Der Januar

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Feb 062009
 

war ein äußerst ergiebiger Monat, was das Stricken angeht:

Finished Januar 2009

Insgesamt 10 Projekte sind fertig geworden, und ich habe dafür 783 g oder 2,6 km Garn verbraucht. Da ich im gleichen Zeitraum keine neue Wolle gekauft habe (und ich habe nun seit reichlich vier Monaten keine Wolle mehr gekauft), ist meine Statistik äußerst positiv. Ich hoffe, dass sie das auch bleibt.

 

ist ja ein schöner Satz. Man kann ihn für fast alles brauchen. Und doch ist es so: Ich lese und schreibe dort im Moment sehr viel, und alles andere im Netz gerät in Vergessenheit. Stricken tu ich schon noch, einiges ist wieder fertig geworden, wie vor allem die gesehen haben, die die Rubrik “auf den Nadeln” in der rechten Seitenleiste verfolgt haben. Oder die in Ravelry geguckt haben.

Seit dem letzten FO, das ich hier gemeldet habe, sind fertig geworden: Die Garter-Rib-Socken, die Müffchen (aus dem Rest der Garter-Rib-Socken), die Thuja-Socken und der Pfau (Schal). Also eine ganze Menge.

Im Moment scheine ich einen Drang zu haben, meine Reste wegzustricken. Die Müffchen und die Thuja-Socken waren aus Resten. Der Pfau, ein Schal im Pfauenmuster und ziemlich bunt, hat immerhin 219 g davon verschlungen. Neu angeschlagen habe ich zwei Paar Socken aus Resten, einmal Dickerchen, die als Gästesocken dienen werden, und ein Unterwegs-Paar mit dem Muster “International Sock of Doom”. Leider gibt es dieses Muster nicht mehr online, ich hatte mir eine Kurzversion der Anleitung mal notiert. Dieses Paar Socken wird aus den Resten von Claudius gestrickt. Ich habe zwar reichlich, aber es ist trotzdem Resteverwertung, weil die Reste von verschiedenen Strängen stammen, die bei Trekking Handart nicht gleich aussehen.

Und Startitis habe ich noch dazu: Im Moment bin ich bei 6 WIPS in meiner Liste, und ich wollte mich doch mit 3 – 4 beschränken. Aber manchmal ist es einfach so, dass man so viele Anregungen bekommt, dass es die eine oder andere dann doch bis auf die Nadeln schafft. Hauptsache, es macht Spaß.

So, und damit das hier nicht ein weiterer bilderloser Eintrag wird, gleich mal das erste der fertigen Projekte:

Garter Rib Socks

Hier die technischen Daten:

  • Garter Rib Socken für den besten Ehemann von allen in Gr. 43
  • gestrickt aus 98 g Trekking 6-fach, experimentelle Färbung (weiß nicht, ob die je in den Handel gekommen ist)
  • mit KP Harmony Rundstricknadel 2,75 mm, 80 cm lang
  • Muster: Charlene Schurch, Sensational Knitted Socks, Garter Rib Socks
  • angefangen: 14.01.2009; fertig gestellt: 24.01.09

Und noch ein Bild von nahem, weil ich die Farben so schön finde:

Garter Rib Socks

Feb 032009
 

Die verstrickte Dienstagsfrage 6/2009:

Stellt Euch vor, ein Strickstück spielt in einem Horrorstreifen – die Hauptrolle natürlich. Welche Titel fallen euch spontan ein? Ich persönlich würde mir gern “Der Schal des Grauens”, “Der untote Pullover” oder “Die Mütze, die die Ohren fraß” anschauen…

Herzlichen Dank an Christa für die heutige Frage!

“Angorapulli und die Ribbelmonster” “Das Grauen der Pullis” (= Mottenbefall) “Das Antigarn” (= Wolle, die kein Strickstück werden will). Ich möchte nur dazu anmerken, dass ich mir Horrorfilme grundsätzlich nicht angucke, aber es gibt da schon einige Szenarien, die auch Wirklichkeit werden könnten.

Das Wollschaf

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Jan 292009
 

fragte schon am Dienstag (hust):

Die verstrickte Dienstagsfrage 5/2009

Was steht für Euch bei Eurem Hobby “Stricken” (Häkeln, Färben, Filzen…) im Vordergrund:Einfach der Spaß an der Freud’, also frei nach dem Motto “erlaubt ist was gefällt und Spaß macht?” Oder absoluter Perfektionismus bei der gesamten Herstellung der Handarbeit und der Anspruch auf ein optimales und perfektes fertiges Produkt? Oder
von beidem etwas – inwieweit? Sollte alles vollkommen harmonisch aussehen oder darf es auch total verrückt und individuell sein?

