanted to make Trachtenstrümpfe to match. I started doing so before moving to south Germany, where Tracht is even more popular than in Cologne where I lived before. The socks were started sometime in 2006, but the first version was ribbed. This version was started Jan 2007, and is now finished right in time before the Oktoberfest. My daugther is modelling the knee socks for me.

First photo without, next with shoes, then I show the calf decrease section, and the foot.

These were my first knee socks, and I’m very happy how they turned out. They are my own pattern, with an Mandel (German for almond) element taken from a magazine just made up from stitch patterns. But even this element was changed so it fit the socks.

The idea was to use a pattern that would fit in with German folk costume, but at the same time had modern enough elements that could be identified by later generations as 21st century. So there is no strict symmetry in the pattern, plus the pattern makes the twist stitch parts wavy. The cable and rib structure makes the sock very adaptable to a wide range of calf sizes – they fit my daughter whose calves are much slimmer than mine.

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