Das Wochenende

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Mrz 312008
 

[Vorsicht länglich!] war recht ausgefüllt mit den üblichen Samstagsarbeiten, einem spontanen Besuch eines Biergartens am Samstag – dort waren wir zusammen mit einem Freund und Nachbarn. Hier die offiziellen Eröffnungbilder für die Eichlersche Biergartensaison %prost:

Biergarten-Saison eröffnet

Auf dem Bild schlage ich gerade die Socken an.

Und hier eine halbe Radlermaß später:

Biergarten-Saison eröffnet

– Nein, so richtig haben die Biergärten noch nicht auf. Man kann sich das Bier in der Gaststätte holen, und draußen sitzen, um es zu trinken. Aber einen Ausschank und auch Essenausgabe draußen gibt es noch nicht. Es ist einfach noch zu früh im Jahr, es kann ja auch nochmal Frost und so kommen. Es kamen später auch noch ein, zwei andere Besucher mit ihrer Zeitung, zu der sie sich eine Maß schmecken ließen. Die Sonne haben wir ausführlich genossen. Ich denke, gestern am Sonntag wird mehr losgewesen sein.

Danach habe ich dann mal angefangen, mein Arbeitszimmer auszumisten. Das hat den ganzen Abend gedauert, und echt was gebracht: Ich kann mich dort wieder rühren. Ganz fertig bin ich noch nicht. Dabei bin ich auch auf meinen Strickkorb gestoßen, in dem noch größere Mengen angefangene Projekte lagen. Jetzt ist auch der ausgemistet, und seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt als Lagerplatz der aktuellen Projekte im Wohnzimmer zu dienen. Und ja, ich sollte mal wieder UFOs beenden – seufz.

Ein UFO hat übrigens dran glauben müssen, es waren die Laburnum-Socken. Die habe ich 2006 angefangen, und jetzt habe ich sie Graf Ribbel freudig in den Rachen geworfen, und das Garn zurück in den Vorrat gepackt. Ich merke einfach, dass das Toe-Up-Stricken nicht mein Ding ist, so nützlich und witzig ich es finde. Und die Herzchenferse oder andere Fersenwand-Fersen sind Toe-up einfach ziemlich umständlich zu stricken, wenn sie richtig herum liegen sollen, und das sollen sie. Die Bumerang-Ferse und Verwandte sind für meine Familie einfach nicht die rechte Passform. Vielleicht würde es ja mit etwas Übung besser gehen. Aber ich weiß nicht, ob ich mich da durchbeißen will. Letzte Rettung wäre ja noch die nachträglich eingestrickte Ferse. Aber das gehe ich mal bei Gelegenheit an. Der Witz an der ganzen Sache war, dass ich bei diesen Socken kein Toe-Up benötigt hätte, weil ich mehr als ausreichend Garn für das geplante Paar habe. Nur hatte ich zu dieser Zeit einige Paare so gestrickt, und habe aus lauter „Gewohnheit“ weiter gemacht. Vielleicht verwende ich das Muster ja dann mal in der richtigen Richtung.

Das Angestrickte vom Biergarten ist eine warme Socke aus doppeltem Garn auf 3,5er Rundnadel (Resteverwertung), die ich so nach und nach als Besuchersocken stricken möchte. Die bekommen dann auch noch eine Anti-Rutsch-Ausrüstung verspasst, damit sich keiner unserer Gäste auf dem glatten Parkett unfreiwillig hinlegt. Ich plane derzeit auf zwei Paar in jeder Erwachsenengröße, wobei ich da vier statt der üblichen 2 Schuhgrößen zusammenfassen werde. Da sie ja nicht in Schuhen getragen werden, ist es ja nicht so schlimm, wenn sie ein bisschen reichlich ausfallen. Mittlerweile ist die erste Socke fertig, bei 48 M Umfang kein Wunder. Diese hier soll Größe 40-43 abdecken. Ich verstricke einfach der Reihe nach die Reste, so dass keine zwei gleichen Socken entstehen, aber ich denke, für diesen Zweck ist das auch nicht notwendig.

