Feb 292008
 

habe ich bei Irisine eingesammelt:

1. Nimm das erste Buch in deiner Nähe, das mindestens 123 Seiten hat
2. Öffne das Buch auf Seite 123
3. Finde den 5. Satz
4. Poste die nächsten 3 Sätze
5. Wirf das Stöckchen an 5 Blogger weiter

„Paul und Gretel schauderten, wie 1929 die meisten Deutschen, ob solcher Behauptungen. Aber die Tatsache, dass eine wachsende Zahl von Menschen der Hasspropaganda gegen die Weimarer Republik und ihre führenden Politiker willig zuhörte, war schon ein beunruhigendes Zeichen. –
Ende Oktober 1929 ereignete sich an der New Yorker Wall Street das, was man später den „Schwarzen Freitag“ nannte.“

Wer mag, darf das Stöckchen gerne mitnehmen.

Die Entscheidung

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Feb 282008
 

des Pubertiers für Bert lautete übrigens: schnöde Rippen, keine Zöpfe. Aber es geht voooor-wäääärts!

Geschafft

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Feb 282008
 

habe ich meine Übersetzung, gestern ist die letzte Datei an den Verlag gegangen. Uff. In den letzten Tagen war es wirklich ziemlich eng. Jetzt ruh‘ ich mich bis Anfang nächster Woche etwas aus, und dann kommt gleich der nächste Auftrag. Freu mich schon drauf. Veröffentlichung im Herbst.

Fundstücke

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Feb 282008
 

Dies ist eine Anleitung für ein ausgestopftes Herz, das in der Runde gestrickt wird.

Und hier gibt es eine Anleitung für ein sehr schönes Paar Socken namens Valentina. Mit Perlen.

Es geht wieder ein bisschen vorwärts

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Feb 262008
 

bei Bert. Ich bin jetzt fast mit dem Körper fertig. Es fehlen noch 2 cm glattes Gestrick, und dann kommt die Entscheidung für das Bündchen. Die Frage, die sich stellt: Zöpfe oder nicht? Wenn Zöpfe dann 4 re/2li, und die 4 M alle vier R. verzopfen. Wenn nicht, dann ödes 2/2-Rippenmuster. Mal hören, was der Empfänger dazu meint. Ist ein gezopfter Bund zu „weiblich“???

Auch die Maria-Socken sind etwas gewachsen, es ist die Ferse der 2. Socke und der Zwickel fertig. Der Fortschritt kam durch einen weiteren Zahnarztbesuch – weitere Einzelheiten erspare ich euch. Bis zum Käppchen kam ich unterwegs, und den Rest habe ich zu Hause gestrickt. Beim Käppchen rutschen nämlich die Nadeln sehr leicht raus, wenn man mittendrin pausieren muss und das ganze dann in die Handtasche stopft. Jedenfalls dauern diese Socken nicht mehr lange.

Das Wollschaf heute ganz ausführlich:

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Feb 262008
 

Ich weiß ja nicht, ob das Wollschaf heute wirklich beide Fragen stellen wollte…

Die verstrickte Dienstagsfrage 9/2008

Beim Stricken heute ist mir folgende Frage gekommen:

Was machen eigentlich Wollstrickerinnen, wenn sie feststellen, daß sie versehentlich von der Strickvorlage/-anleitung abgewichen sind oder sogar einen „Strickfehler“ begangen haben? Trennt ihr das Gestrickte auf und korrigiert es? oder legt ihr das Strickzeug erst mal auf unbestimmte Zeit zur Seite (und ärgert euch, daß euch das passiert ist)? oder könnt ihr Euch mit dem „Strickfehler“ arrangieren und bucht es unter „individuelle Machart“ ab? Was sind Eure Erfahrungen?

Ich antworte mit Radio Erewan: Kommt drauf an. Nämlich, wie schwerwiegend der Fehler ist. Ist es ein Musterfehler, der an unauffälliger Stelle ist, darf er bleiben, wenn ich ihn erst spät entdecke. Ist er an gut sichtbarer Stelle, so dass ich ihn immer vor Augen habe, wird korrigiert. Zum Glück kann ich mittlerweile einiges mit Fallenlassen von Maschen berichtigen, oder es wird eben geribbelt.

Passformfehler werden auf jeden Fall korrigiert, da hilft nur ribbeln. Ich mache mir nicht die ganze Arbeit, damit es hinterher nicht passt und ich deshalb das Teil nicht trage. Wenn ich nur irgendwo eine Ab- oder Zunahme vergessen habe, wird sie auch mal ein paar Reihen später nachgeholt (kommt ein bisschen auch wieder auf die Sichtbarkeit an).

