Schweinegrippe

 Fertig, Socken, Stricken, Tücher&Schals  Kommentare deaktiviert
Nov 072009
 

ist auch nicht schlimmer als andere Grippe – wir haben sie gerade. Seit einer Woche steht hier so ziemlich alles still. Außer meinen Nadeln. Denn für die habe ich jetzt extra viel Zeit. Allerdings eher für die einfachen Strickstücke. Im November schon fertig geworden:

chullo Heel

Das ist ein paar Hat Heels aus der aktuellen Knitty. Gut abgelagerte Opal, mit ein bisschen Glitzer. Und weils so schön war, dasselbe nochmal in Grün:

Hat Heels

Ich hatte vor dem 1. November die (komplizierten) Anfänge gemacht in der Hoffnung, dass ich beide Paare auf unserer Gemeinde-Freizeit fertig bekomme. Denn nach der Ferse, die zuerst gearbeitet wird, sind diese Socken super einfach. Maschen aufnehmen, und dann immer rund. Abnahmen nur für die Sockenspitze. Und das wollte ich bei den Vorträgen für zwei Paar Socken schaffen. An einem verlängerten Wochenende. Nunja, ich hab den ersten *Socken* fertig gehabt nach der Freizeit, und den zweiten ungefähr halb. Aber jetzt, wo ich einfaches zum Stricken brauchte, kamen die Socken doch sehr gelegen.

Und gestern ist noch ein Schal fertig geworden:

Leftie Scarf

Der Linkshänder-Schal. Ich habe ihn linksrum gestrickt, d. h. Garn in der rechten Hand, Nadel in der Linken. Also genau spiegelbildlich. Das war wie neu stricken zu lernen. Bisher kann ich mit der rechten Hand überhaupt keine Fadenspannung halten. Auch nicht nach 1,5 m Schal. Dabei bin ich Rechtshänder. Aber es geht wohl nix über Übung. Und die hab’ ich links. Und ich glaube, meine ersten Versuche damals (Leipzig, EinundLeipzig) die waren auch nicht gerade klasse, was Fadenspannung angeht. Jedenfalls bin ich froh, dass das Bouclé-Garn einige Unregelmäßigkeiten schluckt.

PS. diesen Eintrag hab Ich als unveröffentlicht gefunden, und finde ihn immer noch interessant genug, ihn jetzt zu veröffentlichen. Irgendwann Anfang November entstanden, als wir die Schweinegrippe hatten.

 

heißt das neue Design:

Aufzug

Aufzug

Seit über zwei Jahren wohne ich jetzt im 13. Stock eines Hochhauses, und fahre viel im Aufzug. Um das mal zu feiern, habe ich diese Socken gestaltet. Dann war das September-Thema beim SKA diesmal “gelb”, und da einer unserer Aufzüge innen richtig fröhlich gelb ist, passte das dann auch. Als ich dann bei den Mystery-Socken von Nancy Bush noch die “Vikkel”-Masche gelernt habe, hatte ich die Lösung für alle meine Design-Probleme. Die Aufwärts-Socke ist von der Spitze aufwärts gestrickt, die Abwärts-Socke vom Bündchen abwärts.

Ich werde das Design veröffentlichen, und die sonstigen technischen Daten findet ihr wie immer auf Ravelry. Sehr genossen habe ich übrigens die Addi-Lace Rundnadel.

 

heißt das neue Design:

Aufzug

Aufzug

Seit über zwei Jahren wohne ich jetzt im 13. Stock eines Hochhauses, und fahre viel im Aufzug. Um das mal zu feiern, habe ich diese Socken gestaltet. Dann war das September-Thema beim SKA diesmal “gelb”, und da einer unserer Aufzüge innen richtig fröhlich gelb ist, passte das dann auch. Als ich dann bei den Mystery-Socken von Nancy Bush noch die “Vikkel”-Masche gelernt habe, hatte ich die Lösung für alle meine Design-Probleme. Die Aufwärts-Socke ist von der Spitze aufwärts gestrickt, die Abwärts-Socke vom Bündchen abwärts.