Außerdem waren wir am Sonntag nach dem Gottesdienst bei lieben Freunden aus der Gemeinde zum Essen eingeladen, und da ich mein Strickzeug dabei hatte, habe ich während des Quatschens weitergestrickt. Wir haben den Nachmittag mit diesen Freunden im Garten des Schlosses Nymphenburg zugebracht und wieder von Herzen die Sonne genossen. Ich habe sogar ein bisschen Sonne gefangen, was sich abends mit leicht geröteter Haut kundtat – die Haut ist ja nach dem langen Winter nix Gutes mehr gewöhnt.

Gestern Abend ist die erste Socke fertig geworden, der zweite ist angefangen. Ein schönes Projekt zum Mitnehmen, das mir auch mal ein bisschen Erfolgserlebnis schenkt. Wir haben uns übrigens Animusic angeschaut, Video-Clips gibt es bei YouTube. Einfach nach Animusic suchen, da gibt es alles mögliche zum Aussuchen. Wir haben uns die beiden DVDs geleistet.

Heute war mir auch noch nach Ausmisten zumute, und ich habe mal wieder auf meiner Kamera Platz geschafft. Diese Aktion hat doch glatt noch ein unveröffentlichtes Sockenbild zutage gefördert. Vom Juni 2007, also aus der heißen Zeit vor dem Umzug nach München. Das jetzt so als Belohnung für die, die bis hierher durchgehalten haben:

TipTop June 2007

Tip Top Color von Regia, Sockenbaumwolle, sonst weiß ich nicht mehr viel. Nur dass aus dem Rest auch noch ein Paar Sneaker geworden ist, von dem aber noch nicht einmal ein Bild zu finden war.

Total versponnen

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Mrz 312008
 

fragt:

Hast Du schon Vliese gefärbt? Welche Erfahrungen hast Du damit
gemacht? Was sollte man unbedingt vermeiden?

Öhm, nö. Ich hab‘ noch nie nich Wolle in irgendeiner Form gefärbt. Ich habe allerdings ein paar Ostereierfarben hier, die nicht für Eier gedacht sind, sondern für Wolle. Ich würde wahrscheinlich eher Kammzüge färben als Vliese, oder fertig gesponnenes Garn.

Himmel (Sky)

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Mrz 302008
 

fasziniert mich. Wir haben es gut, denn wir sind ihm ein bisschen näher in unserem Hochhaus, und sehen sehr viel davon. Hier Kostproben vom 25.03.:

Himmel2_08-03-25

Himmel08-03-25

Die Fotos stehen bei Flickr wesentlich größer und damit schöner zur Verfügung. Einfach klicken!

Keine gute Idee, das

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Mrz 292008
 

Nö, wirklich nicht. Rolags müssen so gewickelt werden, wie es im Buch steht. Sonst ist das Ausziehen viel mühseliger und es gibt mehr Knötchen und Huddel. Ok, man könnte ja mal dem Buch glauben. Dann müsste man nicht immer das Rad neu erfinden. %augenroll Aber die „verkehrten“ Rolags habe ich, das muss ich zu meiner Entschuldigung sagen, zuerst gerollt, ohne noch mal nachzusehen. Danach erst habe ich mal im Buch geguckt. Aber warum ins Buch gucken, wenn’s auch so geht? Naja, wenigstens weiß ich jetzt, warum ich es so mache, wie ich es mache. Ist ja auch mal gut zu wissen. Jedenfalls habe ich die falschen Rolags und noch ein paar neue „richtige“ gestern versponnen.

Es wird auf diese Weise recht lange dauern, bis ich das Alpaka versponnen habe. Ich schätze mal mindestens eine Woche Arbeitszeit für zwei Spulen. Erst kardieren, dann spinnen, und das ziemlich langsam, weil ich immer noch VM aus den Fasern holen muss. Aber das Garn ist es wert. Es wird sowas von weich und toll und überhaupt %herzchen

Vor dem Ribbeln

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Mrz 272008
 

sah Claudius so aus:

Claudius vor Ribbeln

Jetzt sieht er ungefähr wieder so aus, nur dass der eine Ärmel richtig „drin“ ist. Ich bin gespannt, ob er passt und gefällt. Die bisherigen Anproben waren vielversprechend.

