Mrz 142010
 

ist auch wieder einiges.

Da wäre z. B. ein Uralt-UFO, das ich schon längst vergessen hatte, und das deshalb auch nie vorher in Ravelry erfasst wurde. Ich habe es am Grunde eines Nähkorbs wiedergefunden, nur noch die Enden waren zu vernähen. Angefangen habe ich es ca. 1991. Mein Sohn, damals ganze 1 1/2 Jahre, versuchte, die Nadeln rauszuziehen. Da habe ich beschlossen, dass ich was handarbeiten muss, das zerrenden Kinderhänden gewachsen ist – Occhi, das nur aus Knoten besteht, habe ich mir bald darauf selbst beigebracht.

Hier ist das Teil nun, Fäden vernäht, gebleicht (weil es ganz gelb war vom liegen) und aufgespannt:

Strickdeckchen

Jul 102009
 

derzeit bei mir, weil ich (wie immer) zu viele Projekte gleichzeitig stricke, und kaum was fertig wird. Von Kiila sind beide fertig, aber da habe ich ja schon ein Bild gezeigt. In Arbeit sind immer noch die Rüschensocken vom letzten Eintrag, und die Fischsocken. Für die letzteren schreibe ich die Anleitung auf, damit auch andere was davon haben. Es dauert etwas länger, weil ich ja wie fast immer mit dem Kopf durch die Wand will – d. h. ich habe mein erstes Norweger-Sockenprojekt gleich selbst entworfen, und es muss auch jeder cm davon gemustert sein. Nein, nicht erstmal was von anderen stricken. Nein, nicht erstmal nur Schaft und Fuß mustern. Nöö. Kein Wunder, dass das Ribbelmonster öfter bei mir vorbeischaut. Aber es macht Spaß (das Norweger-Stricken, nicht das Ribbelmonster). Nach wie vor.

Und damit ihr auch mal was zu sehen bekommt, hier ein paar Bilder. Als erstes habe ich mal meine Handhaltung zum Norweger-Stricken festgehalten:

Fadenhaltung beim Norwegerstricken

Hier so, wie man strickt, und als nächstes so, dass man sieht, wie die Fäden laufen:

Faden beim Norwegerstricken

Ich brauche keinen Fingerhut, und beide Fäden in verschiedenen Händen zu halten, geht bei mir überhaupt nicht. Mit rechts habe ich überhaupt keine Kontrolle über die Fadenspannung, und das sieht man dann auch. Das mit dem Metall-Fingerhut habe ich auch ausprobiert – das ging zwar, aber für meine zarten Finger ist der Fingerhut zu groß und dreht sich entsprechend, oder er sitzt an einer Stelle, wo er mehr stört als hilft. Und den Plastik-Fingerhut mag ich nicht, weil dann der Finger schwitzt. Deshalb habe ich dann diese Haltung ausprobiert, bei der die beiden Fäden schön voneinander getrennt sind, und trotzdem über denselben Finger laufen.

Und als nächstes noch zwei andere Norweger-Projekte, die ich in letzter Zeit angefangen habe:

In My Heart

Diese Socken heißen „In My Heart“ und sind selbstentworfen. Ich habe dafür eine Vorlage aus einem Musterbuch, aber die habe ich auch noch verändert.

Aspen

Das sind die Aspen-Socken, und das Muster ist aus Knitting Workshop von Elizabeth Zimmermann. Ich habe stricke hier allerdings nicht jede Reihe Blätter anders, wie sie es bei ihrem Aspen-Pulli tut. Und auch hier habe ich am Muster eine Kleinigkeit geändert, aber nicht besonders viel. Beides sind übrigens Reste-Verwertungs-Projekte.

Viel Aufregung

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Apr 072009
 

gibt es derzeit in meinem Leben, deshalb hier wenig Beiträge. Ich stricke aber noch! Trotzdem möchte ich heute mal wieder einen tollen Link festhalten, den ich gefunden habe:

Mona hat auf ihrer Seite ein ausgezeichnetes Tutorial in zwei Teilen zum Thema „Tubular Caston“ auf Englisch. In der deutschen Strickerszene wied dieser Anschlag der „italienische Anschlag“ genannt.

