Unterhaltung

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Sep 212006
 

Sie: Du, ich brauch dich nochmal zum Strangwickeln. Der hier ist auch länger als meine Haspel kann.
Er (Augenbraue hoch, leicht leidender Ausdruck): Hmmm (zustimmend). Wer kommt denn auf die Idee, so idiotisch lange Stränge zu wickeln?
Sie: damit man längere Farbabschnitte hat. (stolz) Das ist handgefärbte Wolle.
Sie (nach einem Blick auf den immer noch leidend guckenden Mann): Ihr armen Männer mit wollbegeisterten Frauen, man muss euch wirklich bedauern.
Er: wollSÜCHTIG! Das will ich ja mal festgehalten haben.
Sie: Sei froh, dass ich die Haspel habe, denn sonst müsstest du noch viel öfter ‚ran!

Geparkt

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Sep 202006
 

habe ich für heute die Entrelac-Socken. Nachdem die Ferse gestrickt war, hatte ich einen Fehler reingehauen. Den habe ich jetzt schnell noch geribbelt (war zum Glück nicht viel) und erstmal die Maschen auf Maschenraffer getan. Denn ich weiß nicht, ob ich mit dem verbleibenden Rest von dem Garn nochmal eine Fußspitze und eine Ferse hinbekomme. Nunja, ich hätte den Rest ja mal wiegen können, dann wär ich jetzt schlauer. Ich hatte sogar gewogen, aber ich habe die Grammzahl dummerweise nicht aufgeschrieben. Ich hatte nur gesehen, dass es der größte Rest ist, und das hat mir erstmal gereicht. Also, beim nächsten mal gleich aufschreiben. Ich habe nun vor, die 2. Socke anzufangen, um zu sehen, wie weit ich reiche. Dann kann ich nämlich noch relativ einfach ausgleichen, sollte doch was fehlen. Oder eben beruhigt weiterstricken. Ich hoffe auf die zweite Möglichkeit.

Fertig vernäht ist übrigens der Fir Cone Schal. Da es jetzt aber schon dunkel ist und ich auf das schöne Wetter morgen hoffe, gibt es die Bilder erst morgen.

Vorräte

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Sep 192006
 

Jetzt muss ich mal ein neues Spielzeug ausprobieren (wie immer anklicken, um das Bild ganz und in groß zu sehen):

Auf den Bildern seht ihr von links nach rechts: 1. Die Muss-Wolle. Die musste ich kaufen, um meinem Mann Business-Socken zu stricken (anthrazit, insgesamt 250 g) und den Janker meines Mannes zu ändern (200 g). 2. In der Mitte die absolute Traumwolle von handgefärbt, kommt zumindest auf meinem Monitor ziemlich farbecht. Die mit Pink ist „Magma“, die zarter gefärbte ist „Kräutergarten“ (6fach). Angekommen letzten Samstag.

3. Und ganz rechts ist ein „Einkauf“ aus meinem Vorrat. Ich hatte bei Buttinette so schöne farblich abgestimmte Pakete gesehen und beinahe bestellt. Aber dann hatte ich die Idee, mal in meinen Vorrat zu gehen und zu schauen, was sich da findet, und siehe da, es gibt durchaus sehr schön harmonierende Blautöne dort. Witzig finde ich, dass diese alle von verschiedenen Firmen sind (vlnr): Lana Grossa, Regia, Opal, Schöller. Das werden sicherlich sehr schöne Socken, die ich da stricken möchte. Blau… %herzchen

Jedenfalls ist meine Wollstatistik wieder mal arg wenig ausbalanciert. Ich möchte am Ende des Jahres doch weniger Wolle im Vorrat haben, als zum Anfang!

Das Schäfchen will heute wissen:

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Sep 192006
 

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 38/2006

Stellt Euch mal vor, es gäbe bei Euch im Ort ein Kreativhaus – das meistens
geöffnet hat, in dem alle möglichen Handarbeitsgerätschaften stehen
(Nähmaschinen, Spinnräder, Webstühle, Stricknadeln,….), evtl.
Material, etc., in dem ab und zu Kurse zu verschiedenen Techniken
gehalten werden, ansonsten ist freies Arbeiten und Treffen und
Austausch möglich.

