Ein Paar Müffchen // A pair of mitts

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Feb 172009
 

Entschuldigt, dass es hier derzeit ein bisschen wenig neues gibt, obwohl es eigentlich ganz viel Neues gibt. Ich habe mal wieder Startitis, und nebenbei wird das eine oder andere auch fertig. Der Grund für die relative Stille ist, dass ich (und der Zahnarzt) seit einer Woche mit einem Zahn und einer danach folgenden Zahnfleischentzündung kämpfe. Kein Vergnügen, und so langsam habe ich genug. Ich erspare euch aber weitere Details. // Sorry that I don’t show you much, even if there is lots of news. Bad case of startits, and a few finished things as well. The reason for the quietness: I’m fighting with toothache, and gingivitis. No fun, and I’m quite fed up already. I’m sparing you the ghastly details.

Jetzt aber erst mal zu den erfreulichen Sachen, die jetzt schon länger benutzt werden, und die ich euch hier noch nicht gezeigt habe. Als erstes wären da die Müffchen, die ich mir aus dem Rest von Ralfs 6-fach-Socken gestrickt habe: // Now to the more enjoyable things. Some of them are in use, even if I haven’t shown them to you. First thing were the mitts I made from a leftover of Ralfs sport weight socks:

Mueffchen

So sehen sie an der Hand aus, und ein bisschen seltsam ohne Hände drin: // That’s what they look like being worn, but without a hand in them they look a bit weird:

Mueffchen

Das ging ganz schnell, und das Muster ist herrlich einfach. Man kann sicherlich auch jedes andere Müsterchen einstricken. Durch die Rippen liegen sie schön an. // They were a fast project, and the pattern is really easy. You can use any stitch pattern. The ribbing makes them hug the hand.

Hier noch die technischen Daten: // Technical data as always on Ravelry

  • Müffchen für mich, Gr. 7
  • gestrickt aus 42 g Trekking 6-fach, experimentelle Farbe (weiß nicht, ob die je im Handel war)
  • KP Rundnadel 2,75 mm, 80 cm lang
  • Muster: Basic Fingerless Mitts (Ravelry) von Sue Brady. Einige Änderungen: Am Fingerteil nach dem Daumenkeil 20 Reihen gestrickt, also etwas länger. Daumen wurde ebenfalls verlängert und mit 4 R. kraus rechts abgeschlossen.
  • angefangen: 26.01.2009, fertig gestellt: 28.01.2009.

Das Wollschaf

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Feb 172009
 

will diese Woche wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage 8/2009

Liebes Wollschaf,
gibt es eigentlich schon Garne aus China in Europa zu kaufen? Ich kam auf diese Frage, weil wir doch überall mit Billigprodukten aus China zugeballert werden. Nur Wolle habe ich – dem Himmel sei dank – noch nicht gesehen. Frage an die Handarbeitsluder: würde ihr Chinagarne verarbeiten, wenn sie günstiger wären als heimische oder sonstige Qualitätsgarne?

Herzlichen Dank an Sockentrolli für die heutige Frage!

Da ich Garne aus der Türkei und Japan verstricken kann, sehe ich grundsätzlich erstmal kein Problem darin, Garn aus China zu verstricken. (Übrigens bei Seide tun wir das wahrscheinlich eh jetzt schon – China kann nicht nur billig). Es käme allerdings wie immer auf die Qualität an. Leider sind chinesische Produkte oft zwar billig, aber entsprechen keinesfalls meinen Qualitätsansprüchen. Andere wiederum sind qualitativ hochwertig und können durchaus mit heimischer Produktion konkurrieren. Deshalb würde es sicherlich auf einen Versuch ankommen.

Und ansonsten: Ich kaufe, was mir gefällt. Ich kaufe teures Garn und ich bin froh, wenn ich Schönes auch mal günstig bekommen kann. Jedoch schaue ich nicht ausschließlich auf den Preis. China subventioniert seine Industrie sehr intensiv, was eine enorme Wettbewerbsverzerrung darstellt. Außerdem sind die Arbeitsbedingungen dort häufig schlecht, insbesondere was die Gesundheit der Mitarbeiter und die Umwelt angeht. So könnte es doch sein, dass ich davon erstmal die Finger lasse, wenn es ausreichende Alternativen gibt.

