Viel Aufregung

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Apr 072009
 

gibt es derzeit in meinem Leben, deshalb hier wenig Beiträge. Ich stricke aber noch! Trotzdem möchte ich heute mal wieder einen tollen Link festhalten, den ich gefunden habe:

Mona hat auf ihrer Seite ein ausgezeichnetes Tutorial in zwei Teilen zum Thema „Tubular Caston“ auf Englisch. In der deutschen Strickerszene wied dieser Anschlag der „italienische Anschlag“ genannt.

Viel Aufregung

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Apr 072009
 

gibt es derzeit in meinem Leben, deshalb hier wenig Beiträge. Ich stricke aber noch! Trotzdem möchte ich heute mal wieder einen tollen Link festhalten, den ich gefunden habe:

Mona hat auf ihrer Seite ein ausgezeichnetes Tutorial in zwei Teilen zum Thema „Tubular Caston“ auf Englisch. In der deutschen Strickerszene wied dieser Anschlag der „italienische Anschlag“ genannt.

Das Wollschaf will wissen:

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Mrz 102009
 

Die verstrickte Dienstagsfrage 11/2009

Wenn ich meine „Herzchen“ auf Ravelry anschaue, stelle ich fest, dass die positive Bewertung meiner Strickstücke im Internet oft gar nicht mit meiner positiven Bewertung im Leben übereinstimmt. Daher meine Frage:Wie ist das bei Euch? Werden bei Euch die Strickstücke in Euren Blogs oder auf Ravelry positiv bewertet, die Euch selbst auch am besten gefallen? Woran könnte das liegen?

Herzlichen Dank an Wassilissa für die heutige Frage!

Ich habe festgestellt, dass die Herzchen einigermaßen mit meinem Geschmack übereinstimmen. Und ich freue mich immer sehr darüber, wenn anderen das gefällt, was ich mache. Allerdings werte ich die Herzchen nur sehr relativ. Denn es ist von vielen Faktoren abhängig, ob und wieviele Herzchen man bekommt. Je besser mein Foto ist, desto eher gibt es Herzchen. Es ist oft Zufall dabei, denn auch ich sehe ja längst nicht alle fertigen Werke, das wären viel zu viele (ja, ich klicke mich da manchmal durch – einfach nur zum Spaß).

Wenn ich Sachen in den Gruppen zeige, dann bekomme ich oft nochmal Herzchen, einfach, weil mehr Leute aufmerksam werden. Aber auch nicht immer, eine wirkliche Regel gibt es da nicht. Aber ich bin auch nicht allzu traurig, wenn es keine oder nur wenige Herzchen gibt. Ich weiß ja, was meine Lieblingsprojekte sind.

Und auch sonst denke ich, dass man das nur begrenzt als Maßstab nehmen kann, denn Fotos zeigen schließlich nicht alles. Ich selbst habe das Teil in der Hand, kann fühlen, wie weich es ist oder auch nicht. Ich sehe vielleicht mehr von der Struktur, dem Muster. Ich habe eine andere emotionale Beziehung dazu, schließlich habe ich etliche Stunden dran genadelt.

Und die Geschmäcker sind eben sooo unterschiedlich. Ich habe auch für Projekte, die ich dann dem Ribbelmonster vorgeworfen habe, Herzchen bekommen. Und auch das ist relativ, denn es gibt viele Gründe, ein Projekt zu ribbeln. Wenn z. B. das Garn nicht reicht, man das Muster zwar schön findet, es aber nicht stricken mag, und, und, und…

Februar

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Mrz 052009
 

Der Februar war wieder ein erfolgreicher Monat, in dem einiges fertig geworden ist:

(Bilder anklicken zum Vergrößern)

Zusammen mit einem Sockblank, das ich noch gestrickt, aber nicht fotografiert habe, ergeben sich 2313 verstrickte Garnmeter oder 566 g. Das meiste war doppelt verstrickte Sockenwolle, deshalb die vielen Meter. Nebenher habe ich allerdings auch noch einiges experimentiert, was hier nicht in die Statistik eingegangen ist.