1. Würdet Ihr so ein Kreativhaus nützen und tatsächlich hingehen? Oder
seid Ihr die Daheim-allein-vor-sich-hin-Arbeiter?

2. Wenn Ihr Euch wünschen könntet, wie und mit was es eingerichtet ist – wovon
träumt Ihr dann?

3. Und was für Kurse möchtet Ihr dort mal gern belegen?

Zu 1. Klar würde ich da hingehen, wenn es nicht zu weit ist. Ich arbeite auch gerne vor mich hin, aber so einmal die Woche würde ich mindestens lieber in Gesellschaft stricken (oder was auch immer).

2. Alle Sachen, die so fürchterlich teuer sind, wenn man sie anschafft – damit man sie mal ohne Investition ausprobieren kann, also Spinnräder (möglichst verschiedene Systeme und Firmen), Strickmaschinen, Webstühle (auch Bandwebgerät), Tageslichtlampen, Klöppelkissen etc. Dann sollte es Platz zum filzen und färben geben. Auch gegen Sachen mehr in Richtung Basteln hätt‘ ich nix. Außerdem sollte es dort auch noch ganz viel ungewöhnliches Material geben für all die schönen Aktiviäten. Außerdem fänd‘ ich es schön, wenn es Materialpakete mit Anleitung zum Ausprobieren der verschiedenen Techniken geben würde: z. B. verschiedene Fasern beim Spinnen-Lernen, oder ein kleines Projekt zum Klöppeln, oder Webmaterial für ein kleines Teil etc.

3. Ich würde sofort an einem Kurs Kette Schären und Aufziehen (Weben) mitmachen, außerdem Bandweben, Filzen. Geben könnte ich Kurse in Occhi, das wär doch mal was Außergewöhnliches. Eigentlich sollte es zu allen Dingen, die dort stehen, Kurse geben, einfach, damit man mal ausprobieren kann. Günstig wären auch Leihgeräte, damit man zu Hause üben kann.

Ein bisschen vorwärts gekommen

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Sep 172006
 

bin ich auch beim Stricken. Einmal habe ich gestern und heute über eine halbe Business-Socke gestrickt (angefangen am Samstag, 16.9.), mit Rosita in anthrazit und Nadeln 2,25. Außerdem ist der Fir Cone Schal fast fertig, es fehlen nur noch wenige Reihen. Außerdem läuft natürlich auch mein Spinnrad regelmäßig, zur Zeit ist ein dunkles Türkis auf der Spule. Das läuft prima in die Spule hinein.

Farbig

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Sep 172006
 

war das Wochenende. Nicht nur das Strickzeug ist farbig, sondern ich habe wunderschöne neue Wolle von Handgefärbt (Kirsten). Leider kann ich euch noch kein Bild zeigen. Die Wolle kam am Samstag an, nachdem am Freitag schon die weniger farbige Wolle von Fischer-Wolle kam (genauer gesagt: dunkelbraun, um eine Jacke zu reparieren und anthrazit für Business-Socken). Gestern abend waren wir dann mit Bekannten beim Feuerwerk in St. Goar. Das Wetter war ideal und wir haben das Feuerwerk sehr genossen. Schön waren vor allem die Smiley-Bomben. Insgesamt jedenfalls noch mehr Farben. Wir waren erst um halb 2 Uhr morgens wieder hier, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Heute war wie gewohnt um 10 Uhr Gottesdienst, und nachmittags Gemeindeversammlung, so dass ich den fehlenden Schlaf wohl nachhole, indem ich was früher ins Bett gehe.

Leider kann ich euch noch keine Bilder zeigen, ich hoffe, es gibt morgen genug Licht, damit ich euch die Neuzugänge vorstellen kann.

ROW

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Sep 172006
 

Jetzt dachte ich doch, dass ich mir was selbst ausgedacht hätte, aber es gibt einfach Ideen, die liegen nahe: Hier bei knitty gibt es einen sehr guten Artikel zum ROW, wie ich die Technik nennen möchte, nämlich zum Reihen-ohne-Wenden zu stricken. Dort wird die Technik u. a. als Möglichkeit für das Flechtmuster (entrelac) vorgeschlagen. Sehr schöne Bilder sind in dem Artikel, außerdem wird der Unterschied zum Linkshändisch-Stricken erklärt.

Ich sehe noch eine sehr schöne Anwendung, nämlich bei Tüchern, wo der Rand nicht abgekettet, sondern mit einer quer zur bisherigen Strickrichtung gearbeiteten Randborte verziert wird. Diese Randborten haben typischerweise nur kurze Reihen und werden direkt an die offenen Maschen angearbeitet. Da muss man ein großes Teil wirklich häufig wenden, was mehr als anstrengend und umständlich ist. Dann kommt noch das Intarsien-Stricken hinzu. Insgesamt also etliche Anwendungsmöglichkeiten für eine Technik. Ich werde sie sicherlich öfter mal anwenden, vor allem, wo ich jetzt mit den Entrelac-Socken ausführlich Gelegenheit habe, sie zu üben.