Sollte allerdings ein chinesisches Produkt Wünsche erfüllen, die die heimischen Hersteller unbeachtet lassen, dann könnte es schon sein, dass ich zugreife. Ein Beispiel sind die Hiya-Hiya-Nadeln, die ich schon in einem Link erwähnte, und die es in äußerst ungewöhnlichen Längen und Stärken gibt, und die laut Ravelry auch ein sehr gut biegsames Seil besitzen sollen, soweit es um Rundnadeln geht. Um die schleiche ich schon einige Zeit rum, und wenn ich in nächster Zeit etwas Geld übrig haben sollte, werde ich sie wohl mal (mit Umweg über USA) zum Testen bestellen.

Kaufrausch

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Feb 142009
 

World of Wool (UK) hat alles, was das Spinnerinnenherz begehrt.

The Knittingzone (US) hat die berühmten Hiya-Hiya-Nadeln. Diese gibt es auch in ungewöhnlichen Stärken (z. B. bis 0.7 mm) sowohl als Rundnadeln als auch als Nadelspiele. Nadelspiele gibt es dort auch in der 5″-Länge (12,5 cm), also etwas kürzer als die üblichen Sockennadeln (6″ = 15 cm), aber länger als die Fingerhandschuhnadeln (4″ = 10 cm).

Ich muss zu diesen beiden Links sagen, dass ich dort noch nicht gekauft habe, also keinerlei Erfahrung mit ihnen habe. Ich nehme die Links als Erinnerungshilfe für mich selbst auf, nicht als Empfehlung. Jedoch sind sie mir von anderen Internetstrickerinnen empfohlen worden.

Feb 122009
 

könnte es hier bald werden. Denn ich stricke an einem Sockblank. Nur so. Und hier noch ein paar Anregungen, was man noch so färben könnte.

Emo-Farben gibt es bei Zauberglöckchen zu kaufen, sie hat auch Zitron Färbewolle.

Und bei Melli gibt es eine Anleitung, wie man ganze Knäule färbt.

Edited, um den Link zu korrigieren.

Das Wollschaf

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Feb 102009
 

will diese Woche wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage 07/2009

Welche Muster kommen nach deinem Geschmack für Herrensocken in Frage? Darf es da auch mal ein Lochmuster sein?

Keine Lochmuster. Einfache Rechtslinksmuster, ein paar Zöpfe, aber nie zu verspielt.

Feb 092009
 

war dieses Paar Socken: // This pair of socks was really fast knitting:

Gaestesocken 3

Das sind Gästesocken aus doppelt verstrickten Sockenwollresten, gestrickt auf 4 mm Nadeln. Das war das erste mal, dass ich zwei Socken auf einer Nadel mit 120 cm Länge gleichzeitig gestrickt habe. Ich hatte kein Seil, um eine 100-cm-Nadel zu bekommen, und hatte zuerst 80 cm Länge probiert. Da wird es mit zwei Socken aber ein bisschen eng. Bei 120 cm Nadellänge ist das ganze ein bisschen groß, aber es geht. Deshalb habe ich mir am Wochenende Seile bestellt, damit ich auch die 100 cm Länge haben kann. // These guest socks were knit using fingering sockyarn held double. I used 4 mm needles. For the first time I knit two socks at a time on a 47″ needle. I didn’t have a cable to make a 40″, and I first tried 32″, but two socks are a bit crowded on that length. The 47″ however was a bit longish for my taste, but it works better than 32″. So I ordered cables to make 40″ needles this weekend.