Ich habe übrigens immer noch keine Wolle gekauft, und hoffe, dass ich das auch bis zum gesteckten Ziel (Ende März) durchhalte. Dann habe ich über ein halbes Jahr keine Wolle gekauft. Wenn ich bedenke, dass ich in den letzten Jahren die meiste Wolle in den ersten drei Monaten gekauft habe, dann ist das doch schon klasse.

Feb 252009
 

Ich habe mir das Links-Stricken beigebracht. Nein, ich meine nicht linke Maschen. Die kann ich schon. Sondern so zu stricken wie ein Linkshänder stricken würde, wenn man ihn lässt. Nämlich genau spiegelbildlich. Und das kommt dabei raus:

Leftie Scarf

Das ist ein uraltes Garn (vierstellige Postleitzahl auf der Banderole), das ich mal von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Und damit daraus etwas nützliches wird, wird es ein Schal. Da die Farbe zu niemandem in meiner Familie passt, kommt er in die Verschenke-Kiste.

Jedenfalls ist Linksrum Stricken gar nicht so einfach. Seit über einer Woche übe ich täglich, und so nach und nach werde ich schneller. Das Schwierigste ist die Fadenführung, und deshalb ist dieser Schal auch etwas ungleichmäßig. Immer mal wieder gibt es größere und kleinere Maschen. Aber es hält sich im Rahmen.

Wenn man so etwas versucht, dann merkt man erst einmal, wie viele Dinge man beim Stricken für selbstverständlich hält, die es aber ganz und gar nicht sind. Es ist schon einiges zu koordinieren.

Und warum ich mir das antue? Zwei Gründe: Ich werde bald einen Strickkurs halten, und möchte auch Linkshändern die Möglichkeit geben, das zu lernen. Und zweitens möchte ich lernen, mit der rechten Hand eine vernünftige Fadenspannung hinzubekommen. Das kann man nämlich auch gebrauchen, wenn man mal Englisch stricken will (so mit Faden werfen und so). Das kann ich zwar theoretisch, aber praktisch ist es total ungleichmäßig, weil ich die Fadenspannung mit der rechten Hand (ich bin Rechtshänder) nicht unter Kontrolle bekomme.

Es gibt sogar noch einen dritten Grund: Gehirnjogging. Dinge, die man schon immer auf eine Weise tut, einmal anders zu machen, hält das Gehirn auf Trab. Nebenbei ist Stricken sowieso schon gut fürs Gehirn, haben Hirnforscher herausgefunden. Ich liebe Herausforderungen.

Auch das Sockenstricken werde ich noch in spiegelbildlicher Form lernen. Aber jetzt ist erstmal der Schal dran.

Feb 212009
 

Der Schal im Pfauenfedermuster ist auch schon lange fertig. Jetzt zeige ich ihn auch hier mal. // The scarf in Feather and Fan is finished. The pattern is called Peacock Feather in German, hence the name of the scarf.

Pfau

Hier einmal näher. Da kann man sehen, dass er aus ganz vielen Resten gestrickt ist. // Now come a little nearer. You can see that it is made up of lots and lots of leftovers.

Pfau

Nun noch die technischen Daten: // Technical data as always on Ravelry.

  • Pfauenschal ca. 150 x 25 cm
  • gestrickt aus 219 g Sockenwollresten, doppelter Faden
  • auf KP Harmony 4,0 mm, 60 cm lang
  • Pfauenmuster, es gibt davon viele Variationen. Anschlag 56 M, 3 MS zu 18 M + 2 Randmaschen. Fadenwechsel ca. alle 4 – 5 MS, oder wenn ein Rest zuende war. Es wurde immer nur ein Faden ausgewechselt, der andere blieb. Pseudo-Russian Join der neuen und alten Farbe, am liebsten in der rechten Hinreihe.
  • angefangen: 22.01.2009, fertig gestellt: 04.02.2009.

