Kleinkram

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Okt 022006
 

habe ich letzte Woche fertig gestellt:

Einmal lag noch ein Molly Dishcloth hier rum, zu 2/3 fertig. Ich habe mir meine neuen Clover-Nadeln geschnappt und das Ding endlich mal fertig gestellt. Nicht ohne vorher noch im Internet nach der Anleitung zu fahnden. Zum Glück gibt es ja mein Blog, in dem ich sowas meist festhalte… Ausgerechnet diese Anleitung hatte ich nicht ausgedruckt.

Und dann noch Topflappen Nr. 1. Das Herz ist zwar selbst entworfen, aber ansonsten nicht besonders originell, ich mag ihn aber trotzdem. Für den zweiten werde ich aber das Zusammenhäkeln etwas entspannter handhaben, ich hatte Angst, dass die Häkelei zu eng wird. Zwei Lappen mit Rippenmuster gestrickt und dann am Rand zusammengehäkelt. Der Aufhänger ist eine I-Cord.

Technische Daten:

  • Molly-Lappen
  • gestrickt aus 30 g Woll-Baer Ohio 4 Fb. 164, 100 % BW, LL 162 m/50 g, doppelt genommen
  • Mit Clover Nadeln 4,5 mm/23 cm
  • Muster gibt es hier
  • angefangen: Feb. 06, fertig gestellt: 27.09.06.
  • Topflappen „Ich koche gern“
  • gestrickt aus 107 g Woll-Baer Ohio 4 Fb. 167 doppelt genommen
  • Mit Clover Nadeln 4,0 mm/23 cm
  • Muster selbst ausgedacht, 2 Lappen gestrickt, die zusammen gehäkelt worden sind, I-Cord-Schnur
  • angefangen: Feb. 06, fertig gestellt: 08.10.06.
Okt 012006
 

bei Daniela war am Samstag. Es hat einfach Spaß gemacht, noch mehr als sonst, denn wir hatten jemanden, der uns vorgelesen hat. Burghard Meißner hat aus seinen Krimis vorgelesen, aber auch aus seinen satirischen Gedichten. Das war etwas ganz besonderes.

Hier noch zwei zugegebenermaßen nicht besonders gut gewordene Bilder, der Rest war ganz unbrauchbar:

Leider mussten wir verfrüht aufbrechen. Ein Hilferuf unseres Töchterleins erreichte uns. Sie hatte Kuchen verzieren wollen und hatte aus Versehen einen Topflappen auf der heißen Herdplatte liegen lassen (das kann der besten Hausfrau passieren!). Zum Glück ist nichts passiert außer einem verkokelten Topflappen, denn sie hat sehr umsichtig reagiert (großes Lob) und das Teil gleich in die Spüle verfrachtet und Wasser drüberlaufen lassen. Als wir dann kamen, war sie aber völlig durch den Wind. Also war erstmal Trösterunde angesagt. Sie machte sich am meisten Sorgen wegen des Topflappens. Aber alles halb so wild. Ist ja nichts wirklich schlimmes passiert. Wie gut, dass ich schon wieder ein Paar Topflappen fast fertig habe.

Sep 302006
 

war ich heute. Da ich sowieso gerade einen Strang abgehaspelt (blau-dunkeltürkis) und vermessen (27 g, 165,2 m; Lauflänge 612 m/100 g) hatte, außerdem mir mal schnell mit Männes Unterstützung („wie war das noch?“) ein Rechenblatt für die Lauflängenberechnung erstellt habe, war ich neugierig – wie genau sind die Knäule von Sockenwolle-Herstellern.

Als erstes habe ich ein einfarbiges Knäuel von Maxus genommen, auf die Haspel gewickelt, gewogen und wie meine Stränge auch gemessen und gezählt. Ergebnis: 50 g sind drauf, 199 m insgesamt. Die Wolle ist ein Ideechen dünner als andere Sockenwolle. Irgendwann hat Angela mal sowas ähnliches gemacht, und eine beträchtliche Längendifferenz festgestellt. Ich glaube, die Erklärung lautete, dass die Industrie das Garn gestreckt misst. Also bei diesem Knäuel glaube ich das ja noch.