Ich werde das Design veröffentlichen, und die sonstigen technischen Daten findet ihr wie immer auf Ravelry. Sehr genossen habe ich übrigens die Addi-Lace Rundnadel.

Sep 222009
 

in einer Woche, das ist schon was. Diese Woche sind zwei Paar Socken, ein Schal, eine Mütze und ein Stirnband fertig geworden. Es ist klasse, wenn mal wieder was fertig wird, und die Statistik profitiert auch. Jetzt erstmal die Socken:

Siebener

Das sind die Siebener-Socken. Der Name kommt von dem Rippenmuster von Ulli, das einen Rapport von sieben Maschen hat. (Ullis Blog ist übrigens absolut empfehlenswert.) Das Muster verschwindet ziemlich in der Wolle, aber ich bin froh, dass es überhaupt erkennbar ist.

Und dann noch ein Paar Wendy-Socken für eine Freundin:

Posies

Das ist ein Muster aus dem Buch Socks From the Toe Up von Wendy D. Johnson. Die Muster in dem Buch sind durchweg relativ einfach, und das hier ist eines der komplizierteren. Das blaue Garn hat mir richtig Spaß gemacht. Ich habe dieses Paar übrigens mal wieder gleichzeitig auf einer großen Rundnadel gestrickt.

Posies

Die technischen Daten für die fertigen Teile findet ihr wie immer auf Ravelry.

Sep 222009
 

in einer Woche, das ist schon was. Diese Woche sind zwei Paar Socken, ein Schal, eine Mütze und ein Stirnband fertig geworden. Es ist klasse, wenn mal wieder was fertig wird, und die Statistik profitiert auch. Jetzt erstmal die Socken:

Siebener

Das sind die Siebener-Socken. Der Name kommt von dem Rippenmuster von Ulli, das einen Rapport von sieben Maschen hat. (Ullis Blog ist übrigens absolut empfehlenswert.) Das Muster verschwindet ziemlich in der Wolle, aber ich bin froh, dass es überhaupt erkennbar ist.

Und dann noch ein Paar Wendy-Socken für eine Freundin:

Posies

Das ist ein Muster aus dem Buch Socks From the Toe Up von Wendy D. Johnson. Die Muster in dem Buch sind durchweg relativ einfach, und das hier ist eines der komplizierteren. Das blaue Garn hat mir richtig Spaß gemacht. Ich habe dieses Paar übrigens mal wieder gleichzeitig auf einer großen Rundnadel gestrickt.

Posies

Die technischen Daten für die fertigen Teile findet ihr wie immer auf Ravelry.

Sep 222009
 

in einer Woche, das ist schon was. Diese Woche sind zwei Paar Socken, ein Schal, eine Mütze und ein Stirnband fertig geworden. Es ist klasse, wenn mal wieder was fertig wird, und die Statistik profitiert auch. Jetzt erstmal die Socken:

Siebener

Das sind die Siebener-Socken. Der Name kommt von dem Rippenmuster von Ulli, das einen Rapport von sieben Maschen hat. (Ullis Blog ist übrigens absolut empfehlenswert.) Das Muster verschwindet ziemlich in der Wolle, aber ich bin froh, dass es überhaupt erkennbar ist.

Und dann noch ein Paar Wendy-Socken für eine Freundin:

Posies

Das ist ein Muster aus dem Buch Socks From the Toe Up von Wendy D. Johnson. Die Muster in dem Buch sind durchweg relativ einfach, und das hier ist eines der komplizierteren. Das blaue Garn hat mir richtig Spaß gemacht. Ich habe dieses Paar übrigens mal wieder gleichzeitig auf einer großen Rundnadel gestrickt.

Posies

Die technischen Daten für die fertigen Teile findet ihr wie immer auf Ravelry.

