Jan 152009
 

ist diesmal die Frühchendecke, die schon seit Oktober in Arbeit war, und die ich beinahe – aber nur beinahe – zum UFO hätte erklären müssen. Alles was vor länger als 3 Monaten angeschlagen wurde und an dem auch einige Zeit nichts passiert ist, ist ein UFO. Also, das beinahe-UFO Henry II ist fertig: // the preemie blanket, on which I was working since October. I almost had to push it to Hibernation – everthing that’s been cast on longer than 3 months ago is in Hibernation, if I didn’t work on it for a longer time. So the almost UFO Henry II got finished.

Henry II

Diesmal habe ich eine etwas dickere Nadel genommen, ich werde aber nochmal eine stricken, denn ich bin noch immer nicht damit zufrieden, wie sich das Gewebe anfühlt. Es dürfte noch etwas weicher sein und besser fallen. // This time I used a thicker needle. I need to knit another version however, because I’m not yet quite content with how the fabric feels. It could be a bit softer and the drape could be better.

Henry II

Schön finde ich, dass trotz der doch so aufgeregten Muster die Struktur von Henry ganz gut zu sehen ist. // I’m happy that the texture of the pattern is visible even in the more busy colorways.

Technische Daten: // Technical Data as always on Ravelry.

  • Frühchendecke Henry Gr. ca. 30 x 30 cm
  • gestrickt aus 44 g Sockenwollresten
  • mit KP Harmony Rundnadel 3,0 mm, 80 cm lang
  • Nach der Anleitung Henry aus der Knitty
  • angefangen: 14. Okt 2008, fertig gestellt: 13.01.2009

Noch eine der verpassten Wollschaf-Fragen:

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Jan 132009
 

Die verstrickte Dienstagsfrage 1/2009

Mich würde mal interessieren was sich die Leute strick- und handarbeitstechnisch so vorgenommen haben für das Neue Jahr – und ob überhaupt!

Herzlichen Dank an Birgit für die heutige Frage!

Im kommenden Jahr habe ich einiges vor:

  1. Endlich mal einige meiner Muster veröffentlichen
  2. Ca. 4 Pullis/Jacken stricken, mindestens zwei davon für mich
  3. Jede Menge Socken stricken, dabei noch die eine oder andere Technik ausprobieren, neue Anleitungen ausdenken und ein paar schöne Anleitungen von meiner Tapetenrolle verwirklichen.
  4. Das Norwegerstricken üben
  5. Vor allem Spaß haben!
  6. Bis Ende März keine Wolle mehr kaufen (ich halte schon seit Ende September durch – ich brauche nicht unbedingt ein Neujahr, um Entschlüsse zu fassen), eventuell auch noch was länger, und
  7. auf keinen Fall mehr mit der Wollstatistik ins Minus kommen (d. h. ich darf nie mehr kaufen, als ich schon in diesem Jahr verstrickt habe).
Jan 132009
 

will heute wissen:

Die verstrickte Dienstagsfrage 3/2009

Wie bewahrt ihr eure Stricknadeln, Häkelnadeln, Nadelspiele und weiteres Zubehör auf? Benutzt ihr Spezialetuis oder etwas selbst Gebasteltes?

Herzlichen Dank an Anja für die heutige Frage!

Ich habe in erster Linie Behältnisse, die eigentlich nicht für das Aufheben der Stricknadeln gedacht sind. Meine Rundstricknadeln wohnen in einer Ziehharmonika-Mappe wie sie eigentlich für Dokumente gedacht sind. Die Reiterchen sind mit den Nadelgrößen beschriftet, und die Nadeln sind in den Tütchen, in denen sie geliefert werden. Wenn es mehrere von einer Größe (verschiedene Längen) gibt, sind sie in einem Tütchen. So habe ich immer bequemen Zugriff.

Meine geraden Nadeln (in erster Linie Nadelspiele, und ein Satz kurze Clover-Nadeln für Schals) sind in der Regia-Box, die es vor ein paar Jahren mal gab, gut aufgehoben. Dort treiben sich auch Nadelmaß, Maßband, Maschenmarkierer und ähnliche Kleinteile rum, die man zum Stricken so braucht.

Die Knitpicks-Nadeln sind in ihrem Täschchen, in dem sie auch gekommen sind, darin lagern auch die Knitpicks festen Rundnadeln. Derzeit sind das die Nadeln, die ich am häufigsten benutze.