Als Vergleich musste dann ein Regia-Knäuel (50g Loop Color) herhalten. Auch dort die Behauptung auf der Banderole, dass ca. 210 m drauf und 50 g drin seien. Waren aber nur 47 g und 172,5 m, wobei eine Lauflänge von 367 m/100 g rauskommt. Bei dem ersten Knäuel kann ich ja noch nachvollziehen, dass die ungestreckte Wolle ca. 20 m auf 100 g weniger hat, aber gleich 53 m? Mehr als 12 %. Das ist doch ein bisschen viel Abweichung. Und auch das mit den 47 g glaube ich langsam nicht mehr, dass das unter anderen Umweltbedingungen 50 g sind.

Ich weiß, Wolle nimmt Wasser auf, ohne feucht zu scheinen, %blabla %blabla %blabla. Aber warum können andere und weitaus preiswertere Hersteller es schaffen, trotzdem bei Zimmertemperatur und relative niedriger Luftfeuchtigkeit 50 g auf den Knäulen zu haben? Noch dazu mit einer fast korrekten Lauflängenangabe? Da beides nur ca.-Angaben sind, hat man fast das Gefühl, die besch*%$§* einen nach Strich und Faden. Es mag den rechtlichen Bestimmungen entsprechen, aber verbraucherfreundlich sind die nicht, weil nicht nachprüfbar. Und dann werden ständig die Preise erhöht %grummel %grummel %grummel

Alles, was das Spinnerherz begehrt

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Sep 282006
 

findet man bei Crown Mountain Farms, z. B. superwash Merino zum Verspinnen. Gesponnen gibt gab es das Garn auch, doch es hatte so viel Erfolg, dass sie selbst die Warteliste geschlossen haben. Irgendwann also wieder einmal.

Sep 262006
 

diese Woche kam ein Päckchen von einer Freundin, in dem Webstricknadeln waren, dazu ein Heft und ein Buch zum Thema. Am Sonntag Nachmittag habe ich mich in Ruhe damit beschäftigen können. Herausgekommen ist dabei dies:

Ein Viereck aus Topflappenwolle (LL 115 m/50g), die ich jeweils doppelt genommen habe. Gestrickt habe ich jeweils 6 re/6 li im Wechsel + 2 RandM. Die mitgeführten Fäden sind in zwei Farben. Dieses Baumwoll-Garn war das einzige, das ich in mehreren Farben hatte und das ich gewillt war zu opfern. Als Topflappen taugt das Ganze nicht, dazu müsste man noch dickere Fäden durchziehen bzw. dickere Wolle zum Stricken nehmen. Man sieht, dass rechte und Linke Maschen sehr unterschiedliche Effekte ergeben.

Das Ganze ist eine ziemliche Fummelei, geht ansonsten aber schnell. Wenn man bedenkt, dass ich den Verwurstel-Faktor durch das doppelt genommene Garn noch verstärkt habe, bin ich noch ganz gut weggekommen. Man strickt eben mit drei Farben, und das ist ja schon ohne die Sondertechnik nicht ganz ohne. Die Nadelenden schlackern ziemlich herum und fangen schon mal den einen oder anderen Faden ein.

Die Mustermöglichkeiten finde ich grundsätzlich sehr interessant, es lässt sich außerdem sehr schön mit Farben spielen. Andererseits ist es nicht ganz einfach, glatte, saubere Ränder zu erzielen – sieht man auf dem dritten Bild. Man muss die durchgezogenen Fäden sehr sauber auf gleiche Länge halten, damit es gleichmäßig wird. Ein viel gepriesener Vorteil, dass die Teile sich nicht verziehen, wird nur halb erfüllt: Denn in Längsrichtung lassen sich die Teile länger ziehen, nur in die Breite nicht, denn da begrenzen die Webfäden die Länge. Zugegebenermaßen ist die Längsrichtung bei Gestricktem wesentlich weniger empfindlich fürs Leiern als die Querrichtung. Man braucht, wie bei allem Neuen, sicherlich ein wenig Übung, bis man damit zurecht kommt.