Einarbeitung

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Mrz 272008
 

Gestern habe ich mich weiter mit dem Traditional angefreundet. Dazu gehörte nochmal ausführliches Ölen (es quietschte noch an einigen Stellen), ein Blick in ein Spinnbuch, um mit der etwas anderen Konstruktion klarzukommen, und ein passender Stuhl. Leider rutscht das Rad ziemlich in der Gegend herum, denn es hat – anders als das Joy – keine Gummifüße. Da muss ich eventuell noch was dran tun.

Bei all dem habe ich einen ersten Strang Garn fertig bekommen. Nur eine Probe, denn ich experimentiere im Moment, wie ich das Alpaka am besten verspinne. Das Garn ist super-weich, einfach ein Traum.

Gigi-Probe

Hier habe ich erstmal ganz ohne Bearbeitung gesponnen, nur während des Spinnens die Locken geöffnet und kurze Fasern und VM entfernt. Es wird ein bisschen ungleichmäßig, und ich muss aufpassen, dass ich genug drehe. Ich bin so an das schnelle Joy gewöhnt…

Hier noch mal der Strang im Vergleich mit einem Rest von der Spule, der noch nicht gewaschen ist:

Gigi Probe

Dann habe ich noch ein wenig von dem Vlies kardiert, und gleich wird das Ganze wesentlich gleichmäßiger. Die Rolags (ich weiß nicht, wie man das auf deutsch nennt – wie öfter, wenn es ums Spinnen geht) habe ich einmal klassisch zusammengerollt, und einmal in der anderen Richtung, so dass die Fasern in Spinnrichtung liegen. Hier die „anderen“ Rolags:

Gigi Rolags

Mal sehen, ob sich das irgendwie unterscheidet beim Spinnen. Die erste Rolag-Sorte ist auch schon versponnen und gezwirnt, muss aber noch gewaschen werden. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass es so einfacher ist, ein gleichmäßiges Garn hinzubekommen.

Und hier noch ein Bild von meiner allerersten Probe, die ich euch nie gezeigt habe, aber schon im September entstanden ist:

Gigi

Das Wollschaf

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Mrz 252008
 

will diese Woche wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage 13/2008

Am 30.September 2007 endete die Wolldiät, die sich einige Bloggerinnen zu Jahresbeginn auferlegt haben. Mich würde es sehr interessieren, welche Erfahrungen in dieser Zeit gemacht wurden und welche Tipps und Tricks andere Bloggerinnen im Kampf gegen zunehmende Wollberge ( z.B.: 2 Paar Socken fertigstellen bevor Wolle für 1 neues Paar gekauft wird u.ä.) haben.

Vielen Dank an Meggie (die keinen eigenen Blog führt) für die heutige Frage!

Also, an dieser Diät habe ich nicht teilgenommen, auch an vorhergehenden Aktionen nicht. Ich halte es aber für gut, sich beim Kaufen zu beschränken. Das hilft nicht nur, den Familienfrieden zu fördern, sondern auch dem Portemonnaie. Mein Ideal-Vorrat wären unter 20 Knäule Sockenwolle, ein paar Knäule für kleinere, nichtsockige Projekte, und für die 2-3 nächsten größeren Projekte. Im Moment halte ich diesen Traum für illusionär, aber vielleicht schaffe ich es in einigen Jahren.

Ich habe jetzt im dritten Jahr meine eigene Regel, um meine Wolle abzubauen: Ich will mehr Garn verstricken, als ich neues einkaufe. Eigentlich müsste dann die Wolle weniger werden (geht nicht so ganz auf, weil ich auch noch Garn selbst spinne, und ab und an mal etwas geschenkt bekomme – und die Regel gilt nur fürs gekaufte Garn). Im ersten Jahr habe ich es zwar geschafft, aber das „mehr“ war ziemlich wenig. Im letzten Jahr war die Bilanz wesentlich besser – ein knappes Kilo. Dieses Jahr bin ich im Minus, aber abgerechnet wird eben am Jahresende – bis dahin ist noch einiges an Zeit. Ich notiere zusätzlich den aktuellen Stand auch immer rechts unten in der Seitenleiste.