So sah der Anfang aus: // That’s what the start looked like:

Gaestesocken

Nun noch die technischen Daten: // Technical Data as always on Ravelry

  • Gästesocken 3 ca. Gr. 39
  • gestrickt aus 91 g Sockenwollresten 4fach, doppelt genommen, Mapro 22 M/10 cm
  • beide Socken gleichzeitig gestrickt auf einer KP Harmony Nadel 4 mm, 120 cm lang mit Wunderschlingentechnik
  • Sockenumfang 44 M (ein bisschen weit für Gr. 39), von der Spitze aus gestrickt, Ferse ist die Toe-up-Herzchenferse aus dem genialen Sockenworkshop. Da musste ich improvisieren, weil die Tabellen dort 8-fädiges Garn nicht berücksichtigen. Ich habe die Ferse über 20 M gestrickt, die Fußlänge vor den Zwickelzunahmen aber nach den Angaben für 6-faches Garn gemacht.
  • angefangen: 04.02.2009; fertig gestellt: 06.02.2009

Und weil sie mir so gut gefallen, gibt es auch noch ein Bild aus der Nähe: // And because I love them so much here’s a closeup:

Gaestesocken 3

%blabla %blabla %blabla Und nun meine Gedanken zum gleichzeitigen Stricken von zwei Socken auf einer Rundnadel. Ich habe 2004 schon einmal versucht, zwei Socken auf einer Rundnadel zu stricken. Damals war ich sehr enttäuscht. Ich fand es so umständlich, dass ich es gleich wieder drangegeben habe. Ich wollte vielleicht auch zu viel auf einmal, denn ich strickte nicht nur die zwei Socken gleichzeitig zum ersten Mal, sondern toe-up und Wunderschlinge waren für mich ebenfalls brandneu. // These are my thoughts concerning two at a time (TAAT) sock knitting. In 2004 I tried TAAT on magic loop. At that time I was very disappointed. I found it more than fiddly, so I ribbed the start and knit normally. Perhaps I wanted to accomplish too much at the same time. I didn’t only do TAAT for the first time, but toe up and magic loop were also brand new to me.

Diesmal habe ich es wirklich genossen. Ich habe anders als beim letzten Versuch nur ganz selten mal vergessen, das Garn zu wechseln. Aber in der Zwischenzeit ist mein ganzes Strickverhalten anders geworden. Die Wunderschlinge ist mittlerweile meine Lieblingsstrickweise für Socken geworden. Das liegt z. T. auch daran, dass ich nicht mehr so fest stricke. Außerdem habe ich ab und zu mal toe-up gestrickt, wenn auch nicht wirklich oft. So war das alles vertraut, und nur das Stricken von zwei Socken gleichzeitig musste neu erlernt werden. // This time I really enjoyed knitting TAAT. Very rarely I forgot to change the yarn – on my first try I constantly forgot to. But since then all my knitting technique has evolved. Magic loop is my standard method of sock knitting. What also helps is that I’m not a death-grip-tight knitter any more. In addition to that I have done several pairs of toe-up socks, even if these were in the minority. So all these techniques were well known, and I only had to learn TAAT.

Aber schneller ist man mit dieser Methode nicht wirklich. Denn pro Doppelsockenrunde muss zweimal das Garn gewechselt werden. Wenn ich einen einzelnen Socken stricke, kann ich beim Wenden das Garn auf der Hand lassen. Ansonsten ist es allerdings auch nicht umständlicher. Man muss sich daran gewöhnen, dass man jede Zunahme statt zweimal nun viermal machen muss. // But I guess you aren’t really faster using this method. You have to change your yarn twice per two socks round. When I knit a single sock, I leave the yarn on my hand. But other than that TAAT is not more fussy then OAAT. You have to get used to knitting every increase four times instead of 2 times.

Ich bin froh, dass ich das jetzt beherrsche. Ich werde sicherlich nicht immer so stricken, denn ein wichtiger Grund für das gleichzeitige Stricken von zwei Socken gleichzeitig fällt für mich weg: Ich leide überhaupt nicht am Second-Sock-Syndrom. Seit ich die zweite Socke immer sofort anschlage, wenn die erste fertig ist, habe ich damit keine Probleme mehr. // I’m happy that I now have this TAAT thing down. I’m sure I won’t always knit that way, because the main reason for TAAT is non-existent for me: I don’t have SSS. Since I always start the second sock as soon as the first one is finished, I haven’t had any problem in this direction.

