Mrz 142010
 

ist auch wieder einiges.

Da wäre z. B. ein Uralt-UFO, das ich schon längst vergessen hatte, und das deshalb auch nie vorher in Ravelry erfasst wurde. Ich habe es am Grunde eines Nähkorbs wiedergefunden, nur noch die Enden waren zu vernähen. Angefangen habe ich es ca. 1991. Mein Sohn, damals ganze 1 1/2 Jahre, versuchte, die Nadeln rauszuziehen. Da habe ich beschlossen, dass ich was handarbeiten muss, das zerrenden Kinderhänden gewachsen ist – Occhi, das nur aus Knoten besteht, habe ich mir bald darauf selbst beigebracht.

Hier ist das Teil nun, Fäden vernäht, gebleicht (weil es ganz gelb war vom liegen) und aufgespannt:

Strickdeckchen

Feb 052010
 

hatte ich noch im Stash, ich habe sie mal geschenkt bekommen:

Subita 3 Farben

Sie muss uralt sein. Keine Lauflänge, keine Maschenprobe. Vierstellige Postleitzahl der Firma. Vor einiger Zeit hatte ich die Idee, irgendwas in Norweger-Strick draus zu machen, doch die Farben haben einfach zu ähnliche Grauwerte. Man hätte das schöne Muster gar nicht gesehen. Und gestern hatte ich dann die Idee: Warum nicht ein Tuch stricken?

Erst überlegte ich, ob ich ein Zackenmuster mit Hebemaschen stricken könnte, doch braucht diese Wolle breitere Streifen. Also habe ich mich an „Missoni“-Zacken erinnert. Viele schöne Decken sind in diesem Muster schon gestrickt worden. Die Breite der Streifen ist schön variabel, genauso wie die Tiefe der einzelnen Zacken.

Ich habe erstmal ein Knäuel zum Strang gewickelt, damit ich weiß, wieviel Lauflänge ich habe. Es sind über 1500 Meter, also schon eine ganze Menge.

Dann habe ich einiges Nadeln rausgegraben und rumprobiert, habe versucht, das Rad neu zu erfinden. Bis ich dann in den Harmony-Guides fündig geworden bin. Es dauerte auch eine Weile, bis die Nadelstärke stimmte, und die Anschlagzahl und der untere Rand und, und, und. Es lebe die MaPro.

Dann die Mapro wieder geribbelt und angeschlagen:

Zackenbarsch

Mein neues Tuch, der Zackenbarsch.

Und zwei andere neue Projekte gibt es auch noch, zweimal Socken:

BlauStinos1002 Lieblings S1002

Links ein Paar Stinos aus Opal (ich brauche Unterwegs-Strickzeug) und rechts mein Beitrag zum Thema „underappreciated patterns“ bei SKA (Lena Fuchs, Lieblingssocken für die ganze Familie).

Damit habe ich dann 6 WIPs, seufz.

Januar im Überblick

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Feb 022010
 

4 Projekte fertig bekommen: // January = 4 FOs:

Graue Maus

Stripes N dots

Rosaceae

Fischgrat Mitts

4/52

Da freut sich

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Jan 252010
 

die Strickerin, und auch die Garnstatistik: Die Graue Maus ist fertig, ein Tuch, das ich im Prayer Shawl-Muster gestrickt habe. Endlich ist das Alpaka des Grauens verarbeitet. 481 g Alpaca mit Nadel 2,75 mm gestrickt. 727 Reihen zu 153 Maschen, macht 111.231 Maschen. Wie gut, dass ich mir so was nicht vorher ausrechne. Photos gibt es, sobald hier mal wieder genug Licht ist, um das Tuch zu fotografieren.

Letzte Woche habe ich noch zwei meiner UFOs geribbelt. Ralfs Socken will ich noch mal mit anderen Nadeln neu anfangen, und das andere war ein Paar Socken, das ich 2006 angefangen habe. Es war wirklich Zeit, es aufzuribbeln.

Es war im Flechtmuster gestrickt, und das sieht zwar schön aus, ist aber langweilig zu stricken, insbesondere, wenn die Felder recht klein sind. Jede Reihe ein anderer Wollrest. Also hatte ich jede Menge kleiner Reste. Aus denen habe ich dann Zauberknäuel gemacht, die ich durch noch mehr Stücke ergänzt habe. Das wird dann ein Paar Monstersocken. Demnächst in diesem Theater.