Wenn es sich unauffällig machen lässt, „pfusche“ ich auch mal. Ich bin da mit mir in den letzten Jahren eher strenger geworden. Denn manches Teil wurde nicht getragen, weil ich mit dem Fehler dann doch nicht leben konnte. Also lieber etwas aufmachen oder korrigieren, als dann ein ganzes Teil rauszuschmeißen, weil es eh nicht getragen wird.

Zweifelsohne Strickanleitungen sind hilfreich! Z. B. beim Pulloverstricken (Musteranleitung und Größenangaben). Oder strickt ihr doch „kreativer“: Stellt die Strickmuster selbst
zusammen? Nehmt das Maßband zur Hand wegen Breiten- und Längenberechnung, oder sogar den Taschenrechner? Wie geht ihr vor, damit es Euer „Lieblingsstück“ wird?

Vielen Dank an Irene für die heutige Frage!

Meist bin ich sehr dankbar, wenn ich alles „vorgekaut“ bekomme. Es ist einfacher, etwas nachzustricken. Trotzdem stricke ich kaum eine Anleitung 100 Prozent nach. Nur selten stimmt die Maschenprobe wirklich überein, selbst (oder gerade dann) nicht, wenn ich die Originalwolle verarbeite. Außerdem passe ich das Stück gerne meinem Geschmack oder meinen Maßen etwas an: Bündchenform, Ausschnitt, Passform etc.

Aber ich entwerfe auch gerne mal selbst, das macht nämlich durchaus Spaß. Dann werden Musterbücher gewälzt, im Internet recherchiert und es wird natürlich auch gemessen und gerechnet.

Zu meinem Leidwesen hilft es mir nur begrenzt, eine Maschenprobe zu stricken. Oft stricke ich dann beim großen Teil doch etwas anders, und muss dann auch meine Berechnungen wieder anpassen. Deshalb muss ich oft am Anfang häufiger ribbeln.

Das Wochenende

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Feb 242008
 

war klasse, wenn auch weniger strickreich. Am Samstag hatten wir lieben Besuch von Kölner Freunden, die auf der Rückreise vom Skiurlaub in Italien waren. Sie schlugen bei uns zum Frühstück auf. Zu aller Leidwesen waren die Alpen gestern nicht zu sehen, nur zu ahnen.

Am Freitag hatte ich noch die Rohübersetzung von meinem Buch fertig bekommen. Allerdings auch eine e-mail, in der nochmal auf die Dringlichkeit hingewiesen wurde. Also habe ich Samstag auch noch gearbeitet, und bin gut vorangekommen (Korrektur am Computer, Ausdruck, Überarbeitung). In den Pausen habe ich mich bei dem wunderschönen Wetter mit dem Balkon befasst – Reinigung, Frühblüher gepflanzt, Gewächshaus vorbereitet und angesät. Und dann habe ich einige Zeit in der Sonne genossen.

Abends war dann Konzert in der St.-Matthäus-Kirche am Sendlinger Tor, und zwar vokale Werke zum Thema Passion von der Renaissance bis zur Neuzeit. Zwischendurch gab es auch noch passende Orgelwerke. Es war klasse, bis auf einige etwas *sehr* moderne Orgelwerke.

Heute waren wir dann nach dem Gottesdienst spontan bei unserem Nachbarn im Nebenhaus eingeladen, was sehr schön war. Heute gab es nämlich im Gegensatz zu gestern einen super Alpenblick, so dass wir einmal die Alpenkette ohne die „Lücke“ des südlich von uns stehenden Hauses sehen konnten. Schööön. Und Weißwürste gab es. Nach dem Essen waren wir dann noch im Forstenrieder Park und Wald wandern, nicht sehr lange, nur ca. 5 km, aber nach dem Winter müssen sich die Füße erstmal wieder ans Arbeiten gewöhnen.

Und abends bin ich dann endlich zum Stricken gekommen, nachdem ich diese Woche nur selten und dann auch nur kurz stricken konnte – es war einfach nicht mehr Zeit. Immer noch Bert, und ich habe jetzt endlich wieder etwas mehr gestrickt als ich geribbelt hatte. Also geht es wenigstens wieder vorwärts. Sind aber noch einige cm, bis ich den Körper fertig habe.

Da steht dann noch die Entscheidung an, wie ich den Bund mache – evtl. mit Zöpfen, passend zur Schulterpasse. Und den nächsten Pulli plane ich auch schon, nämlich den aus der Trekking Handart für Ralf.

Feb 232008
 

Als ich bei Daniela war, habe ich mir eine Rosenholz-Rundnadel von Pony gekauft. Sie hat laut Hersteller eine Stärke von 3 mm, genau wie die Nadeln, auf denen ich Bert stricke. Nur dass die Bert-Nadeln ganz gewöhnliche Prym-Nadeln in grau sind, und geknickte Enden haben. Nun wollte ich die neue Nadel natürlich mal ausprobieren und habe Bert damit weitergestrickt.

