aber eben doch nicht sind beide Schals, die ich in Arbeit habe: Sowohl bei Amazonas als auch bei Morning Surf ist die Strickerei fertig. Das Wort, das zu “Eigentlich” gehört ist ein “Aber”: Es fehlt noch das Vernähen – das wär’ jetzt nicht so der Angang. *Aber* der eine Schal sollte gedämpft werden (Amazonas), damit er nicht mehr ganz so verzogen ist, und der andere muss gespannt werden. Beides erfordert Konzentration, die derzeit mit meinem Wattekopf nicht zu haben ist, und außerdem sind die Betten derzeit tagsüber auch nicht unbedingt frei, denn mein Mann ist krank geschrieben, und ich zwar nicht, aber ich liege trotzdem große Teile des Tages flach. Jedenfalls kann ich das Bett nicht mit einem aufgespannten Schal belegen. Also eben nur eigentlich fertig.
war dieses Paar fertig:
Technische Daten:
- Broadripples Gr. 39, für mich (23/2008)
- gestrickt aus 72 g Opal Brazil Farbe 5001
- mit KP Harmony Rundstricknadel 2,25 mm, 80 cm lang
- Das Muster ist das legendäre Broadripple-Muster, das damals so viel Furore gemacht hat (ich habe es erstmals 2004 gestrickt), mit 72 Maschen zu Beginn des Schaftes, ca. 5 cm vor der Ferse auf 64 reduziert, für die Fußsohle nochmal zwei Maschen abgenommen.
- Anmerkung 1: Socken hätten etwas enger sein können.
- Anmerkung 2: Ich freue mich, dass es diesmal geklappt hat, dass die Streifen so schön übereinstimmen. Diesmal habe ich es nämlich durchaus drauf angelegt.
- angefangen: 03.09.08, fertig gestellt: 25.09.08
Ach ja, und die Wollstatistik, die die Wollmeisen auf über 2 kg Minus ins gebracht hatten, hat sich auch wieder beruhigt, immerhin ist jetzt nur noch eine 1 vorne. Und demnächst wird die Statistik richtig rülpsen, denn ich habe heute alle Teile von Jerry fertig bekommen, die man vor dem Zusammennähen stricken kann. Die müssen jetzt erstmal geheftet, probiert, und dann hoffentlich nicht geribbelt werden, um dann in ein tragbares Teil verwandelt zu werden. Für den Kragen werde ich sicherlich noch einiges an Wolle brauchen, ich rechne, dass es irgendwo zwischen 600 und 700 g auskommen wird.
Ein Projekt wie ein Puppenpullover. Man denke sich nur: selbst die größte Größe hat nur 49 M Anschlag, und die kleinste, die ich gestrickt habe, sogar nur 41 M. Kein Wunder dass ich in knapp drei Stunden 1,5 Ärmel fertig hatte, und das, obwohl ich den Raglanteil 3mal statt zweimal gestrickt habe (dafür kann ich das jetzt auch – nur wofür werde ich dieses umwerfende Können noch verwenden? Nochmal strick ich den nicht)! Aber Genuss-stricken ist anders. 10er Nadeln (in der Anleitung wurden 12-15er gefordert, aber so fest strick ich nicht) sind eben Besenstiele. Und wenn ich mir so Pulli-Anleitungen anschaue, dann sind heute eher für Nadeln 5 – 8 ausgelegt, selten wird mal 4,5 oder 4 benutzt. Alles viel zu dicke Wolle. Meine bevorzugte Nadelstärke bewegt sich eher zwischen 3 und 4.
