Sep 132006
 

haben mir die Restesocken gegeben. Und zwar auf vergnüglichste Weise. Es macht einfach Spaß, mal wieder eine neue Technik auszuprobieren. Das Entrelac-Stricken ist für mich sowas neues, auch wenn man Pullis mit dem Muster schon in den wilden 80ern gestrickt hat. Ich habe jetzt noch eins draufgesetzt, denn ich stricke jetzt nur noch rechte Maschen, und zwar nicht nur von rechts nach links, sondern für die Rückreihen von links nach rechts. Wer wissen möchte, wie diese Art des Strickens geht, kann hier nachsehen. Ich brauche also nicht alle 5 Maschen alles zu wenden – viel zu viel Aufwand. Am Anfang rauchte mir ziemlich der Kopf, aber jetzt ist es schon gewohnter und macht mehr Spaß als mit der ständigen Wenderei. Außerdem werden die Randmaschen wesentlich weniger gedehnt und damit gleichmäßiger.

Und hier jetzt ein erster Blick, denn so langsam kann man erkennen, wo’s hingeht:

Ich finde, ich hätte noch etwas kontrastigere Garne nehmen sollen, aber ich bin gespannt, wie es aussieht, wenn noch mehr Reihen fertig sind. So ist es fast schon ein Farbverlauf. Wie man sieht, ist von dem Zickensocken-Knäuel einiges übriggeblieben, und auch die ersten beiden Musterreihen sind in dem Garn. Da habe ich noch genug mit Entrelac zu tun gehabt, als dass ich auch noch Farben gewechselt hätte. Natürlich wird der zweite gegengleich!

Jedenfalls macht das alles sehr viel Spaß, und Reste verschwinden auch noch. Ich danke der Erfinderin des Restesocken-Knitalongs!

Noch etwas zum Entrelac-Muster: Das ist ein Muster, das am besten mit kleinem Rapport funktioniert. Je größer man die Felder macht, desto größer wird auch die Diskrepanz der Seitenverhältnisse der Quadrate. Nur die große Dehnbarkeit von Gestricktem lässt dieses Muster überhaupt zu. Es werden nämlich für jedes Kästchen immer doppelt so viele Reihen gestrickt, wie Maschen pro Gruppe sind. Doch jeder weiß, dass das Verhältnis von aus den Seiten herausgestrickten Maschen bei glatt rechts etwa 4:3 betragen sollte. Bei nur wenigen Maschen ist der Unterschied nicht so auffällig, aber je größer die Maschenzahl wird, desto schlimmer das Missverhältnis. Schön sichtbar ist das im großen Strickmuster-Lexikon von Weltbild (S. 117), wo das Muster in zwei Größen gezeigt ist. Bei der größeren verzieht sich das ganze wesentlich stärker als bei der kleineren.

Zickensocken

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Sep 132006
 

habe ich hier, auch wenn ich vom typischen Farbschema abweiche. Die rosa Phase ist bei Töchting nun schon einige Zeit vorbei, deshalb hat sie sich blau rausgesucht. Scheint auf Mama zu kommen, obwohl ich pink und co. noch immer (oder wieder?) liebe.

Die technischen Daten:

  • Korbmustersocken Gr. 37 für meine Tochter
  • aus 69 g Regia loop color Fb. 5769
  • gestrickt mit Bambus-Nadelspiel 2,5 mm, 15 cm lang, von Clover
  • übliche Konstruktion mit kurzem Bund und Schaft im Korbmuster
  • angefangen: 27.08.2006 fertig gestellt: 08.09.2006

So langsam komme ich auch mit den Bildern zurecht, nachdem die Wysiwyg-Editoren abgeschaltet sind. Auch ein paar Sachen, die bei blogger.de einfacher waren, weil das System einem Entscheidungen abgenommen hat, gehen jetzt ohne Probleme. Man muss halt nur wissen, wie’s geht. Aber so langsam kehre ich zum normalen bloggen zurück, also mehr Inhalt, weniger Rumärgern mit der Oberfläche.

Wollschaffrage

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Sep 132006
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 37/2006

Wenn Ihr Socken strickt, tragt Ihr die dann nur zuhause, oder auch unterwegs? In welchen Schuhen, bzw. passen sie in Schuhe Eurer "normalen" Grösse/Weite?