Und dann habe ich noch von Leipzig-Einundleipzig eine Plastik-Nadeldose mit einigen wenigen langen, geraden Nadeln. Wie alt die Dose ist, könnt ihr daran ermessen, dass darauf noch das *alte* Logo von Drei Pagen ist, eine Firma, die die jüngeren unter euch gar nicht mehr kennen dürften, denn die existieren nicht mehr, und noch länger haben die keine Wolle mehr vertrieben (zum Schluss war das ein Gruscht-Versand von der Kragenweite Moderne Hausfrau). Die wohnt ganz unten in einer Schublade und wird äußerst selten benutzt, wegwerfen mag ich sie aber auch nicht.

Die anderen Nadelbehältnisse wohnen im Strickkorb oder gut zugänglich im Regal, da ich sie ständig brauche.

Achja, und dann gibt es noch einen eher nicht-orthodoxen Platz, an dem ich Nadeln aufbewahre, und das ist in Projekten. Viele davon sind UFOs, und die Nadeln sind eben darin gelagert. (Räusper)

Jan 112009
 

Heute habe ich dieses Paar von der Nadel geschubst: // Today I pushed these off the needles:

Rueschensocken

Technische Daten: // Technical Data as always on Ravelry.

  • Rüschensocken Gr. 36/37 für die Kiste
  • gestrickt aus 58 g Schoppel Admiral Degradé ohne Farbangabe auf der Banderole
  • mit KP Harmony Rundstricknadel 2,0 mm, 80 cm lang
  • Hippezippes Miniruesche, ansonsten Stinos nach meinem üblichen Rezept mit 4/1-Rippen und verstärkter Herzchenferse über ungerade Maschenzahl, 3 Mittelmaschen beim Herzchen
  • angefangen: 03.01.2009; fertig gestellt: 11.01.2009

Fundstück

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Jan 092009
 

Diesmal gibt es eine Seite, auf der es ganz viele Strickschriften fürs farbige Stricken gibt, nämlich sowohl fürs Norweger- oder Jacquardstricken als auch fürs Intarsienstricken: Jessica Tromps Seite

Jan 092009
 

Nachdem es jetzt 2 Tage finster war wie im Sack, wir aber trotzdem keine einzige Schneeflocke abbekommen haben (Ich will Schnee! *unreifmitdemfußstampf*), war es gestern wieder hell genug zum Fotografieren. Und wie versprochen kommen endlich Bilder von den fertigen Nutkins: // After two days of darkness which didn’t bring a single snowflake here (I want some snow! *stampingfootlikeateen*), yesterday there was enough light to take photos. And therefore the photos of the finished Nutkins:

Nutkins on sock blockers

Diesmal sind es wirklich ganz besondere Socken geworden, sie gefallen mir sehr gut. In dem Falle hatte ich eine zweite Chance! Danke nochmal an alle, die hier kommentiert haben und mich mit Tipps und Mutmachen angeschubst haben. Dieses Projekt ist ein klasse Beispiel dafür, wie Kreativität durch das Internet gefördert wird. // These are really specials socks, I like them very mucht. This time I had a second chance! Thanks everybody for commenting and nudging me on with tips and encouragment. This project is a good example for how the Internet boosts creativity.

Nutkins

Man sieht, dass das Bein sehr in sich gedreht ist. Ich finde es trotzdem sehr schön. Am Fuß herrscht die Tendenz auch, aber da ist sie nicht ganz so stark, weil das glatt-Rechte alles ein bisschen im Zaum hält. Ohne Sockenbrett sieht man die Drehtendenz noch stärker: // You see that the leg is twisting madly. I really like that! The tendency is in the foot, too, but there it isn’t as strong because all the stockinette stitch reigns it in a bit. Without a sock blocker the distortion is even more visible:

Nutkins without blocker

Und noch eins, weils so schön ist: // And another photo, because I like it so much:

Nutkins

Jetzt noch die technischen Daten: // Technical data as always on Ravelry.