Wenn mir Stricken keinen Spaß mehr macht, dann höre ich auf. Versprochen. Stricken ist sinnlos, wenn es mir keine Spaß macht. Trotzdem sollte etwas dabei herauskommen, was gut aussieht und tragbar ist. Manchmal klappt es nicht mit dem tragbar (z. B. wenn die Größe nicht stimmt), dann kann ich es immer noch ribbeln oder verschenken. Es gibt fast immer jemanden, dem etwas gefällt und passt! Selbst, wenn ich mal an meinem eigenen Geschmack vorbeigestrickt haben sollte.

Ansonsten mache ich es so gut wie ich kann. Es sollten keine sichtbaren Fehler drin sein, sonst ribbele ich gnadenlos. Ganz gleich, ob das Teil für mich ist, oder für jemanden anderen. Dass mal hier oder da eine Masche nicht stimmt, ist für mich tolerabel, solange es nicht sichtbar ist.

Zur Harmonie – Verrücktes kann dennoch harmonisch sein. Bei der Harmonie bin ich allerdings fast süchtig – ich versuche, z. B. Zopfmuster immer gegengleich zu arbeiten etc. Für mich selbst bin ich mit Verrücktem eher zurückhaltend. Aber einem schönen Farbklecks bin ich selten abgeneigt. Und individuell soll es sein, deshalb gibt es bei mir ganz wenig Wiederholungen. Und wenn Wiederholung, dann wenigstens eine andere Farbe/Farbkombi. Wenn ich Sachen von der Stange haben wollte, dann würde ich sie mir kaufen.

 

Zwei Socken auf einmal stricken, ineinander, nicht nebeneinander: Anleitung bei Knitty. Das muss ich doch mal ausprobieren. Klappt mit Nadelspiel, oder auf einer oder zwei Rundnadeln. Ob das auch von der Spitze aus geht?

 

habe ich gestern ein UFO beseitigt: // yesterda I finished a UFO:

Weisse Wolke finished

Der Schal lag seit 2006 fertig im Schrank, nur die Fäden waren nicht vernäht. Ich bin sehr froh, dieses UFO endlich los zu sein, und die Garnstatistik freut sich// This scarf was in my closet since 2006. It just lay there, knitting finished, but ends still needed sewing in. I’m very happy this is off my back, and it just gave a boost to my statistics for this year.

Hier noch die technischen Daten: // Technical Data as always on Ravelry.

  • Weiße Wolke, Schal Gr. ca. 25 x 150 cm
  • gestrickt aus 137 g Schachenmayr Bravo, 100 % Polyacryl, LL 150 m / 50 g (Resteverwertung)
  • Mit Nadel Nr. 4
  • Muster: Indian Cross Stitch, aus Barbara Walker’s Treasury 1, 6 Mustersätze.
  • Anmerkung: Das ist ein schönes Tuch-Muster, ich würde es aber nicht für Babys nehmen, da deren Fingerchen sich sicherlich in den langen Fäden verhaken.
  • Angefangen: 25.08.2005, fertig gestellt: 21.01.2009
 

auf den Nadeln, noch ein Paar mit 6-fädigem Garn:

Garter Rib Socks

Das sind die Garter Rib Socken von Charlene Schurch aus dem Buch “Sensational Knitted Socks.” Ich bin trotz zahlreicher Druckfehler (und ich habe nicht die erste Auflage, sondern die 10.) mit dem Buch sehr zufrieden. Es tut mal gut, eine Anleitung wirklich von A-Z nachzustricken. Obwohl ich natürlich doch wieder was geändert habe. Der krause Rand der Fersenwand wird bei Charlene Schurch an einer Seite mit linken, an der anderen mit rechten Maschen gestrickt. Ich habe wie gewohnt auf beiden Seiten kraus rechts gestrickt.

Aber dass die Fersenwand bei dieser Konstruktion auf der zweiten Nadel liegt, und auch mit einer Rückreihe begonnen wird, hat eine ganze Menge für sich. Das werde ich sicherlich mal bei meinen Socken so machen. Die Spitze habe ich nach der Regia-Tabelle für 6-fädiges Garn gerundet. Mittlerweile ist schon die erste Socke fertig, und die zweite ist so weit wie auf dem Bild.