Jan 232010
 

Sie sind fertig:

Stripes N dots

Diese Woche brauchte ich ein Erfolgserlebnis, und das war eins. Bei den Schäften habe ich ein bisschen mit Strukturmustern experimentiert. Beim oberen Rest habe ich die blauen Teile in den Norwegerbereichen mit linken M, die weißen mit rechten Maschen abgestrickt. Das ist ziemlich anstrengend und gleichzeitig ziemlich langweilig gewesen. Deshalb habe ich beim zweiten Rest die Strategie etwas geändert, und gleichmäßige Muster genommen: Perlmuster und Perlmuster mit Zwischenreihen. Und dann auch einfarbige Bereiche strukturiert. Das hat beim Stricken mehr Spaß gemacht, aber ich finde die andere Variante interessanter zum anschauen. Am Fuß habe ich keine Muster mehr gestrickt.

Man merkt, wenn man die Norweger-Bereiche mit verschiedenen Maschen strickt, erstmal, wieviel eine Masche so hin- und hergezogen wird. Was auf der linken Nadel noch blau aussieht, kann nach dem Abstricken schon wieder weiß sein und umgekehrt.

Insgesamt haben mir die Socken viel Spaß gemacht. Ich hatte ursprünglich noch einen weiteren Rest eingeplant, aber dann reichte der eine für den ganzen Fuß. Ich habe zwei Socken gleichzeitig gestrickt, und dabei von den Resten jeweils von beiden Enden vom Knäuel abgestrickt. Damit sind die Streifen natürlich unterschiedlich. Ab und zu mag ich unterschiedliche Socken.

Und hier nun nochmal der Schaft etwas näher, damit man die Arbeit auch sieht:

Stripes N dots

Vorwärts

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Jan 102010
 

Für dieses Jahr habe ich mir einiges vorgenommen: Ich möchte doppelt so viel Garn verstricken, wie ich kaufe, außerdem möchte ich meine UFOs endlich mal angehen, bzw. verhindern, dass noch mehr davon entstehen. Ich habe meine WIPs auf 3 reduziert, und möchte dabei bleiben. Zwischen den Tagen habe ich 5 Projekte geribbelt, eines steht noch auf der Abschussliste.

Ich habe meinen Strickkorb gründlich aufgeräumt (es waren jede Menge Reste darin) und mit einigen UFOs und auch neuen Projekten gefüllt. Mal sehen, wie lange ich brauchen werde, bis der leer ist. Nur wenn ein Projekt fertig ist, kann ich ein UFO aus der Versenkung holen, bzw. etwas Neues anschlagen. Wenn die UFOs dann (hoffentlich irgendwann) aufgebraucht sind, dann schlage ich immer nur an, wenn etwas fertig ist. So lautet der Plan. *räusper* *entschlossen-guck*

Ich merke jedenfalls, dass mir die Treue zu einem oder zwei Projekten gut tut: Man sieht mehr Fortschritt. Und noch ein Grund, Sachen nicht liegen zu lassen: Nach einer größeren Pause muss man sich häufig erstmal wieder in das Projekt hineinarbeiten. Das kostet Zeit, und je nach Projekt auch Nerven. So passiert bei den Rosaceae-Sneakers vom vorletzten Eintrag, die seit April rumgelegen haben.

Hier Bilder von meinen aktuellen Projekten (die Bilder sind nicht ganz up to date):

Graue Maus

Das ist die „Graue Maus“, ein Gebetstuch, das ich aus dem Alpaca of Horrors stricke (ihr erinnert euch? Drei Anläufe, daraus einen Pulli für meinen Sohn zu stricken, gingen daneben). Fürs Tücherstricken aber bestens geeignet. Das ist mein TV-Quatsch-und-Dös-Projekt. 90 cm habe ich schon, ca. 150 sollen es werden.

Dann meine Handschuhe, die hoffentlich noch fertig werden, bevor der Winter aufhört:

Zick Zack

Doppelstrick, von daher ziemlich zeitaufwändig. Aber auch da geht es vorwärts, mittlerweile fehlt dem ersten Handschuh, den ihr hier seht, nur noch die Spitze. Das kann ich nur, wenn ich gut konzentriert bin, und nie länger als etwa eine Stunde am Stück.

Und als letztes ein Paar Socken (was sonst, also ein Paar Socken *muss* auf den Nadeln sein!):

Bohus Flavour

Das sind die Stripes ’n‘ Dots, Resteverwertung, und man sieht am Bild, in welchem Monat die angeschlagen wurden.