Ich glaube, wenn man diesen Nadeln mal einige ausführlichere Anleitungen mitgeben würde, könnte das durchaus ein Erfolg werden. Es wird z. B. nicht erwähnt, wie angeschlagen wird, abketten wird nicht erwähnt. Und wo vernäht man die Fäden? Man geht einfach davon aus, dass man sich das alles ausdenkt. OK, ich tu das, aber ich weiß, dass sich lange nicht alle Leute drantrauen, wenn sie nicht eine Anleitung haben, in der alles von A-Z erklärt ist. Und ehrlich gesagt: Wenn ich mit einer Technik anfange, dann ist es mir erstmal lieber, ein kleines Projekt zu arbeiten, in dem die Wolle vorgegeben ist, die Technik ausführlich erklärt wird etc. Ich denke, der Slogan: Wer stricken kann, kann auch webstricken, ist nur die halbe Wahrheit.

Ich kann mir die Technik ganz gut für Decken, Kissenplatten und ähnliches vorstellen. Auch Effektgarne kommen beim Durchziehen sicher gut zur Geltung. Die Effekte erinnern ein bisschen an Zugmaschenmuster. Anleitungen gibt es für Pullis und Jacken, eine Stola, einen Poncho (vom Anfang der 80er, ja, ja, es kommt alles wieder) und andere Teile. Ich weiß gar nicht, ob es moderne Anleitungen für diese Strickart gibt.

Sep 262006
 

diese Woche kam ein Päckchen von einer Freundin, in dem Webstricknadeln waren, dazu ein Heft und ein Buch zum Thema. Am Sonntag Nachmittag habe ich mich in Ruhe damit beschäftigen können. Herausgekommen ist dabei dies:

Ein Viereck aus Topflappenwolle (LL 115 m/50g), die ich jeweils doppelt genommen habe. Gestrickt habe ich jeweils 6 re/6 li im Wechsel + 2 RandM. Die mitgeführten Fäden sind in zwei Farben. Dieses Baumwoll-Garn war das einzige, das ich in mehreren Farben hatte und das ich gewillt war zu opfern. Als Topflappen taugt das Ganze nicht, dazu müsste man noch dickere Fäden durchziehen bzw. dickere Wolle zum Stricken nehmen. Man sieht, dass rechte und Linke Maschen sehr unterschiedliche Effekte ergeben.

Das Ganze ist eine ziemliche Fummelei, geht ansonsten aber schnell. Wenn man bedenkt, dass ich den Verwurstel-Faktor durch das doppelt genommene Garn noch verstärkt habe, bin ich noch ganz gut weggekommen. Man strickt eben mit drei Farben, und das ist ja schon ohne die Sondertechnik nicht ganz ohne. Die Nadelenden schlackern ziemlich herum und fangen schon mal den einen oder anderen Faden ein.

Die Mustermöglichkeiten finde ich grundsätzlich sehr interessant, es lässt sich außerdem sehr schön mit Farben spielen. Andererseits ist es nicht ganz einfach, glatte, saubere Ränder zu erzielen – sieht man auf dem dritten Bild. Man muss die durchgezogenen Fäden sehr sauber auf gleiche Länge halten, damit es gleichmäßig wird. Ein viel gepriesener Vorteil, dass die Teile sich nicht verziehen, wird nur halb erfüllt: Denn in Längsrichtung lassen sich die Teile länger ziehen, nur in die Breite nicht, denn da begrenzen die Webfäden die Länge. Zugegebenermaßen ist die Längsrichtung bei Gestricktem wesentlich weniger empfindlich fürs Leiern als die Querrichtung. Man braucht, wie bei allem Neuen, sicherlich ein wenig Übung, bis man damit zurecht kommt.