Feb 182009
 

um etwas zu machen, das man schon kennt, sind doch immer wieder interessant. Heute habe ich eine (engl.) Bilderanleitung gefunden, um auf einfache Weise verkürzte Reihen zu stricken. Kein Wickeln, kein mühsames Überziehen. Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren. Zum Beispiel an einer Sockenspitze.

Jan 062009
 

Socken vom oberen Rand aus stricke:

  • Ich kann es auf diese Art besser
  • Es erscheint mir praktischer, Abnahmen statt Zunahmen zu machen (wird sauberer)
  • Es ist einfacher, den oberen Rand beim Anschlagen schön dehnbar zu machen, als beim Abketten oder Abnähen
  • Ich kann den Mäusezähnchenrand zusammenstricken und muss ihn nicht annähen
  • mit der Wunderschlinge kann ich auch von oben gestrickte Socken problemlos anprobieren, und mit vier Nadeln hatte ich auch nur selten Probleme bei der Anprobe. Nur wenn man auf drei Nadeln strickt, verbiegt oder zerbricht man sich bei der Anprobe die Nadeln
  • Die Stelle des Fersenbeginns ist weniger kritisch, wenn man von oben strickt. Beim Fuß muss das ganz genau stimmen
  • Man kann die Fußspitze schöner abrunden, weil es einfacher ist, in jeder Reihe ab- als zuzunehmen. Bei Toe-up fängt man die Zunahmen in jeder zweiten Runde an. In jeder Runde würde es zu eng, oder man müsste mit Umschlägen arbeiten (Löchergefahr)
  • ein eher psychologisches Problem: Wenn ich eine gemusterte Socke am oberen Rand anfange, dann geht es meist zuerst schnell, weil mich die Neugier treibt, wie das Muster aussieht. Beim Fuß bin ich dann aber froh, dass es schneller geht, weil ich nur noch auf der Hälfte der Maschen ein Muster stricke, oder sogar den Fuß ungemustert lasse. Wenn ich von der Spitze aus stricke, dann bin ich zwar beim Fuß recht schnell, aber die Begeisterung lässt nach, wenn es dann beim Bein langsamer geht, weil dort nur noch gemustert wird.

Und doch gibt es Gründe, um toe-up zu stricken:

  • Der wichtigste ist und bleibt sicherlich, wenn das Garn knapp ist. Dann teilt man das vorhandene Garn mit einer guten Waage durch zwei, und kann das Garn bis zum letzten Meter verbrauchen.
  • Manche Muster wirken nur, wenn man sie in die richtige Richtung strickt
  • Es gibt gute Methoden, auch eine Fersenwandferse in dieser Richtung zu stricken
  • Es gibt ganz nette Randabschlüsse, die nur in dieser Richtung funktionieren.
  • Man muss die Spitze nicht im Maschenstich schließen. Einfach zwei Fäden vernähen (hoffentlich nur zwei!) und fertig.

Nun was erfreulicheres

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Okt 212008
 

Die verstrickte Dienstagsfrage 43/2008

Martina, die selbst keinen Blog hat fragt:

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen provisorischen Anschlag mit Hilfsfaden gemacht, um zuerst nach oben und dann nach unten zu stricken. Ahnungslos habe ich den Kreuzanschlag gemacht (der einzige den ich richtig kann) und dachte, ich kann ihn nachher einfach auflösen. Pustekuchen! Ich muss mühevoll den Hilfsfaden aus
jeder Masche herausziehen…kennt ihr eine bessere Möglichkeit für einen provisorischen Anschlag?

Herzlichen Dank an Martina für die heutige Frage!

Ja, natürlich – eine Luftmaschenkette. Auf der Rückseite bilden sich Hubbel, und durch die holt man den Faden für das Strickstück und legt ihn über die Stricknadel. Wenn man den Faden nicht anpiekst, dann kann man diese Luftmaschenkette hinterher einfach aufziehen.