Angesichts einiger neuer Strickbücher, die ich zu Weihnachten und zum Geburtstag bekommen habe, ist es allerdings mehr als schwierig, *nicht* dreiundzwölfzig neue Sachen anzufangen.

Statistik 2009

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Jan 072010
 
Beim Stricken im Jahr 2009 habe ich mich selbst übertroffen – soviel habe ich (seit ich Aufzeichnungen mache) noch nie gestrickt: Ich habe insgesamt 63 Projekte gestrickt, davon 43 Paar Socken. Ich habe dabei über 5,5 kg Wolle verstrickt und dabei die 20-km-Grenze gesprengt. Und immerhin 852 g mehr verstrickt, als ich gekauft habe, und das trotz meines Kaufrauschs im August, der mich ziemlich ins Minus geschleudert hatte.

Insgesamt waren es folgende Projekte:

  • 43 Paar Socken
  • 4 Schals
  • 3 BSJs
  • 3 Paar Handschuhe/Müffchen
  • 3 Stirnbänder
  • 1 Sockblank
  • 1 Paar Topflappen
  • 1 Paar Babyschuhchen
  • 1 Frühchendecke
  • 1 Mütze
  • 1 Notizbuch-Hülle
Alles Kleinkram, ich bin gespannt ob ich dieses Jahr mehr Großteile hinbekomme (etliches ist angefangen).

Das neue Jahr

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Jan 072010
 

ist gerade mal eine Woche alt, und ich habe schon wieder zwei Sachen fertig. Nix großes, aber immerhin ein UFO dabei:

Rosaceae

Das sind die Rosaceae-Socken, die ich im April 2009 angefangen habe *hust*. War ziemlich spannend, denn sie haben einen Rest von 41 g verwendet. Die Socken wiegen 39 g. Ich bin froh, dass ich keine andersfarbige Ferse gemacht habe.

Und hier die Fischgrat-Müffchen für meine Tochter:

Fischgrat Mitts

Die sind ebenfalls Resteverwertung, aus jedem der beiden Garne hat meine Tochter eine Mütze bekommen.

Schweinegrippe

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Nov 072009
 

ist auch nicht schlimmer als andere Grippe – wir haben sie gerade. Seit einer Woche steht hier so ziemlich alles still. Außer meinen Nadeln. Denn für die habe ich jetzt extra viel Zeit. Allerdings eher für die einfachen Strickstücke. Im November schon fertig geworden:

chullo Heel

Das ist ein paar Hat Heels aus der aktuellen Knitty. Gut abgelagerte Opal, mit ein bisschen Glitzer. Und weils so schön war, dasselbe nochmal in Grün:

Hat Heels

Ich hatte vor dem 1. November die (komplizierten) Anfänge gemacht in der Hoffnung, dass ich beide Paare auf unserer Gemeinde-Freizeit fertig bekomme. Denn nach der Ferse, die zuerst gearbeitet wird, sind diese Socken super einfach. Maschen aufnehmen, und dann immer rund. Abnahmen nur für die Sockenspitze. Und das wollte ich bei den Vorträgen für zwei Paar Socken schaffen. An einem verlängerten Wochenende. Nunja, ich hab den ersten *Socken* fertig gehabt nach der Freizeit, und den zweiten ungefähr halb. Aber jetzt, wo ich einfaches zum Stricken brauchte, kamen die Socken doch sehr gelegen.

Und gestern ist noch ein Schal fertig geworden:

Leftie Scarf

Der Linkshänder-Schal. Ich habe ihn linksrum gestrickt, d. h. Garn in der rechten Hand, Nadel in der Linken. Also genau spiegelbildlich. Das war wie neu stricken zu lernen. Bisher kann ich mit der rechten Hand überhaupt keine Fadenspannung halten. Auch nicht nach 1,5 m Schal. Dabei bin ich Rechtshänder. Aber es geht wohl nix über Übung. Und die hab‘ ich links. Und ich glaube, meine ersten Versuche damals (Leipzig, EinundLeipzig) die waren auch nicht gerade klasse, was Fadenspannung angeht. Jedenfalls bin ich froh, dass das Bouclé-Garn einige Unregelmäßigkeiten schluckt.

PS. diesen Eintrag hab Ich als unveröffentlicht gefunden, und finde ihn immer noch interessant genug, ihn jetzt zu veröffentlichen. Irgendwann Anfang November entstanden, als wir die Schweinegrippe hatten.

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