Ich glaube, wenn man diesen Nadeln mal einige ausführlichere Anleitungen mitgeben würde, könnte das durchaus ein Erfolg werden. Es wird z. B. nicht erwähnt, wie angeschlagen wird, abketten wird nicht erwähnt. Und wo vernäht man die Fäden? Man geht einfach davon aus, dass man sich das alles ausdenkt. OK, ich tu das, aber ich weiß, dass sich lange nicht alle Leute drantrauen, wenn sie nicht eine Anleitung haben, in der alles von A-Z erklärt ist. Und ehrlich gesagt: Wenn ich mit einer Technik anfange, dann ist es mir erstmal lieber, ein kleines Projekt zu arbeiten, in dem die Wolle vorgegeben ist, die Technik ausführlich erklärt wird etc. Ich denke, der Slogan: Wer stricken kann, kann auch webstricken, ist nur die halbe Wahrheit.

Ich kann mir die Technik ganz gut für Decken, Kissenplatten und ähnliches vorstellen. Auch Effektgarne kommen beim Durchziehen sicher gut zur Geltung. Die Effekte erinnern ein bisschen an Zugmaschenmuster. Anleitungen gibt es für Pullis und Jacken, eine Stola, einen Poncho (vom Anfang der 80er, ja, ja, es kommt alles wieder) und andere Teile. Ich weiß gar nicht, ob es moderne Anleitungen für diese Strickart gibt.

Festhalten

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Sep 262006
 

muss ich auch noch den Link zu diesem Strickvideo der ganz besonderen Art. Auch wenn der Link im Moment durch sämtliche Blogs geistert. Macht euch auf Lacher gefasst, falls ihr den noch nicht gesehen habt.

Klasse Frage heute vom Schäfchen:

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Sep 262006
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 39/2006

Wie viel Zeit verwendest Du so am Tag zum Stricken? Und wann strickst Du am liebsten?

Hmm, ich komme nicht jeden Tag zum Stricken, aber fast. Im Schnitt komme ich sicher auf 2-3 Stunden pro Tag, am Wochenende manchmal auch mehr. Derzeit ist es eher weniger, weil ich ja auch noch Zeit zum Spinnen brauche. Am liebsten würde ich morgens stricken, wenn ich noch so richtig konzentriert bin. Leider kommen da aber so Dinge wie Arbeit und Haushalt dran, und Sonntags bin ich im Gottesdienst, was mir einfach wichtiger ist. Aber abends gemütlich im Sessel stricke ich auch sehr gerne. Am liebsten stricke ich allerdings (um mal von den Wünschen im Konjunktiv abzusehen) in Gemeinschaft – ob nur jemand bei mir zuhause mit Strickzeug zu Besuch ist, oder ob ich irgendwo hin gehe, ist eher nebensächlich.

Ach ja, und das mit der Strickzeit kann sich bei mir manchmal schlagartig ändern. Strickflaute nennt man das. Die kann bei mir allerdings auch sehr lange dauern. Andererseits stricke ich ja jetzt schon seit knapp 3 Jahren „durch.“ Nach 9 Jahren Zwangspause wegen Sehnenscheidenentzündung hab‘ ich wohl einfach noch Nachholbedarf.

Fir Cone Schal

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Sep 242006
 

Endlich fertig ist der Fir Cone Schal. Er hatte ungespannt die Maße 127 x 20 cm, gespannt misst er stolze 157 x 25 cm.

Links vor dem Spannen, in der Mitte sieht man ihn unter Spannung (einmal ganz, einmal näher) und rechts dann beim Entspannen auf dem Balkon. Ich genieße es, derzeit Bilder bei gutem Licht draußen machen zu können.

Technische Daten:

  • Fir Cone Schal für die Weihnachtskiste
  • Gestrickt aus 94 g Regia Silk Fb. ? (finde gerade die Banderole nicht) 55 % Merino, 20 % Seide, 25 % Poly, LL=?
  • mit Clover Bambus-Nadeln 3,5 mm, 23 cm lang
  • Muster Fir Cone Wrap von Wendy mit minimalen Veränderungen, um das Muster an die Dimensionen eines Schals anzupassen (24,5 Mustersätze in der Länge, 3 (+ Zusatzmaschen) in der Breite, Rand nur 8 Reihen, bzw. 4 Maschen in kraus rechts)
  • angefangen:31.08.2006, fertig gestellt 18.09.2006
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