Das Schäfchen will wissen:

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Jul 152008
 

Die verstrickte Dienstagsfrage 29/2008

Bei meinen ersten Toe-up-Socken ist es mir beim Abketten passiert, dass der Rand zu fest wurde und ich nicht mehr in die Socke kam. Wie löst ihr das? Habt ihr eine spezielle Abkett-Taktik für Toe-up-Socken?

Recht- und Großschreibung korrigiert, so darf das nicht in mein Blog. Deutsch hat den absoluten Vorteil der groß geschriebenen Hauptwörter. Den will ich uns erhalten. Andere Leute beneiden uns darum!

Vielen Dank an Ina für die heutige Frage!

Entweder mit E. Zimmermanns Sewn Castoff, oder mit dem ganz normalen Abketten mit Überzügen, aber dann drauf achten, dass man jeweils die durchgezogene Schlinge etwas größer zieht, und beim Überziehen der nächsten Masche drauf achten, dass man nicht die letzte Schlinge kleiner zieht. Bisher hat’s immer gepasst.

WIP-Montag

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Jul 142008
 

1. Babydecke: Ja, ich bin weiter gekommen. Die Hauptsache ist fertig, es fehlt nur noch die Umrandung. Die ich gestern mindestens dreiundzwölfzig mal angefangen (gefühlt zumindest) und dann wieder geribbelt habe. Weil ich nunmal keine Rüsche, sondern eine Umrandung stricken will. Ich muss aber erstmal rausbekommen, in welchem Verhältnis die Maschen zueinander stehen müssen. Und das kann ich nur mit Ausprobieren. Das macht mir mehr Spaß als irgendwelche Hirnverrenkungen (man könnte ja rechnen, zumindest versuchsweise). Normalerweise kommen meine groben Schätzungen hin, aber diesmal hat mich mein Glück verlassen. Ok, ich würde gerne diese Woche mindestens noch schaffen, dieses Verhältnis zu klären und vielleicht 1 oder 2 Seiten der Umrandung gestrickt zu bekommen. Leider im derzeitigen Zustand nicht fotografierbar – ok, ich könnte eine blau-blau-pistazien-Masse ablichten, aber sehr informativ wäre das nicht.

2. Meine Regenbogen-Socken werden klasse. Danke für alle lieben Kommentare dazu! Es könnte sein, dass ich dieses Muster öfter stricke. Denn es ist fernsehtauglich und dennoch nicht langweilig. Für ein nächstes Paar habe ich auch schon eine Abwandlungs-Idee – nicht dass ich diesmal genau nach Anleitung stricken würde – %dudu . Ich stricke erstens mit Magic Loop (den ersten habe ich mit dem Nadelspiel angefangen, habe aber gewechselt, sobald ich das Prinzip und den Arbeitsablauf verstanden hatte), und zweitens mache ich die verkürzten Reihen mit Wickelmaschen. Vielleicht liegt es daran, dass die Wendungen so gleichmäßig aussehen. Allerdings schönt die Kamera da auch ein bisschen, liebe Angelika und Katarina. Bei mir sehen Wickelmaschen immer wesentlich besser aus als diese Zugmaschen. Vielleicht probiert ihr es damit mal?

Die erste Socke habe ich fertig, und bis Freitag spätestens soll die zweite, die schon wieder beim zweiten Segment ist, auch fertig sein. Dann wäre ich voll im SOS-Zeitplan. Mein nächstes SOS-Paar will ich auch noch anstricken: Toe-up. Hab ich zwar schon öfter gemacht, aber als zu umständlich befunden. Aber toe-up bekommt nochmal eine Chance, weil ich eine schöne Fersenlösung und eine schöne Anschlaglösung gefunden habe. Ich werde ausführlicher berichten, wenn es so weit ist.

3. Würde ich gerne mal wieder an den Froot-Loops weiterarbeiten. Die dümpeln jetzt schon recht lange hin. Ich bin zwar schon bei der zweiten Socke, aber die sollten auch mal endlich fertig werden. Sonst mutieren sie noch zum UFO. Da will ich mir jetzt aber kein festes Ziel setzen, außer, dass ich sie mal wieder zur Hand nehmen will.

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