ROW

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Sep 172006
 

Jetzt dachte ich doch, dass ich mir was selbst ausgedacht hätte, aber es gibt einfach Ideen, die liegen nahe: Hier bei knitty gibt es einen sehr guten Artikel zum ROW, wie ich die Technik nennen möchte, nämlich zum Reihen-ohne-Wenden zu stricken. Dort wird die Technik u. a. als Möglichkeit für das Flechtmuster (entrelac) vorgeschlagen. Sehr schöne Bilder sind in dem Artikel, außerdem wird der Unterschied zum Linkshändisch-Stricken erklärt.

Ich sehe noch eine sehr schöne Anwendung, nämlich bei Tüchern, wo der Rand nicht abgekettet, sondern mit einer quer zur bisherigen Strickrichtung gearbeiteten Randborte verziert wird. Diese Randborten haben typischerweise nur kurze Reihen und werden direkt an die offenen Maschen angearbeitet. Da muss man ein großes Teil wirklich häufig wenden, was mehr als anstrengend und umständlich ist. Dann kommt noch das Intarsien-Stricken hinzu. Insgesamt also etliche Anwendungsmöglichkeiten für eine Technik. Ich werde sie sicherlich öfter mal anwenden, vor allem, wo ich jetzt mit den Entrelac-Socken ausführlich Gelegenheit habe, sie zu üben.

Sep 132006
 

haben mir die Restesocken gegeben. Und zwar auf vergnüglichste Weise. Es macht einfach Spaß, mal wieder eine neue Technik auszuprobieren. Das Entrelac-Stricken ist für mich sowas neues, auch wenn man Pullis mit dem Muster schon in den wilden 80ern gestrickt hat. Ich habe jetzt noch eins draufgesetzt, denn ich stricke jetzt nur noch rechte Maschen, und zwar nicht nur von rechts nach links, sondern für die Rückreihen von links nach rechts. Wer wissen möchte, wie diese Art des Strickens geht, kann hier nachsehen. Ich brauche also nicht alle 5 Maschen alles zu wenden – viel zu viel Aufwand. Am Anfang rauchte mir ziemlich der Kopf, aber jetzt ist es schon gewohnter und macht mehr Spaß als mit der ständigen Wenderei. Außerdem werden die Randmaschen wesentlich weniger gedehnt und damit gleichmäßiger.

Und hier jetzt ein erster Blick, denn so langsam kann man erkennen, wo’s hingeht:

Ich finde, ich hätte noch etwas kontrastigere Garne nehmen sollen, aber ich bin gespannt, wie es aussieht, wenn noch mehr Reihen fertig sind. So ist es fast schon ein Farbverlauf. Wie man sieht, ist von dem Zickensocken-Knäuel einiges übriggeblieben, und auch die ersten beiden Musterreihen sind in dem Garn. Da habe ich noch genug mit Entrelac zu tun gehabt, als dass ich auch noch Farben gewechselt hätte. Natürlich wird der zweite gegengleich!

Jedenfalls macht das alles sehr viel Spaß, und Reste verschwinden auch noch. Ich danke der Erfinderin des Restesocken-Knitalongs!

Noch etwas zum Entrelac-Muster: Das ist ein Muster, das am besten mit kleinem Rapport funktioniert. Je größer man die Felder macht, desto größer wird auch die Diskrepanz der Seitenverhältnisse der Quadrate. Nur die große Dehnbarkeit von Gestricktem lässt dieses Muster überhaupt zu. Es werden nämlich für jedes Kästchen immer doppelt so viele Reihen gestrickt, wie Maschen pro Gruppe sind. Doch jeder weiß, dass das Verhältnis von aus den Seiten herausgestrickten Maschen bei glatt rechts etwa 4:3 betragen sollte. Bei nur wenigen Maschen ist der Unterschied nicht so auffällig, aber je größer die Maschenzahl wird, desto schlimmer das Missverhältnis. Schön sichtbar ist das im großen Strickmuster-Lexikon von Weltbild (S. 117), wo das Muster in zwei Größen gezeigt ist. Bei der größeren verzieht sich das ganze wesentlich stärker als bei der kleineren.

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