Natürlich nicht nur Weben

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Aug 212015
 

Obwohl das Weben mich sehr fasziniert, verlieren die anderen Handarbeiten lange nicht ihre Anziehungskraft. Es wird weiter gestrickt, gehäkelt und gesponnen.

Hier mal ein paar Beispiele aus diesem Jahr:

Five Hearts Coaster

Untersetzer

Rolags

Handgezupfte und gerollte Rolags zum Verspinnen

Zickzack

schöne Socken

Gipfl-M-O-SBulkyGew

und meine ersten Versuche Art-Yarn zu spinnen

Südseemütze

und daraus auch gleich etwas zu stricken.

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Nov 012011
 

Wie es die verstrickte Dienstagsfrage ja schon sagt: „eine Frage fuer die STRICKblogger“ ist ja davon auszugehen, dass ihr alle strickt. Nur: wer von euch wird ab-und-zu dem Stricken „untreu“ und froent anderen, garn- oder wollverarbeitenden Hobbies? Z.B. haekeln, sticken, knuepfen, weben, spinnen? Was macht ihr, und warum? Und warum betreibt ihr es nicht ganz so leidenschaftlich wie die Strickerei?

Vielen Dank an Connie fr die heutige Frage!

ICH, ICH, ICH! Ich habe schon immer viele verschiedene Sachen gemacht, aber Stricken ist bei mir schon am bestndigsten. Im Moment hkle ich ziemlich viel, aber ich sticke auch, und spinne, knpfe Occhi, ab und zu nhe ich auch mal. Ich habe in meinem Leben schon fast alles ausprobiert, nur Seidenmalerei, Weben und Quilten sind bisher an mir vorbei gegangen. Zeitweilig habe ich mal gar nicht gestrickt, aber das war gezwungenermaen, als Stricken 9 Jahre lang nach einer Sehnenscheidenentzndung zu weh tat. Manchmal stricke ich auch sehr wenig, und mache mehr andere Handarbeiten. Manches probiere ich nur mal aus, um es dann wieder zu lassen (z. B. gefdelter Perlenschmuck, frben, Fimo). Stricken aber taucht immer wieder auf. Ich mag es einfach. Es lsst sich gut nebenher (TV, neben einem Gesprch) machen. Ich hatte eine geliebte Omi, die gestrickt hat, aber leider zu frh gestorben ist, um es mir beizubringen.

Die verstrickte Dienstagsfrage 41/2011

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Okt 312011
 

Das Wollschaf fragt heute:

In den letzten Jahren scheint mir das „Lockerstricken“ richtig in Mode gekommen zu sein. Damit meine ich nicht (oder nicht nur) die Tatsache, dass Nadelstrken und Maschenproben von einigen Herstellern oft in einem Bereich angegeben werden, der vor zwanzig Jahren als utopisch oder lcherlich bezeichnet worden wre. Dies ist ein anderes Thema.

Viel mehr geht es um andere Dinge: Einige Garne, insbesondere sog. Designer-Garne, sind bei genauer Betrachtung nur fr Lockerstricker wirklich geeignet nicht nur Feststricker, sondern auch Normalstricker haben einfach keine Chance, damit umzugehen; viele (immer mehr?) Modelle sind ebenfalls nur fr Lockerstricker umsetzbar und gewollt lasch; fertiges Gestrick hngt durchscheinend an Schaufensterpuppen. Viele Strickerinnen, schaut man in Blogs nach ihren Werken, scheinen das Lockerstricken zu begren und gern einzusetzen.

Mich wrde interessieren, was am Lockerstricken und am lockeren Gestrick fr sie so reizvoll ist. Ist es das Materialersparnis? Gefllt den Lockerstrickern das lichtdurchlssige, im Maschenbild oft weniger regelmige Ergebnis etwa wirklich? Und warum?
Was ist dran, am Lockerstricken?

Vielen Dank an Martine fr die heutige Frage!

Meine Antwort:

Das sind gleich drei Fragen, die du stellst. Du meinst den Einsatz von dicken Nadeln und relativ dnnem Garn? Dann kann ich sagen: Der Fall der Kleidungsstcke ist ein anderer. Das ist Geschmackssache. Du musst es nicht nachmachen. Ich nehme immer die Kombi von Nadeln und Garn, deren Ergebnis *meinen* Wnschen entspricht. Da muss man notfalls umrechnen, um eine Anleitung passend zu machen.

Bei kommerziellem Stricken knnte der Garnverbrauch eine Rolle spielen. Und mit weniger Maschen geht es schneller. Aber es kommt auch etwas drauf an *welche* Teile man strickt. Guter Fall ist z. B. bei Tchern wichtig, whrend es bei Jacken eher auf korrekten Sitz ankommt. Man kann den Fall nicht nur durch die Nadelstrke, sondern auch durch die Wahl des Materials beeinflussen. Aber ich kann einem Material durch die geeignete Nadelstrke auch einen anderen Fall geben. Und ein dritter Grund: das Gestrick wird leichter, wenn viel Luft drin ist.

Die andere Frage wre: Warum gibt es Garne, die nur Lockerstricker verarbeiten knnen? Ja, das gibts. Leitergarn z. B. Als ich noch fest gestrickt habe, kam ich damit gar nicht zurecht. Aber heute halte ich es fr ziemlich berflssig. Ich habe meine Vorrte damals verschenkt, als ich noch fest gestrickt habe. Aber bisher habe ich es noch nicht vermisst.