Das Muster ist ganz einfach (absolut TV-geeignet), im Prinzip ein halbes Waffel-Muster. Aber ich finde, dass ich es müheloser stricken kann als das Waffelmuster. Der Maschenmarkierer hilft mir dabei zu merken, wann ich die Runde wieder anders stricken muss.

Es schneit

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Jan 202009
 

… und bleibt liegen. Endlich! (Heute morgen hat es noch geregnet.)

Am Montag

 angefangen, Pullis, Jacken, Tops, Stricken, UFOs  Kommentare deaktiviert
Jan 202009
 

habe ich eines der bei der Räumaktion wieder ins Gedächtnis gerufenen UFOs ausgegraben. Es handelt sich um einen Pulli, den eine Freundin Anfang der 90er Jahre angefangen hat, und den sie mir letztes Jahr geschenkt hat.

Er ist aus reiner Baumwolle, und in einem sehr angenehmen Streifenmuster gestrickt.

Da nur noch die (kurzen) Ärmel und der Ausschnitt fehlen, habe ich versucht, ihre Maschenprobe hinzubekommen (klappte nur mit 2,25, obwohl für das Garn 2,5 – 3,5 mm angegeben waren). Sie hatte zwar einen Ärmel schon gestrickt, aber den habe ich aufgeribbelt, damit ein evtl. unterschiedliches Strickbild nicht auffällt. Einen habe ich gestern schon neu gestrickt, der zweite ist angefangen, und wird sicherlich heute beendet.

Irgendwie macht es mehr Spaß, fremde UFOs fertig zu stellen als eigene. Es ist wie ein neues Projekt, das aber schon halb fertig ist. Meine Garnstatistik wird sich sicher freuen!

Ja, ich lebe noch…

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Jan 202009
 

Am Wochenende habe ich eine große Aktion gestartet: Ich habe neue, größere Unterbettkommoden gekauft und meinen Vorrat an Garn durchgesehen, sortiert und nun endlich zum Großteil an einem Platz, nämlich unter meinem Bett.

Erschreckend war, wie viel ich eigentlich besitze. Ich war immer der Meinung, ich habe 3 kleine Unterbettkommoden voll, plus noch etwas hier und da. Als ich versucht habe, das alles in den neuen Unterbettkommoden unterzubringen, ging schon wieder nicht alles rein! Nun habe ich 2 große und zwei kleine Unterbettkommoden voll, und noch immer nicht alles untergebracht! Dazu muss man anmerken, dass die großen Kästen doppelt so groß sind wie die kleinen, und etwas mehr als das doppelte fassen. Ich habe also doppelt so viel Platz, und trotzdem geht nicht alles rein. Übrig sind jetzt noch eine Ikea-Box mit Spinnwolle, eine Tüte und ein großer und ein kleiner Karton mit Garn und UFOs. Und dabei habe ich noch gar nicht meinen Strickkorb gerechnet, der auch noch bis zum Rand mit WIPs und Garn und UFOs gefüllt ist.

Es ist sehr ernüchternd, wenn man mal alles so auf einem Haufen sieht.

Und ich bin heilfroh, dass ich dem Sonderangebot an billigem Plastikgarn im Supermarkt widerstanden habe, das ich auf unserem samstäglichen Einkaufstrip gesehen hatte. Es war gut, dass ich mir bis Ende März ein Wollkauf-Verbot auferlegt habe, denn ich war sehr versucht zuzuschlagen. Und erst später am Tag habe ich die Wolleräumaktion angefangen. Hätte ich mich nicht gebremst, hätte ich noch eine Tüte mehr Garn rumfliegen.

Was mir noch aufgefallen ist, dass ich doch einen recht großen Anteil an Garn in meinem Vorrat habe, der mir geschenkt worden ist. Dafür bin ich sehr dankbar, denn es ist alles gut brauchbar. Das Unbrauchbare hatte ich bei meinem Umzug verschenkt.

Jedenfalls hat diese Räumaktion mich nur darin bestätigt, weiter mit meiner Wolldiät zu machen. Ich habe immer noch vor, bis Ende März kein Garn zu kaufen. Und auch danach möchte ich wieder deutlich mehr verstricken, als ich kaufe. Ich brauche mir wirklich keine Sorgen zu machen, dass ich in nächster Zeit an Wollmangel leiden könnte.

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