Ich benenne die Kategorie jetzt einfach in WIP-Tag um, da ich sowieso nicht soo regelmäßig dazu komme, sie hier zu zeigen. Z. T. sind die Fotos schon was älter, aber ich bin in letzter Zeit so schlecht dazu gekommen, hier was zu posten:
Das erste und neueste WIP habe ich gestern angefangen, weil ich es brauchte: Mann auf Geschäftsreise, und ich immer noch ziemlich angeschlagen von der Erkältung, die mich heimgesucht hat. Also musste was neues her, und was lag näher als dieser Schal:
Tolle Wolle, einfaches Muster und ein schönes Hörbuch dazu habe ich mir gegönnt. Da ich aber immer noch nicht ganz fit bin, nehme ich mir lieber nichts zu konkretes vor. Weiterstricken vielleicht. Leider verzieht sich das Ganze – warum? Ich habe dasselbe Muster schon einmal gestrickt, als Schaft für Socken, und da hat es sich nicht verzogen. Liegt das an dem Dochtgarn? Ich muss gestehen, dass ich bisher nur sehr wenig mit Dochtgarn gestrickt habe. Ich hoffe, dass Spannen hier Abhilfe schaffen kann.
An WIP Nummer 2 habe ich schon lange nicht mehr gearbeitet, seit drei Wochen liegt es herum, ohne dass ich eine Masche dran gestrickt habe:
Das ist Jerry, den ihr auch noch nicht gesehen habt, ein Pulli in super-dickem Garn für mein Töchterlein aus Rowan-Garn und nach einer Anleitung von Kim Hargreaves. Seitdem ich das Bild gemacht habe, ist er schon gewachsen, denn ich habe nun Vorder- und Rückenteil fertig, und das erste Drittel von Ärmel 1 ist gestrickt. Ich sollte dieses Projekt auch mal wieder zur Hand nehmen.
Und das dritte Projekt seht ihr hier auch nur im Anfangsbild, nämlich die Broadripple-Socken:
Da habe ich schon den ersten fertig, und vom zweiten fehlen nur noch wenige Reihen Fuß und die Spitze. Die sollten in der nächsten Woche fertig werden.
Ich mag diese leuchtenden Regenbogenfarben, frage mich allerdings, wie das Blasslila und das Braun dazwischengeraten sind. Entschuldigung für das schlechte Foto. Leider ist es das einzige, das ich bisher von diesen Socken habe und trotz Bearbeitung ging es nicht besser. Ich hoffe, dass die Fertig-Bilder besser werden.
Fundstücke
Widerstand ist zwecklos, wenn man den Borg Wollmeisen begegnet. Heute war die Wollmeise in Benediktbeuern auf dem dortigen Textilmarkt (der findet morgen auch noch statt) und da uns beides interessierte, sind wir hingefahren. Letztes Jahr ging das noch nicht, da waren wir noch beim Kistenschiebespiel. Aus “vielleicht mal einen Strang zur Probe” wurde das hier: //… when you get to meet the Borg Wollmeise personally. Today Wollmeise was at Benediktbeuern, a village in southern Bavaria, where there was a market for textile artists. Since the market as well as Wollmeisen were intersting for us, we went there. Last year we couldn’t go there because we were still doing Sokoban after our move to southern Germany. When I went there my thought was: “Well, perhaps one skein to try out…” That’s what happened:
Das bin ich beim Aussuchen. In der Hand halte ich schon einen (blauen) Strang – zu sehen am unteren Bildrand. Wie ihr im nächsten Bild seht, hat es der rote Strang allerdings nicht geschafft. // That’s me choosing skeins. In the left hand I hold a (blue) skein, you can see it at the lower border of the photo. As you can see in the next photo the red skein didn’t make it.
Fünf Stränge Sockenwolle und ein Strang Lamm-Merino. Die Farben waren einfach zu überzeugend. Übers Internet kann man das gar nicht wiedergeben, wie schön die sind, aber das habt ihr ja sicher schon in anderen Blogs gelesen. Natürlich gab es noch jede Menge schönes andere, von dem wir auch noch ein bisschen was gekauft haben. Anschließend haben wir uns im Klosterbräustüberl gestärkt und sind mit der Beute heimgefahren. // Five skeins of yarn and a skein of Merino-Lambswool. The colors were simply pursuasive. You can’t show via the Internet how beautiful they are, but I’m sure you read that in other blogs already. Of course there were lots of other nice things to see there, a very few of which we bought. After that we had a nice Bavarian lunch at the Klosterbräustüberl and went homewith the spoil.








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