 

derzeit bei mir, weil ich (wie immer) zu viele Projekte gleichzeitig stricke, und kaum was fertig wird. Von Kiila sind beide fertig, aber da habe ich ja schon ein Bild gezeigt. In Arbeit sind immer noch die Rüschensocken vom letzten Eintrag, und die Fischsocken. Für die letzteren schreibe ich die Anleitung auf, damit auch andere was davon haben. Es dauert etwas länger, weil ich ja wie fast immer mit dem Kopf durch die Wand will – d. h. ich habe mein erstes Norweger-Sockenprojekt gleich selbst entworfen, und es muss auch jeder cm davon gemustert sein. Nein, nicht erstmal was von anderen stricken. Nein, nicht erstmal nur Schaft und Fuß mustern. Nöö. Kein Wunder, dass das Ribbelmonster öfter bei mir vorbeischaut. Aber es macht Spaß (das Norweger-Stricken, nicht das Ribbelmonster). Nach wie vor.

Und damit ihr auch mal was zu sehen bekommt, hier ein paar Bilder. Als erstes habe ich mal meine Handhaltung zum Norweger-Stricken festgehalten:

Fadenhaltung beim Norwegerstricken

Hier so, wie man strickt, und als nächstes so, dass man sieht, wie die Fäden laufen:

Faden beim Norwegerstricken

Ich brauche keinen Fingerhut, und beide Fäden in verschiedenen Händen zu halten, geht bei mir überhaupt nicht. Mit rechts habe ich überhaupt keine Kontrolle über die Fadenspannung, und das sieht man dann auch. Das mit dem Metall-Fingerhut habe ich auch ausprobiert – das ging zwar, aber für meine zarten Finger ist der Fingerhut zu groß und dreht sich entsprechend, oder er sitzt an einer Stelle, wo er mehr stört als hilft. Und den Plastik-Fingerhut mag ich nicht, weil dann der Finger schwitzt. Deshalb habe ich dann diese Haltung ausprobiert, bei der die beiden Fäden schön voneinander getrennt sind, und trotzdem über denselben Finger laufen.

Und als nächstes noch zwei andere Norweger-Projekte, die ich in letzter Zeit angefangen habe:

In My Heart

Diese Socken heißen “In My Heart” und sind selbstentworfen. Ich habe dafür eine Vorlage aus einem Musterbuch, aber die habe ich auch noch verändert.

Aspen

Das sind die Aspen-Socken, und das Muster ist aus Knitting Workshop von Elizabeth Zimmermann. Ich habe stricke hier allerdings nicht jede Reihe Blätter anders, wie sie es bei ihrem Aspen-Pulli tut. Und auch hier habe ich am Muster eine Kleinigkeit geändert, aber nicht besonders viel. Beides sind übrigens Reste-Verwertungs-Projekte.

 

derzeit bei mir, weil ich (wie immer) zu viele Projekte gleichzeitig stricke, und kaum was fertig wird. Von Kiila sind beide fertig, aber da habe ich ja schon ein Bild gezeigt. In Arbeit sind immer noch die Rüschensocken vom letzten Eintrag, und die Fischsocken. Für die letzteren schreibe ich die Anleitung auf, damit auch andere was davon haben. Es dauert etwas länger, weil ich ja wie fast immer mit dem Kopf durch die Wand will – d. h. ich habe mein erstes Norweger-Sockenprojekt gleich selbst entworfen, und es muss auch jeder cm davon gemustert sein. Nein, nicht erstmal was von anderen stricken. Nein, nicht erstmal nur Schaft und Fuß mustern. Nöö. Kein Wunder, dass das Ribbelmonster öfter bei mir vorbeischaut. Aber es macht Spaß (das Norweger-Stricken, nicht das Ribbelmonster). Nach wie vor.

Und damit ihr auch mal was zu sehen bekommt, hier ein paar Bilder. Als erstes habe ich mal meine Handhaltung zum Norweger-Stricken festgehalten:

Fadenhaltung beim Norwegerstricken

Hier so, wie man strickt, und als nächstes so, dass man sieht, wie die Fäden laufen:

Faden beim Norwegerstricken

Ich brauche keinen Fingerhut, und beide Fäden in verschiedenen Händen zu halten, geht bei mir überhaupt nicht. Mit rechts habe ich überhaupt keine Kontrolle über die Fadenspannung, und das sieht man dann auch. Das mit dem Metall-Fingerhut habe ich auch ausprobiert – das ging zwar, aber für meine zarten Finger ist der Fingerhut zu groß und dreht sich entsprechend, oder er sitzt an einer Stelle, wo er mehr stört als hilft. Und den Plastik-Fingerhut mag ich nicht, weil dann der Finger schwitzt. Deshalb habe ich dann diese Haltung ausprobiert, bei der die beiden Fäden schön voneinander getrennt sind, und trotzdem über denselben Finger laufen.