  • Nutkins Gr. 39 für mich
  • gestrickt aus 71 g Trekking 6-fach, experimentelle Farbstellung
  • Mit KP Harmony Rundnadel 2,75 mm, 80 cm lang
  • Muster: Nutkin von Beth LaPensee, stark verändert: Mustersatz auf 12 M und 6 Reihen verkleinert, damit es auf 48 M passt, aufwärts gestrickt mit Herzchenferse aus dem Genialen Sockenworkshop und einem selbstausgedachten Picot-Rüschenrand ohne doppelten Saum.
  • angefangen: 04.01.2009, fertig gestellt: 06.01.2009

Nochmal Mädchensocken // Girly socks again

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Jan 082009
 

stricke ich derzeit. Hier der Anfang: // Again I’m knitting girly socks. This is the start:

Rueschensocken

Angefangen am 2. Januar. Ich brauche immer etwas einfaches auf der Nadel, damit ich beim Fernsehen oder unterwegs stricken kann. Obwohl die hier schon etwas anspruchsvoller sind, aber dennoch einfach genug.// Started Jan, 02. I always need something simple on the needles for knitting while watching TV or for carrying around. Although this pair is not that simple, but still simple enough.

Jan 072009
 

liebe Sockenanja, für deinen Link, den du mir in die Kommentare geschrieben hast. Was du da schreibst zum Abketten hat was für sich, vor allem, wenn es mal nicht rüschig werden soll. Ich werde das auf jeden Fall beim nächsten aufwärts gestrickten Sockenpaar so machen. Und das kommt bestimmt! Und ich werde vielleicht doch mal die Zunahmen entsprechend der normalen Bandspitze arbeiten. Weil so eckig finde ich es nicht sooo schön.

Ich werde wohl gerade doch noch zum toe-Up-stricken bekehrt… Vielleicht nicht immer, aber öfter als bisher auf jeden fall.

Mädchensocken // Girly socks

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Jan 072009
 

habe ich noch zu zeigen: // I still have to show you these:

Rosa Stinos

Technische Daten: // Technical Data in English as always on Ravelry

  • Rosa Stinos Gr. 39 für die Kiste (2/2009)
  • gestrickt aus 56 g Zwerger Opal Magic Fb. 1043
  • mit KP Harmony Rundnadel 2,0 mm, 80 cm lang
  • nach meinem üblichen Sockenrezept
  • angefangen 25.11.2008, fertig gestellt 01.01.2009
Jan 062009
 

Socken vom oberen Rand aus stricke:

  • Ich kann es auf diese Art besser
  • Es erscheint mir praktischer, Abnahmen statt Zunahmen zu machen (wird sauberer)
  • Es ist einfacher, den oberen Rand beim Anschlagen schön dehnbar zu machen, als beim Abketten oder Abnähen
  • Ich kann den Mäusezähnchenrand zusammenstricken und muss ihn nicht annähen
  • mit der Wunderschlinge kann ich auch von oben gestrickte Socken problemlos anprobieren, und mit vier Nadeln hatte ich auch nur selten Probleme bei der Anprobe. Nur wenn man auf drei Nadeln strickt, verbiegt oder zerbricht man sich bei der Anprobe die Nadeln
  • Die Stelle des Fersenbeginns ist weniger kritisch, wenn man von oben strickt. Beim Fuß muss das ganz genau stimmen
  • Man kann die Fußspitze schöner abrunden, weil es einfacher ist, in jeder Reihe ab- als zuzunehmen. Bei Toe-up fängt man die Zunahmen in jeder zweiten Runde an. In jeder Runde würde es zu eng, oder man müsste mit Umschlägen arbeiten (Löchergefahr)
  • ein eher psychologisches Problem: Wenn ich eine gemusterte Socke am oberen Rand anfange, dann geht es meist zuerst schnell, weil mich die Neugier treibt, wie das Muster aussieht. Beim Fuß bin ich dann aber froh, dass es schneller geht, weil ich nur noch auf der Hälfte der Maschen ein Muster stricke, oder sogar den Fuß ungemustert lasse. Wenn ich von der Spitze aus stricke, dann bin ich zwar beim Fuß recht schnell, aber die Begeisterung lässt nach, wenn es dann beim Bein langsamer geht, weil dort nur noch gemustert wird.

Und doch gibt es Gründe, um toe-up zu stricken:

  • Der wichtigste ist und bleibt sicherlich, wenn das Garn knapp ist. Dann teilt man das vorhandene Garn mit einer guten Waage durch zwei, und kann das Garn bis zum letzten Meter verbrauchen.
  • Manche Muster wirken nur, wenn man sie in die richtige Richtung strickt
  • Es gibt gute Methoden, auch eine Fersenwandferse in dieser Richtung zu stricken
  • Es gibt ganz nette Randabschlüsse, die nur in dieser Richtung funktionieren.
  • Man muss die Spitze nicht im Maschenstich schließen. Einfach zwei Fäden vernähen (hoffentlich nur zwei!) und fertig.
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