Als ich die Nadeln verglichen habe, kamen mir die hölzernen Nadeln einen Tacken dicker vor, sowohl vom Sehen her (optisch) als auch vom Fühlen (haptisch). Ich habe also gestrickt – die erste Reihe war vieeel zu locker, also habe ich etwas fester gestrickt. Nach einer Weile sah ich, dass ich nun 1. deutlich gleichmäßiger und 2. etwas fester als mit den Prym-Nadeln gestrickt habe. Obwohl ich das gar nicht gemerkt hatte. Ich wollte das nicht wahr haben und strickte fleißig weiter, aber nach 10 cm oder so war der Unterschied so deutlich, dass ich diesen Teil wieder geribbelt habe.

Ihr kennt ja meine naturwissenschaftliche Ader, und so musste ich der Sache auf den Grund gehen. An der Stärke der Nadel kann es nicht liegen, denn die habe ich mit Männes Präzisions-Schieblehre gemessen: Beide Nadeln kommen auf 2,95 mm, und zwar ganz genau. Hat mir da das Hirn einen Streich gespielt, weil es *meinte*, mit einer dickeren Nadel zu stricken? Oder liegt es an dem anderen Material, an der anderen Nadelform? Habt ihr da Erfahrungen?

Jedenfalls bin ich immer noch am Körper von Bert, Ribbelmonster lässt grüßen, leider weiterhin mit langweiligen grauen geknickten Rundnadeln. Die hölzernen Nadeln ließen sich sooo viel besser stricken…

Das Wollschaf will heute wissen

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Feb 192008
 

Die verstrickte Dienstagsfrage 8/2008

Welche Marke und Garnzusammensetzung bevorzugt ihr bei Sockenwolle? Kauft ihr lieber Industrie- oder Designergarn, vielleicht auch handgefärbte Wolle? Und welche Gründe habt ihr dafür?

Vielen Dank an Jule für die heutige Frage! Ich finde sie auch sehr anregend.

Bei mir kommt es mehr auf die Zusammensetzung als auf die Marke drauf an. Ich verstricke am meisten (aber nicht am liebsten) die übliche Zusammensetzung aus 75 % Wolle und 25 % Polytierchen. Dabei liebe ich vor allem Mondial-Wolle und auch Lornas Laces, die beide sehr schöne Farben haben und sehr weich sind. Noch lieber habe ich reine Wolle und die Trekking Pro Natura mit natürlicher Bambusfaser (im Gegensatz zur Bamubs-Viskose). Bei diesen Fasern ist der Geruchsfaktor minimiert.

Ich liebe auch handgefärbte Wolle. Ich habe aber noch sehr viel Industriewolle auf Vorrat, und diesen Vorrat möchte ich doch erstmal schrumpfen lassen, bevor ich gezielt handgefärbte Garne einkaufe. Wenn mir eine Wolle sehr gefällt, ist es fast gleich, was da an Firma draufsteht. Manchmal begeistert mich Industriewolle, dann wieder die handgefärbte. Die Qualität der einzelnen Garne kann selbst bei der gleichen Firma seeehr unterschiedlich sein – nicht nur, was die Weichheit und das Leiern angeht, sondern auch bei der Stärke.

Und auch beim Preis bin ich nicht ganz so pingelig, wenn mir eine Wolle sehr gefällt. Wenn ich den Preis sehr hoch finde, kann es aber sein, dass ich lieber nur ein einziges Knäuel oder zwei statt mehrerer kaufe.

Und was ich an handgefärbter Wolle so mag? Einmal schätze ich echte Handarbeit, denn ich arbeite ja selbst gerne mit den Händen. Und außerdem gibt es gerade bei der handgefärbten Wolle wunderschöne Farbzusammenstellungen. Oftmals sind die Stränge auch einmalig, mindestens wird aber in kleiner Auflage gefärbt, es ist also keine Massenware, die ich an jeder Ecke wiedersehe. Der dritte Grund ist, dass sie zwar mehrere Farben haben, aber eher nicht ringeln, sondern auch mal wildern, und die Farben oft auch Ton-in-Ton sind. Da kann man dann ein Muster reinstricken, ohne dass es in der Färbung untergeht.

Designergarn habe ich nur sehr wenig, und das, was ich bisher verstrickt habe, war eher einen Tacken zu dick. Leider weiß man bei diesen Garnen oft nur eine ungefähre Zusammensetzung, und sehr oft ist sind mir zuviele Polytierchen und/oder Baumwolle drin. Ich mag für Socken überhaupt keine Baumwolle mehr!

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