Ich trage sie auch unterwegs, und auch Sonntags im Gottesdienst. Wenn es irgendwie machbar ist. Im Sommer (mit Baumwolle) und natürlich im Winter. Nur bei mehr als 30 Grad geh' ich barfuß. Und ja, meine Schuhe müssen entweder reichtlich ausfallen oder aber auch schon mal eine Nummer größer ausfallen. Und zum Schuhkauf probiere ich natürlich mit Socken an, es sei denn, ich kaufe ein Paar elegante Sandalen, in denen ich höchstens Damenstrümpfe trage.

Neuzugänge

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Sep 122006
 

Seit Samstag bin ich stolzer Besitzer vom Poncho-Heft (Sabrina) und vom Ultimativen Sockenbuch. Das Poncho-Heft hat einige gute Ideen, und da mein Töchterlein nach einem solchen giert, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann ich einen anfange. 

Das Sockenbuch hat ein paar schöne Ideen und Anleitungen und den Sockenkompass, den ich sehr liebe. Da ich ja mich meist an der Regia-Tabelle orientiere, ist das ein schönes Extra. Zentimetermaß gleich eingebaut. Und ich finde, es ist auch ein sehr schönes "Guck-Buch", die Fotos gefallen mir sehr. Nur die Bumerang-Ferse, die mag ich nun mal nicht so gerne. Nicht, dass ich sie nicht könnte, aber bei mir und meiner Familie sitzt sie einfach nicht so gut.

Und dann kam gestern noch die neue Anna (Oktober, kann sein, dass sie im Geschäft noch nicht erhältlich ist), die hat einmal etliche schöne Pullis und einen Poncho, und dann ist noch ein Kurs Sockenstricken drin. Anleitungen sind für ein paar fersenlose Socken und für gepatchte Socken. Die Technik ist insofern neu, als die Patche nicht aus verschiedenen, sondern aus der gleichen Farbe gestrickt werden. Zusammen mit bedruckten Garnen sieht das recht originell aus, kommt aber auch einfarbig gut. Die Patche werden in einem durchgestrickt. Dann wird noch die Bumerangferse (gähn!) und die Sternchenspitze erklärt. Das Beste an dieser ganzen Sache sind jedoch die Sockentabellen für Patchwork-Socken in 4- und 6-fädigem Garn. Dort steht der Maschenanschlag pro Patch, die Dreiecke vor der Ferse und noch andere Angaben, und es ist diesmal statt der Bandspitze die Sternspitze angegeben. Für Kreuzstichfäns gibt es "Winterzauber", ein sehr schönes Weihnachtsbild (erster Teil einer vierteiligen Serie) und dann gibt es noch tolle Häkel-Glitzertaschen. Diesmal gefällt mir das Heft wirklich ausgespochen gut (was lange nicht immer der Fall ist).

Ich weiß es noch genau

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Sep 112006
 

wie das war vor fünf Jahren. Ich wusste von nix, da wir immer erst abends Nachrichten schauten. Da rief meine Schwiegermutter an, und sagte nur was von schlimmem Unglück in New York und ich solle den Fernseher anmachen. Was ich getan habe. Ich habe live die Türme einstürzen sehen. Ein Anruf bei Bekannten in New York ergab, dass sie in Sicherheit waren (das war bevor alle Leitungen zusammen brachen). Den ganzen Tag und auch die folgenden Tage saßen wir wie gebannt vor der Glotze und sahen wie Millionen anderer Menschen auch immer wieder dieselben Bilder. Von einem Verwandten, der in New York arbeitete, erfuhren wir erst einige Tage später, dass er in Sicherheit war. Er hätte am Nachmittag des 11. Septembers in einem der oberen Stockwerke einen Arbeitstermin gehabt. Er sah vom Fenster seines Bürohochhauses die Türme einstürzen.

Wenn es so nahe ist, dann erschüttert es einen noch mehr. Noch heute finde ich die Erinnerungen grauenhaft.

Korbmuster

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Sep 112006
 

Ganz einfach zu stricken:

R 1 und 3: rechts

R. 2: *1 re, 3 li*

R. 4: 2 li, *1 re, 3li* enden mit 1 li

Als Abschluss nochmal 1 R. re

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