Und als nächstes noch zwei andere Norweger-Projekte, die ich in letzter Zeit angefangen habe:

In My Heart

Diese Socken heißen “In My Heart” und sind selbstentworfen. Ich habe dafür eine Vorlage aus einem Musterbuch, aber die habe ich auch noch verändert.

Aspen

Das sind die Aspen-Socken, und das Muster ist aus Knitting Workshop von Elizabeth Zimmermann. Ich habe stricke hier allerdings nicht jede Reihe Blätter anders, wie sie es bei ihrem Aspen-Pulli tut. Und auch hier habe ich am Muster eine Kleinigkeit geändert, aber nicht besonders viel. Beides sind übrigens Reste-Verwertungs-Projekte.

Jun 072009
 

Heute habe ich die letzten Sockengarnreste zu gehäkelten Deckenquadraten verarbeitet. Das heißt zwar nicht, dass ich gar keine Sockengarnreste mehr hätte, aber eben keine mehr für die Decke. Bei einigen Quadraten habe ein Zauberknäuel verarbeitet. Dazu habe ich Mini-Reste auf russische Art miteinander verbunden.

Jetzt kommt die Decke erstmal in den Schrank, bis ich wieder einige Reste zusammen habe. Jedenfalls habe ich jetzt ein Methode gefunden, die Reste schneller zu verarbeiten, als sie entstehen. Etwas über drei Wochen habe ich gebraucht, um knapp ein Kilo Reste zu verbrauchen. Jetzt habe ich 20 große und 17 kleine Quadrate (Ziel: 35 große und 56 kleine Quadrate).

Und dann wartete noch eine Überraschung auf mich: Ich nahm die Kiilas wieder in Angriff, die während der Häkelei nur wenig gewachsen waren. Ich hatte den Keil fertig, zählte, und siehe da: zwei verschiedene Socken. Ich stricke auf einer Addi-Lace-Nadel, zwei Socken gleichzeitig mit der Wunderschlinge. Die Maschenzahl ist gleich, aber ich habe wohl bei der zweiten Socke vergessen, nach der Spitze die Maschen umzusortieren. Jetzt werde ich den richtigen Socken fertig stricken, danach nochmal schauen, bis wohin ich den anderen ribbeln muss, und den dann als zweites fertig stellen. Weiter gehts!

Jun 072009
 

Heute habe ich die letzten Sockengarnreste zu gehäkelten Deckenquadraten verarbeitet. Das heißt zwar nicht, dass ich gar keine Sockengarnreste mehr hätte, aber eben keine mehr für die Decke. Bei einigen Quadraten habe ein Zauberknäuel verarbeitet. Dazu habe ich Mini-Reste auf russische Art miteinander verbunden.

Jetzt kommt die Decke erstmal in den Schrank, bis ich wieder einige Reste zusammen habe. Jedenfalls habe ich jetzt ein Methode gefunden, die Reste schneller zu verarbeiten, als sie entstehen. Etwas über drei Wochen habe ich gebraucht, um knapp ein Kilo Reste zu verbrauchen. Jetzt habe ich 20 große und 17 kleine Quadrate (Ziel: 35 große und 56 kleine Quadrate).

Und dann wartete noch eine Überraschung auf mich: Ich nahm die Kiilas wieder in Angriff, die während der Häkelei nur wenig gewachsen waren. Ich hatte den Keil fertig, zählte, und siehe da: zwei verschiedene Socken. Ich stricke auf einer Addi-Lace-Nadel, zwei Socken gleichzeitig mit der Wunderschlinge. Die Maschenzahl ist gleich, aber ich habe wohl bei der zweiten Socke vergessen, nach der Spitze die Maschen umzusortieren. Jetzt werde ich den richtigen Socken fertig stricken, danach nochmal schauen, bis wohin ich den anderen ribbeln muss, und den dann als zweites fertig stellen. Weiter gehts!

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