Ansonsten stricke ich heute locker aus ganz anderen Grnden: Die Hnde bleiben entspannter, es gibt weniger Schmerzen in den Gelenken, die Verspannungen im Schulterbereich sind weniger. Ich bin froh, dass ich mich umerzogen habe. Und mit Lockerstricken meine ich in dem Fall, dass die Maschen locker auf der Nadel sitzen. Welche Art von Gestrick ich damit bekomme, hngt eher von der Dicke der Nadel ab. Ich kann locker stricken, und doch ein festes Maschenbild erreichen (Socken), und ich kann locker stricken, und ein lockeres Maschenbild erreichen (Spitzentcher).

Die dritte Frage, die du ansprichst, aber nicht wirklich stellst, ist eigentlich eine andere: Warum sind die Angaben der Hersteller so verrckt? Ich denke da insbesondere an Garne aus dem angelschsischen Raum, wo man den Eindruck hat, dass die Leute noch mehr am Faden ziehen mssen als ich whrend meiner Feststrickphase (damals Sockengarn fr Socken mit Nadel 2,75 – 3,15). Liegt das am „katholischen“ Stricken (Faden mit der rechten Hand um die Nadel werfen)? Ich wrde sagen: „Jede Jeck ist anders“, und ich wei nicht, wer die Teststcke fr die Firmen macht (vor allem, ob die von mehreren Strickerinnen testen lassen, bevor sie was draufschreiben). Ich wei mittlerweile, dass ich fast immer 1-3 Nummern kleiner whlen kann, als die kleinste angegebene Nadelstrke. Frher wusste ich, dass ich auer bei englischen Garnen immer die grte angegebene Nadelstrke, oder sogar noch eine Nummer grer whlen musste.

Die beste Lsung fr all diese Geheimnisse heit: Maschenprobe. Maschenprobe, um zu erkunden, ob ich mit dem Garn zurechtkomme. Ob mir seine Optik gefllt. Bevor ich eine groe Menge davon kaufe. Maschenprobe, um den Fall des Gestricks meinen Wnschen anzupassen. Maschenprobe, um die fr mich richtige Nadelstrke zu finden.

Fortschritte

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Okt 312011
 

Die Dmm-Matte wchst schn. Hier ein Bild:

Daemmmatte

Sie ist jetzt schon mehr als doppelt so gro, und es macht immer noch Spa. Und geht schnell.

AAABER da sind noch andere Sachen, z. B. dieses Tuch (gehkelt):

Trkises Tuch

Und dieses (gestrickt):

Kiri Start

Und fertig geworden sind die:

Uniformsocken die Zweite

Und dann ist noch eine Decke fertig geworden, zu der es aber noch kein Foto gibt.

Das Wollschaf

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Okt 072011
 

gibt es immer noch, und ich mag seine Fragen auch immer noch. Die vom letzten Dienstag lautete:

„Bei der Wollproduktion ist es nicht anders als bei der restlichen Textilherstellung: Immer mehr Hersteller lassen nicht lnger im eigenen Land, sondern billig im Ausland produzieren. Dabei werden die Wollpreise jedoch hchstens nach oben korrigiert.

Wie wichtig ist Euch die Herkunft / das Herstellungsland Eurer Wolle? Welchen Zusammenhang seht Ihr zwischen Herstellungsland und Wollqualitt?

Vielen Dank an Maria fr die heutige Frage!“

Also, da die meiste Wolle eh‘ nicht aus Deutschland kommt, ist mir das ziemlich schnuppe. Schlechtes Garn habe ich schon als „Markenware“ und auch als „No-Name-Produkt“ erhalten. Gute Marken garantieren aber etwas eher eine gute Qualitt, weil die Leute mehr Hirn und evtl. auch etwas mehr Rohstoffqualitt in die Zusammensetzung stecken. Aber ich habe auch schon von No-Name-Herstellern gute Ware erhalten. Die Spinnereien stehen eh fast alle im Ausland.

Der Zusammenhang zwischen Herstellungsland und Qualitt ist je nach Firma verschieden. Es kommt auf die Qualittskontrolle an! Ich habe schon tolle Garne z. B. aus der Trkei (mit deutscher Banderole) bekommen, aber auch grottenschlechte.

Zu den Preisen: Da es sich bei Handstrickgarn um ein Luxusprodukt handelt, sind die Preise eher Zufall und natrlich eher hher als niedriger. Ich finde die Preise in D schon sehr hoch, aber schaut mal nach Amerika – dort knnte ich wahrscheinlich als Strickerin kaum berleben. Wenn ich selbst spinne (was ich durchaus gerne tue), dann sind die Preise wesentlich niedriger, aber es dauert auch wesentlich lnger, um an ein fertiges Stck zu kommen. Nur die Qualitt, die ich mit Handspinnen erreiche, kann keine Maschine besser. Dennoch kaufe ich immer noch Garn, wenn es mir besonders gut gefllt. Oft handelt es sich dabei um etwas, das ich so nicht selbst machen kann – sei es von der Zusammensetzung her, oder von der Machart.

Meld mich mal wieder

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Apr 182011
 

Hier war es jetzt lange Zeit ein bisschen still, das lag aber daran, dass ich gesundheitlich etliches durchzumachen hatte, allerdings zum Glck nichts lebensgefhrliches. So langsam bin ich wieder auf dem Weg der Besserung und im Moment, wo es meine Hauptaufgabe ist, auszuheilen, kann ich auch mal wieder an mein Blog denken. Ich habe ein schnes Projekt fr dieses Blog vor, ihr hrt bald mehr darber.

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