Pfau

Feb 182009
 

Das war auch ein sehr schnelles Projekt. Gestrickt aus 2 verschiedenen Handgefärbt-Farben, von denen eine ein (sehr großer) Rest war, die andere nicht. Da bin ich mal den „Schrein des kostbaren Garns“ (kennt ihr den? Das sind die Knäule, die zu schön zum Verstricken sind. Eigentlich blöd, nicht wahr?) angegangen. // This was another fast project. Knit from 2 different Handgefärbt colorways, one of which was a (very big) leftover, the other was a full skein. This time I started using yarn from the „shrine of precious yarns“ (do you know it? That’s made up of skeins that are too good to knit up. Too foolish, isn’t it?).

Zuerst hatte ich die Socken mit dem Eisbecher-Strang allein angefangen. Aber die Farben waren so toll, und ich wollte dann doch auch ein Paar Socken aus dem Garn. Die Stränge sind ja sehr großzügig bemessen. Also habe ich mir die Mischung einfallen lassen. Denn diese Socken sollten einer älteren Dame helfen, die sooo kalte Füße hat, und das war mir auch wichtig. Und wenn ich sehe, welches Wetter wir jetzt haben, dann bin ich froh, dass sie die Socken schon ein paar Wochen hat. Und aus dem Rest vom Eisbecher stricke ich gerade Leyburn-Socken. Für mich. // At first I started the socks using only the Eisbecher skein. But the colors were so breathtaking, so I also wanted a pair from that colorway. The skeins are a generous 150 g. So I had the idea to mix the two colorways. Because these socks were intended as help for an elderly Lady with cold cold feet, and helping her was important to me. And from the „leftover“ of the Eisbecher colorway I’m right now knitting a pair of Leyburn socks. For me.

Hier nun also die Thuja-Socken:

Thuja

Leider sind die Bilder von den fertigen Socken nicht so toll geworden, denn ich habe die Socken abends fertig gehabt, und am nächsten Morgen schon verschenkt. Deshalb diese etwas unschönen Kunstlicht-Bilder. Hier sieht man das Muster etwas besser: // Unfortunately the pics of the finished socks are not that good, because I finished the socks in the evening, and gave them away the next morning. Therefore not-so-good photos in artificial light. Here the pattern is more noticable:

Thuja

Und die Farben sieht man am besten auf dem Anstrick-Bild: // And the colors are best seen on the start photo:

Thuja Start

Das konnte ich nämlich mit Tageslicht aufnehmen. // This is a daylight photo.

Hier noch die technischen Daten: // Technical data as always on Ravelry.

  • Thuja-Socken Gr. 39 für G.S.
  • Gestrickt aus 81 g Handgefärbt Merino extra fein, Farben Milchshake und Eisbecher
  • auf einer Inox-Rundstricknadel Bambus 4 mm, 80 cm lang
  • Muster: Thuja aus der Knitty. Ich habe allerdings von der Spitze aus gestrickt, weil das Garn mir etwas zu knapp war und lange Beine gewünscht waren. Die Ferse ist die Toe-up-Herzchenferse aus dem genialen Sockenworkshop. 44 M Beinumfang.
  • angefangen: 26.01.2009, fertig gestellt: 31.01.2009
Feb 182009
 

um etwas zu machen, das man schon kennt, sind doch immer wieder interessant. Heute habe ich eine (engl.) Bilderanleitung gefunden, um auf einfache Weise verkürzte Reihen zu stricken. Kein Wickeln, kein mühsames Überziehen. Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren. Zum Beispiel an einer Sockenspitze.

Feb 182009
 

um etwas zu machen, das man schon kennt, sind doch immer wieder interessant. Heute habe ich eine (engl.) Bilderanleitung gefunden, um auf einfache Weise verkürzte Reihen zu stricken. Kein Wickeln, kein mühsames Überziehen. Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren. Zum Beispiel an einer Sockenspitze.

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