Ich habe auch keine Probleme damit, dass ich bei der zweiten Socke nicht mehr weiß, was ich bei der ersten gemacht habe. Ich kann mein Gestrick ziemlich gut „lesen“, und so gucke ich einfach bei der ersten Socke, was ich gemacht habe. // I also don’t have the problem of not knowing what I did when I knit the first sock. I can „read“ my knitting quite well, and so I just look at the first sock to know what to do with the second.

Super geeignet ist diese Strickmethode jedoch dann, wenn man Reste verstricken will. Ich mag es gerne, wenn beide Socken ziemlich gleich aussehen – auch wenn ich schon ganz verschiedene „Paare“ gestrickt habe (z. B. hier und hier). Und das ist viel einfacher zu erreichen, wenn man beide Socken gleichzeitig strickt. Man teilt die Reste mit der Waage in zwei gleiche Teile. Dabei kommt es natürlich zu Ungenauigkeiten, und ein Rest ist schneller aufgebraucht als der zweite. Wenn der erste dann zuende geht, kann man gleichzeitig auf der anderen Seite den Faden wechseln und erhält so gleiche oder doch wenigstens ähnliche Socken. // TAAT is very suitable however for knitting up leftovers. I prefer my socks to look the same or at least have some semblance – even if I knit less than fraternal pairs (look here and here). And identical pairs are so much easier to accomplish when knitting both socks at the same time. You part the leftovers in two using scales. The parting will rarely be exactly 50 % each, and one of the balls is used up faster than the other. When the first is used up you can at the same time change the other one. that way the socks are identical or at least fraternal. %blabla %blabla %blabla

Der Januar

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Feb 062009
 

war ein äußerst ergiebiger Monat, was das Stricken angeht:

Finished Januar 2009

Insgesamt 10 Projekte sind fertig geworden, und ich habe dafür 783 g oder 2,6 km Garn verbraucht. Da ich im gleichen Zeitraum keine neue Wolle gekauft habe (und ich habe nun seit reichlich vier Monaten keine Wolle mehr gekauft), ist meine Statistik äußerst positiv. Ich hoffe, dass sie das auch bleibt.

Feb 052009
 

ist ja ein schöner Satz. Man kann ihn für fast alles brauchen. Und doch ist es so: Ich lese und schreibe dort im Moment sehr viel, und alles andere im Netz gerät in Vergessenheit. Stricken tu ich schon noch, einiges ist wieder fertig geworden, wie vor allem die gesehen haben, die die Rubrik „auf den Nadeln“ in der rechten Seitenleiste verfolgt haben. Oder die in Ravelry geguckt haben.

Seit dem letzten FO, das ich hier gemeldet habe, sind fertig geworden: Die Garter-Rib-Socken, die Müffchen (aus dem Rest der Garter-Rib-Socken), die Thuja-Socken und der Pfau (Schal). Also eine ganze Menge.

Im Moment scheine ich einen Drang zu haben, meine Reste wegzustricken. Die Müffchen und die Thuja-Socken waren aus Resten. Der Pfau, ein Schal im Pfauenmuster und ziemlich bunt, hat immerhin 219 g davon verschlungen. Neu angeschlagen habe ich zwei Paar Socken aus Resten, einmal Dickerchen, die als Gästesocken dienen werden, und ein Unterwegs-Paar mit dem Muster „International Sock of Doom“. Leider gibt es dieses Muster nicht mehr online, ich hatte mir eine Kurzversion der Anleitung mal notiert. Dieses Paar Socken wird aus den Resten von Claudius gestrickt. Ich habe zwar reichlich, aber es ist trotzdem Resteverwertung, weil die Reste von verschiedenen Strängen stammen, die bei Trekking Handart nicht gleich aussehen.

Und Startitis habe ich noch dazu: Im Moment bin ich bei 6 WIPS in meiner Liste, und ich wollte mich doch mit 3 – 4 beschränken. Aber manchmal ist es einfach so, dass man so viele Anregungen bekommt, dass es die eine oder andere dann doch bis auf die Nadeln schafft. Hauptsache, es macht Spaß.

