Jul 102009
 

derzeit bei mir, weil ich (wie immer) zu viele Projekte gleichzeitig stricke, und kaum was fertig wird. Von Kiila sind beide fertig, aber da habe ich ja schon ein Bild gezeigt. In Arbeit sind immer noch die Rüschensocken vom letzten Eintrag, und die Fischsocken. Für die letzteren schreibe ich die Anleitung auf, damit auch andere was davon haben. Es dauert etwas länger, weil ich ja wie fast immer mit dem Kopf durch die Wand will – d. h. ich habe mein erstes Norweger-Sockenprojekt gleich selbst entworfen, und es muss auch jeder cm davon gemustert sein. Nein, nicht erstmal was von anderen stricken. Nein, nicht erstmal nur Schaft und Fuß mustern. Nöö. Kein Wunder, dass das Ribbelmonster öfter bei mir vorbeischaut. Aber es macht Spaß (das Norweger-Stricken, nicht das Ribbelmonster). Nach wie vor.

Und damit ihr auch mal was zu sehen bekommt, hier ein paar Bilder. Als erstes habe ich mal meine Handhaltung zum Norweger-Stricken festgehalten:

Fadenhaltung beim Norwegerstricken

Hier so, wie man strickt, und als nächstes so, dass man sieht, wie die Fäden laufen:

Faden beim Norwegerstricken

Ich brauche keinen Fingerhut, und beide Fäden in verschiedenen Händen zu halten, geht bei mir überhaupt nicht. Mit rechts habe ich überhaupt keine Kontrolle über die Fadenspannung, und das sieht man dann auch. Das mit dem Metall-Fingerhut habe ich auch ausprobiert – das ging zwar, aber für meine zarten Finger ist der Fingerhut zu groß und dreht sich entsprechend, oder er sitzt an einer Stelle, wo er mehr stört als hilft. Und den Plastik-Fingerhut mag ich nicht, weil dann der Finger schwitzt. Deshalb habe ich dann diese Haltung ausprobiert, bei der die beiden Fäden schön voneinander getrennt sind, und trotzdem über denselben Finger laufen.

Und als nächstes noch zwei andere Norweger-Projekte, die ich in letzter Zeit angefangen habe:

In My Heart

Diese Socken heißen „In My Heart“ und sind selbstentworfen. Ich habe dafür eine Vorlage aus einem Musterbuch, aber die habe ich auch noch verändert.

Aspen

Das sind die Aspen-Socken, und das Muster ist aus Knitting Workshop von Elizabeth Zimmermann. Ich habe stricke hier allerdings nicht jede Reihe Blätter anders, wie sie es bei ihrem Aspen-Pulli tut. Und auch hier habe ich am Muster eine Kleinigkeit geändert, aber nicht besonders viel. Beides sind übrigens Reste-Verwertungs-Projekte.