Mir hilft das regelmäßige Aufschreiben der Wollbewegungen, realistischer zu bleiben. Dazu führe ich eine Excel-Tabelle. Im Geschäft hilft oft (nicht immer) ein Gedanke an die Wollstatistik, mich fürs Nichtkaufen zu entscheiden.

Zurückmelden

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Mrz 252008
 

will ich mich mal nach den Ostertagen. Wir hatten einiges an Programm, aber computern stand da eher nicht drauf. Gründonnerstag fing mit dem Gründonnerstags-Gottesdienst am Abend an. Am Karfreitag war um 12 Uhr Brunch bei uns zu Hause (oh, war *das* lecker und gemütlich), und um 15 Uhr Gottesdienst, danach nur noch abhängen. Am Samstag war außer der üblichen Einkaufstour noch eine Einladung zu einem (klasse) Abendessen. Sonntag sind wir mit einem Teil unserer Gemeinde morgens um 6 zu einer Osterandacht auf dem Olympia-Berg gewesen (uhhh, war das kalt – ein ganz gleichmäßiger, nicht sehr starker Wind ließ die gefühlte Temperatur (echte muss etwas unter Null gewesen sein) in den Keller sacken), anschließend zum Osterfrühstück in den Gemeinderäumen. Danach waren wir ein wenig wandern (südliche Isarauen von der Thalkirchener Brücke aus). Und gestern haben wir eine Freundin besucht zu einem Arbeitseinsatz – helfen beim Umräumen und Aussortieren. Wir haben umgeräumt, sie aussortiert. Zwischendurch waren wir beim Italiener (Mjam), und abends haben wir es uns dann bei uns zusammen mit derselben Freundin gemütlich gemacht – stricken, ratschen, etc.

Tja, und seit gestern habe ich ein Ashford Traditional, gekauft von eben jener Freundin. Es ist schon etwas älter, mit einfädigem Antrieb. Probegesponnen ist es schon, allerdings muss ich noch eine Sitzgelegenheit suchen, die zu dem Spinnrad passt, dazu eine Spinnposition, die ebenfalls passt. Naja, die übliche Einarbeitung. Zum Probespinnen habe ich ein bisschen von meinem Alpaka genommen.

Und Claudius ist auch kräftig gewachsen. Ich bin jetzt nach der ersten Abnahme der Schulterpasse. Das hört sich nicht nach allzuviel an, ist es aber. Denn zwischendurch war noch Graf Ribbel zu Besuch! Ich habe ungefähr auf der Hälfte der Schulterpasse entdeckt, dass ich einen Ärmel verkehrt herum eingehängt habe. Nicht so prickelnd, wenn die Abnahmen auf der Außenseite liegen. Also alles (so ca. 300 M in der Runde) marsch marsch zurück, den Ärmel richtig eingehängt (das war ziemlich viel Aufwand). Jetzt bin ich schon einiges weiter als ich vor dem Ribbeln war, und hoffe ganz sacht, dass ich dieses Teil noch diese Woche beenden kann.

Ich wusste, dass das nicht an mir vorbei geht

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Mrz 222008
 

irgendwann erwischt es jeden. Aber da es ein schönes Stöckchen ist, mache ich auch gerne mit:

Ina hat mich erwischt. Mal gucken ob mir was einfällt.

Erstmal die Regeln:
1. Setze einen Link zu der Person, welche Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in Deinem Blog.
3. Erzähle von Dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.
4. Gib das Stöckchen am Ende Deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5. Hinterlasse bei der jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog/Website, wonach Sie „getagged“ wurden.

1 und 2 sind erledigt.

Nun die 6 unwichtigen Dinge/Macken/Gewohnheiten
1. Ich mag keine Leber.
2. Ich bin auch im Sommer beim ersten Sonnenstrahl wach. Was nicht heißt, dass ich mich nicht nochmal rumdrehe und weiterschlafe, falls das möglich ist.
3. Ich hasse 40-cm Rundstricknadeln
4. Ich gucke die Bayern-Soap (so, jetzt ist es ‚raus!)
5. Ich lese seit 27 Jahren regelmäßig in der Bibel
6. Ich kann Schiffchenspitze knüpfen und ein bisschen klöppeln

Da das Stöckchen schon fast jeder hatte, darf es gerne aufsammeln, wer möchte…

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