So, und damit das hier nicht ein weiterer bilderloser Eintrag wird, gleich mal das erste der fertigen Projekte:

Garter Rib Socks

Hier die technischen Daten:

  • Garter Rib Socken für den besten Ehemann von allen in Gr. 43
  • gestrickt aus 98 g Trekking 6-fach, experimentelle Färbung (weiß nicht, ob die je in den Handel gekommen ist)
  • mit KP Harmony Rundstricknadel 2,75 mm, 80 cm lang
  • Muster: Charlene Schurch, Sensational Knitted Socks, Garter Rib Socks
  • angefangen: 14.01.2009; fertig gestellt: 24.01.09

Und noch ein Bild von nahem, weil ich die Farben so schön finde:

Garter Rib Socks

Das Wollschaf fragt heute:

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Feb 032009
 

Die verstrickte Dienstagsfrage 6/2009:

Stellt Euch vor, ein Strickstück spielt in einem Horrorstreifen – die Hauptrolle natürlich. Welche Titel fallen euch spontan ein? Ich persönlich würde mir gern „Der Schal des Grauens“, „Der untote Pullover“ oder „Die Mütze, die die Ohren fraß“ anschauen…

Herzlichen Dank an Christa für die heutige Frage!

„Angorapulli und die Ribbelmonster“ „Das Grauen der Pullis“ (= Mottenbefall) „Das Antigarn“ (= Wolle, die kein Strickstück werden will). Ich möchte nur dazu anmerken, dass ich mir Horrorfilme grundsätzlich nicht angucke, aber es gibt da schon einige Szenarien, die auch Wirklichkeit werden könnten.

Das Wollschaf

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Jan 292009
 

fragte schon am Dienstag (hust):

Die verstrickte Dienstagsfrage 5/2009

Was steht für Euch bei Eurem Hobby „Stricken“ (Häkeln, Färben, Filzen…) im Vordergrund:Einfach der Spaß an der Freud‘, also frei nach dem Motto „erlaubt ist was gefällt und Spaß macht?“ Oder absoluter Perfektionismus bei der gesamten Herstellung der Handarbeit und der Anspruch auf ein optimales und perfektes fertiges Produkt? Oder
von beidem etwas – inwieweit? Sollte alles vollkommen harmonisch aussehen oder darf es auch total verrückt und individuell sein?

Wenn mir Stricken keinen Spaß mehr macht, dann höre ich auf. Versprochen. Stricken ist sinnlos, wenn es mir keine Spaß macht. Trotzdem sollte etwas dabei herauskommen, was gut aussieht und tragbar ist. Manchmal klappt es nicht mit dem tragbar (z. B. wenn die Größe nicht stimmt), dann kann ich es immer noch ribbeln oder verschenken. Es gibt fast immer jemanden, dem etwas gefällt und passt! Selbst, wenn ich mal an meinem eigenen Geschmack vorbeigestrickt haben sollte.

Ansonsten mache ich es so gut wie ich kann. Es sollten keine sichtbaren Fehler drin sein, sonst ribbele ich gnadenlos. Ganz gleich, ob das Teil für mich ist, oder für jemanden anderen. Dass mal hier oder da eine Masche nicht stimmt, ist für mich tolerabel, solange es nicht sichtbar ist.

Zur Harmonie – Verrücktes kann dennoch harmonisch sein. Bei der Harmonie bin ich allerdings fast süchtig – ich versuche, z. B. Zopfmuster immer gegengleich zu arbeiten etc. Für mich selbst bin ich mit Verrücktem eher zurückhaltend. Aber einem schönen Farbklecks bin ich selten abgeneigt. Und individuell soll es sein, deshalb gibt es bei mir ganz wenig Wiederholungen. Und wenn Wiederholung, dann wenigstens eine andere Farbe/Farbkombi. Wenn ich Sachen von der Stange haben wollte, dann würde ich sie mir kaufen.

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